Sonntag, April 30, 2006

Das Balzverhalten der gemeinen Amsel

Für die Amselpopulation in unserem Garten war heute ganz offensichtlich Tag X des gelebten Fortpflanzungstriebes... Ich kann nur so viel sagen: Es ging richtig zur Sache. Unser Grill wurde zu Fall gebract und ich hatte ziemlich Angst um das Chassis des Ford Ka, als drei Amseln, die sich wohl nicht ganz einig waren darunter verirrten.

Aber das nur am Rande. Langes Wochenende und die Post liefert nix aus *hmpf*. Meine Ukulele wird also erst am Dienstag hier ankommen... ein bisschen schade, weil ich fast schon gehofft hatte, am Wochenende ein bisschen spielen zu können... na ja, man kann eben auch nicht alles haben. Mir schwirrt der Kopf vor neuen Lied-Ideen und ich muss leider sagen, dass ich "Brigitte Parisius sucht nach einer besseren Welt", nach zwei mehr oder weniger fertigen Chansons erstmal zurückstellen werde... mir fehlt leider zur Zeit die Stimmung dafür, aber ich werde mich bemühen, das schnellstmöglich wieder aufzunehmen.

"Irgendwo in Frankreich mit unter 30, mitunter glücklich..."
ich glaube, wir sind mitunter glücklich. Einfach so und immer wieder. Ich freue mich sehr auf diesen Sommer mit euch. Freue mich auf dieses "Alles und nichts". Freue mich auf das Bier heute Abend... suche noch eine Beschäftigung... kann ich irgendwo vorbei kommen??

Donnerstag, April 27, 2006

Ist sie nicht schön?

Ich hatte mir vorgenommen, hier nicht wieder zu schreiben, bis ich mir die Ukulele bestellt habe. Doch heute Abend war es soweit: Sie ist auf dem Weg und freut sich bestimmt schon darauf hier ein neues zu Hause zu finden^^.

Ich meine, ich sah sie und fragt mich bloß noch: Ist sie nicht schön?
Aber seht selbst:




Und die kommt jetzt her. Und ich werde mir wohl von irgendwem ein Stimmgerät leihen müssen... bis ich Geld für eins habe.

Also. Ansonsten gibt es gar nichts großartig zu berichten.

Dienstag, April 25, 2006

My baby did a bad, bad thing

Mädchen, die sich in die Arme ritzen und Jungs, die unschuldig tun... das passt irgendwie alles nicht so richtig zusammen. Nicht, dass ich irgendwie helfen würde. Nein wirklich nicht. Ich glaube, ich trage zur Zeit eher negativ zur Besserung bei. Aber bemerkt habe ich es schon. Das wollte ich nur einmal festgestellt haben.

Ob sich die Gewichte der Welt verschieben? Das werden wir noch früh genug sehen. Ob es einfach nur wieder anfängt? Keine Ahnung.

Vielleicht möchte ich ihr gerne den Dialog zwischen "RITZEN" und "KOTZEN" schicken... vielleicht. Ich werde drüber nachdenken.

Zur Zeit denke ich aber darüber nach, wieviele Menschen wohl Leberflecke auf ihren Fingern haben... also noch auf dem Abdruckrelief... ich find das komisch bei mir. Ich hab das wochenlang für nen Farbklecks gehalten, von meinem Füller, oder so... heute hab ich das erste Mal bemerkt, dass es tatsächlich ein Leberfleck ist... seltsam. Vielleicht sieht man viele Dinge erst viel zu spät.

Sonntag, April 23, 2006

25 km, anderer Leute Ohren und der Hunger, der nicht endet

So. Gestern hatte ich ja meinen organisatorischen Overkill: Erst die Wandertour für den guten Zweck und dann abends ein bisschen Geburtstag feiern.
Eines weiß ich jetzt: ich werde ganz bestimmt nie wieder wandern, meine Knie schmerzen immer noch höllisch und meine Füße summen in einer ganz seltsamen Tonart. Wenn ich Frau Mikus in die Finger bekomme, ist sie dran. Es hat richtig heftig geregnet(gut wir hatten zwischen durch anderthalb Stunden Sonne, aber gerade als wir trocken waren, fing es wieder an), alles war nur Schlamm und Matsch und 25 km sind einfach mal ne ganze Menge... gut war, das Mo(Lenas Hund) kräftig gezogen hat(bis auf die letzten 3 km, da wollte selbst Mo nicht mehr), so waren wir trotz Schmerzen und einigen Demotivationsgrenzen eigentlich ganz fix. War aber auch eine ständige Aufholjagd, zum einen um von Julia Abstand zu nehmen, die den armen Hund ganz fertig gemacht hat, zum anderen weil es einfach ein mieses Gefühl ist, zu sehen, dass Frau Moori vor einem läuft.
Christian, Lena, Luisa, Mo und ich sind also durch die Pampa gestiefelt und ich möchte mich hier noch mal bei ihnen bedanken - obwohl sie sich geweigert haben, mich zu tragen - dass sie mein schreckliches Gejammer ertragen haben, für das bisschen mehr Asphaltstrecke und für "Kings on kings and lord of lords...".

Was bleibt zu sagen? Nicht viel, vielleicht nur ein Wort: Aua.
Dieses gebrauchte auch das kleine Mädchen dann gestern Abend recht häufig, da sie die 4h Headbangen am Vortag doch irgendwie ein bisschen mitgenommen hatten(man muss Grenzen kennen, sag ich immer *tztztz*), ich glaube nicht, dass ich ihr irgendwie dabei helfen konnte, die Schmerzen im Nacken loszuwerden. In ihr Ohr beißen war trotzdem lustig.

Der Hunger, der nicht endet. Von wegen, ich sei nicht ausdauernd. Ich bin auch jetzt - nach Monaten noch - dabei die Lieder weiter zu bearbeiten. Vielleicht bin ich doch nicht so schnell gelangweilt. Der Hunger, der nicht endet. Das ist die ewige Suche nach dem schnelleren Lauf, dem wilderen Flug, dem größeren Rausch. Der Hunger, der nicht endet, zwingt mich unweigerlich dazu, eine Ukulele zu kaufen. Ich muss weiter. Mich weiterentwickeln, woanders hingehen. Der Hunger, der nicht endet, sagt, dass 25 km noch lange nicht genug waren. Der Hunger, der nicht endet, sucht nach etwas, das ich ihm nicht geben kann... zumindest jetzt noch nicht.

Donnerstag, April 20, 2006

18!!!

Ist es zu fassen?! Nein, ist es nicht. Aber: nächstes Jahr organisier ich die Feier vielleicht doch nicht so spontan... können ne ganze handvoll nicht.

So... denne... ich bin nicht mehr 17. So ist das.

Mittwoch, April 19, 2006

One day to go

Noch einen Tag lang 17. Ich komme mir vor, als hätte ich in der Vergangenheit zu wenig kaputt gemacht, zu wenig Regeln gebrochen, es kommt mir so vor, als wäre ich zu wenig dumm und leichtsinnig und aufsässig gewesen... und nun entgleitet mir zunehmend die Chance dazu, dies gefahrlos zu tun.

Noch einen Tag lang 17. Einen Tag lang das Haus niederbrennen, naiv sein, nicht nachdenken, keine Konsequenzen ziehen... Natürlich geht das so nicht, das weiß ich selbst, aber manchm wünsche ich mir, dass das so funktionieren könnte... dass ich jetzt noch genug 17-jährigkeit für mein ganzes Leben vortanken könnte, um dann immer genug zu haben, mich niemals davor zu fürchten, älter zu werden.... nicht dass mir das an sich Angst machen würde... ich frage mich nur manchmal, warum sich das Gefühl verändern muss. Denn das tut es. Vielleicht nicht von einem Tag auf den nächsten, aber es verändert sich.... vielleicht auch nur, weil man selbst denkt, dass das so sein müsste.

Noch einen Tag lang 17. Und ich werde laute Musik hören, in einen Kinofilm ab 18 gehen, ein Bier trinken, konsequent nicht schlafen, mir nichts zum Geburtstag wünschen, weiter überlegen wie ich es schaffe, weniger zu denken, einen Mercedesstern abbrechen, wildfreme Menschen auf der Straße ansprechen und... zu spät kommen. Mit voller Absicht und leidenschaftlich zu spät kommen.

Noch einen Tag lang 17. Nur einen noch. Ich vermisse mich schon jetzt^^

Dienstag, April 18, 2006

Wir reden

zu viel über Sex und zu wenig über Liebe. Gut, ich vielleicht nicht. Aber vielleicht auch: Ich genauso.

Übermorgen 18.

Die Dinge, die geschehen gehen über meine Vorstellungskraft. Und ich wills mir auch gar nicht vorstellen: Ihr habt erfolgreich wieder ein paar Scheiben eingeschlagen und nun heulen kleine Mädchen und große Jungs verlieren die Orientierung. Ihr habt es geschafft. Ja. Wirklich. Gratuliere, der Sommer hat endgültig begonnen.
Aber ich bin mir das schuldig.
Es hat Spaß gemacht, jeder Herzsturm und der Terz nachts am Telefon. Ja, es hat Spaß gemacht. Sehr sogar. Doch ich wäre dumm, es genau so noch einmal zu machen. Und das werde ich auch nicht. Ich habe keine Zeit, auf diesen bescheuerten Kuss zu warten, habe keine Zeit, nicht zu lachen, wenn ihr euch kaputt macht, habe keine Tränen mehr, um noch mal so zu bluten, habe nicht die Kraft, so vergeblich zu lieben... ich will endlich mal wieder gut lieben. Endlich wieder mal nicht schlafen können, weil es mir zu gut geht. Und so leid es mir tut: Ihr tragt dazu zur Zeit nicht das Geringste bei. Mit eurem betrunkenen Gestotter, mit dem Weinen, dem vielleicht Lieben... nein. Es tut mir Leid.

Ich beiße einfach zu, wenn ich denke, dass es an der Zeit wär. Omg. Fühle mich gerade in diesem Moment ganz schrecklich ungeliebt und ich kann mich nicht leiden, wenn ich so bin... deswegen: Bye.

Montag, April 17, 2006

Faith in America

Da ist etwas in Bewegung in Amerika... und ich finde es so gut, dass ich es euch zeigen muss:

Faith in America

Und ein schickes Plakat

So. Reicht auch. Ich wolltes nur mal kurz gesagt haben. Und SoN hat - so wie es sich mir bisher darstellt - keinen GLAAD-Award bekommen!! *ARGH* Warum können nicht die ordentlichen Sendungen Preise kriegen? Na wartet nur, bis zur zweiten Staffel: GLAAD-Award, wir kommen!

Sonntag, April 16, 2006

Wann immer

"Wann immer du da bist,
bin ich ganz anders, als ich bin,
wann immer du nah bist,
steh ich irgendwie neben mir..."

Oh ich liebe "Wolke". So. Ich wollte es nur noch mal gesagt haben.

Ostern. Und hier beginnt der Geburtstags-Countdown. Noch 4 Tage. 4 Tage, die ich gut nutzen muss... irgendwie^^.

Gestern ist Franzi konvertiert. Die ist jetzt also auch katholisch. Und danach war noch n bisschen Party(ich konnte aber nicht hin, weil ich ja heute Orgel spielen musste) und irgendwie hat Felix wohl irgendwie Mist gebaut... ich hab aber noch nicht rausgekriegt, was genau, da mein icq abgestürzt ist, bevor Franzi mir das mitteilen konnte. Ich wäre also für Informationen sehr dankbar.

So und jetzt lege ich mich noch mal hin, bevor wir nach Zerbst zur Family fahren... bye bye

Samstag, April 15, 2006

Mein Hannover!

Ähm... ja... ich war sogar schon mal in Hannover. Und Go Plus singen so schön davon, dass ich eigentlich sofort wieder hinmöchte. Sofort.

Ich will gar nicht mehr viel sagen. Außer vielleicht: Ich versende jetzt Demo-Alben an ein paar Leute. Einfach mal bei mir melden, dann kriegt ihr auch eins. Das heißt... also eigentlich anders: Ich schicke jetzt ein Demo-Album an Laura und da ich dafür nochmal ein bisschen was ändere und eine mögliche Playlist erstelle, kann ich das auch gleich mal anderen zugänglich machen. Also. Wenn ihr wollt. Einfach sagen.

So. Bald isses soweit: Ostern! Der Tod ist nicht das Ende!

Ich glaube, ich beginne morgen einen Geburtstags-Countdown... mal sehen.

Donnerstag, April 13, 2006

Brigitte Parisius sucht nach einer besseren Welt

So heißt es. Das neue Album... ich habe vielleicht schon mal von meiner Liebe zum Chanson erzählt? Ich werde deswegen jetzt ein Chanson-Album schreiben... und ich kenn da schon ein paar Leute, die das für mich singen werden müssen/dürfen(^^)... Und es wird heißen "Brigitte Parisius sucht nach einer besseren Welt"... ich könnte mir vorstellen, dass Brigitte P.(oder auch Frau Parisius) das Paris der Zwanziger Jahre gekannt hat, ich denke, sie hat den Sommer geliebt und ich glaube auch, dass sie von Nächten begeistert war, von Momentangefühlen und leiser Musik aus geöffneten Fenstern...
Ich werde jetzt anfangen zu schreiben und es könnte sein, dass ich schon in Kürze einen (echten) Pianisten und eine Chanson-Stimme brauchen werde. Oder mehrere... ich habe da schon ein paar Mädels im Auge... und vielleicht kommt es doch noch zu einem Duett? Ich habe viele Ideen und freue mich schon sehr darauf, etwas neues entstehen zu sehen. Denn Brigitte Parisius sucht nach einer besseren Welt und ich werde sie ein bisschen begleiten auf ihrem Weg. Weil mir das Spaß macht.

@ Dennis: Hat Antonia an sowas Interesse? Ich muss mal sehen, wie ich das so aufziehe.

Mittwoch, April 12, 2006

Noch 3 Schluck Martini bis zum Sommer,

Noch 3 billige Küsse, bis zur Normalität,
Noch 3 kurzsichtige Zeilen, bis nach Hause...

Wenn das Erwachsenwerden ist... dann ist das nicht der große Rausch, den ich erwartet hat. Aber es ist auch nicht schlecht. Nicht wirklich zumindest... Ich bin heute an ziemlich vielen Punkten angekommen:
1. Ich brauche einen Führerschein.
Ich stand nämlich heute in Köthen am Bahnhof und kam nicht nach Dessau, weil ich nicht genug Geld hatte.
2. Ich kann Leichtsinn gegen Ruhe eintauschen.
Auch wenn sich das für mich immer noch wie ein ganz mieser Tausch anhört. Ich kann. Irgendwer da draußen hat mir ein sich steigerndes Verantwortungsgefühl gegeben... schlimm, schlimm^^
3. Es geht immer weiter.
Rike ist abgehakt, nach immerhin guten 3 Jahren und ich höre auf, zu suchen und nehme, was da so kommt... und gehe jetze dann mal mit Luisa Kaffee trinken. Und laufe nicht mehr so viel nachts herum... bevor es wärmer wird^^
4. Vielleicht ist 18 gar nicht sooo schlimm.
Ich gewöhne mich in Zeitlupe daran... so wie ich mich an alles gewöhne, wenn ich will.
5. Manchmal gibt es Menschen, die sind zu gut, um sie für eine Beziehung zu verheizen.
Und das ist okay so. Manchmal ist Feuer trotzdem wichtiger^^

Und sonst? Geht alles klar... Mich hat heute ganz kurz eine Frage gestreift und nicht wieder losgelassen: Warum mache ich das hier eigentlich?
[WARNUNG: Wenn das jetzt für euch nicht egozentrisch klingt, solltet ihr vielleicht an eurem Selbstbewusstsein arbeiten]
Ich möchte mein Leben mit euch teilen. Weil es eines der Besten ist, die ich mir vorstellen kann und weil ich manchmal ganz interessante Sachen sage. Und weil ich mir gedacht habe, dass es irgendwie schon besser ist, meine seelischen Abgründe - oder generell emotionale Achterbahnfahrten - auf breitere Schultern zu legen und nicht wieder einzelne damit zu Grunde zu richten. Ja. Auch ich habe irgendwie dazu gelernt.

Jetzt friere ich. Weil ich ewig in Köthen rumgestanden habe. Aber das macht nix. Schließlich ist da noch Musik und eine E-Mail... eine seltsame. Und das passt ja. Fehlt mir nur noch Kaffee... und den mach ich mir jetzt.

Dienstag, April 11, 2006

Ich habe gedacht, es wird schwerer mit der Zeit...

Ich habe gedacht, es würde schwerer und schmerzhafter werden, jetzt nach diesen Erfahrungen, die hinter mir liegen. Ich dachte, es wäre noch schlimmer als letztes Mal: Liebesgeständnisse.

Aber: Falsch gedacht. Es wird leichter. Und besser. Definitiv besser... während ich letztes Mal ja vor Angst fast gekotzt hätte, ist es jetzt wie... wie angenehm betrunken... ein bisschen wie einen gekifft und dann raus auf die Straßen und ohne Musik abgetanzt... ein bisschen so vielleicht. Und dazu plärrt Thees aus meinem Kopfhörer. Schön... Es ist wie sehr viel Sommer auf einmal... ein bisschen wie der nächste Morgen...

Doch schnell ab zurück und auf das Wesentliche konzentriert. Wie im letzten Eintrag bereits gesagt, hat Laura schon eine Weile nicht mehr geschrieben... Und weil sie mir durch den wechselhaftesten Winter meines Lebens geholfen und gleichzeitig alle Sommerwunden verbunden hat, war ich ihr das schuldig... dieses letzte kleine bisschen Ehrlichkeit. Und das erste einfach nur positive und großartige Liebesgeständnis meines Lebens.

"Und ich weiß was für ein Wetter über der Stadt lag
in der Nacht in der wir nicht wussten woher wir kommen, wohin wir gehen...
Die Schönheit der Chance,
dass wir unser Leben lieben so spät es auch ist,
das ist nicht die Sonne, die untergeht,
sondern die Erde, die sich dreht!"^^

In diesem Sinne, meine Freunde... Geht da raus! Macht Liebe! Das würde neben dem schrecklichen gesellschaftlichen Klima auch die demographische Krise abschaffen...

Montag, April 10, 2006

AdSense...

Findet ihr Werbeanzeigen auf Blogs nicht auf wahnsinnig störend? Ich auch. Aber ich brauche Geld. Jeden verdammten Cent. Deswegen werde ich mir einen Blog anlegen, auf den AdSense kommt und was ich da drauf schreibe, weiß ich noch nicht so genau, aber das wird schon.

Ansonsten? Geld beschäftigt mich gerade mal wieder sehr. Ihr findet mich im Internet bei den bezhalten Umfragen, oder bei eurer Anmeldung zum Herbalife-Berater... Nein, ernsthaft, das ist mir zwielichtig, ich mach bloß Sachen, wo ich nix richtig machen muss^^

Bis Bald. Was macht Tomte? Und was macht ihr? Wisst ihr, dass Laura nicht mehr geschrieben hat, seit ich ihr von meiner Lieblings-Cellistin erzählt habe? Nein? Aber jetzt.

Samstag, April 08, 2006

Donnerstag, April 06, 2006

Und alles endet Happy Endlich - selbstverständlich!

Ich war da. Und ich glaube fast, ich werde wieder hingehen... denn da war diese tolle Frau...

Aber ernsthaft: Es ist Weihnachten und eine junge Frau im Sommerkleid kauert sich auf einen Café-Tisch und haucht "Mein Gott, und ich liebe dich so!"... was soll man da anderes kriegen, als weiche Knie?! Ich glaube, die Inszenierung hat sich sogar etwas geändert, im Vergleich zum letzten Mal - allerdings nur in Details...
Großartig. Einfach nur toll.

Sie lehnt verschreckt an der Wand und sieht euch für einen kurzen Moment an, bevor es weitergeht, auf zum Happy End... wer würde nicht "Mehr!" rufen? Ich nicht. Ich kann mir stundenlang "Ja, das Meer ist blau so blau, das Meer ist blau!" anhören, ohne dass es mir langweilig wird... und diese Frau. Mit diesen tollen Haaren. Und dieser atemberaubenden Stimme... und der bildhaften Gestik und... diese Frau!

Aber noch etwas anderes: Das Goethe-Gymnasium hat bei dieser Vorstellung gleich mal geglänzt. Mit drei volltrunkenen Schülern, die die Treppe nicht mehr herauf kamen und der Theaterleitung ein drohendes "Das wird ein Nachspiel haben!" entlockten.

Ihr wollt Happy End auch sehen? Nehmt mich mit! Ich kann alle Texte auswendig... aber wir müssen nächstes Mal wieder weiter links sitzen, damit ich ihr in die Augen sehen kann, wenn sie Sommer spielt. Für eine Sekunde nur... Reihe 6 Platz 20 eignet sich dafür perfekt. (Nein, ich bin nicht wirklich schlimm, ihr müsstet sie nur mal sehen^^)

Und morgen wieder mal viel zu müde... aber dafür weiß ich schon, welches Lied heute Nacht gespielt wird: "Surabaya-Johnny".

Mittwoch, April 05, 2006

Die 90er, Baby! -- Mädchenmusik ist toll. FREUDE

So. Ich habe eine ganze Menge zu erzählen, nur wenig davon hängt zusammen. Leider. Also fange ich ganz lapidar mit dem Titel an: "Die 90er, Baby!", ist in - quasi salonfähiger - Demoversion aufgenommen und ich habe offiziell das Prädikat "Mädchenmusik"("Frauenmusik" war der genaue Wortlaut) erhalten, was mich ehrlich gesagt doch irgendwie freut^^.
Auch sehr gefreut hat mich, dass Frau Bruch sich so darüber gefreut hat, dass wir nachgeschaut haben, ob sie noch lebt, als sie mit einem Hustenanfall in den Chemie-Vorbereitungsraum entwich. Ich kann mich ewig darüber freuen, wenn ich das Gefühl habe, etwas richtig gemacht zu haben. Noch länger, wenn es dafür Anerkennung gibt(omg... ja ich bin so ein schrecklicher Mensch... ich liebe Bestätigung) [An Hendrik: Sie dankt dir auch!].
Noch mehr freuen tue ich mich über den Song, der bald fertig wird... ich spüre, dass das was wird. Zumindest für mich was wird. Ich denke, ich kann eine kleine Vorschau liefern, indem ich hier den Text des Refrains preisgebe: "Es geht nicht um Leben oder Tod, es geht um mehr - Es geht zum Meer!", und es tiefschürfend und flockig leicht und... vielleicht wie ein Sommerabend.
Ultimative Freude - Nein, nennen wir es lieber Begeisterung - breitete sich in mir aus, als... Ratet mal wer meine Nummer seit Heute hat? Na? Richtig: Luisa. Und meint, wir könnten mal Kaffee trinken gehen, auch wenn sie keinen Kaffee trinkt. Heute hat sie von England erzählt und von ihrer Gastfamilie, von der Fahrschule, dem vollen Zeitplan und dass sie auch mit zum Glenn Miller Orchester geht... generell haben wir mal wieder ziemlich wenig Latein geschafft und viel anderes^^. Hoffnung? Wo denkt ihr hin?! Spaß? Na auf jeden Fall!

Heute vor einem Jahr war ich in Pompeji und ich blättere gerade in meinem Reisetagebuch von diesem Italien-Exkurs...
"Es wird gehen
und wenn nicht, dann gehst du,
wir werden sehen
und wenn nicht, dann mach ich die Augen zu..."
Und da wir dieser Mann in der Pizzeria, der uns übers Ohr hauen wollte und das Geschrei wurde lauter, bis wir schließlich die Flucht ergreifen wollten, woraufhin er das Tor zum Parkplatz verschloss und uns mit einer Reihe von Dingen drohte... Angst. Einige haben einen herben Schock davon getragen... und doch... in den letzten Tagen hab ich mich oft zurück gewünscht. Da sind so große Worte auf den Seiten, da ist die große Liebe dieser Tage, da ist die schönste Frau in meinen Gedanken und mehr Sommer, als ich je erfahren wollen konnte.

Morgen Englisch-Klausur und "Happy End"... noch mehr(Vor-)FREUDE!

Fühlt euch sommergestreift, ich habe es gefühlt.

Montag, April 03, 2006

Und wer ist eigentlich "Jenny Form" ?

Es gibt ein neues Mädchen im Kindergarten meines Bruders, laut seiner Aussage: "Jenny Form", ich dachte eine Weile lang darüber nach, ob die Kindergartenkinder sich neuerdings mit Nachnamen vorstellen, bis mir - zugegeben beschämend spät - in den Sinn kam, dass das Mädchen vielleicht einfach Jennifer heißt... immer schön endbetont, mein Junge, die perfekten Vorraussetzungen für Französisch^^.

Ich höre also gerade "Angel" von Serifan Chicken und finde es schick. Es fehlt noch irgendwas, aber die E-Gitarre erhält von mir Plus und auch sonst hübsch.

Sonntag, April 02, 2006

Abi-Bälle und andere Hürden des Lebens...

Gestern war ja der Abi-Ball meines Bruders und ich muss sagen, ich ärgere mich schon, dass meine Eltern dort waren, weil sie ja dann den direkten Vergleich ziehen können... das Programm war verdammt gut: Die Jungs in Dessous, Erik als sterbender Schwan, die richtigen "Tanzmäuse", der Abi-Chor, der - kurzfristig aufgestellte - Lehrerchor und natürlich das vielstimmige falsch singen des Abi-Songs... es war gut mal zu merken, das nicht ALLE sooooo musikalisch sind^^.

Neben wirklich gut tanzbarer Musik gab es auch nicht-tanzend eine Menge zu beobachten... zumindest wenn man irgendwie in der Nähe des Gang saß: Da wurde sich auf die Kleider getreten, abschiedsschwanger umarmt, in Abi-Zeitungen geschrieben, heiße Diskussionen über das Mischverhältnis der Drinks geführt, einige Tabletts gerieten ins Wanken und natürlich sah man von eleganten bis abenteuerlichen Kleiderkombinationen alles.

Es gibt also jetzt bereits gewisse Ansprüche an mich, was um so schwerer wird, da dieser Jahrgang wirklich ein toller war: Musikalisch, irgendwie doch zusammenhaltend, intelligent, organisatorisch begabt und überhaupt ganz so, wie man sich einen Traumjahrgang eben vorstellt. Ich schreibe heute also einen bissigen Aushang für meinen Abi-Chor und werde mich ein wenig bei unserem Organisations-Team für den Abi-Ball erkundigen, wie sie sich das so gedacht haben und was ich da noch helfen kann.

Ansonsten bin ich eigentlich noch zu erschöpft, um noch mehr zu schreiben, außer vielleicht, dass Maria auf drei Meter Entfernung nach Fresien gerochen hat, Julia mit einem sehr interessanten Mädchen da war, ich erfahren musst, dass Flori mit Miechen zusammen ist und einige Mädels ziemlich früh(so gegen halb zwei) abgehauen sind, weil sie jetzt gerade in diesem Moment die Halle aufräumen... vielleicht sollte ich mich auch dafür melden... bloß dass ich dann zwischen durch nicht nach Hause fahre.

Alles in allem war ich jedenfalls ganz glücklich, dass ich da nicht verabschiedet wurde, dass ich noch bleiben darf. Ich wünsche dem gesamten Abitur Jahrgang 06 viel Glück und Erfolg auf ihrem weiteren Lebensweg und dass man sich vielleicht mal wieder sieht.