Sometimes the only thing we can do is not care.
I have been on a splendid trip to Berlin this week. As my first trip in the role of the teacher (or something akin to teacher) it was a quite worthy premiere. We had fabulous sunshine, brought all students back safe and managed to get through the week without bigger crises. Somewhat unexpectedly, a few students used the opportunity to get a tattoo, a new hair do or manicure. But obviously that is of no concern for the Norwegian teachers, so after a few moment of incredulous awe, I just went along with it. After all, they are not my responsibility.
While we got a first glimpse at wonderful spring time, Norway welcomed us with a heavy storm. I hope the winds will die down in the next few days so that I can get to Helsinki without delay :).
I know, I haven't been updating a lot lately (partly due to planning the Berlin trip) but things are swell here. The language is finally at a level where I am quite confident using it; I have written applications for teacher training; I have more German lessons at the lower secondary level now... and life is just good. Just like that.
Also, while in berlin I met up with my mom and it was really good to see her. I didn't realize that I had missed her so much and it was nice to have just an evening to ourselves and go out for dinner and catch up.
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Sonntag, März 16, 2014
Montag, Dezember 09, 2013
What's your story?
I'd like to ask you about that swing in your step. About the photos and music videos you're posting on facebook. I'd like to congratulate you on the good time you're having. What took you so long? What's your story?
--
Am Samstag war also die Weihnachtsfeier, im Folgenden das "Julebord der kurzen Röcke" genannt. Um sechs trafen sich alle Lehrer (teilweise mit Begleitung) in den Schulräumlichkeiten, um bei einem Glas Sekt schon mal warm zu werden, eine interessante Würfelvariante des Schrottwichtelns zu spielen (meine Gruppe, a.k.a. Fellesfag hatte die meisten Päckchen am Ende) und ein bisschen Smalltalk zu machen. Wenn es an diesem Abend ein Problem gab, dann dass ich trotz aller Bemühungen underdressed war. Und an dieser Stelle muss es mir kurz erlaubt sein, die Norweger zu loben. Also die Männer. Bei solchen Anzugveranstaltungen fühlt man sich ja schnell man wie auf einer Beerdigung, aber ich konnte den ganzen Abend über eine schier unüberschaubare Anzahl großartiger Hemd-Krawatten-Kombinationen bewundern. Und bei ca. 600 Gästen gab es da durchaus einiges zu sehen. Die Damen waren auch allesamt sehr amibitioniert im Kleidungsdepartment. Vielleicht zuweilen ein bisschen zu ambitioniert. Doch kurze Röcke sind ja nicht immer 'was schlechtes (und um ganz ehrlich zu sein, habe ich Hannes Mann ja doch ein bisschen beneidet...).
Pünktlich 19 Uhr gingen wir dann runter in den großen Saal des Kulturhauses, um die Stand-up-Show von Kristian Valen zu sehen. Mein sprachliches Ziel war ja, diese zu verstehen und das ist mir überraschenderweise ganz gut gelungen, auch wenn ich natürlich nicht alle Personen kannte, die er genannt hat. Gegen viertel Neun wurden die Massen dann Richtung Mehrzweckhalle, zum Julebord gelotst. Sobald unsere Tische gefunden waren, sprangen aber alle auch schon wieder auf, um Getränkebons zu kaufen. Offenbar waren auch hier gewisse Erwartungen in den Abend gesetzt. Ich holte mir auch zwei Biercoupons mit der Option auf einen dritten je nach dem wie die Nacht sich so gestalten würde.
Dann gab es Essen. Ich kann guten Gewissens sagen, dass ich alles probiert habe. Ich muss allerdings auch anmerken, dass ich bisher nirgends so nichtssagenden Kartoffeln gegessen habe wie hier in Norwegen. Und Ribbe? Ja, das versuche ich zu verdrängen. Das Pindakjött war lecker und Kohlrabistampf erhält vielleicht demnächst Einzug in meinen Speiseplan. Mal sehen. Definitiv eines der Highlights des Abends: Nachtischzeit. Ja, Nachspeisen kann man hier. Aber was das eigentlich tolle war: Wie die Leute alle ohne mit der Wimper zu zucken Kaffee und Bier/Wein im Wechsel trinken. Ein Phänomen.
Die drei Mädels aus unserm Büro (es gibt mehrere Büros in der Schule) verschwanden dann Richtung Bar und nachdem ich noch ein bisschen das Treiben auf der Tanzfläche beobachtete, ging ich nach oben in die Akustik-Lounge. Denn oben im Foyer spielte Ingemund mit einem Freund Gitarre und Banjo und das war lautstärkemäßig für mich eindeutig die bessere Umgebung, um Unterhaltungen zu folgen und am Laufen zu halten.
Die Menschen waren zu diesem Zeitpunkt bereits deutlich gelöster und ich entschied, dass ich definitiv nüchtern genug war, um noch ein Bier zu holen. Gedacht, getan und dann plätscherte der Abend eben so dahin. Nach und nach brachen die ersten auf und ehe ich wusste, wie mir geschah saß ich mit in der Absturzabteilung des Julebords der kurzen Röcke. Even versuchte in den 25 Minuten bis zur Abfahrt seines Busses noch seine 3 verbliebenen Getränkebons einzulösen, neben mir fiel die junge Mathelehrerin vom Stuhl, einen Platz weiter trug der Medienmensch eine 3D-Brille und die Frau in Lederhosen machte in einem beherzten Ausnüchterungsversuch ihre verbliebenen Shotcoupons zu Salzstangen und Chips. Wie erfolgreich das war, mag ich nicht zu sagen, da ich wenig später aufbrach. Ich schätze aber, dass am Sonntagmorgen die ein oder andere Aspirin eingeworfen wurde.
--
Am Samstag war also die Weihnachtsfeier, im Folgenden das "Julebord der kurzen Röcke" genannt. Um sechs trafen sich alle Lehrer (teilweise mit Begleitung) in den Schulräumlichkeiten, um bei einem Glas Sekt schon mal warm zu werden, eine interessante Würfelvariante des Schrottwichtelns zu spielen (meine Gruppe, a.k.a. Fellesfag hatte die meisten Päckchen am Ende) und ein bisschen Smalltalk zu machen. Wenn es an diesem Abend ein Problem gab, dann dass ich trotz aller Bemühungen underdressed war. Und an dieser Stelle muss es mir kurz erlaubt sein, die Norweger zu loben. Also die Männer. Bei solchen Anzugveranstaltungen fühlt man sich ja schnell man wie auf einer Beerdigung, aber ich konnte den ganzen Abend über eine schier unüberschaubare Anzahl großartiger Hemd-Krawatten-Kombinationen bewundern. Und bei ca. 600 Gästen gab es da durchaus einiges zu sehen. Die Damen waren auch allesamt sehr amibitioniert im Kleidungsdepartment. Vielleicht zuweilen ein bisschen zu ambitioniert. Doch kurze Röcke sind ja nicht immer 'was schlechtes (und um ganz ehrlich zu sein, habe ich Hannes Mann ja doch ein bisschen beneidet...).
Pünktlich 19 Uhr gingen wir dann runter in den großen Saal des Kulturhauses, um die Stand-up-Show von Kristian Valen zu sehen. Mein sprachliches Ziel war ja, diese zu verstehen und das ist mir überraschenderweise ganz gut gelungen, auch wenn ich natürlich nicht alle Personen kannte, die er genannt hat. Gegen viertel Neun wurden die Massen dann Richtung Mehrzweckhalle, zum Julebord gelotst. Sobald unsere Tische gefunden waren, sprangen aber alle auch schon wieder auf, um Getränkebons zu kaufen. Offenbar waren auch hier gewisse Erwartungen in den Abend gesetzt. Ich holte mir auch zwei Biercoupons mit der Option auf einen dritten je nach dem wie die Nacht sich so gestalten würde.
Dann gab es Essen. Ich kann guten Gewissens sagen, dass ich alles probiert habe. Ich muss allerdings auch anmerken, dass ich bisher nirgends so nichtssagenden Kartoffeln gegessen habe wie hier in Norwegen. Und Ribbe? Ja, das versuche ich zu verdrängen. Das Pindakjött war lecker und Kohlrabistampf erhält vielleicht demnächst Einzug in meinen Speiseplan. Mal sehen. Definitiv eines der Highlights des Abends: Nachtischzeit. Ja, Nachspeisen kann man hier. Aber was das eigentlich tolle war: Wie die Leute alle ohne mit der Wimper zu zucken Kaffee und Bier/Wein im Wechsel trinken. Ein Phänomen.
Die drei Mädels aus unserm Büro (es gibt mehrere Büros in der Schule) verschwanden dann Richtung Bar und nachdem ich noch ein bisschen das Treiben auf der Tanzfläche beobachtete, ging ich nach oben in die Akustik-Lounge. Denn oben im Foyer spielte Ingemund mit einem Freund Gitarre und Banjo und das war lautstärkemäßig für mich eindeutig die bessere Umgebung, um Unterhaltungen zu folgen und am Laufen zu halten.
Die Menschen waren zu diesem Zeitpunkt bereits deutlich gelöster und ich entschied, dass ich definitiv nüchtern genug war, um noch ein Bier zu holen. Gedacht, getan und dann plätscherte der Abend eben so dahin. Nach und nach brachen die ersten auf und ehe ich wusste, wie mir geschah saß ich mit in der Absturzabteilung des Julebords der kurzen Röcke. Even versuchte in den 25 Minuten bis zur Abfahrt seines Busses noch seine 3 verbliebenen Getränkebons einzulösen, neben mir fiel die junge Mathelehrerin vom Stuhl, einen Platz weiter trug der Medienmensch eine 3D-Brille und die Frau in Lederhosen machte in einem beherzten Ausnüchterungsversuch ihre verbliebenen Shotcoupons zu Salzstangen und Chips. Wie erfolgreich das war, mag ich nicht zu sagen, da ich wenig später aufbrach. Ich schätze aber, dass am Sonntagmorgen die ein oder andere Aspirin eingeworfen wurde.
Sonntag, November 03, 2013
Did I say I'm just a boy?
My family was over for a long weekend visit. We saw waterfalls and vast mountain scapes, we played cards and tag, we cooked and smiled quietly. Now they are back in Germany again and I feel more than ever that I am free to do whatever I want. Free. And that feels amazing. So I was flashing that 800W-smile on the busride home from Haugesund, mapping out a biking route for when I finally have a bicycle. I nodded to the girls sitting next to me and scored a free ride fom Ølen to Etne.
Now I have watched the Halloween episode of Grey's Anatomy and while I enjoyed it, I think it might be time to part ways with this series. I miss Christina's spot-on one liners and as much as I enjoy all the Shepherd-Grey family bliss, I miss Meredith's abandonment issues. Somehow the magic has fizzled out over the last episodes... So I have to find myself something else to cry to.
Tomorrow is the first day of my half-marathon training (that might turn into a marathon training) and I am pumped. Also, I really want to play guitar and write songs.
I turned the heating on after days of rain
now the steam is rising
you asked if I could love you again
you'd been to the horizon
and you went on
you went beyond
you've seen the sex we could've had
and it made you think
maybe we still could pick up on that
now you're on the brink
tipping the scale -
how could we fail?
You asked if I could love you again
now the tide is rising
would I dare coming back to this pain
to this bleak horizon?
Well, the answer is no
I still love you, though
Now I have watched the Halloween episode of Grey's Anatomy and while I enjoyed it, I think it might be time to part ways with this series. I miss Christina's spot-on one liners and as much as I enjoy all the Shepherd-Grey family bliss, I miss Meredith's abandonment issues. Somehow the magic has fizzled out over the last episodes... So I have to find myself something else to cry to.
Tomorrow is the first day of my half-marathon training (that might turn into a marathon training) and I am pumped. Also, I really want to play guitar and write songs.
I turned the heating on after days of rain
now the steam is rising
you asked if I could love you again
you'd been to the horizon
and you went on
you went beyond
you've seen the sex we could've had
and it made you think
maybe we still could pick up on that
now you're on the brink
tipping the scale -
how could we fail?
You asked if I could love you again
now the tide is rising
would I dare coming back to this pain
to this bleak horizon?
Well, the answer is no
I still love you, though
Mittwoch, Oktober 30, 2013
Cultivate forgetting
I sit next to you as you cry quietly. What can I do but wait for you to find your voice again, to let your accent cascade over my skin again, to enthrall me... I want to make you sell all your clothes. I want to pause that movie playing on the screen and turn your head so I can breathe you. I want to run my fingers up your arm and pull you close. No promises. May others stumble along on their quest for "the one" - all I want is to make out with you. Just a few moment of ragged breathing and half-closed eyes. What do you say?
The ending credtis are just about to roll and we'll be sitting here in the dark for another few minutes... say we make up a dance to go with this epic score - what's the worst that could happen?
--
Comenius meeting in Bergen was great! The national agency took us out for dinner and I have learned English Language acitivities and a few drinking games. We've been up Fløyen and watched a few movies that ran at the Bergen International Film Festival. Now there are plans of visiting one another and travelling a bit. And the people. Oh, the lovely people (see beginning of this post).
--
There comes a point when you have hurt too many and loved too often. When you're not a pioneer anymore but rather a regular traveller on these paths. And you might stop celebrating all the milestones you pass, all the mountains you climb, all the rivers you cross. You might stop. And forget the song the birds taught you once. Because you knowknowKNOW all the steps down this road. Feel your feet. Is this really the same old street? Cultivate forgetting. There's so little to gain in remembrance.
The ending credtis are just about to roll and we'll be sitting here in the dark for another few minutes... say we make up a dance to go with this epic score - what's the worst that could happen?
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Comenius meeting in Bergen was great! The national agency took us out for dinner and I have learned English Language acitivities and a few drinking games. We've been up Fløyen and watched a few movies that ran at the Bergen International Film Festival. Now there are plans of visiting one another and travelling a bit. And the people. Oh, the lovely people (see beginning of this post).
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There comes a point when you have hurt too many and loved too often. When you're not a pioneer anymore but rather a regular traveller on these paths. And you might stop celebrating all the milestones you pass, all the mountains you climb, all the rivers you cross. You might stop. And forget the song the birds taught you once. Because you knowknowKNOW all the steps down this road. Feel your feet. Is this really the same old street? Cultivate forgetting. There's so little to gain in remembrance.
Dienstag, Oktober 22, 2013
The trick to life...
I have been to the bigger cities during the autumn break and I enjoyed Oslo tremendously. I was also really happy just having continuous company for a few days. It can get a little lonely in Etne after all. On that note, I feel like I have gone through the critical steps of acclimatization now and will spend the next few weeks making a real effort at fully fledged integration here. I will let you know how that goes.
I am a bit annoyed with my language progress and I will have to reinforce an everyday routine of actually learning vocab. Because while I am reading Fridtjof Nansen's book on his ski expedition in Greenland, I have the feeling it is giving me not a lot languagewise.
Tomorrow evening, I will make my way to Bergen for the Assistant Meeting. I am looking forward to that a lot. Bergen will get another chance to present itself in another light (sunshine maybe?) and I am sure the long weekend with the other assistants will be great fun.
--
The way you closed your eyes
and soon were askew
in a blaze of nothingness
made me wish for
silence
blank pages
an off switch
to my pirouette thoughts.
Now the white noise of my processing
has ceased.
When I close my eyes tonight
there'll be the afterglow
of a thousand flashlights
that found
no hint
no sign
nothing
of the secrets they sought.
Maybe the trick to life
is not understanding.
I am a bit annoyed with my language progress and I will have to reinforce an everyday routine of actually learning vocab. Because while I am reading Fridtjof Nansen's book on his ski expedition in Greenland, I have the feeling it is giving me not a lot languagewise.
Tomorrow evening, I will make my way to Bergen for the Assistant Meeting. I am looking forward to that a lot. Bergen will get another chance to present itself in another light (sunshine maybe?) and I am sure the long weekend with the other assistants will be great fun.
--
The way you closed your eyes
and soon were askew
in a blaze of nothingness
made me wish for
silence
blank pages
an off switch
to my pirouette thoughts.
Now the white noise of my processing
has ceased.
When I close my eyes tonight
there'll be the afterglow
of a thousand flashlights
that found
no hint
no sign
nothing
of the secrets they sought.
Maybe the trick to life
is not understanding.
Freitag, Oktober 04, 2013
"Ohne Geld, ohne Plan..."
"...ich bin gerannt bis zum Gleis und gefahren."
Gestern die erste Wanderung mit Station auf einer Hütte. Turid und Ingelin haben mich mitgenommen, um den letzten Sonnentag für lange Zeit zu nutzen (und da es heute schon den ganzen Tag regnet, scheinen sie Recht zu behalten). Die Luft war klar und der Ausblick dementsprechend grandios:
Gestern die erste Wanderung mit Station auf einer Hütte. Turid und Ingelin haben mich mitgenommen, um den letzten Sonnentag für lange Zeit zu nutzen (und da es heute schon den ganzen Tag regnet, scheinen sie Recht zu behalten). Die Luft war klar und der Ausblick dementsprechend grandios:
Freitag, September 27, 2013
4 Wochen Norwegen
What have you learned? Really learned? How can you abandon all that scar tissue and still be sure to remember its history? What have you learned?
Keine Woche in Norwegen ohne Abenteuer. Nach dem grandiosen Auftakt in Woche 1, als ich meinen Schlüssel beim Laufen verlor, haben auch die folgenden Wochen keine Wünsche offen gelassen. Der Schlüssel ist bislang nichtwieder aufgetaucht und ich friste mein Dasein nun nur mit dem Zweitschlüssel. Was natürlich ebenso gut geht. Aber es war natürlich klar, dass ich, die tatsächlich noch nie einen Schlüssel verloren hat (was an sich schon unglaublich ist), hier meinen Einstand geben würde. Außerdem noch in Woche 1: Durch wildes herumdrücken auf der Fernbedienung heble ich den Fernseher aus und kann ihn auch nach mehrstündiger Problembehandlung nicht wieder zum Laufen bringen.
In Woche 2 sperre ich erstmal zielsicher meine EC-Karte. Was an sich schon unangenehm wäre. Allerdings kann ich aus unerfindlichen Gründen mit der Kreditkarte kein Geld abheben und schiebe deswegen dezente Panik vor dem Moment, an dem die Karte im Supermarkt mal nicht funktioniert. Aber: Ich schaffe es mein knappes Bargeld bis zur Fahrt nach Haugesund zu verwalten und dort finde ich dann tatsächlich einen Geldautomaten, der ein paar Banknoten ausspuckt.
Das ist in Woche 3. Wo ich meine Registrierung in Norwegen über die Bühne bringe und sogar eine Identifikationsnummer beantrage. Auch wenn sich das nicht ganz so simpel gestaltet ohne Adresse. Aber offenbar haben die hier doch ein gewisses System und jedes Haus und Appartment hat eine Verwaltungsnummer. Ob mich hier die Post mit meiner Identifikationsnummer findet, ist noch ungewiss. Immerhin fehlt immer noch ein Briefkasten.
Und dann diese Woche. In der mein Abfluss und der von Stina, die neben mir wohnt, verstopft war. Und zwar derartig, dass unsere Duschen eher Ähnlichkeit mit einer Kloake hatten. Brrr. Aber nach 5 Stunden (die wir übrigens nicht im Haus verbrachten), hatte der örtliche Klempner das Problem behoben und nachdem ich dann noch eine Stunde ins Badschrubben investiert hatte, war auch dieser Zwischenfall Geschichte.
Es bleibt also ereignisreich. Mal schauen, was nächste Woche passiert...
Keine Woche in Norwegen ohne Abenteuer. Nach dem grandiosen Auftakt in Woche 1, als ich meinen Schlüssel beim Laufen verlor, haben auch die folgenden Wochen keine Wünsche offen gelassen. Der Schlüssel ist bislang nichtwieder aufgetaucht und ich friste mein Dasein nun nur mit dem Zweitschlüssel. Was natürlich ebenso gut geht. Aber es war natürlich klar, dass ich, die tatsächlich noch nie einen Schlüssel verloren hat (was an sich schon unglaublich ist), hier meinen Einstand geben würde. Außerdem noch in Woche 1: Durch wildes herumdrücken auf der Fernbedienung heble ich den Fernseher aus und kann ihn auch nach mehrstündiger Problembehandlung nicht wieder zum Laufen bringen.
In Woche 2 sperre ich erstmal zielsicher meine EC-Karte. Was an sich schon unangenehm wäre. Allerdings kann ich aus unerfindlichen Gründen mit der Kreditkarte kein Geld abheben und schiebe deswegen dezente Panik vor dem Moment, an dem die Karte im Supermarkt mal nicht funktioniert. Aber: Ich schaffe es mein knappes Bargeld bis zur Fahrt nach Haugesund zu verwalten und dort finde ich dann tatsächlich einen Geldautomaten, der ein paar Banknoten ausspuckt.
Das ist in Woche 3. Wo ich meine Registrierung in Norwegen über die Bühne bringe und sogar eine Identifikationsnummer beantrage. Auch wenn sich das nicht ganz so simpel gestaltet ohne Adresse. Aber offenbar haben die hier doch ein gewisses System und jedes Haus und Appartment hat eine Verwaltungsnummer. Ob mich hier die Post mit meiner Identifikationsnummer findet, ist noch ungewiss. Immerhin fehlt immer noch ein Briefkasten.
Und dann diese Woche. In der mein Abfluss und der von Stina, die neben mir wohnt, verstopft war. Und zwar derartig, dass unsere Duschen eher Ähnlichkeit mit einer Kloake hatten. Brrr. Aber nach 5 Stunden (die wir übrigens nicht im Haus verbrachten), hatte der örtliche Klempner das Problem behoben und nachdem ich dann noch eine Stunde ins Badschrubben investiert hatte, war auch dieser Zwischenfall Geschichte.
Es bleibt also ereignisreich. Mal schauen, was nächste Woche passiert...
Donnerstag, September 26, 2013
I am waging war
I bleed my
city
its milky
way
of
illuminated windows
is the backdrop
for my
shuffling step
my barefoot
verse
my sweet
escape
Out here
the cow
bells are ringing
the lights
are fewer
are distinct
Who am I
without the
constant noise,
the stream
of countless
human
experience?
What is my
name
when there’s
no need
for names?
Are the
mountains calling
for my step
when the
sun sets
without a
hint of orange?
Or am I
hearing voices?
Has my
wonder left me
already?
I can still
hear the beat
the pulse
of the
universe
dancing –
There are
sparks in the sky!
From a
bonfire
not a
short-circuit heart…
How am I
going to survive
on peace of
mind
and solid
ground?
I bleed my
city
and pray
for acid
rain.
Dienstag, August 27, 2013
In Etne angekommen
Ich komme aus einer unheimlich flachen Gegend eines flachen Landes. Je länger ich mir die Landschaft hier anschaue, desto unnatürlicher kommt es mir vor, dass in Mitteldeutschland alles so hübsch eben ist. Aber von vorn:
Seit gestern bin ich endlich in Norwegen. Das Umsteigen in Kopenhagen und Oslo klappte problemlos und auch der Zoll interessierte sich nicht für meinen Koffer. Schon vom Flugzeugfenster aus blickte ich ungläubig auf unzählige Seen und Fjorde hinab, die im schönsten Spätsommersonnenschein unter mir dahin zogen. Als ich dann in Haugesund ankam - das übrigens tatsächlich ziemlich klein ist, aber mit einer erstaunlichen Anzahl an Supermärkten aufwarten kann -, rollte ich mein Gepäck erstmal bis zum nächsten Rimi, um das Abendbrot zu sichern. Käse, Kartoffelpfannkuchen, Haferflocken, Bananen und Erdnussbutter wanderten in meinen ohnehin schon schweren Koffer und dann saß ich noch eine Stunde in der Sonne am Busbahnhof.
Und dann Etne. Mein Wohnheim finde ich nach der Beschreibung meines Vermieters (Rune heißt er) problemlos und als ich mein Gepäck auf die Treppe zurolle, steigt er auch schon aus dem Auto, um es hinauf zu wuchten und mir das Haus zu zeigen. Es stellt sich heraus, dass ich nicht einfach nur ein Zimmer miete, sondern viel mehr ein kleines Studio komplett mit Herd, Kühlschrank, Spüle, Bad, Fernseher und allem drum und dran. Zugegeben: Viel Platz ist hier drin nicht unbedingt, aber dafür hat das Haus eine große Veranda und ein Bäcker, Rema1000 und Coop sind direkt in der Nähe.
Nachdem ich gestern Abend nur noch Koffer ausgepackt habe und ins Bett gefallen bin, stand heute eine kleine Ortsbesichtigung an. Nach einem kurzen Blick auf die Karte des Den Norske Turisforening, beschloss ich den postvegen zu suchen, da dieser Richtung Skanevik führt, gute Aussicht verspricht und sich vielleicht sogar als Laufstrecke eignen könnte. Obwohl ich das Schild mit der Aufschrit postvegen fand, habe ich den Weg wahrscheinlich doch nicht gefunden, zumindest war das Stückchen, was ich entlangging nicht zum laufen geeignet, da spätestens der abschüssige Rückweg meine Knie killen würde. Da meine Postwegexpedition aber verfrüht nach einem knappen Kilometer schon beendet war, schlug ich unten am Fuß des Hügels dann noch den Südostweg ein (Straßennamen gibt es hier nicht). Der führte mich am Rand einer schmalen, kaum befahrenen Straße zur Abzweigung zur Etne Planteskole. Überall frisch gemähtes Gras und Schafe und dann ein kleines Waldstück, aus dem Kinderlachen dringt. Sollte das die Planteskole sein? Eine Baumschule oder sowas kann ich jedenfalls nicht entdecken. Nachdem auch diese Straße in einer Sackgasse endet (vielleicht auch nur für mein ungeübtes Auge, aber ich sehe keinen Weg zurück in den Ort zu kommen ohne über diverse Weiden zu laufen oder umzudrehen), beschließe ich, wieder heim zu gehen und noch kurz einzukaufen.
So ein leerer Kühlschrank sieht ja schon ein bisschen traurig aus und als ich aus coop komme, habe ich allerhand gekauft, aber nicht das, was ich unbedingt brauche: Salz. Also werde ich gleich noch zu Rema1000 springen. Dann kann ich auch gleich einen kurzen Preisvergleich durchführen. Obwohl man ja vielleicht lieber bei der Kooperative kaufen sollte? Mal sehen, wie es wird.
Der Rundgang durchs Dorf(?) war auf jeden Fall interessant. Vor der kleinen erste Hilfe Station steht neben einem Krankenwagen auch eine Rotkreuzschneeraupe; die Straßen kommen hier größtenteils ohne Fußweg und Straßenlaternen aus, was aber offenbar kein Hindernis ist, dort einen Spaziergang mit Kinderwagen zu machen; ich habe bereits den ersten Skilift erspäht und landschaftlich erinnert mich das hier alles ein bisschen an Tirol. Etne liegt quasi im Tal und ringsherum sind Berge (oder ist das Fjell?). Den Wintereinbruch kann und will ich mir ehrlich gesagt noch gar nicht vorstellen. Aber kommen wird es ja doch :)
Das mit dem Grüßen hab ich noch nicht ganz raus. Da der Ort nicht besonders groß ist, bin ich davon ausgegangen, dass es nicht verkehrt wäre, die Menschen auf der Straße zu grüßen. Allerdings schaute mich mein erstes Versuchsobjekt so befremdet an, dass ich wirklich verunsichert war. Die beiden Frauen, denen ich noch begegnete grüßten allerdings ganz freundlich zurück. Ist also vielleicht mehr ein Frauending ^^.
Jetzt war grad der Elektriker da, weil die Fußbodenheizung in meinem Bad nicht ging und später werde ich mal meinen Mentor anrufen, damit der mit morgen die Schule zeigen kann. Oder so.
Seit gestern bin ich endlich in Norwegen. Das Umsteigen in Kopenhagen und Oslo klappte problemlos und auch der Zoll interessierte sich nicht für meinen Koffer. Schon vom Flugzeugfenster aus blickte ich ungläubig auf unzählige Seen und Fjorde hinab, die im schönsten Spätsommersonnenschein unter mir dahin zogen. Als ich dann in Haugesund ankam - das übrigens tatsächlich ziemlich klein ist, aber mit einer erstaunlichen Anzahl an Supermärkten aufwarten kann -, rollte ich mein Gepäck erstmal bis zum nächsten Rimi, um das Abendbrot zu sichern. Käse, Kartoffelpfannkuchen, Haferflocken, Bananen und Erdnussbutter wanderten in meinen ohnehin schon schweren Koffer und dann saß ich noch eine Stunde in der Sonne am Busbahnhof.
Und dann Etne. Mein Wohnheim finde ich nach der Beschreibung meines Vermieters (Rune heißt er) problemlos und als ich mein Gepäck auf die Treppe zurolle, steigt er auch schon aus dem Auto, um es hinauf zu wuchten und mir das Haus zu zeigen. Es stellt sich heraus, dass ich nicht einfach nur ein Zimmer miete, sondern viel mehr ein kleines Studio komplett mit Herd, Kühlschrank, Spüle, Bad, Fernseher und allem drum und dran. Zugegeben: Viel Platz ist hier drin nicht unbedingt, aber dafür hat das Haus eine große Veranda und ein Bäcker, Rema1000 und Coop sind direkt in der Nähe.
Nachdem ich gestern Abend nur noch Koffer ausgepackt habe und ins Bett gefallen bin, stand heute eine kleine Ortsbesichtigung an. Nach einem kurzen Blick auf die Karte des Den Norske Turisforening, beschloss ich den postvegen zu suchen, da dieser Richtung Skanevik führt, gute Aussicht verspricht und sich vielleicht sogar als Laufstrecke eignen könnte. Obwohl ich das Schild mit der Aufschrit postvegen fand, habe ich den Weg wahrscheinlich doch nicht gefunden, zumindest war das Stückchen, was ich entlangging nicht zum laufen geeignet, da spätestens der abschüssige Rückweg meine Knie killen würde. Da meine Postwegexpedition aber verfrüht nach einem knappen Kilometer schon beendet war, schlug ich unten am Fuß des Hügels dann noch den Südostweg ein (Straßennamen gibt es hier nicht). Der führte mich am Rand einer schmalen, kaum befahrenen Straße zur Abzweigung zur Etne Planteskole. Überall frisch gemähtes Gras und Schafe und dann ein kleines Waldstück, aus dem Kinderlachen dringt. Sollte das die Planteskole sein? Eine Baumschule oder sowas kann ich jedenfalls nicht entdecken. Nachdem auch diese Straße in einer Sackgasse endet (vielleicht auch nur für mein ungeübtes Auge, aber ich sehe keinen Weg zurück in den Ort zu kommen ohne über diverse Weiden zu laufen oder umzudrehen), beschließe ich, wieder heim zu gehen und noch kurz einzukaufen.
So ein leerer Kühlschrank sieht ja schon ein bisschen traurig aus und als ich aus coop komme, habe ich allerhand gekauft, aber nicht das, was ich unbedingt brauche: Salz. Also werde ich gleich noch zu Rema1000 springen. Dann kann ich auch gleich einen kurzen Preisvergleich durchführen. Obwohl man ja vielleicht lieber bei der Kooperative kaufen sollte? Mal sehen, wie es wird.
Der Rundgang durchs Dorf(?) war auf jeden Fall interessant. Vor der kleinen erste Hilfe Station steht neben einem Krankenwagen auch eine Rotkreuzschneeraupe; die Straßen kommen hier größtenteils ohne Fußweg und Straßenlaternen aus, was aber offenbar kein Hindernis ist, dort einen Spaziergang mit Kinderwagen zu machen; ich habe bereits den ersten Skilift erspäht und landschaftlich erinnert mich das hier alles ein bisschen an Tirol. Etne liegt quasi im Tal und ringsherum sind Berge (oder ist das Fjell?). Den Wintereinbruch kann und will ich mir ehrlich gesagt noch gar nicht vorstellen. Aber kommen wird es ja doch :)
Das mit dem Grüßen hab ich noch nicht ganz raus. Da der Ort nicht besonders groß ist, bin ich davon ausgegangen, dass es nicht verkehrt wäre, die Menschen auf der Straße zu grüßen. Allerdings schaute mich mein erstes Versuchsobjekt so befremdet an, dass ich wirklich verunsichert war. Die beiden Frauen, denen ich noch begegnete grüßten allerdings ganz freundlich zurück. Ist also vielleicht mehr ein Frauending ^^.
Jetzt war grad der Elektriker da, weil die Fußbodenheizung in meinem Bad nicht ging und später werde ich mal meinen Mentor anrufen, damit der mit morgen die Schule zeigen kann. Oder so.
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