Man ist hier wie im Rausch. Das geht allen Erstis so. Nichts zu essen, neue Infos auf Schritt und Tritt, der Bekanntenkreis erweitert sich jede Stunde, Panik, Stress und natürlich Party. Das auch ja. Ein über den Gang gegröltes "Machst du nicht auch Mathe und Bio?!"(nur Beispiel) ist keine Seltenheit. Man ist hier offensiv auf dem Kennenlernfeldzug. Demzufolge bin ich natürlich bereits zu zwei Kaffee und einer Kneipentour verabredet und heut abend is mit Manu Innenstadt abklappern, Nachtleben entdecken.
Heute Einführungsveranstaltung für Englisch. Geile Profs. Einen superlieben(ja, ich hab jetzt solche Worte parat... man redet hier nur in Superlativen) Fachschaftsrat, der für uns Kaffee und andere tolle Sachen gekocht und gebacken hat. Nette (und teilweise verdächtig gutaussehende) Kommilitonen, von denen sich einige sehr gut in Leipzig auskennen(natürlich hab ich mich jetzt erstmal durch die Innenstadt schleifen und mir dies und das zeigen lassen). Und eine wissenschaftliche Mitarbeiterin, die derartig motiviert an die Bibliotheksführung herangeht, dass diese für mich zum Veranstaltungshöhepunkt avanciert(ist Freitag). Auf Englisch freu ich mich jedenfalls schon. Mal sehen wie Latein so wird. Der größte Anfangsstress ist aber erstmal vorbei. Ich hab meinen Griechischkurs angemeldet und meine Englischtermine sicher. Jetzt heißt es: Stadt sehen!
Übrigens: Der am Anfang beschriebene Rausch kommt darin zum Ausdruck, dass man nach stundenlangem durch die Stadt eiern ohne echtes Ergebnis oder Essbares und verwirrenden Vorträgen, in der überfüllten Bahn nach Hause, nicht aufhören kann, zu grinsen und zu denken "Wie gut ichs doch hab.".
Dienstag, Oktober 02, 2007
Montag, Oktober 01, 2007
Und gegenüber schauen die Rentner aus dem Fenster
in die Fenster hinein und schließen die Vorhänge, wenn man zurück guckt. Aber das macht mir nichts aus^^.
Ich wohne hier mit Anne und Sabine. Von letzterer hab ich hier noch nicht so viel gesehen, aber Anne ist auch neu und grad schon auf und davon zu ihrer ersten Einführungsveranstaltung und mit der hab ich mich immerhin schon unterhalten. Das Zimmer ist bereits zweimal umgeräumt und benötigt nun ganz ganz dringend einen Teppich, weil mich dieser helle Fußbodenbelag fertig macht!
Aber sonst. Ich bin hier. Meine to-do-liste für den heutigen Tag ist ein bisschen arg lang, aber ich freu mich drauf. Gegen Mittag gehts los inne Stadt... Semesterticket holen, Einführungsveranstaltung, einkaufen, Bücher anschauen und Preise kalkulieren... mal sehen.
Achso.... da ich der Mia versprochen habe mit meiner Handykrücke, das neue Zimmer zu dokumentieren, hier noch 4 Bilder:



Ich wohne hier mit Anne und Sabine. Von letzterer hab ich hier noch nicht so viel gesehen, aber Anne ist auch neu und grad schon auf und davon zu ihrer ersten Einführungsveranstaltung und mit der hab ich mich immerhin schon unterhalten. Das Zimmer ist bereits zweimal umgeräumt und benötigt nun ganz ganz dringend einen Teppich, weil mich dieser helle Fußbodenbelag fertig macht!
Aber sonst. Ich bin hier. Meine to-do-liste für den heutigen Tag ist ein bisschen arg lang, aber ich freu mich drauf. Gegen Mittag gehts los inne Stadt... Semesterticket holen, Einführungsveranstaltung, einkaufen, Bücher anschauen und Preise kalkulieren... mal sehen.
Achso.... da ich der Mia versprochen habe mit meiner Handykrücke, das neue Zimmer zu dokumentieren, hier noch 4 Bilder:



Samstag, September 29, 2007
I'm off
in circa einer halben Stunde geh ich off und baue meinen PC ab. Ab Sonntagabend bin ich wieder erreichbar. Dann von Leipzig aus. Bis dahin - Handynr. habt ihr ja.
"is it over? You can have it if you want..."
"is it over? You can have it if you want..."
Freitag, September 28, 2007
Habe ich jemals gesagt?
Ich hab mich kopfüber weiter voran gestürzt und nie was gesagt oder nur selten. Auch nicht, dass ich es zu einen "nicht für immer" gemacht habe. Zumindest in meinem Kopf. Ich warte darauf, dass die Welt dich wieder in meine Richtung dreht und bis dahin mach ich weiter. mit allem.
Aber habe ich jemals gesagt?
Ihr habt mein Leben gesegnet. Und ich freue mich auf einen Martinisommer Anfang November. Ich will euch beinahe jeden wachen Moment schicken, weil ich fühle, dass das hier Glück sein muss. Es muss einfach. Es muss. Wir haben es doch jetzt schon - noch bevor irgendwelche Würfel gefallen sind, hinter denen wir uns verstecken könnten - geschafft und begriffen und erlebt und... wir sind doch schon längst in uns angekommen und warten nur auf das nächste große Abenteuer. Auch wenn es in die Hosentasche passt. Vielleicht gerade dann. Ich muss euch so vieles zeigen. Denn ihr seid die aufregendsten, die ich kenne. Wärt ihr das nicht, würd ich das nicht mit euch teilen, Dieses große immerwährende erste mal, das unser Leben ist.
Habe ich euch das jemals gesagt?
Aber habe ich jemals gesagt?
Ihr habt mein Leben gesegnet. Und ich freue mich auf einen Martinisommer Anfang November. Ich will euch beinahe jeden wachen Moment schicken, weil ich fühle, dass das hier Glück sein muss. Es muss einfach. Es muss. Wir haben es doch jetzt schon - noch bevor irgendwelche Würfel gefallen sind, hinter denen wir uns verstecken könnten - geschafft und begriffen und erlebt und... wir sind doch schon längst in uns angekommen und warten nur auf das nächste große Abenteuer. Auch wenn es in die Hosentasche passt. Vielleicht gerade dann. Ich muss euch so vieles zeigen. Denn ihr seid die aufregendsten, die ich kenne. Wärt ihr das nicht, würd ich das nicht mit euch teilen, Dieses große immerwährende erste mal, das unser Leben ist.
Habe ich euch das jemals gesagt?
Nichts ist verprochen
und nicht ist festgeschrieben - natürlich ist mir das klar. Und trotzdem vermutet man hinter manchen Dingen doch so etwas wie Schicksal. Ein bewusstes.
Aber das habe ich lange genug ausgelotet und muss warten, was die Welt hierzu tut.
Gestern das erste Mal den Titaniaweg besichtigt. Zimmer ist schön, Küche ist sauber, Bad auch, Mitbwohner immer noch nicht gesehen. Aber Manu und ich haben uns erst mal mit der näheren Umgebung vertraut gemacht(nachdem wir uns aufgrund von Baustellen und LKW eine Stunde verspäteten und so noch eine Stunde auf die Schlüssel warten mussten) und ich muss sagen, ich finds ganz hübsch: In direkter Umgebung finden wir einen Rosterstand, Tanke, Gartenbaucenter, Kaufmarkt, griechisches Restaurant, Straba, Grundschule(die ürbigens meinen Zimmerausblick prägt) und andere illustre Straßennamen(Wegastraße, Uranusweg...) die alle astronom geprägt zu sein scheinen.
Jetzt versuche ich am Wochenende umzuziehen und dann ab Montag in meine Einführungsveranstaltungen zu starten. Und dann Kaffee trinken mit Anja, die dann auch da ist und mal schauen.
Aber das habe ich lange genug ausgelotet und muss warten, was die Welt hierzu tut.
Gestern das erste Mal den Titaniaweg besichtigt. Zimmer ist schön, Küche ist sauber, Bad auch, Mitbwohner immer noch nicht gesehen. Aber Manu und ich haben uns erst mal mit der näheren Umgebung vertraut gemacht(nachdem wir uns aufgrund von Baustellen und LKW eine Stunde verspäteten und so noch eine Stunde auf die Schlüssel warten mussten) und ich muss sagen, ich finds ganz hübsch: In direkter Umgebung finden wir einen Rosterstand, Tanke, Gartenbaucenter, Kaufmarkt, griechisches Restaurant, Straba, Grundschule(die ürbigens meinen Zimmerausblick prägt) und andere illustre Straßennamen(Wegastraße, Uranusweg...) die alle astronom geprägt zu sein scheinen.
Jetzt versuche ich am Wochenende umzuziehen und dann ab Montag in meine Einführungsveranstaltungen zu starten. Und dann Kaffee trinken mit Anja, die dann auch da ist und mal schauen.
Mittwoch, September 26, 2007
Wie ich unglaublich glücklich war und dabei fast in Tequila ertrank
Gestern also Chiliessen bei mir. Dennis leider doch nicht da. Heizen völlig überflüssig. Und alle vollkommen therapiert.
Dafür, dass ich meine Freunde eingeladen hatte, waren sie - was sonst eigentlich eher selten passiert - ziemlich pünktlich. Nur Franzi und der Tequila kamen mit leichter Verspätung[und Vivien, aber die aus Arbeitsgründen und deswegen nicht anzukreiden^^].
Wir setzten neue Raumtemperaturstandards nachdem wir die Schärfelage tiefgehend sondiert hatten, rissen die Fenster auf oder gingen gleich an die frische Luft(nicht zuletzt auch dem Nikotinwert zuliebe) bevor wir uns dann in verkopfte Gesellschaftsspiele(Therapy) und die erste Runde Tequila des Abends(an der allerdings nur Mia, Christian und ich teilnahmen) begaben. Dieser folgte im Laufe des Spieles(in dem ich durch pseudo-egozentrisches[die Vorsilbe ist gewollt!], Friedemann durch -intellektuelles, Mia durch - extrovertiertes, Luisa durch -gutmenschliches und alle anderen durch eher gemischtes Verhalten brillieren konnten) eine zweite und auch die ein oder andere Flasche Bier.
Nachdem Lena und Friedemann als erste erfolgreich das Ziel erreichten(ich hatte mich für eine zusätzliche Runde entschieden... warum weiß ich auch nicht mehr) indem sie einfach immer die offensichtlichsten Antworten wählten, kramten wir die verbliebenen Therapiekarten nach Sexfragen durch und Christian und ich starteten in die dritte Runde Tequila. Das muss lustig ausgesehen haben, denk ich mir im Nachhinein:
Nach dem erfolgreichen Aufstellen des typischen Tequila-drei-Punkte-Plans(lecken, schlucken, beissen) ereilte mich mitten in Punkt 2 eine fatale Kette von Ereignissen. Wie gesagt kramten Lena und Friedemann die Karten nach Sexfragen durch und stellten diese dann reihum. Während Lena ansetzt eine weitere Frage vorzulesen, setze ich das Glas an und bin schon halb durch den Trinkprozess, als sie die Fragestellung mit den Worten "Nee, das ist nicht lustig" abbricht. Was ich daran so witzig fand, weiß ich auch nicht mehr. Aber mir sprudelten danach geschätzte 700ml Tequila durch Mund, Nase, Augen(nein die Ohren hab ich nicht mehr geschafft) und ich dachte in einem Zeitabschnitt von 2 Sekunden erstaunlich oft "Warum kannst du nicht atmen?!", bis mich Friedemann vor dem peinlichen(aber zugegebenermaßen auch irgendwie bezeichnenden) Ertrinken in Tequila bewahrte(Ich wusste, es würde sich irgendwann lohnen, ihm über Jahre hinweg die Apfelstückchen aus der Luftröhre zu schlagen). Ich denke, ich darf das als einen der Unterhaltungshöhepunkte bezeichnen, auch wenn ich mich danach gefühlt habe, als hätte jemand alle meine Nasenschleimhäute weggeätzt, von den tränenden Augen mal ganz abgesehen.
Weil ich im weiteren Verlauf einen derart zerstörten Anblick bot, machten sich nicht viel später dann auch fast alle - bis auf Manu und Vivien - auf den Heimweg. Und verpassten damit eine Sightseeingtour, die ihresgleichen sucht. Wir Verbliebenen beschlossen nämlich, dem sagenumwobenen City-Markt Mosigkau einen Besuch abzustatten. Sodass Manuel am Ende unsere alte Grundschule, die Modeboutique, den Spielplatz, den Sportplatz, den Arzt, den Friedhof, das Hotel, den Park, die besseren und die schlechteren Wohngebiete - im Grunde eben alles von Mosigkau-City - gesehen hatte. Womit ich auch die übliche abschließende Dorftour vorm Umzug abgehandelt hätte. Fein. Gegen dreiviertel 3 war diese Tour beendet und auch die andern machten sich nach Hause und ich in mein Bett. Aus dem ich mich dann vor anderthalb Stunden erhoben habe(Erfolge bis jetzt: Kein Kater, Geschirr ist abgewaschen, Raum unten sieht wieder normal aus - also Zeit für die erste Arbeitspause.).
Warum ich mit Fug und Recht behaupten darf, dieses Grüppchen Leute am meisten zu vermissen? Weil ich weiß, dass sie mich auch dann ertragen, wenn ich nicht nüchtern bin. Oder Tequila speie. Oder sie durch halb Mosigkau schleife, obwohl sie nach Hause wollen. Das findet man nicht oft.
Dafür, dass ich meine Freunde eingeladen hatte, waren sie - was sonst eigentlich eher selten passiert - ziemlich pünktlich. Nur Franzi und der Tequila kamen mit leichter Verspätung[und Vivien, aber die aus Arbeitsgründen und deswegen nicht anzukreiden^^].
Wir setzten neue Raumtemperaturstandards nachdem wir die Schärfelage tiefgehend sondiert hatten, rissen die Fenster auf oder gingen gleich an die frische Luft(nicht zuletzt auch dem Nikotinwert zuliebe) bevor wir uns dann in verkopfte Gesellschaftsspiele(Therapy) und die erste Runde Tequila des Abends(an der allerdings nur Mia, Christian und ich teilnahmen) begaben. Dieser folgte im Laufe des Spieles(in dem ich durch pseudo-egozentrisches[die Vorsilbe ist gewollt!], Friedemann durch -intellektuelles, Mia durch - extrovertiertes, Luisa durch -gutmenschliches und alle anderen durch eher gemischtes Verhalten brillieren konnten) eine zweite und auch die ein oder andere Flasche Bier.
Nachdem Lena und Friedemann als erste erfolgreich das Ziel erreichten(ich hatte mich für eine zusätzliche Runde entschieden... warum weiß ich auch nicht mehr) indem sie einfach immer die offensichtlichsten Antworten wählten, kramten wir die verbliebenen Therapiekarten nach Sexfragen durch und Christian und ich starteten in die dritte Runde Tequila. Das muss lustig ausgesehen haben, denk ich mir im Nachhinein:
Nach dem erfolgreichen Aufstellen des typischen Tequila-drei-Punkte-Plans(lecken, schlucken, beissen) ereilte mich mitten in Punkt 2 eine fatale Kette von Ereignissen. Wie gesagt kramten Lena und Friedemann die Karten nach Sexfragen durch und stellten diese dann reihum. Während Lena ansetzt eine weitere Frage vorzulesen, setze ich das Glas an und bin schon halb durch den Trinkprozess, als sie die Fragestellung mit den Worten "Nee, das ist nicht lustig" abbricht. Was ich daran so witzig fand, weiß ich auch nicht mehr. Aber mir sprudelten danach geschätzte 700ml Tequila durch Mund, Nase, Augen(nein die Ohren hab ich nicht mehr geschafft) und ich dachte in einem Zeitabschnitt von 2 Sekunden erstaunlich oft "Warum kannst du nicht atmen?!", bis mich Friedemann vor dem peinlichen(aber zugegebenermaßen auch irgendwie bezeichnenden) Ertrinken in Tequila bewahrte(Ich wusste, es würde sich irgendwann lohnen, ihm über Jahre hinweg die Apfelstückchen aus der Luftröhre zu schlagen). Ich denke, ich darf das als einen der Unterhaltungshöhepunkte bezeichnen, auch wenn ich mich danach gefühlt habe, als hätte jemand alle meine Nasenschleimhäute weggeätzt, von den tränenden Augen mal ganz abgesehen.
Weil ich im weiteren Verlauf einen derart zerstörten Anblick bot, machten sich nicht viel später dann auch fast alle - bis auf Manu und Vivien - auf den Heimweg. Und verpassten damit eine Sightseeingtour, die ihresgleichen sucht. Wir Verbliebenen beschlossen nämlich, dem sagenumwobenen City-Markt Mosigkau einen Besuch abzustatten. Sodass Manuel am Ende unsere alte Grundschule, die Modeboutique, den Spielplatz, den Sportplatz, den Arzt, den Friedhof, das Hotel, den Park, die besseren und die schlechteren Wohngebiete - im Grunde eben alles von Mosigkau-City - gesehen hatte. Womit ich auch die übliche abschließende Dorftour vorm Umzug abgehandelt hätte. Fein. Gegen dreiviertel 3 war diese Tour beendet und auch die andern machten sich nach Hause und ich in mein Bett. Aus dem ich mich dann vor anderthalb Stunden erhoben habe(Erfolge bis jetzt: Kein Kater, Geschirr ist abgewaschen, Raum unten sieht wieder normal aus - also Zeit für die erste Arbeitspause.).
Warum ich mit Fug und Recht behaupten darf, dieses Grüppchen Leute am meisten zu vermissen? Weil ich weiß, dass sie mich auch dann ertragen, wenn ich nicht nüchtern bin. Oder Tequila speie. Oder sie durch halb Mosigkau schleife, obwohl sie nach Hause wollen. Das findet man nicht oft.
Sonntag, September 23, 2007
My favourite Republican today
do me a favor and watch this video. I know the sound quality is bad. But as San Diego Mayor Jerry Sanders announces his reversal on his anti-gay marriage stance he is close to tears. And he sure got me crying at the end of the video.
Civil Union doesn't mean equality per se.
Civil Union doesn't mean equality per se.
Mittwoch, September 19, 2007
EDEKA, ich war für dich nicht nur irgendwer
Ein junger Ire erobert mein Herz(Duett mit ihm ist in Planung und wird - sobald fertig - hier gepostet) und "Ich habe nicht mit ihm geschlafen, es war der Gin!".
Heute bei EDEKA Verabschiedung von Frau Jochens. Wie man über einen Kassiererjob so emotional werden kann - es ist unklar. Ich würds wieder tun. Ja.
Ein junger Ire erobert mein Herz und das Milchkaffeemädchen von Samstag hat sich noch nicht wieder blicken lassen.
Ich vertage jegliche Kommentare zur "Ehe auf Zeit" bis nach grey's anatomy.
Heute bei EDEKA Verabschiedung von Frau Jochens. Wie man über einen Kassiererjob so emotional werden kann - es ist unklar. Ich würds wieder tun. Ja.
Ein junger Ire erobert mein Herz und das Milchkaffeemädchen von Samstag hat sich noch nicht wieder blicken lassen.
Ich vertage jegliche Kommentare zur "Ehe auf Zeit" bis nach grey's anatomy.
Samstag, September 15, 2007
Wie kann man glauben
dass uns nichts verbindet, dass uns diese 200km völlig trennen, wenn dir doch in genau demselben Moment "Winterblue" hören? Baby, you're my yellow summer, baby, you're my winterblue. Oder beides oder nichts von dem. Wir sind so ambivalent geworden. Ambivalent und unglaublich bestimmt.
Heute tolles Mädchen bei EDEKA - unglaublich, was da so alles rumläuft! Manchmal wünschte ich mir, ich hätt ne Kamera im Kopf.
Heute tolles Mädchen bei EDEKA - unglaublich, was da so alles rumläuft! Manchmal wünschte ich mir, ich hätt ne Kamera im Kopf.
Donnerstag, September 13, 2007
May be a promotion thing... works for me
Bin fest entschlossen, bei LUSH öfter online zu kaufen. Warum? Der Wert der Waren die ich bekommen habe(über 150g Seife mehr) und der Wert den ich überwiesen habe unterscheiden sich um circa 9€. Mir doch egal, aus welchen Werbegründen die das machen! Ich komme mir vor, als hätte ich Geld gespart(worauf das wahrscheinlich auch abzielt, denn LUSH ist ne Menge aber nicht unbedingt billig...)!
Und Kate Walsh! Kate Walsh!!!
Ihr solltet euch dieses Video unbedingt anschauen!
Übrigens: Brüste sind gnadenlos überbewertet. Von allen Frauen, die ich kenne - und ich meine hier wirklich alle! - sind nur 5 dabei, an deren Brüste ich überhaupt einen Gedanken verschwendet habe... Bin ich jetzt seltsam oder die Menschen, die brustfixiert sind?
Reden wir zu wenig über Sex? Und warum verzögert sich der Start einer Rakete nie im Bett^^? Reden wir zu wenig über Sex? Ich meine, ich möchte euch jetzt auf keinen Fall dazu auffordern, euer Sexualleben vor mir auszubreiten... bei mir kollidieren graphisches Vorstellungsvermögen und perfektes Timing ungünstig miteinander und ja es behindert eine Unterhaltung für ungemein, wenn ich mir mein Gegenüber beim Sex vorstelle - ich meine, klar man kann sich an alles gewöhnen... aber... ich hab den Faden verloren... ich denke zu viel an Sex :-P
Und Kate Walsh! Kate Walsh!!!
Ihr solltet euch dieses Video unbedingt anschauen!
Übrigens: Brüste sind gnadenlos überbewertet. Von allen Frauen, die ich kenne - und ich meine hier wirklich alle! - sind nur 5 dabei, an deren Brüste ich überhaupt einen Gedanken verschwendet habe... Bin ich jetzt seltsam oder die Menschen, die brustfixiert sind?
Reden wir zu wenig über Sex? Und warum verzögert sich der Start einer Rakete nie im Bett^^? Reden wir zu wenig über Sex? Ich meine, ich möchte euch jetzt auf keinen Fall dazu auffordern, euer Sexualleben vor mir auszubreiten... bei mir kollidieren graphisches Vorstellungsvermögen und perfektes Timing ungünstig miteinander und ja es behindert eine Unterhaltung für ungemein, wenn ich mir mein Gegenüber beim Sex vorstelle - ich meine, klar man kann sich an alles gewöhnen... aber... ich hab den Faden verloren... ich denke zu viel an Sex :-P
Montag, September 10, 2007
Love has broken you
do yourself a favor and don't look back to soon.
Love has broken me
but it was worth paying an eternity.
Und ist es das nicht immer und sollte es das nicht auch immer wieder sein? Look before you jump ist doch nichts, was man ein Leben lang durchhält. Und mit Sicherheit wissen wir doch nur dieses eine: Das Wesentliche ist nicht etwa, unsere Unversehrtheit zu bewahren, das Wesentliche ist, nicht darauf zu verzichten, zu leben, weil wir Angst haben, uns aufzubrauchen. Denn das wissen wir doch mit Sicherheit, nicht wahr? Oder ist das eine Sicherheit, die man nur aus dem Gefühl des glückseligen Angeschrammtseins ziehen kann?
Love has broken you
and you will worship it with everything you do.
Love has broken me
and if it crosses my way again - I'm on my knees.
Was sind wir verrückt, wie wir blindlings gegen Wände laufen und wissen: Egal in welche Richtung wir unsere Schritte setzen - es ist der richtige Weg. Was sind wir naiv, das zu glauben! Und doch. Das macht uns so frei. So beinahe unbesiegbar. Und jeder Weltuntergang nur ein weiteres Feuerwerk unter unserer Haut. Wie könnten wir es besser treffen?
Love has broken you and love has broken me,
and how the others kill their time is a mystery,
love has broken me and love has broken you,
and in a few days time we love the way we used to.
Love has broken me
but it was worth paying an eternity.
Und ist es das nicht immer und sollte es das nicht auch immer wieder sein? Look before you jump ist doch nichts, was man ein Leben lang durchhält. Und mit Sicherheit wissen wir doch nur dieses eine: Das Wesentliche ist nicht etwa, unsere Unversehrtheit zu bewahren, das Wesentliche ist, nicht darauf zu verzichten, zu leben, weil wir Angst haben, uns aufzubrauchen. Denn das wissen wir doch mit Sicherheit, nicht wahr? Oder ist das eine Sicherheit, die man nur aus dem Gefühl des glückseligen Angeschrammtseins ziehen kann?
Love has broken you
and you will worship it with everything you do.
Love has broken me
and if it crosses my way again - I'm on my knees.
Was sind wir verrückt, wie wir blindlings gegen Wände laufen und wissen: Egal in welche Richtung wir unsere Schritte setzen - es ist der richtige Weg. Was sind wir naiv, das zu glauben! Und doch. Das macht uns so frei. So beinahe unbesiegbar. Und jeder Weltuntergang nur ein weiteres Feuerwerk unter unserer Haut. Wie könnten wir es besser treffen?
Love has broken you and love has broken me,
and how the others kill their time is a mystery,
love has broken me and love has broken you,
and in a few days time we love the way we used to.
Mittwoch, September 05, 2007
Warum endet eigentlich jede Folge von Grey's Anatomy
in Tränen? Ich meine zugegeben, bei mir ist das keine große Sache, meine Sicht verschleiert sich ja schon, wenn in einem Fußballländerspiel Tore fallen, oder beim Endspurt eines 10000m Laufes... aber wie schafft es Grey's Anatomy sich derart gekonnt von Folge zu Folge zu hangeln, nichts passieren zu lassen und doch den Anschein zu geben, man hätte großen Umwälzungen beigewohnt?
Ich lebe alle meine persönlichen Krisen projeziert auf zwei Fernsehserien und 3 bis 4 dutzend Filme im Jahr. Es kommt mir kein bisschen armselig vor. Sondern einfach nur besser gefiltert.
Ich lebe alle meine persönlichen Krisen projeziert auf zwei Fernsehserien und 3 bis 4 dutzend Filme im Jahr. Es kommt mir kein bisschen armselig vor. Sondern einfach nur besser gefiltert.
Sonntag, September 02, 2007
Eierstöcke ade, kopfüber tanzen tut weh
vor allem im Portemonnaie und Buffy war auch dabei...
Es kommt eine Zeit, da beginnt man an der eigenen Zurechnungsfähigkeit zu zweifeln... oder aber man hält sich für ein verkapptes Genie - so wie ich^^.
Ich hatte heute nämlich einen Traum, an dem ihr ruhig teilhaben solltet. Das war nämlich so...
Korrupte Kosmetikfirmen verkaufen verstrahlte Steine als Nagellack(nein, ich hab keine Ahnung wie das geht^^) wodurch immer mehr Frauen unfruchtbar werden(Eierstöcke ade...) und sich die demographischen Probleme in Europa immer mehr vergrößern...
Derweil irgendwo in Sachsen...
Buffy(die Sarah Michelle Gellar so gar nicht ähnlich sieht... und irgendwie auch keine Vampire mehr jagt) ist bemüht die katastrophalen Zustände unter ihrem Dach auf ein Minimum zu begrenzen. Hervorgerufen wurden diese durch ein immer wiederkehrendes Elend aller verdeckt arbeitenden Superhelden: Das ungünstige Zusammentreffen von Familienfeiern und dem Ende der Welt. Buffys nervige Cousinen stehen somit auf dem Plan und sind bereit alles, was noch an Ordnung besteht außer Kraft zu setzen(die beiden sind 14-16 Jahre alt...). Vom Rest der Familie, die sich ständig nach Zukunftsplänen erkundigt ganz zu schweigen.
Während sich unsere gebeutelte Heldin martialartsgleich durch die Gespräche manövriert, kreuzt vor ihrer Haustür das unvergleichliche Buffomobil auf(... das einem Linienbus erstaunlich ähnlich sieht... na ja Tarnung ist eben alles) um endlich zur Rettung der europäischen Fortpflanzung aufzubrechen, allerdings erscheint Buffy der Zeitpunkt alles andere als günstig - bei einem Blick ins Haus erfahren wir warum:
Nicht genug damit, das Buffys Lebensabschnittspartnerin sexuell wie auch auf verbaler Ebene völlig frustriert zu sein scheint und sich nur schwer oder ungern auf die Gespräche im familiären Rahmen konzentrieren kann, nein es kommt noch schlimmer:
Die Cousinen des Bösen haben Buffys Zimmer gestürmt und das rosa-weiße Plastesaxophon sofort als DCS(Dancing Ceiling Simulator - forget crowded dancing floors, dancing ceiling is the revolution!) enttarnt und sind nun dabei mit dem kostenpflichtigen Service Buffys Finanzen dem Erdboden gleich zu machen.
Ich selbst kann dem Geschehen an dieser Stelle leider nicht mehr folgen, da ich einen Anruf von der Versicherung bekomme, den ich mit einem verwirrten "ich geh studieren" quittiere... kurz darauf wache ich auf.
Werden Steine den Nagellackmarkt übernehmen? Überzieht der DCS Buffys Konto? Wann ist dieses Familienfest endlich vorbei? Und noch so viele andere unbeantwortete Fragen....
Damit ihr solche oder ähnliche Träume auch erheiternd findet, solltet ihr euch vielleicht meinem input annähern: Online comics!!! hahahah
I was kidnapped by lesbian pirates from outer space
Heard and Seen
Cyanide and happiness
Khaos Komic
Es kommt eine Zeit, da beginnt man an der eigenen Zurechnungsfähigkeit zu zweifeln... oder aber man hält sich für ein verkapptes Genie - so wie ich^^.
Ich hatte heute nämlich einen Traum, an dem ihr ruhig teilhaben solltet. Das war nämlich so...
Korrupte Kosmetikfirmen verkaufen verstrahlte Steine als Nagellack(nein, ich hab keine Ahnung wie das geht^^) wodurch immer mehr Frauen unfruchtbar werden(Eierstöcke ade...) und sich die demographischen Probleme in Europa immer mehr vergrößern...
Derweil irgendwo in Sachsen...
Buffy(die Sarah Michelle Gellar so gar nicht ähnlich sieht... und irgendwie auch keine Vampire mehr jagt) ist bemüht die katastrophalen Zustände unter ihrem Dach auf ein Minimum zu begrenzen. Hervorgerufen wurden diese durch ein immer wiederkehrendes Elend aller verdeckt arbeitenden Superhelden: Das ungünstige Zusammentreffen von Familienfeiern und dem Ende der Welt. Buffys nervige Cousinen stehen somit auf dem Plan und sind bereit alles, was noch an Ordnung besteht außer Kraft zu setzen(die beiden sind 14-16 Jahre alt...). Vom Rest der Familie, die sich ständig nach Zukunftsplänen erkundigt ganz zu schweigen.
Während sich unsere gebeutelte Heldin martialartsgleich durch die Gespräche manövriert, kreuzt vor ihrer Haustür das unvergleichliche Buffomobil auf(... das einem Linienbus erstaunlich ähnlich sieht... na ja Tarnung ist eben alles) um endlich zur Rettung der europäischen Fortpflanzung aufzubrechen, allerdings erscheint Buffy der Zeitpunkt alles andere als günstig - bei einem Blick ins Haus erfahren wir warum:
Nicht genug damit, das Buffys Lebensabschnittspartnerin sexuell wie auch auf verbaler Ebene völlig frustriert zu sein scheint und sich nur schwer oder ungern auf die Gespräche im familiären Rahmen konzentrieren kann, nein es kommt noch schlimmer:
Die Cousinen des Bösen haben Buffys Zimmer gestürmt und das rosa-weiße Plastesaxophon sofort als DCS(Dancing Ceiling Simulator - forget crowded dancing floors, dancing ceiling is the revolution!) enttarnt und sind nun dabei mit dem kostenpflichtigen Service Buffys Finanzen dem Erdboden gleich zu machen.
Ich selbst kann dem Geschehen an dieser Stelle leider nicht mehr folgen, da ich einen Anruf von der Versicherung bekomme, den ich mit einem verwirrten "ich geh studieren" quittiere... kurz darauf wache ich auf.
Werden Steine den Nagellackmarkt übernehmen? Überzieht der DCS Buffys Konto? Wann ist dieses Familienfest endlich vorbei? Und noch so viele andere unbeantwortete Fragen....
Damit ihr solche oder ähnliche Träume auch erheiternd findet, solltet ihr euch vielleicht meinem input annähern: Online comics!!! hahahah
I was kidnapped by lesbian pirates from outer space
Heard and Seen
Cyanide and happiness
Khaos Komic
Mittwoch, August 29, 2007
Ich hab mein Stimmgutachten!!!
*happydance*
Grandios wars. Summen. Sehr laut, mittellaut und leise lesen. Hörtest. Stimmbelastungstest... ja... die Schwester war jedenfalls begeistert von meiner Stimme und fand sogar den Text über Helgoland, den sie sich bei jedem Gutachten immer und immer wieder anhören muss, toll und fragte mich gleich, ob ich denn singen würde... *puuh* das Gutachten wird mir jetzt jedenfalls zugeschickt, ich bin total erleichtert und mir und Leipzig steht jetzt nichts mehr im Weg!
Grandios wars. Summen. Sehr laut, mittellaut und leise lesen. Hörtest. Stimmbelastungstest... ja... die Schwester war jedenfalls begeistert von meiner Stimme und fand sogar den Text über Helgoland, den sie sich bei jedem Gutachten immer und immer wieder anhören muss, toll und fragte mich gleich, ob ich denn singen würde... *puuh* das Gutachten wird mir jetzt jedenfalls zugeschickt, ich bin total erleichtert und mir und Leipzig steht jetzt nichts mehr im Weg!
Dienstag, August 28, 2007
How I came to love Amy Winehouse
1. Das Mädel groovt. Eigentlich immer.
2. Sie hat - zu meiner übergroßen Freude - "Valerie" gecovert:
3. Tears dry on their own. I love it.
4. Diese Haare!!!!
2. Sie hat - zu meiner übergroßen Freude - "Valerie" gecovert:
3. Tears dry on their own. I love it.
4. Diese Haare!!!!
Labels:
Musik
Sonntag, August 26, 2007
Und Gott ist irgendwas und ich bin dran
Es geht los. Warum ich das grade jetzt immer und immer wieder denken muss, weiß ich auch nicht so genau. Aber es geht los. Das sei hier mal gesagt. Ich weiß es.
Nachfrage an Maria - oder eigentlich alle, die irgendwie geartete Abschiedrituale durchführen wollen - welche Bräuche wollen wir dafür alles missbrauchen? ^^
Angedacht war ja "Scherben bringen Glück" und "Something old, something new, something borrowed, something blue..." irgendwelche Ideen?
Also außer Tequilla meine ich ;)
Nachfrage an Maria - oder eigentlich alle, die irgendwie geartete Abschiedrituale durchführen wollen - welche Bräuche wollen wir dafür alles missbrauchen? ^^
Angedacht war ja "Scherben bringen Glück" und "Something old, something new, something borrowed, something blue..." irgendwelche Ideen?
Also außer Tequilla meine ich ;)
Samstag, August 18, 2007
Omg!!! Zierstiche!!
Wenn ich Geld hätte, würde ich Mia sowas schenken, aber da ich zur Zeit pleite bin begnüge ich mich damit, es euch zu zeigen: Tabags von zierstiche. Ich persönlich find Sehnsucht und Realismus schön.
Eigentlich war ich nur auf der Suche nach Textilbuttons... aber an sowas is schwer ranzukommen... so mit Motiv selbst entwerfen und so... na mal sehen.
Eigentlich war ich nur auf der Suche nach Textilbuttons... aber an sowas is schwer ranzukommen... so mit Motiv selbst entwerfen und so... na mal sehen.
Donnerstag, August 16, 2007
Titaniaweg 7... ja ich hab es wegen dem Namen genommen^^
Heute bin ich also guten Mutes nach Leipzig gefahren, um mir einen Wohnheimplatz zu sichern... meine Verfassung verschlechterte sich beim Anblick der langen Schlange im Studentenwerk und fiel dann weiter in sich zusammen, als ich sah, dass die beiden Wohnheime, die ich für gut befunden hatte, bereits voll belegt waren... ich verbrachte also meine 40 Minuten Schlange stehen damit, mich daran zu erinnern von welchen Wohnheimen aus der Weg nicht so sehr lang zum Campus ist. Der Zettel auf dem all das aufgelistet war, befand sich zu Hause auf dem Schreibtisch - wo auch sonst? Aber während meiner Überlegungen konzentrierte sich mein Sichtfeld immer mehr auf das untere Ende der Liste, wo sich die Straße des 18. Oktober, die Tarostraße und der Titaniaweg befanden... ich war mir ziemlich sicher, dass die Tarostraße gut gelegen ist und konnte absolut keine Fakten mehr zum Titaniaweg abrufen, bemerkte aber beiläufig, dass mir der Name gefällt.
Ich war jedenfalls fest entschlossen in die Tarostraße zu ziehen und wenn ich mir dafür ein loch in den Bauch stehen müsste... schließlich kam ich auch tatsächlich an die Reihe und auf die Frage nach alternativen Wohnheimwünschen purzelte doch einfach ein "Titaniaweg" aus meinem Mund. Seltsam dachte ich, aber wird schon richtig sein. Ich wurde dann weiter geschickt in die Mannheimer Straße, wo ich meinen Mietvertrag kriegen sollte. Ich stieg in die Bahn. Und schaute mir Leipzig an. Ne ganze Menge von Leipzig, denn ich fuhr gute 20 Minuten, als ich ausstieg, wurde es mir auch wieder klar: Titaniaweg - das ist doch in Grünau! Da wollt ich ja eigentlich grad nicht hin. Nachdem ich die Mannheimer str. nach langem Suchen aber gefunden hatte, interessierte mich das schon nicht mehr, ich wollte vor allem eins: Nach Hause!!!
Vor dem Büro in das ich wollte fanden sich noch andere nette Menschen ein, die von der Wegbeschreibung ähnlich gebeutelt waren und zum Teil auch ihrem Lehramtsstudium entgegenblickten. So war letzte Wegetappe dann lustig und entspannt, einfach in dem Wissen, dass man ja eigentlich schon am Ziel ist. Das mit dem Mietvertrag ging dann auch alles recht schnell und ich wartete dann noch auf Anja, damit ich nicht allein Bahn fahren muss...
am Bahnhof angekommen hatte ich dann natürlich grad den Zug verpasst und saß dann noch ne ganze Weile rum. Hab mir meine Wohnheimbroschüre durchgelesen... und mich gefreut.
Ich bin ein Student und das ist mein Heim:

So. Und jetzt bin ich fertig. Jap. Und beruhigt und gelassen. ^^
Ich war jedenfalls fest entschlossen in die Tarostraße zu ziehen und wenn ich mir dafür ein loch in den Bauch stehen müsste... schließlich kam ich auch tatsächlich an die Reihe und auf die Frage nach alternativen Wohnheimwünschen purzelte doch einfach ein "Titaniaweg" aus meinem Mund. Seltsam dachte ich, aber wird schon richtig sein. Ich wurde dann weiter geschickt in die Mannheimer Straße, wo ich meinen Mietvertrag kriegen sollte. Ich stieg in die Bahn. Und schaute mir Leipzig an. Ne ganze Menge von Leipzig, denn ich fuhr gute 20 Minuten, als ich ausstieg, wurde es mir auch wieder klar: Titaniaweg - das ist doch in Grünau! Da wollt ich ja eigentlich grad nicht hin. Nachdem ich die Mannheimer str. nach langem Suchen aber gefunden hatte, interessierte mich das schon nicht mehr, ich wollte vor allem eins: Nach Hause!!!
Vor dem Büro in das ich wollte fanden sich noch andere nette Menschen ein, die von der Wegbeschreibung ähnlich gebeutelt waren und zum Teil auch ihrem Lehramtsstudium entgegenblickten. So war letzte Wegetappe dann lustig und entspannt, einfach in dem Wissen, dass man ja eigentlich schon am Ziel ist. Das mit dem Mietvertrag ging dann auch alles recht schnell und ich wartete dann noch auf Anja, damit ich nicht allein Bahn fahren muss...
am Bahnhof angekommen hatte ich dann natürlich grad den Zug verpasst und saß dann noch ne ganze Weile rum. Hab mir meine Wohnheimbroschüre durchgelesen... und mich gefreut.
Ich bin ein Student und das ist mein Heim:
So. Und jetzt bin ich fertig. Jap. Und beruhigt und gelassen. ^^
Sonntag, August 12, 2007
Ich will mich fühlen aber da ist so viel Abschrift.
Sich in bewussten oder unbewussten Machtpositionen zu befinden ist eine ganz besondere Kunst. Vielleicht kann man die erlernen. Vielleicht ist sie angeboren. "Ich lass mir von dir nicht mehr die Knie brechen! Und ich scheiß auf deine Krücken!" - wie ich da so ängstlich vor dem längeren Hebel sitze... das ist ja traurig mit anzusehen. Ich bin ja aufgebracht. Sich in Machtpositionen zu begeben und davon kaum Notiz zu nehmen, es einfach als gegeben zu sehen und wie ausversehen fremde Herzen in der Hand zu zerdrücken... das ist eine ganz besondere Kunst. Die mir nicht gegeben ist. Ich bin ja aufgebracht, ich schreie ja dabei...
...
Meine Hände riechen nach Salz, du riechst nach Weichspüler. Du riechst als wärst du in meinem Kleiderschrank gewesen. Ach ich weiß nicht. Ich weiß gar nichts über dich! Das ist alles, was ich denken kann. Ich weiß nicht. Nicht, was oder wer du bist. Nicht, welchen Namen meine Gedanken an dich tragen.
Ich streiche vorsichtig mit meinen Fingerspitzen an den Wänden entlang und versuche, mich zu Hause zu fühlen, beinahe sicher. Presse jeden Zentimeter Haut auf die Raufasertapete, zeichne blaue Flecken auf meine Haut und fühle das überlaute Donnern in meinen Ohren als kaum merkliche Vibration. Immerhin das. Sonst gibt es an diesen Wänden nichts mehr zu fühlen außer dir. Oder nur der Erinnerung an dich. Alles Herzblut, alles Salz, alle Küsse, habe ich schon vor Wochen abgerieben mit Haut und Haar und aufgebraucht seitdem, für die wenigen Meter Weg, die ich dann doch nicht gegangen bin. Aufgebraucht für die Atemzüge, mit denen ich dann doch nichts gesagt habe.
Ich fahre mit meiner Zunge über die Tasten des Klaviers - irgendwo da musst du noch sein. Irgendwo in der kleinen Sekunde zwischen d und es. Da muss es nach Weichspüler riechen, da ist vielleicht noch ein Hauch von dem "Wir brauchen uns", an dem ich mich jahrelang aufrecht hielt. Vielleicht noch ein letzter verminderter Akkord, der darauf wartet, dass ich ihn finde, um ihn in Gedanken auf deine Haut zu malen. Zwischen deine Brüste, deine Beine hinauf, deinen Hals entlang. Doch statt Sommer und dir finde ich nur Staub auf den Tasten, nur Staub und meinen Schweiß und rein gar nichts von dir und wenn doch, dann nur, weil ich es darauf gelegt habe. Und ich heb es auf und trink es leer, so schnell ich kann. Versuche, mich damit zu vergiften, mich daran zu berauschen. Es gelingt mir nicht. Alles was bleibt ist ein schaler Nachgeschmack. Nicht deiner.
Und zwischen den weißen Wänden, liegt kein Geruch mehr und kein Geschmack, keine Melodie und kein Bild. Zwischen diesen weißen Wänden liegt nur eine Frage: Ende oder Anfang?
...
Passt aufeinander auf!!! Ich hab vor einiger Zeit schon mal auf eine Band hingewiesen, die sich "Früchte des Zorns" nennt. Da gibt es ein Lied für das hier, dieses Herzschlagjagen: "Passt aufeinander auf". Über die stimmliche Gestaltung lässt sich durchaus streiten, aber ich geb uns den Text als Anstoß und hoffe, dass wir das tun. Aufeinander aufpassen. Auch wenn wir ja alle schon groß sind und überhaupt so unendlich vieles alleine können. Lasst uns ein bisschen aufeinander aufpassen.
Und ich will darüber schreiben, dass mein Bruder heute nach Dresden gezogen ist und das echt alle Welt(außer Susi vielleicht^^) icq hat, aber es kommen nicht mehr als ein paar Stichpunkte. Ich bin raus, ich bin übermüdet, gestern war Geburtstagsparty bei Sandra und heute morgen wieder früh aufstehen für den Gottesdienst mit Annegret... ich weiß nicht. Ich weiß so vieles nicht gerade. Ich glaube nicht, dass das in nächster Zeit aufhört. Ich fang ja neu an, ich muss das ja alles nochmal... auch das, was keinen Spaß macht... wird sich zeigen.
...
Meine Hände riechen nach Salz, du riechst nach Weichspüler. Du riechst als wärst du in meinem Kleiderschrank gewesen. Ach ich weiß nicht. Ich weiß gar nichts über dich! Das ist alles, was ich denken kann. Ich weiß nicht. Nicht, was oder wer du bist. Nicht, welchen Namen meine Gedanken an dich tragen.
Ich streiche vorsichtig mit meinen Fingerspitzen an den Wänden entlang und versuche, mich zu Hause zu fühlen, beinahe sicher. Presse jeden Zentimeter Haut auf die Raufasertapete, zeichne blaue Flecken auf meine Haut und fühle das überlaute Donnern in meinen Ohren als kaum merkliche Vibration. Immerhin das. Sonst gibt es an diesen Wänden nichts mehr zu fühlen außer dir. Oder nur der Erinnerung an dich. Alles Herzblut, alles Salz, alle Küsse, habe ich schon vor Wochen abgerieben mit Haut und Haar und aufgebraucht seitdem, für die wenigen Meter Weg, die ich dann doch nicht gegangen bin. Aufgebraucht für die Atemzüge, mit denen ich dann doch nichts gesagt habe.
Ich fahre mit meiner Zunge über die Tasten des Klaviers - irgendwo da musst du noch sein. Irgendwo in der kleinen Sekunde zwischen d und es. Da muss es nach Weichspüler riechen, da ist vielleicht noch ein Hauch von dem "Wir brauchen uns", an dem ich mich jahrelang aufrecht hielt. Vielleicht noch ein letzter verminderter Akkord, der darauf wartet, dass ich ihn finde, um ihn in Gedanken auf deine Haut zu malen. Zwischen deine Brüste, deine Beine hinauf, deinen Hals entlang. Doch statt Sommer und dir finde ich nur Staub auf den Tasten, nur Staub und meinen Schweiß und rein gar nichts von dir und wenn doch, dann nur, weil ich es darauf gelegt habe. Und ich heb es auf und trink es leer, so schnell ich kann. Versuche, mich damit zu vergiften, mich daran zu berauschen. Es gelingt mir nicht. Alles was bleibt ist ein schaler Nachgeschmack. Nicht deiner.
Und zwischen den weißen Wänden, liegt kein Geruch mehr und kein Geschmack, keine Melodie und kein Bild. Zwischen diesen weißen Wänden liegt nur eine Frage: Ende oder Anfang?
...
Passt aufeinander auf!!! Ich hab vor einiger Zeit schon mal auf eine Band hingewiesen, die sich "Früchte des Zorns" nennt. Da gibt es ein Lied für das hier, dieses Herzschlagjagen: "Passt aufeinander auf". Über die stimmliche Gestaltung lässt sich durchaus streiten, aber ich geb uns den Text als Anstoß und hoffe, dass wir das tun. Aufeinander aufpassen. Auch wenn wir ja alle schon groß sind und überhaupt so unendlich vieles alleine können. Lasst uns ein bisschen aufeinander aufpassen.
Und ich will darüber schreiben, dass mein Bruder heute nach Dresden gezogen ist und das echt alle Welt(außer Susi vielleicht^^) icq hat, aber es kommen nicht mehr als ein paar Stichpunkte. Ich bin raus, ich bin übermüdet, gestern war Geburtstagsparty bei Sandra und heute morgen wieder früh aufstehen für den Gottesdienst mit Annegret... ich weiß nicht. Ich weiß so vieles nicht gerade. Ich glaube nicht, dass das in nächster Zeit aufhört. Ich fang ja neu an, ich muss das ja alles nochmal... auch das, was keinen Spaß macht... wird sich zeigen.
Samstag, August 11, 2007
Leipzig will mich!!! Und: "Spashley on the way"
Heut nacht läuft die dritte Staffel "South of Nowhere" an... irgendwann morgen abend oder Sonntagmorgen werd ich es mir wohl downloaden können *sheeeeesh*^^.
Leipzig will mich! Echt! Heute kam der Brief! Bis 20.8. muss ich dann alle meine Unterlagen dorthin schicken und... ja... geilgeilgeilgeil!!! Volle Freude hier! Yeeha!
Jetzt gehts also wirklich los. Endlich. Auf einmal muss alles ganz schnell gehen. Ganz ganz schnell. So schnell, dass die Welt fast kopfsteht. Herzsteht. So schnell, dass ich kurz davor bin jede schöne Frau zu küssen, die mir über den Weg läuft... leicht schwindelig wird mir bei dem Gedanken und der Anstrengung mich davon abzuhalten... warum eigentlich? ^^
Ihr an meinem Herzen, Freunde! Ihr ganz nah grad! Wir sinds, wir machens, wir werdens! Als wärs Gewissheit!
Leipzig will mich! Echt! Heute kam der Brief! Bis 20.8. muss ich dann alle meine Unterlagen dorthin schicken und... ja... geilgeilgeilgeil!!! Volle Freude hier! Yeeha!
Jetzt gehts also wirklich los. Endlich. Auf einmal muss alles ganz schnell gehen. Ganz ganz schnell. So schnell, dass die Welt fast kopfsteht. Herzsteht. So schnell, dass ich kurz davor bin jede schöne Frau zu küssen, die mir über den Weg läuft... leicht schwindelig wird mir bei dem Gedanken und der Anstrengung mich davon abzuhalten... warum eigentlich? ^^
Ihr an meinem Herzen, Freunde! Ihr ganz nah grad! Wir sinds, wir machens, wir werdens! Als wärs Gewissheit!
Mittwoch, August 08, 2007
Schöner lesen.
Ich finde, dass ich in den letzten Wochen wieder zu einem Schreibstil gefunden habe, in dem ich mich schön lese. Das ist mir zwischendurch etwas abhanden gekommen. Schön weil konfus und durcheinander und oft unverständlich aber fühlbar.
Sie hat so schöne Arme. So schön. Das habe ich heute festgestellt. Während ich Stunden zu spät kam, während ich gewartet habe auf die vielen Dingen, von denen die meisten wohl niemals passieren, während ich erzählte von diesem oder jenem und ein Lachen an die Wände warf, das echter war als die Sicherheit die ich mir und allen anderen seit Tagen vorspiele, denn ich bin mir nicht sicher, über gar nichts und wie sollte ich auch? - ich bin hier ja zum ersten Mal und während ich das dachte und wir uns über fremde Unterwäsche lustig machen, da fiel mir auf, dass sie schöne Arme hat.
Mein leben ist so ungeordnet zur Zeit. Komme ich von Treffen mit Freunden zurück erfüllt mich eine ungeahnte Leichtigkeit, das Gefühl, dass wir alles erreichen könnten, wache ich am nächsten Morgen auf, bin ich schockiert darüber, dass das Chaos noch da ist. Es passt nichts so recht zusammen zur Zeit. Mein Herzschlag nicht. Passt nicht auf die Menschen um mich herum, nicht zu der Musik die ich höre und schreibe, nicht zu meinem beinahe vorsichtigen Atem. Mein zu Hause nicht. Das relativiert sich momentan, ich weiß nicht mehr wo zu suchen geschweigedenn zu finden. Meine Nächte nicht. Passen nicht zwischen die Tage, nicht in das unendlich grell und unglaublich laut, das dieser Sommer ist, der sich immer wieder unterbricht mit betretenem Schweigen. Meine Worte nicht. Passen nicht mehr in meinen Mund, sind wie Fremdkörper hineingelegt. Ich nicht. So glücklich und friedlich und ängstlich und verstört wie Rehe im Scheinwerferlicht. Das Zittern meiner Hände nehme ich nur noch selten wahr. Es ist eben da... das ist Umbruch, ist Aufbruch, ist neu und wird es wohl bleiben eine Zeit lang, so wie alles neu ist wenn es nur in Gedanken ist und noch nicht da.
Ich kann niemanden mitnehmen. Auch nicht in Gedanken, so scheint es mir jetzt. Da wird vieles zu schwer im Brustkorb, da hat niemand Platz, wo mein Herz grade Saltos schlägt bei jedem Schritt. Es wird alles hier bleiben müssen und ich schau zurück von Zeit zu Zeit. Welche unglaubliche Gewissheit Freiheit von uns einfordert, wird mir jetzt - wahrscheinlich Leben zu spät und doch früh genug - bewusst, man muss sich sicher sein. Seiner selbst. Zumindest das.
Und da fällt mir ein Satzstück ein, dass ich vor langer Zeit gelesen habe, vielleicht wurde es mir auch vorgelesen, ich weiß es nicht mehr, so oft habe ich ihn mir vorgesagt in dem Moment zwischen zwei Herzschlägen, man kann ganze Leben bauen aus diesem einen Satzbruchstück, das wohl aus irgendeinem Gedicht stammen muss, das wohl nur geschrieben sein kann, unmöglich nur gesagt und ich mache uns eine Hoffnung daraus:
Sie leben, sie lieben, sie gehen jeden Schritt, sie tun jeden noch so kleinen Atemzug "so als wär's Gewissheit". Ich halte mich an diesen Worten aufrecht. Als wär's Gewissheit, so werden wir springen und fliegen und fallen vielleicht. Lieben auf jeden Fall. Als wär's Gewissheit. Wie auch sonst?
Sie hat so schöne Arme. So schön. Das habe ich heute festgestellt. Während ich Stunden zu spät kam, während ich gewartet habe auf die vielen Dingen, von denen die meisten wohl niemals passieren, während ich erzählte von diesem oder jenem und ein Lachen an die Wände warf, das echter war als die Sicherheit die ich mir und allen anderen seit Tagen vorspiele, denn ich bin mir nicht sicher, über gar nichts und wie sollte ich auch? - ich bin hier ja zum ersten Mal und während ich das dachte und wir uns über fremde Unterwäsche lustig machen, da fiel mir auf, dass sie schöne Arme hat.
Mein leben ist so ungeordnet zur Zeit. Komme ich von Treffen mit Freunden zurück erfüllt mich eine ungeahnte Leichtigkeit, das Gefühl, dass wir alles erreichen könnten, wache ich am nächsten Morgen auf, bin ich schockiert darüber, dass das Chaos noch da ist. Es passt nichts so recht zusammen zur Zeit. Mein Herzschlag nicht. Passt nicht auf die Menschen um mich herum, nicht zu der Musik die ich höre und schreibe, nicht zu meinem beinahe vorsichtigen Atem. Mein zu Hause nicht. Das relativiert sich momentan, ich weiß nicht mehr wo zu suchen geschweigedenn zu finden. Meine Nächte nicht. Passen nicht zwischen die Tage, nicht in das unendlich grell und unglaublich laut, das dieser Sommer ist, der sich immer wieder unterbricht mit betretenem Schweigen. Meine Worte nicht. Passen nicht mehr in meinen Mund, sind wie Fremdkörper hineingelegt. Ich nicht. So glücklich und friedlich und ängstlich und verstört wie Rehe im Scheinwerferlicht. Das Zittern meiner Hände nehme ich nur noch selten wahr. Es ist eben da... das ist Umbruch, ist Aufbruch, ist neu und wird es wohl bleiben eine Zeit lang, so wie alles neu ist wenn es nur in Gedanken ist und noch nicht da.
Ich kann niemanden mitnehmen. Auch nicht in Gedanken, so scheint es mir jetzt. Da wird vieles zu schwer im Brustkorb, da hat niemand Platz, wo mein Herz grade Saltos schlägt bei jedem Schritt. Es wird alles hier bleiben müssen und ich schau zurück von Zeit zu Zeit. Welche unglaubliche Gewissheit Freiheit von uns einfordert, wird mir jetzt - wahrscheinlich Leben zu spät und doch früh genug - bewusst, man muss sich sicher sein. Seiner selbst. Zumindest das.
Und da fällt mir ein Satzstück ein, dass ich vor langer Zeit gelesen habe, vielleicht wurde es mir auch vorgelesen, ich weiß es nicht mehr, so oft habe ich ihn mir vorgesagt in dem Moment zwischen zwei Herzschlägen, man kann ganze Leben bauen aus diesem einen Satzbruchstück, das wohl aus irgendeinem Gedicht stammen muss, das wohl nur geschrieben sein kann, unmöglich nur gesagt und ich mache uns eine Hoffnung daraus:
Sie leben, sie lieben, sie gehen jeden Schritt, sie tun jeden noch so kleinen Atemzug "so als wär's Gewissheit". Ich halte mich an diesen Worten aufrecht. Als wär's Gewissheit, so werden wir springen und fliegen und fallen vielleicht. Lieben auf jeden Fall. Als wär's Gewissheit. Wie auch sonst?
Samstag, August 04, 2007
Paddelurlaub und "Das Tracklisting ist raus
"Aber wenn du so früh aufstehst... was machst du dann die 2 Stunden bis zum Mittag?" wird für mich zum offiziellen Satz des Tages. Danke Maria.
Am Donnerstag sind wir denn auch vom Paddelurlaub an der Havel zurückgekehrt. Es war tatsächlich mehr oder weniger sonnig, die letzten Tage auch warm, sehr kulturell(seht euch Death proof an!!! So geil!), fahrtechnisch ein echtes Erlebnis und was die Sitzgelegenheiten in Paddelbooten angeht - jemand sollte sich da mal mehr Gedanken drüber machen!!
So kann Urlaub aussehen:
Das Tracklisting für die offiziellen Aufnahmesessions ist raus und wird demnächst(ich versuchs bis morgen abend zu schaffen) alen Mitwirkensollenden in Demoversionen zur Verfügung gestellt. Es gestaltet sich wie folgt(ungeordnet):
Saturday night - Under your spell
Too easy - Still dreams
I'm out - rocket scientists
Dancing - Don't give up(Jenny)
the dark side - story to tell
sky's daughter - awaiting
beautiful in love - once in a while(wenn ich die akkorde wieder finde^^)
Bette Davies' eyes(dito) - wash your heart
young love - remind me
valentines day - forgive-adore
July - Polaroid
Bleib doch - mehr wie du
nothing's gone wrong
Und vielleicht noch zwei drei, aber die dann - wenn - spontan^^.
Ja in den Monaten hat sich ne Menge angesammelt und das ist ja noch nicht mal alles.
Es wird größer als die Alben vorher^^. Weil einfach mehr mit machen. Was jetzt zugegebenermaßen nicht sooo schwer ist. Ich bin voll motiviert jedenfalls und wird schon alles.
Am Donnerstag sind wir denn auch vom Paddelurlaub an der Havel zurückgekehrt. Es war tatsächlich mehr oder weniger sonnig, die letzten Tage auch warm, sehr kulturell(seht euch Death proof an!!! So geil!), fahrtechnisch ein echtes Erlebnis und was die Sitzgelegenheiten in Paddelbooten angeht - jemand sollte sich da mal mehr Gedanken drüber machen!!
So kann Urlaub aussehen:

Das Tracklisting für die offiziellen Aufnahmesessions ist raus und wird demnächst(ich versuchs bis morgen abend zu schaffen) alen Mitwirkensollenden in Demoversionen zur Verfügung gestellt. Es gestaltet sich wie folgt(ungeordnet):
Saturday night - Under your spell
Too easy - Still dreams
I'm out - rocket scientists
Dancing - Don't give up(Jenny)
the dark side - story to tell
sky's daughter - awaiting
beautiful in love - once in a while(wenn ich die akkorde wieder finde^^)
Bette Davies' eyes(dito) - wash your heart
young love - remind me
valentines day - forgive-adore
July - Polaroid
Bleib doch - mehr wie du
nothing's gone wrong
Und vielleicht noch zwei drei, aber die dann - wenn - spontan^^.
Ja in den Monaten hat sich ne Menge angesammelt und das ist ja noch nicht mal alles.
Es wird größer als die Alben vorher^^. Weil einfach mehr mit machen. Was jetzt zugegebenermaßen nicht sooo schwer ist. Ich bin voll motiviert jedenfalls und wird schon alles.
Samstag, Juli 28, 2007
Und das bin ich wie ich nächtelang wachliege...
Die Frage die mich heute - ach was "heute" !!!, jede wache Sekunde seit ich drei bin - beschäftigt, ist eine sehr alte Frage... neben der Ei-Huhn-Geschichte vielleicht eine der ältesten: Die Frage nach richtig oder falsch.
Mein Gedankenschwerpunkt liegt zur Zeit auf richtigen bzw. falschen Entscheidungen. Ich versuche es auch gar nicht erst mit allgemeiner Richtigkeit, wir fangen viele Schwierigkeitsstufen darunter an: Richtig für mich. Und zwar langfristig gesehen.
Das Hauptproblem besteht darin richtige bzw. falsche Entscheidungen zu erkennen. Ich merke, dass ich eine für mich langfristig gute Entscheidung gefällt habe, wenn es mir kurzfristig schlecht geht. Nach richtigen Entscheidungen geht es mir eigentlich immer mies... muss daran liegen, dass alles in mir jenseits der Schlatzentrale masochistisch veranlagt ist. Wir haben also schon mal einen Indikator. Der Haken ist: Es gibt zwei Arten von "falschen" Entscheidungen. Die einen sind die, bei denen es mir kurzfristig gut geht(oder sehr gut, grandios sozusagen...), sie sind also klar von den Richtigen abzugrenzen. Die anderen aber sind die, die mich weder früher noch später glücklich machen. Ihr erkennt die Misere? Immer wieder die gleiche Frage: Richtig oder ganz ganz falsch?
Wenn ich den aktuellen Entscheidungsprozess jedoch überwunden habe, bin ich bereit derartige Fragestellung hinter mir zu lassen und zu meinem hedonistischen Selbst zurück zu kehren: Denn alles, was sich gut anfühlt, ist richtig.
Bis dahin: "Schau mal, das bin ich, wie ich betrunken tue, weil ich hoffe, dass man mir das später mal als Unzurechnungsfähigkeit anrechnen wird..."
Niemals hungrig
Mein Gedankenschwerpunkt liegt zur Zeit auf richtigen bzw. falschen Entscheidungen. Ich versuche es auch gar nicht erst mit allgemeiner Richtigkeit, wir fangen viele Schwierigkeitsstufen darunter an: Richtig für mich. Und zwar langfristig gesehen.
Das Hauptproblem besteht darin richtige bzw. falsche Entscheidungen zu erkennen. Ich merke, dass ich eine für mich langfristig gute Entscheidung gefällt habe, wenn es mir kurzfristig schlecht geht. Nach richtigen Entscheidungen geht es mir eigentlich immer mies... muss daran liegen, dass alles in mir jenseits der Schlatzentrale masochistisch veranlagt ist. Wir haben also schon mal einen Indikator. Der Haken ist: Es gibt zwei Arten von "falschen" Entscheidungen. Die einen sind die, bei denen es mir kurzfristig gut geht(oder sehr gut, grandios sozusagen...), sie sind also klar von den Richtigen abzugrenzen. Die anderen aber sind die, die mich weder früher noch später glücklich machen. Ihr erkennt die Misere? Immer wieder die gleiche Frage: Richtig oder ganz ganz falsch?
Wenn ich den aktuellen Entscheidungsprozess jedoch überwunden habe, bin ich bereit derartige Fragestellung hinter mir zu lassen und zu meinem hedonistischen Selbst zurück zu kehren: Denn alles, was sich gut anfühlt, ist richtig.
Bis dahin: "Schau mal, das bin ich, wie ich betrunken tue, weil ich hoffe, dass man mir das später mal als Unzurechnungsfähigkeit anrechnen wird..."
Niemals hungrig
Montag, Juli 23, 2007
All I can do
So. Ich habe gerade erst den neuen Potter-Band beendet. Und zwischendurch etwas geschireben, was ich nun danach(nach dem Genuss von Reiswein) aufgenommen habe:
All I can do
It's desperate - I know. Es wird nicht auf dem aktuellen Album sein - noch zu vieles muss gemacht werden. Aber ich habe gemerkt, dass man manche Brücken abbrechen muss in diesere riesigen Tretmühle des Erwachsenwerdens. Enjoy!
All I can do
It's desperate - I know. Es wird nicht auf dem aktuellen Album sein - noch zu vieles muss gemacht werden. Aber ich habe gemerkt, dass man manche Brücken abbrechen muss in diesere riesigen Tretmühle des Erwachsenwerdens. Enjoy!
Donnerstag, Juli 19, 2007
Montag, Juli 16, 2007
Wir verpassen vielleicht gerade...
unseren Sommer zusammen. Weil du nicht anrufst.
Ja, ihr habt richtig gehört, ich bin in die riesige Mühle des Telefontaktierens hineingeraten. Dabei wollte ich gerade hier nicht hin. Das ist etwas für angekratze Egos, dachte ich immer, für diese unbedarften Menschen, die Beziehungsratgeber lesen, die wahrscheinlich "Single mit Niveau" sein zu glauben... Und jetzt? Merke ich, dass mein eigenes Ego zur Zeit nicht ganz oben auf ist - leider.
Jetzt denke ich, dass ich eigentlich oft genug angerufen habe - ohne Ergebnis. Jetzt denke ich >Warum rufst du eigentlich nicht an? Fehl ich dir nicht? Wie gehts dir denn?< und spüre eine innere Verzweiflung, über die ich selbst abfällig lachen muss. Ich will dich fragen, ob du nicht vorbei kommen magst für Martini, Leichtsinn und offene Herzen, für Nachtsingen und Tagschlafen, für Herz leer trinken und Endloswachbleiben... und dann fällt mir ein, dass ich dich ja nicht anrufen wollte. Nicht schon wieder. Und lege dabei eine ungeahnte Disziplin an den Tag. Disziplin ist etwas für Menschen, die sich selbst nicht trauen, stelle ich dabei fest - das geht doch gegen die eigene Vernunft.
Ich ruf dich nicht an! So!
Das Problem daran ist, dass du das wahrscheinlich gar nicht bemerkst - sonst hätte ich doch zumindest eine SMS von dir, oder nicht? Ich meine... hey, ich steigere mich hier in etwas rein! Vielleicht so sehr, dass ich später nicht abheben werde, wenn das Telefon klingelt - sieh doch zu, wie du dein Leben allein auf die Reihe kriegst! Dieses Vor und zurück, dieser Spießrutenlauf, durch den ich mich selbst seit Monaten peitsche fordert viel von mir ein. Nicht nur meinen gesunden Menschenverstand.
Denn wenn ich anrufe und du fragst, was auf dem Plan steht, was wir machen und wo mein Herz schlägt, dann fällt mir schmerzhaft wieder ein, dass ich das alles - Martini und Leichtsinn und Sommertanzen - dem Mann lassen wollte, mit dem du das haben willst. Und dann leg ich auf. zu früh vielleicht. Vielleicht zu spät.
Annegret fragt, ob wir nicht mal was zusammen unternehmen und ich sag ja und weiß nicht was und weiß es doch und sage es - natürlich! - nicht. Wie könnte ich?
Ja, ihr habt richtig gehört, ich bin in die riesige Mühle des Telefontaktierens hineingeraten. Dabei wollte ich gerade hier nicht hin. Das ist etwas für angekratze Egos, dachte ich immer, für diese unbedarften Menschen, die Beziehungsratgeber lesen, die wahrscheinlich "Single mit Niveau" sein zu glauben... Und jetzt? Merke ich, dass mein eigenes Ego zur Zeit nicht ganz oben auf ist - leider.
Jetzt denke ich, dass ich eigentlich oft genug angerufen habe - ohne Ergebnis. Jetzt denke ich >Warum rufst du eigentlich nicht an? Fehl ich dir nicht? Wie gehts dir denn?< und spüre eine innere Verzweiflung, über die ich selbst abfällig lachen muss. Ich will dich fragen, ob du nicht vorbei kommen magst für Martini, Leichtsinn und offene Herzen, für Nachtsingen und Tagschlafen, für Herz leer trinken und Endloswachbleiben... und dann fällt mir ein, dass ich dich ja nicht anrufen wollte. Nicht schon wieder. Und lege dabei eine ungeahnte Disziplin an den Tag. Disziplin ist etwas für Menschen, die sich selbst nicht trauen, stelle ich dabei fest - das geht doch gegen die eigene Vernunft.
Ich ruf dich nicht an! So!
Das Problem daran ist, dass du das wahrscheinlich gar nicht bemerkst - sonst hätte ich doch zumindest eine SMS von dir, oder nicht? Ich meine... hey, ich steigere mich hier in etwas rein! Vielleicht so sehr, dass ich später nicht abheben werde, wenn das Telefon klingelt - sieh doch zu, wie du dein Leben allein auf die Reihe kriegst! Dieses Vor und zurück, dieser Spießrutenlauf, durch den ich mich selbst seit Monaten peitsche fordert viel von mir ein. Nicht nur meinen gesunden Menschenverstand.
Denn wenn ich anrufe und du fragst, was auf dem Plan steht, was wir machen und wo mein Herz schlägt, dann fällt mir schmerzhaft wieder ein, dass ich das alles - Martini und Leichtsinn und Sommertanzen - dem Mann lassen wollte, mit dem du das haben willst. Und dann leg ich auf. zu früh vielleicht. Vielleicht zu spät.
Annegret fragt, ob wir nicht mal was zusammen unternehmen und ich sag ja und weiß nicht was und weiß es doch und sage es - natürlich! - nicht. Wie könnte ich?
Wir wollten doch noch...
"36 Grad und es wird noch heißer..." wie es aussieht, hat uns die heiße Jahreszeit wieder(schön eigentlich, nicht wahr?) und heute ist mir dann auch wieder was eingefallen, während ich mich so in den angenehmen 25°C unserer Wohnung bewegte: Wir wollten doch noch Paintball spielen!!! Ich sehe, ein, dass es sich aus Temperaturgründen nicht sofort machen lässt, aber hey - ich will!!! Ich will blaue Flecken^^.
Interessenten bitte eifrig kommentieren, dann kommt der erste Terminabgleich zustande.
[Übrigens ist mir aufgefallen, dass ich Singles mit Niveau, die eine Partnervermittlung nutzen viel weniger leiden kann, als Singles mit Nivea, die aufem Dorffest rumspringen. So.]
Interessenten bitte eifrig kommentieren, dann kommt der erste Terminabgleich zustande.
[Übrigens ist mir aufgefallen, dass ich Singles mit Niveau, die eine Partnervermittlung nutzen viel weniger leiden kann, als Singles mit Nivea, die aufem Dorffest rumspringen. So.]
Samstag, Juli 14, 2007
Singles mit Niveau...
Ich weiß nicht, wie es euch damit geht, aber ich bin jedes Mal wieder beeindruckt wenn ich ein Werbebanner von Elitepartner.de sehe. Und ich kann auch jetzt - nachdem ich mich nun mehrere Monate dieser Partnerbörse gegenüber sehe - noch nicht entscheiden ob ich dem eher positiv oder negativ gegenüber stehe. Da ich Seiten/Communities dieser Art jedoch immer mit einem gewissen Maß an Ablehnung entgegentrete, schneidet Elitepartner im Vergleich wohl ganz gut ab. Und dieses catchige "Singles mit Niveau" tut sein Übriges^^.
Beim blättern durch die immerhin 70 Erfolgsgeschichten drängt sich mir aber doch die Frage auf, ob es unter den deutschen Akademikern - oder zumindest unter denen, die bei Elitepartner Erfolg haben - so gar keine Homosexuellen gibt... ich melde mich also erstmal Probehalber an, um zu sehen, was sich denn nun hinter den Singles mit Niveau(oder doch nur Nivea?) verbirgt.
Nachdem ich mich knapp 20 Minuten mit dem Personalitytest befasst habe, erfahre ich, was ich wissen wollte: Ja es gibt homosexuelle Suchprofile... ich warte nun, dass mir Elitepartner erste Vorschläge macht^^.
Und ich bin durch das Anmelden zu dem Schluss gekommen, dass Elitepartner - obwohl von mir nicht ganz so abgelehnt wie andere Partnerbörsen - immer noch nicht gut wegkommt.
Was euch das nun sagt? Ich wollte mich schon immer über Singles mit Niveau auslassen. Ich finde die Idee brillant und Partnervermittlung immer noch doof. Kann man nix machen.
Beim blättern durch die immerhin 70 Erfolgsgeschichten drängt sich mir aber doch die Frage auf, ob es unter den deutschen Akademikern - oder zumindest unter denen, die bei Elitepartner Erfolg haben - so gar keine Homosexuellen gibt... ich melde mich also erstmal Probehalber an, um zu sehen, was sich denn nun hinter den Singles mit Niveau(oder doch nur Nivea?) verbirgt.
Nachdem ich mich knapp 20 Minuten mit dem Personalitytest befasst habe, erfahre ich, was ich wissen wollte: Ja es gibt homosexuelle Suchprofile... ich warte nun, dass mir Elitepartner erste Vorschläge macht^^.
Und ich bin durch das Anmelden zu dem Schluss gekommen, dass Elitepartner - obwohl von mir nicht ganz so abgelehnt wie andere Partnerbörsen - immer noch nicht gut wegkommt.
Was euch das nun sagt? Ich wollte mich schon immer über Singles mit Niveau auslassen. Ich finde die Idee brillant und Partnervermittlung immer noch doof. Kann man nix machen.
Samstag, Juli 07, 2007
So viel zu sagen - so wenig Worte... Titeleingabe geht grad nicht.
Übrigens. Also ich nehm das mit Muse vielleicht nochmal zurück. Ich meinte My Chemical Romance mit "famous last words". Ich legs euch ans Herz.
Ich bin grad vom Familientag zurück. Und. Und! Alle noch da. Anke schwanger(die hat in 10 Tagen Termin). Und die tollste Familie der Welt. Definitiv^^.
Ich dann später noch auf zum Abiball. Spaß, Spaß!
Telegrammstil heute.
Übrigens. Also ich nehm das mit Muse vielleicht nochmal zurück. Ich meinte My Chemical Romance mit "famous last words". Ich legs euch ans Herz.
Ich bin grad vom Familientag zurück. Und. Und! Alle noch da. Anke schwanger(die hat in 10 Tagen Termin). Und die tollste Familie der Welt. Definitiv^^.
Ich dann später noch auf zum Abiball. Spaß, Spaß!
Telegrammstil heute.
Dienstag, Juli 03, 2007
Begeisterte Rockland-Hörer, helft mir!!
Ich präsentiere ich heute ein anschauliches Beispiel dafür, wie mein Gehirn funktioniert:
Ich war grad kurz in der Stadt(post und Aldi und so...) und da fällt mir doch auf der Bahnhofsbrücke ein, dass ich da immer so ein tolles Lied auf Rockland gehört habe... so Januar, Februar muss das gewesen sein. Kam relativ häufig. Mir fällt zur Zeit weder Text noch Melodie ein, ich weiß nur, ich fand es toll und muss es wieder finden. Folgendes weiß ich aber: Das Lied wird gesungen von einem Mann und scheint eher aus zwei verschiedenen Liedern zu bestehen, da 1. und 2. Teil sich ziemlich unterscheiden, ich hab es schon ewig nicht mehr gehört, Text ist ziemlich sicher englisch, hat mich persönlich an eine jüngere Version von Muse erinnert... Helft mir!!! Vielleicht fällt mir innerhalb der nächsten Tage ein bisschen Text wieder ein... wer weiß.
Ich war grad kurz in der Stadt(post und Aldi und so...) und da fällt mir doch auf der Bahnhofsbrücke ein, dass ich da immer so ein tolles Lied auf Rockland gehört habe... so Januar, Februar muss das gewesen sein. Kam relativ häufig. Mir fällt zur Zeit weder Text noch Melodie ein, ich weiß nur, ich fand es toll und muss es wieder finden. Folgendes weiß ich aber: Das Lied wird gesungen von einem Mann und scheint eher aus zwei verschiedenen Liedern zu bestehen, da 1. und 2. Teil sich ziemlich unterscheiden, ich hab es schon ewig nicht mehr gehört, Text ist ziemlich sicher englisch, hat mich persönlich an eine jüngere Version von Muse erinnert... Helft mir!!! Vielleicht fällt mir innerhalb der nächsten Tage ein bisschen Text wieder ein... wer weiß.
Dienstag, Juni 26, 2007
Ausnahmezustand
Ich entschuldige mich. Weil mir grade so ist.
Weil ich jemand bin, der seine Atmung reguliert, wenn da zu wenig Schweigen im Raum ist aber in 2 wortlosen Tagen eine Funkstille wittert. Weil ich mich schon jetzt euren Leben so fern fühle, dass ich mich sozialen Krüppel nennen möchte. Ich hab, ich trag, ich mach grad Ausnahmezustand. Und muss das über mich ergehen lassen. Ich war vielleicht nicht unrettbar taumelnd, bevor ich begann von euch zu träumen. Heute Abend bin ich besessen von der Angst euch an Menschen zu verlieren, die vielleicht nicht so hungrig nach eurem Leben fragen, die es aber auch nicht so schamlos missbrauchen. Denn ich werde nicht da sein. Ihr werdet Ärzte und Manager und Tontechniker und wasweißich und ich werde nicht da sein. Ich hab, ich trag, ich mach grad Ausnahmezustand. Es geht nicht anders.
Ich hab aufgemacht, weil es nichts mehr zu holen gibt, außer mir.
Ich entschuldige mich. Für nonverbale Signale. Und dafür, das zu lieben. Diesen Ausnahmezustand. Und weil Leben etwas ist, das man persönlich nehmen muss, bleibt das Aufeinandertreffen unterschiedlicher Prioritäten eine Trivialität, hinter der kaum noch jemand etwas Großes vermutet. All jenen habe ich an dieser Stelle gesagt, dass etwas großes passiert. Es verändert sich etwas. Während ihr zwischen Nachtschichten und Beziehungsbewältigung, zwischen Studienbewerbung und Praktikum hängt, verändert sich etwas in meinem Leben. Ich weiß, dass ihr grad keine Zeit habt. Und eure Zeit wird in den nächsten Monaten nicht mehr werden. Aber bei mir bricht da was los und ich werd nicht mehr dieselbe sein. Ich hab, ich trag, ich mach grad Ausnahmezustand. Die großen Dinge passieren immer irgendwo dazwischen.
Manchmal kann man eine Geschichte retten, durch die Gesten in denen man sie erzählt. Das Problem ist, diese haltbar zu machen.
Weil ich jemand bin, der seine Atmung reguliert, wenn da zu wenig Schweigen im Raum ist aber in 2 wortlosen Tagen eine Funkstille wittert. Weil ich mich schon jetzt euren Leben so fern fühle, dass ich mich sozialen Krüppel nennen möchte. Ich hab, ich trag, ich mach grad Ausnahmezustand. Und muss das über mich ergehen lassen. Ich war vielleicht nicht unrettbar taumelnd, bevor ich begann von euch zu träumen. Heute Abend bin ich besessen von der Angst euch an Menschen zu verlieren, die vielleicht nicht so hungrig nach eurem Leben fragen, die es aber auch nicht so schamlos missbrauchen. Denn ich werde nicht da sein. Ihr werdet Ärzte und Manager und Tontechniker und wasweißich und ich werde nicht da sein. Ich hab, ich trag, ich mach grad Ausnahmezustand. Es geht nicht anders.
Ich hab aufgemacht, weil es nichts mehr zu holen gibt, außer mir.
Ich entschuldige mich. Für nonverbale Signale. Und dafür, das zu lieben. Diesen Ausnahmezustand. Und weil Leben etwas ist, das man persönlich nehmen muss, bleibt das Aufeinandertreffen unterschiedlicher Prioritäten eine Trivialität, hinter der kaum noch jemand etwas Großes vermutet. All jenen habe ich an dieser Stelle gesagt, dass etwas großes passiert. Es verändert sich etwas. Während ihr zwischen Nachtschichten und Beziehungsbewältigung, zwischen Studienbewerbung und Praktikum hängt, verändert sich etwas in meinem Leben. Ich weiß, dass ihr grad keine Zeit habt. Und eure Zeit wird in den nächsten Monaten nicht mehr werden. Aber bei mir bricht da was los und ich werd nicht mehr dieselbe sein. Ich hab, ich trag, ich mach grad Ausnahmezustand. Die großen Dinge passieren immer irgendwo dazwischen.
Manchmal kann man eine Geschichte retten, durch die Gesten in denen man sie erzählt. Das Problem ist, diese haltbar zu machen.
Montag, Juni 25, 2007
Gesplittert - halb so schlimm.
Der spannendsten Frau, die ich je kennen gelernt habe, war ich nicht aufregend genug. Zum Glück? Leider? Zu Recht?
Wenn ich jeden Tag meines Lebens so frei gewesen wäre, wie in diesem Moment, wo Bosse aus meinen Boxen drönt und nur zusammenhangloses durch meinen Kopf schießt, wäre ich ihr aufregend genug gewesen. Vielleicht.
Ich mag dich am liebsten ungeduscht - Begrüßen Sie mit mir die Festivalsaison!
Wen ich vor einem Jahr so alles gefunden habe, das glaub ich ja selbst kaum noch! Und dass ich sie jetzt nicht finde, könnte heißen, dass ich nicht mehr atme. Oder dass ich endlich ein Stück Echtleben für mich alleine hab.
Und wenn ich morgens aufstehe ist beinahe die erste Frage an jedem Tag, womit ich nur all diese tolle Menschen verdient haben soll.
Das hier sind die Straßen unserer Jugend und was sagst du nun, Kleiner? Glaubst du, wir stehen eng genug, um nicht zu fallen? Und ich frag dich trotz allem, was dein Plan ist, was deine Träume sind. Und dass ich dich das frage, heißt in keiner Silbe, dass ich dich weniger liebe, dass ich dich weniger brauche, dass ich weniger an dich glaube. Ich hab uns nur aus der Ferne beobachtet und ich will dich zurück.
Ich rausche lauter, als ich jemals schreien könnte. Kopfüber, herzüber, Blut aus dem Mund, schmeckt nach Zucker. Meine Tage sind glanzlos, rau und wunderschön. Wir sind die jungen Wilden.
Und wenn sich euer Herz auch anfühlt, als würde es sich überschlagen, möchte ich noch kurz sagen, dass es nicht immer ratsam ist, Sicherheitsgurte zu tragen.
Wenn ich jeden Tag meines Lebens so frei gewesen wäre, wie in diesem Moment, wo Bosse aus meinen Boxen drönt und nur zusammenhangloses durch meinen Kopf schießt, wäre ich ihr aufregend genug gewesen. Vielleicht.
Ich mag dich am liebsten ungeduscht - Begrüßen Sie mit mir die Festivalsaison!
Wen ich vor einem Jahr so alles gefunden habe, das glaub ich ja selbst kaum noch! Und dass ich sie jetzt nicht finde, könnte heißen, dass ich nicht mehr atme. Oder dass ich endlich ein Stück Echtleben für mich alleine hab.
Und wenn ich morgens aufstehe ist beinahe die erste Frage an jedem Tag, womit ich nur all diese tolle Menschen verdient haben soll.
Das hier sind die Straßen unserer Jugend und was sagst du nun, Kleiner? Glaubst du, wir stehen eng genug, um nicht zu fallen? Und ich frag dich trotz allem, was dein Plan ist, was deine Träume sind. Und dass ich dich das frage, heißt in keiner Silbe, dass ich dich weniger liebe, dass ich dich weniger brauche, dass ich weniger an dich glaube. Ich hab uns nur aus der Ferne beobachtet und ich will dich zurück.
Ich rausche lauter, als ich jemals schreien könnte. Kopfüber, herzüber, Blut aus dem Mund, schmeckt nach Zucker. Meine Tage sind glanzlos, rau und wunderschön. Wir sind die jungen Wilden.
Und wenn sich euer Herz auch anfühlt, als würde es sich überschlagen, möchte ich noch kurz sagen, dass es nicht immer ratsam ist, Sicherheitsgurte zu tragen.
Sonntag, Juni 24, 2007
Übrigens - an alle meine zukünftigen Götter in weiß...
Ich schaue mir neudings von Pathologin mit Profil über Grey's Anatomy bis zu Emergency Room und Dr. House nahezu jede greifbare Fernsehsendung mit medizinischem Inhalt an, um später, wenn mir all meine Freunde, die Medizin studieren werden, von ihren seltsamen Erlebnissen(
ähm... eher dieser Art:
) auf diesem Gebiet erzählen, wissend nicken kann und sagen: "Das kenn ich, das war in der dritten Staffel ER auch!". Und ihr? Ihr denkt bestimmt nicht im Traum daran euch mit altphilologischen Besonderheiten auseinanderzusetzen... selbst wenn es eine Fernsehserie darüber gäbe.
Ich habe mir Studentenwohnheime in Leipzig angeschaut. Und festgestellt, dass ich mich nicht so fühle, wie ich mit 14 dachte, dass ich mich mit 19 fühlen würde. Was ziemlich erschütternd ist, muss ich gestehen. Ich hab mir das damals anders vorgestellt. Und frage mich automatisch, ob ich wirklich schon an dieser Stelle bin, ob ich tatsächlich schon so weit sein kann, auszuziehen, das Fürchten zu lernen... Und frage mich das und bekomme keine Antwort, als die, die mir seit März halbzerkaut im Hals steckt: "Kommt alles wie es soll."
ähm... eher dieser Art:
) auf diesem Gebiet erzählen, wissend nicken kann und sagen: "Das kenn ich, das war in der dritten Staffel ER auch!". Und ihr? Ihr denkt bestimmt nicht im Traum daran euch mit altphilologischen Besonderheiten auseinanderzusetzen... selbst wenn es eine Fernsehserie darüber gäbe.
Ich habe mir Studentenwohnheime in Leipzig angeschaut. Und festgestellt, dass ich mich nicht so fühle, wie ich mit 14 dachte, dass ich mich mit 19 fühlen würde. Was ziemlich erschütternd ist, muss ich gestehen. Ich hab mir das damals anders vorgestellt. Und frage mich automatisch, ob ich wirklich schon an dieser Stelle bin, ob ich tatsächlich schon so weit sein kann, auszuziehen, das Fürchten zu lernen... Und frage mich das und bekomme keine Antwort, als die, die mir seit März halbzerkaut im Hals steckt: "Kommt alles wie es soll."
Freitag, Juni 22, 2007
Man muss seine Grenzen kennen und Frau Teichmann tanzt!
"Man muss seine Grenzen kennen.", sage ich oft. Meistens bin ich mir meiner eigenen auch ziemlich gut bewusst. Aber mit zwei Zahnarztterminen in einer Wochen hab ich es nun vielleicht doch ein bisschen übertrieben(Ja ich versuche meine Dentalphobie zu überwinden). Ich hab mehr Schmerzen als vor dem Termin heute und gehe nächsten Dienstag schon wieder *jippie*... aber ich habe Hoffnung, ab morgen schmerzfrei zu sein.
Heute habe ich eine Umfrage vom Amt für Stadtentwicklung Dessau zugeschickt bekommen... sieht aus, als sollte unsere Stadt schöner werden - ich glaube, da hat niemand was einzuwenden^^.
Keine richtig volle Woche mehr zu haben, lässt das letzte Wochenende meilenweit entfernt erscheinen, komische Sache finde ich. Zeit steht grad still ein bisschen, mein Leben stagniert. Aber neue Aufnahme auf meinem Myspace-Profil.
Frau Teichmann sitz oft zur gleichen Zeit bei EDEKA an der Kasse wie ich. Das nur mal am Rande. ^^ :P
Gute Ratschläge fürs Leben? Zahnärzte gehören nicht zu den Guten, hingehen sollte man trotzdem.
Pure Vernunft darf niemals siegen.
Und was ich schon immer loswerden wollte: Rote Haare(also natürlich jetzt) entsteht durch eine Mutation auf dem Chromosom Nummer 16. Und ab 2060 gibt es vorraussichtlich keine Rothaarigen mehr. Schade eigentlich. Weiteres nachzulesen hier.
Heute habe ich eine Umfrage vom Amt für Stadtentwicklung Dessau zugeschickt bekommen... sieht aus, als sollte unsere Stadt schöner werden - ich glaube, da hat niemand was einzuwenden^^.
Keine richtig volle Woche mehr zu haben, lässt das letzte Wochenende meilenweit entfernt erscheinen, komische Sache finde ich. Zeit steht grad still ein bisschen, mein Leben stagniert. Aber neue Aufnahme auf meinem Myspace-Profil.
Frau Teichmann sitz oft zur gleichen Zeit bei EDEKA an der Kasse wie ich. Das nur mal am Rande. ^^ :P
Gute Ratschläge fürs Leben? Zahnärzte gehören nicht zu den Guten, hingehen sollte man trotzdem.
Pure Vernunft darf niemals siegen.
Und was ich schon immer loswerden wollte: Rote Haare(also natürlich jetzt) entsteht durch eine Mutation auf dem Chromosom Nummer 16. Und ab 2060 gibt es vorraussichtlich keine Rothaarigen mehr. Schade eigentlich. Weiteres nachzulesen hier.
Mittwoch, Juni 13, 2007
Ich fühle mich zu Theologen hingezogen
und gerechte Bibelübersetzung ist für mich größtenteils Quatsch... ich bin dafür dass das allgemeine Pluralgenus maskulin ist. Hab ich gar kein Problem mit. So. Aber das nur nebenbei.
Ich war also nun doch in Köln. Bin am Donnerstag nach meiner Schicht nachgefahren. Und hatte echt tolle Tage muss ich nun doch zugeben. Und die Annegret kennengelernt, die Vikarin ist und die ich nun jetzt wohl predigen hören werde, wenn ich am 15.7. in Törten Orgel spiele *froi*.
Köln übrigens auch eine tolle Stadt, auch wenn sie mich irgendwie nicht so begeistert hat, wie Hannover das konnte. Kann schon sein, dass da jemand Köln die Schau gestohlen hat...^^
Ich schreibe wieder viel deutsch, was mir sagt, ich muss alles englische schnell aufnehmen^^. Morgen werd ich ein bisschen aufnehmen und dann werden hoffentlich neue Songs bei myspace stehen.
Ich glaube an eine neue Körperlichkeit. Ich denke Körperkontakt ist etwas, das man durchaus auch einfordern sollte gerade in diesen schrecklichen Zeiten, in denen er so unterbewertet wird. Wir sollten den Wert von Nähe wieder gesteigert wahrnehmen, denke ich.
Morgen geht es ins Tonellis! Yeah! Sophie will sich mit mir betrinken. Antwortet aber ausgleichend nicht auf meine Fragen.
Ich war also nun doch in Köln. Bin am Donnerstag nach meiner Schicht nachgefahren. Und hatte echt tolle Tage muss ich nun doch zugeben. Und die Annegret kennengelernt, die Vikarin ist und die ich nun jetzt wohl predigen hören werde, wenn ich am 15.7. in Törten Orgel spiele *froi*.
Köln übrigens auch eine tolle Stadt, auch wenn sie mich irgendwie nicht so begeistert hat, wie Hannover das konnte. Kann schon sein, dass da jemand Köln die Schau gestohlen hat...^^
Ich schreibe wieder viel deutsch, was mir sagt, ich muss alles englische schnell aufnehmen^^. Morgen werd ich ein bisschen aufnehmen und dann werden hoffentlich neue Songs bei myspace stehen.
Ich glaube an eine neue Körperlichkeit. Ich denke Körperkontakt ist etwas, das man durchaus auch einfordern sollte gerade in diesen schrecklichen Zeiten, in denen er so unterbewertet wird. Wir sollten den Wert von Nähe wieder gesteigert wahrnehmen, denke ich.
Morgen geht es ins Tonellis! Yeah! Sophie will sich mit mir betrinken. Antwortet aber ausgleichend nicht auf meine Fragen.
Freitag, Juni 01, 2007
Der süße Klang von "Heute gibts Geld"...
Ich wage die Vermutung, ich hatte von all meinen Freunden als letztes ein Konto^^. Ich mag Bargeld. Das kann ich sehen. Heute ist mir aufgefallen, dass es bei so einem Konto auch schon was ausmacht, wenn ich auf meinem Bildschirm hier sehen kann, dass Zahltag war und ich 188€ mehr habe. Das Geld von Kaufland kam auch gleich mit... da fühlt man sich ein bisschen Schizophren wenn man da direkt nebeneinander Überweisungen von EDEKA und Kaufland sieht^^.
Hätte mir jedenfalls irgendjemand von dem Endorphinschub namens "Zahltag" erzählt, hätte ich wahrscheinlich schon viel früher angefangen zu arbeiten.
"Gestern hattest du lange Haare, heute hast du kurze Haare - es ist mir aufgefallen..." es geht mir nicht aus dem Kopf. "Your hair was long when we first met...", das auch. Ich verliere, ich gewinne. In derselben Sekunde. "the bible didn't mention us..." aber jemand sollte es tun, finde ich. Jemand sollte uns erwähnen. Nicht nur nebenbei.
Urlaubszeit.
Ich bin bei EDEKA als Aushilfe eingestellt. Hauptsächlich, um die Urlaubszeit zu überbrücken. Wobei ich selbst natürlich auch Urlaub machen will. In kleinen Häppchen, wie sich nun herausstellt. Vom 14-17.6. Gehts jetzt an die Havel paddeln *yeah*. Nächstes Wochenende ist der evangelische Kirchentag in Köln. Ein Ereignis bei dem ich eigentlich jedes Jahr zugegen bin. Dieses Jahr gab es aber keine Plätz mehr, also hab ich mich schon mal mental drauf eingestellt daheim zu bleiben. Heute ist noch ein Platz frei geworden. Den einzunehmen ich mich aber ein wenig sträube. Was für eine Aushilfe für die Urlaubszeit bin ich, wenn ich im Juni kein Wochenende arbeite? Ich mag Kirchentag und das alles. Aber ich will dieses Jahr eigentlich nicht. Ich habe beschlossen, dieses Jahr das zu machen, was ich will. Und das werde ich. Paddeln, Hannover, Großefehn. Da will ich hin. Köln mal irgendwann anders.
Wie siehts aus mit einem Kaffee, Christin? Ich hab hier und da Zeit^^.
Hätte mir jedenfalls irgendjemand von dem Endorphinschub namens "Zahltag" erzählt, hätte ich wahrscheinlich schon viel früher angefangen zu arbeiten.
"Gestern hattest du lange Haare, heute hast du kurze Haare - es ist mir aufgefallen..." es geht mir nicht aus dem Kopf. "Your hair was long when we first met...", das auch. Ich verliere, ich gewinne. In derselben Sekunde. "the bible didn't mention us..." aber jemand sollte es tun, finde ich. Jemand sollte uns erwähnen. Nicht nur nebenbei.
Urlaubszeit.
Ich bin bei EDEKA als Aushilfe eingestellt. Hauptsächlich, um die Urlaubszeit zu überbrücken. Wobei ich selbst natürlich auch Urlaub machen will. In kleinen Häppchen, wie sich nun herausstellt. Vom 14-17.6. Gehts jetzt an die Havel paddeln *yeah*. Nächstes Wochenende ist der evangelische Kirchentag in Köln. Ein Ereignis bei dem ich eigentlich jedes Jahr zugegen bin. Dieses Jahr gab es aber keine Plätz mehr, also hab ich mich schon mal mental drauf eingestellt daheim zu bleiben. Heute ist noch ein Platz frei geworden. Den einzunehmen ich mich aber ein wenig sträube. Was für eine Aushilfe für die Urlaubszeit bin ich, wenn ich im Juni kein Wochenende arbeite? Ich mag Kirchentag und das alles. Aber ich will dieses Jahr eigentlich nicht. Ich habe beschlossen, dieses Jahr das zu machen, was ich will. Und das werde ich. Paddeln, Hannover, Großefehn. Da will ich hin. Köln mal irgendwann anders.
Wie siehts aus mit einem Kaffee, Christin? Ich hab hier und da Zeit^^.
Donnerstag, Mai 31, 2007
I stumbled...
Gestern Nacht bin ich mal wieder über Regina Spektor gestolpert und fühle mich nun verpflichtet, das mit euch zu teilen:
Und ja, sie kann mehr als "das Mädchen am Klavier".
Und ja, sie kann mehr als "das Mädchen am Klavier".
Labels:
Musik
Mittwoch, Mai 30, 2007
say goodbye to may
so... ich war ja eine Weile im Off. Weil... icht nicht wusste, was von dem vielen zu schreiben ist.
Mein erster Blutspendeversuch am 11.5. ist fehlgeschlagen. Ich hatte zu niedrigen Blutdruck(90/60).
Letzte Woche hat zum ersten Mal bei EDEKA mein Geld nicht gestimmt(ich hatte 20€ zuviel... unerklärlich). Ich bin noch nicht aufgefordert worde, eine Rechtfertigung zu schreiben.
Außerdem biete ich erste Sonnenbrände, exzessives Pooplantschen, Grillpartys und Shoppingoverkill(Nova eventis ist zu groß oder? Wer läuft denn da bitte alles ab?!).
Und ich war mit den Jungs in Berlin. Auf der Siegessäule und in Spiderman 3(der meiner Meinung nach nicht so gut war, wie die ersten beiden). Gestern dann Fluch der Karibik 3 - der einige wirklich tolle Szenen aufweist, auch wenn mich persönlich das Ende nicht so überzeugt.
Der Wochenplan sieht die Aufnahme von mindestens 2 Songs, sowie am Samstag A-Pub und irgendwann vorher noch ein neues Zeugnis abholen vor. Ich lese viel, schaue all die Filme, die ich schon immer sehen wollte und mache nichts^^.
Jetzt kommt Juni. Und ich freu mich drauf. So richtig.
Mein erster Blutspendeversuch am 11.5. ist fehlgeschlagen. Ich hatte zu niedrigen Blutdruck(90/60).
Letzte Woche hat zum ersten Mal bei EDEKA mein Geld nicht gestimmt(ich hatte 20€ zuviel... unerklärlich). Ich bin noch nicht aufgefordert worde, eine Rechtfertigung zu schreiben.
Außerdem biete ich erste Sonnenbrände, exzessives Pooplantschen, Grillpartys und Shoppingoverkill(Nova eventis ist zu groß oder? Wer läuft denn da bitte alles ab?!).
Und ich war mit den Jungs in Berlin. Auf der Siegessäule und in Spiderman 3(der meiner Meinung nach nicht so gut war, wie die ersten beiden). Gestern dann Fluch der Karibik 3 - der einige wirklich tolle Szenen aufweist, auch wenn mich persönlich das Ende nicht so überzeugt.
Der Wochenplan sieht die Aufnahme von mindestens 2 Songs, sowie am Samstag A-Pub und irgendwann vorher noch ein neues Zeugnis abholen vor. Ich lese viel, schaue all die Filme, die ich schon immer sehen wollte und mache nichts^^.
Jetzt kommt Juni. Und ich freu mich drauf. So richtig.
Donnerstag, Mai 10, 2007
runaway.....
Alles wiederholt sich. Auch diese Erkenntnis scheint mir für mein Leben nicht neu. Ich sehe in letzter Zeit viele Dinge, die ich abgehandelt gehofft hatte.
Außerdem brauche ich neuerdings viel Auslauf um... keine Ahnung eben. Da zu sein, wo niemand ist. Jeden Abend 5 km. Ich bin ein destruktiver Optimist.
Mai habe ich mir außerdem als Monat für die Studienbewerbung erwählt. Ja. Zur Zeit stehen Tübingen, Heidelberg, Greifswald, Freiburg, Eichstätt, Bamberg, Augsburg und Leipzig fest auf dem Plan.
Außerdem brauche ich neuerdings viel Auslauf um... keine Ahnung eben. Da zu sein, wo niemand ist. Jeden Abend 5 km. Ich bin ein destruktiver Optimist.
Mai habe ich mir außerdem als Monat für die Studienbewerbung erwählt. Ja. Zur Zeit stehen Tübingen, Heidelberg, Greifswald, Freiburg, Eichstätt, Bamberg, Augsburg und Leipzig fest auf dem Plan.
Mittwoch, Mai 09, 2007
*shrug*
Ich zucke die Schultern. Ich fühl mich nicht schuldig, wegen dem bisschen "Lebenserfahrung"-Post. Nein. Und ich kann auch wunderbar damit leben dafür beim nächsten Mal weggedrückt zu werden. Überhaupt kein Problem.
--
EDEKA ist eigentlich ganz in Ordnung muss ich sagen, alle nett bisher und kassieren jetzt auch nicht unbedingt das komplizierteste was ich je gemacht hab(aber schon ein bisschen viel am Anfang). Wird gehen, sag ich mir also. So einfach.
Ich bin jetzt auch musikalisch bei Myspace.
--
EDEKA ist eigentlich ganz in Ordnung muss ich sagen, alle nett bisher und kassieren jetzt auch nicht unbedingt das komplizierteste was ich je gemacht hab(aber schon ein bisschen viel am Anfang). Wird gehen, sag ich mir also. So einfach.
Ich bin jetzt auch musikalisch bei Myspace.
Sonntag, Mai 06, 2007
"God hates..."
Weil ich gerade drauf gestoßen und immer noch *struck* bin:
God hates fags
und das schönste Land der Welt:
God hates Sweden
Bitte einmal kurz die FAQ überfliegen. Da weiß man gar nicht, ob man lachen oder weinen soll.
God hates fags
und das schönste Land der Welt:
God hates Sweden
Bitte einmal kurz die FAQ überfliegen. Da weiß man gar nicht, ob man lachen oder weinen soll.
Donnerstag, Mai 03, 2007
Ich bin um Lebenserfahrung reicher geworden
Da heute sehr viele Menschen mit dem Internet und den Suchfunktionen in selbigem umgehen können, sind einige Namen(*) geändert[Mit Mia ist ALLES in Ordnung so weit ich informiert bin - um die gehts hier nicht!].
Der gestrige Tag geht hiermit offiziell in die Reihe von nahezu historischen Punkten in meiner Ansammlung von Lebenserfahrung ein. Nicht nur, dass ich erfolgreich mein erstes längeres Arbeitsverhältnis erlangt habe(die Kasse bei EDEKA is mein!), nein, nachdem ich die ersten 2 Stunden probekassieren war, erwartete mich zu Hause ein Informationssturm der einer Google-Suche nach "Sex" alle Ehre gemacht hätte. Verschiedene Anrufe waren auf meinem Apparat eingegangen und von verschiedenen Personen entgegengenommen worden. Kaum durch die Wohnungstür bombardierte mich Oma mit einem "Maria(*) ist weg!" und erzählte kurz, dass alle schon suchen. Wenig später - ich habe bereits den Autoschlüssel in der Hand und bin auf direktem Weg in die Stadt - betritt meine Mutter die Szene, sagt dass Frau --(*) angerufen hätte, sie mache sich Sorgen, Tom(*) habe sich getrennt(warum ich an dieser Stelle nicht besonders überrascht war, kannst du dir denken) und sie sei auch nicht im Krankenhaus zum Dienst gewesen, aber irgendjemand habe sie in der Stadt gesehen... ich schlage vor bei Franzi anzurufen, vielleicht weiß die was, nur um von Oma zu erfahren, dass die schon bei mir angerufen hat. Ich blicke durch die Telefonliste nicht mehr ganz durch. Kurz versucht Maria anzurufen - Handy aus.
Ich also immer noch auf dem Weg zum Auto, da sagt Mama: "Bleib mal hier.", die bringt Ruhe rein. Wir setzen uns nach draußen, rauchen eine Zigarette, gehen Möglichkeiten durch. Bringt nichts, wenn ich da jetzt auch noch mit suche. Hat einfach keinen Sinn. Kurz nachdem mich diese Erkenntnis trifft, klingelt mein Handy. Es ist Marias Vater. Ihr Handy ist wieder an. Ich soll es mal versuchen. Mache ich dann auch und - wie durch ein Wunder - nimmt sie ab. Warum sie gerade mir das Gespräch nicht verwehrt wird mir erst 24 Stunden später klar werden. Nach 4 Minuten Schluchzen von ihr und Flehen von mir, weiß ich wo sie ist, dass ihre Portemonnaies geklaut wurden und sie Angst hat. Ich rufe also ihren Vater an, sie können aufhören mit suchen, sie kommt irgendwann nach Hause, ich fahr hin.
Glaubt man der Redensart, so habe ich auf diesen 15 Minuten Autofahrt bestimmt einige graue Haare bekommen. >Ist sie noch da, wenn ich komme?<, >hoffentlich macht sie nichts dummes<, diese beiden Gedanken wechseln sich unentwegt ab. Noch dazu ist natürlich in gerade diesem Moment kein geeigneter Parkplatz zu finden. Als ich zittrig und etwas flachatmig den beschriebenen Hauseingang gegenüber der Fahrschule finde, ist sie noch da. Ein Glück. Wir setzen uns erst mal in das restlos überhitzte Auto, wissen nicht wohin. Sie heult. Ich versuche die Möglichkeiten angesichts - ja was eigentlich? - abzuwägen. Schließlich packt sie aus. Getrennt sagt sie. Aber das weiß ich ja schon. Vielleicht schwanger. Das habe ich geahnt. Die Pille von nicht vorhandenem Geld gekauft. Das ist neu. Während ich also das Dilemma auf mich wirken lasse, fährt Franzi per Rad an uns vorbei. Wenig später klingelt Marias Handy. Ich geh ran. Es ist Franzi, die grade in Kooperation mit Kati und einer alten Frau gute Fee spielt und eines von den Portemonnaies wieder zum Vorschein gebracht hat. Natürlich nicht das mit dem Geld. Aber immerhin der Personalausweis ist wieder da.
Ich gebe Franzi unsere Koordinaten durch. Nach exzessivem Winken und der Feststellung, dass Franzi ohne Brille tatsächlich ziemlich schlecht sieht, findet sie uns. Wir machen Ortswechsel und finden uns im Schillerpark wieder, wobei Franzi mein Auto nahm(jetzt wo ich drüber nachdenke... ohne Brille! Warum hab ich sie fahren lassen??!!) und ich ihr Rad. Wir setzen uns an den See, versuchen Fische erst durch pure Gedankenkraft, später durch Kaugummi umzubringen. Nach 20 Minuten stellen wir fest, dass die Situation auch bei Sonnenlicht nicht viel mehr her macht. Wir rufen Tom an, um ihm die Aufgabe zu übertragen, Marias Eltern das alles zu erklären(auch Quatsch, wenn du mich fragst, das macht man zu zweit). Nach einigen Minuten ist man sich recht einig erstmal einen Schnelltest durchführen zu wollen und Tom macht sich auf den Weg.
Als er eintrifft zeigen die Fische erste Verendungserscheinungen. Ein wenig spät vielleicht. Wir jedenfalls machen uns geschlossen auf zum RathausCenter. Dort angekommen, stürmen wir DM(vorher machen Franzi und ich noch einen Abstecher zu Ditsch, damit sich wenigstens mein Blutzuckerspiegel freut). Maria und Tom erstehen einen Schwangerschaftstest der Marke Clearblue, dessen Verwendbarkeitszeitraum - so stellen Franzi und ich später fest - vor einem Jahr abgelaufen ist. Wir sehen uns allerdings nicht genötigt, das noch mitzuteilen, schließlich hat Maria schon einen Arzttermin. Im Parkhaus beginnt Maria die 1,5l Wasserflasche zu leeren(ich nehme an, wir sind mit dem Funktionsprinzip dieser Tests vertraut) und wir fahren zu Tobi.
Dort sitzen wir zu viert auf dessen Bett, wobei Franzi und ich Wassergeräusche imitieren, um den Wasserdurchlauf in Marias Körper zu beschleunigen. Eine Szene von abartiger Surrealität, die sich kaum überbieten lässt. Irgendwann aber ist auch das geschafft und eine Minute gespannten Wartens auf das Testergebnis tritt ein. Es erscheint nur ein Strich. Negativ. Die beiden atmen erleichtert auf, Franzi und ich lassen uns damit lieber noch Zeit. Maria hat sich zickig, weil Tom so erleichtert ist, ich versuche lieber nicht ihr klar zu machen, dass auch er - genau wie sie - gerade erfahren hat, dass er nicht wie befürchtet sehr früh und noch dazu in einer kaputten Beziehung ein Kind bekommt.
Dann löst sich unsere Krisenprozession auf. Ich nehme Maria mit zu mir, wo sie nichts isst, dafür aber viel schweigt und heult, sich von meiner Mutter ruhepolen lässt, zu Hause und bei ihren Großeltern anruft und schließlich irgendwann gegen 23 Uhr ins Bett geht.
Heute ist mir klar, warum sie mich nicht weggedrückt hat. Weil ich nichts wusste und immer noch nichts weiß. Ich hab keinen Verlauf, kein Gesamtbild, ja nicht einmal einen bruchstückhaften Abriss. Ich habe auch nicht danach gefragt. Jeder weiß etwas anderes und alles zusammen ergibt doch keinen Sinn. Ich muss es nicht verstehen. Das ist der Befreiungssatz, der für mich am Ende steht. So.
Der gestrige Tag geht hiermit offiziell in die Reihe von nahezu historischen Punkten in meiner Ansammlung von Lebenserfahrung ein. Nicht nur, dass ich erfolgreich mein erstes längeres Arbeitsverhältnis erlangt habe(die Kasse bei EDEKA is mein!), nein, nachdem ich die ersten 2 Stunden probekassieren war, erwartete mich zu Hause ein Informationssturm der einer Google-Suche nach "Sex" alle Ehre gemacht hätte. Verschiedene Anrufe waren auf meinem Apparat eingegangen und von verschiedenen Personen entgegengenommen worden. Kaum durch die Wohnungstür bombardierte mich Oma mit einem "Maria(*) ist weg!" und erzählte kurz, dass alle schon suchen. Wenig später - ich habe bereits den Autoschlüssel in der Hand und bin auf direktem Weg in die Stadt - betritt meine Mutter die Szene, sagt dass Frau --(*) angerufen hätte, sie mache sich Sorgen, Tom(*) habe sich getrennt(warum ich an dieser Stelle nicht besonders überrascht war, kannst du dir denken) und sie sei auch nicht im Krankenhaus zum Dienst gewesen, aber irgendjemand habe sie in der Stadt gesehen... ich schlage vor bei Franzi anzurufen, vielleicht weiß die was, nur um von Oma zu erfahren, dass die schon bei mir angerufen hat. Ich blicke durch die Telefonliste nicht mehr ganz durch. Kurz versucht Maria anzurufen - Handy aus.
Ich also immer noch auf dem Weg zum Auto, da sagt Mama: "Bleib mal hier.", die bringt Ruhe rein. Wir setzen uns nach draußen, rauchen eine Zigarette, gehen Möglichkeiten durch. Bringt nichts, wenn ich da jetzt auch noch mit suche. Hat einfach keinen Sinn. Kurz nachdem mich diese Erkenntnis trifft, klingelt mein Handy. Es ist Marias Vater. Ihr Handy ist wieder an. Ich soll es mal versuchen. Mache ich dann auch und - wie durch ein Wunder - nimmt sie ab. Warum sie gerade mir das Gespräch nicht verwehrt wird mir erst 24 Stunden später klar werden. Nach 4 Minuten Schluchzen von ihr und Flehen von mir, weiß ich wo sie ist, dass ihre Portemonnaies geklaut wurden und sie Angst hat. Ich rufe also ihren Vater an, sie können aufhören mit suchen, sie kommt irgendwann nach Hause, ich fahr hin.
Glaubt man der Redensart, so habe ich auf diesen 15 Minuten Autofahrt bestimmt einige graue Haare bekommen. >Ist sie noch da, wenn ich komme?<, >hoffentlich macht sie nichts dummes<, diese beiden Gedanken wechseln sich unentwegt ab. Noch dazu ist natürlich in gerade diesem Moment kein geeigneter Parkplatz zu finden. Als ich zittrig und etwas flachatmig den beschriebenen Hauseingang gegenüber der Fahrschule finde, ist sie noch da. Ein Glück. Wir setzen uns erst mal in das restlos überhitzte Auto, wissen nicht wohin. Sie heult. Ich versuche die Möglichkeiten angesichts - ja was eigentlich? - abzuwägen. Schließlich packt sie aus. Getrennt sagt sie. Aber das weiß ich ja schon. Vielleicht schwanger. Das habe ich geahnt. Die Pille von nicht vorhandenem Geld gekauft. Das ist neu. Während ich also das Dilemma auf mich wirken lasse, fährt Franzi per Rad an uns vorbei. Wenig später klingelt Marias Handy. Ich geh ran. Es ist Franzi, die grade in Kooperation mit Kati und einer alten Frau gute Fee spielt und eines von den Portemonnaies wieder zum Vorschein gebracht hat. Natürlich nicht das mit dem Geld. Aber immerhin der Personalausweis ist wieder da.
Ich gebe Franzi unsere Koordinaten durch. Nach exzessivem Winken und der Feststellung, dass Franzi ohne Brille tatsächlich ziemlich schlecht sieht, findet sie uns. Wir machen Ortswechsel und finden uns im Schillerpark wieder, wobei Franzi mein Auto nahm(jetzt wo ich drüber nachdenke... ohne Brille! Warum hab ich sie fahren lassen??!!) und ich ihr Rad. Wir setzen uns an den See, versuchen Fische erst durch pure Gedankenkraft, später durch Kaugummi umzubringen. Nach 20 Minuten stellen wir fest, dass die Situation auch bei Sonnenlicht nicht viel mehr her macht. Wir rufen Tom an, um ihm die Aufgabe zu übertragen, Marias Eltern das alles zu erklären(auch Quatsch, wenn du mich fragst, das macht man zu zweit). Nach einigen Minuten ist man sich recht einig erstmal einen Schnelltest durchführen zu wollen und Tom macht sich auf den Weg.
Als er eintrifft zeigen die Fische erste Verendungserscheinungen. Ein wenig spät vielleicht. Wir jedenfalls machen uns geschlossen auf zum RathausCenter. Dort angekommen, stürmen wir DM(vorher machen Franzi und ich noch einen Abstecher zu Ditsch, damit sich wenigstens mein Blutzuckerspiegel freut). Maria und Tom erstehen einen Schwangerschaftstest der Marke Clearblue, dessen Verwendbarkeitszeitraum - so stellen Franzi und ich später fest - vor einem Jahr abgelaufen ist. Wir sehen uns allerdings nicht genötigt, das noch mitzuteilen, schließlich hat Maria schon einen Arzttermin. Im Parkhaus beginnt Maria die 1,5l Wasserflasche zu leeren(ich nehme an, wir sind mit dem Funktionsprinzip dieser Tests vertraut) und wir fahren zu Tobi.
Dort sitzen wir zu viert auf dessen Bett, wobei Franzi und ich Wassergeräusche imitieren, um den Wasserdurchlauf in Marias Körper zu beschleunigen. Eine Szene von abartiger Surrealität, die sich kaum überbieten lässt. Irgendwann aber ist auch das geschafft und eine Minute gespannten Wartens auf das Testergebnis tritt ein. Es erscheint nur ein Strich. Negativ. Die beiden atmen erleichtert auf, Franzi und ich lassen uns damit lieber noch Zeit. Maria hat sich zickig, weil Tom so erleichtert ist, ich versuche lieber nicht ihr klar zu machen, dass auch er - genau wie sie - gerade erfahren hat, dass er nicht wie befürchtet sehr früh und noch dazu in einer kaputten Beziehung ein Kind bekommt.
Dann löst sich unsere Krisenprozession auf. Ich nehme Maria mit zu mir, wo sie nichts isst, dafür aber viel schweigt und heult, sich von meiner Mutter ruhepolen lässt, zu Hause und bei ihren Großeltern anruft und schließlich irgendwann gegen 23 Uhr ins Bett geht.
Heute ist mir klar, warum sie mich nicht weggedrückt hat. Weil ich nichts wusste und immer noch nichts weiß. Ich hab keinen Verlauf, kein Gesamtbild, ja nicht einmal einen bruchstückhaften Abriss. Ich habe auch nicht danach gefragt. Jeder weiß etwas anderes und alles zusammen ergibt doch keinen Sinn. Ich muss es nicht verstehen. Das ist der Befreiungssatz, der für mich am Ende steht. So.
Montag, April 30, 2007
Ich habe mich gefragt...
nach wem ich wohl suche. Nach wem ich wohl suche in Büchern, die mit surrealistischen Aufnahmen ihre Geschichte erzählen, in Filmen, die mich mehr zufällig als geplant streifen oder bei den Massenveranstaltungen, die ich unerklärlicherweise sehr schätze. Wen ich wohl suche? Ich denke, ich lausche gespannt auf ein Zeichen, ein Signal, vielleicht einen Startschuss bereits in dem Wissen, dass es nicht kommt, dass nicht das kommt worauf ich lausche. Also warte ich auf das, was mich vom gespannten Erwarten ablenken wird. Ich warte darauf, Augenzeuge einer Verdrängung zu werden.
Und weil damit geklärt wäre, dass es so etwas wie zielgerichtetes Warten gar nicht gibt, sondern immer nur das Warten auf nicht Ereignisse, da unser Ich, das selbst auf dem schmalen Grat zwischen Vorstellung und Wirklichkeit steht, daran scheitert, diese beiden einander anzunähern.
--
Heute Frauentausch gesehen. Zufällig. Nachdem ich aud ZDFDoku etwas über Geistheilung gesehen hatte, rutschte der Fernseher ein paar Programmplätze nach oben und blieb bei RTL2. Nun empfinde ich Frauentausch nicht als besonders wertvolle Sendung. Die heutige aber war recht unterhaltsam. Und hat in mir einige Fragen aufgeworfen. Da war nämlich Dani, 29, drei Kinder, alleinerziehend, Hausfrau, die älteste Tochter 12, die jüngste 4-5, aus Wuppertal. Nicht nur, dass die junge Mutter mein vorurteilsbehaftetes Leben leicht erschütterte, indem sie häufig pink trug, das erste Kind mit 17 bekommen hatte, sich die Haare blondierte und trotzdem nett und nicht völlig verblödet wirkte und auch praktische Veranlagungen aus dem Ärmel zauberte - nein! Meine Frage gilt viel eher dem "Wovon lebt diese Frau?" - Kindergeld, Unterhaltszahlungen, Hartz IV, Mamipapi? Wovon kann sie all diese pinken Klamotten kaufen(nein sie trug nicht nur pink, ich übertreibe)? Wie wird der Hund ernährt? Und was hat sie eigentlich mit Sandy von den No Angels zu tun? Fragen über Fragen...
Es kommt mir fast vor, als wäre ich intellektuell nicht ausreichend gefordert.
Und weil damit geklärt wäre, dass es so etwas wie zielgerichtetes Warten gar nicht gibt, sondern immer nur das Warten auf nicht Ereignisse, da unser Ich, das selbst auf dem schmalen Grat zwischen Vorstellung und Wirklichkeit steht, daran scheitert, diese beiden einander anzunähern.
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Heute Frauentausch gesehen. Zufällig. Nachdem ich aud ZDFDoku etwas über Geistheilung gesehen hatte, rutschte der Fernseher ein paar Programmplätze nach oben und blieb bei RTL2. Nun empfinde ich Frauentausch nicht als besonders wertvolle Sendung. Die heutige aber war recht unterhaltsam. Und hat in mir einige Fragen aufgeworfen. Da war nämlich Dani, 29, drei Kinder, alleinerziehend, Hausfrau, die älteste Tochter 12, die jüngste 4-5, aus Wuppertal. Nicht nur, dass die junge Mutter mein vorurteilsbehaftetes Leben leicht erschütterte, indem sie häufig pink trug, das erste Kind mit 17 bekommen hatte, sich die Haare blondierte und trotzdem nett und nicht völlig verblödet wirkte und auch praktische Veranlagungen aus dem Ärmel zauberte - nein! Meine Frage gilt viel eher dem "Wovon lebt diese Frau?" - Kindergeld, Unterhaltszahlungen, Hartz IV, Mamipapi? Wovon kann sie all diese pinken Klamotten kaufen(nein sie trug nicht nur pink, ich übertreibe)? Wie wird der Hund ernährt? Und was hat sie eigentlich mit Sandy von den No Angels zu tun? Fragen über Fragen...
Es kommt mir fast vor, als wäre ich intellektuell nicht ausreichend gefordert.
Mittwoch, April 25, 2007
Jubiläumspost - 250!
Der 250. Post auf diesem Blog. Heute Karte aus Las Vegas von Uli voll toll wgen Geburtstag und so. Und endlich Sommer da draußen, habt ihrs bemerkt?
"Irgendwie mag ich das Rauschen dieser ekelhaften Stadt
in der ich an dieses Mädchen mein Herz verloren hab"(Clickclickdecker "niemand tanzt so kacke wie ich")
Ich hab Buchempfehlungen zu machen. Nämlich "Spieltrieb" von der großartigen Juli Zeh. Und "Die Präsidentin" von Anne Holt. Ja. Ich hab ja jetzt wieder viel Zeit zum lesen - wunderbar.
250 Posts über... ich mache mal kurz Inventur[nur die erste Hälfte so...]:
Pure Glückseligkeit(siehe: "Lachen fließt in die Leere", "Wir haben übelst den "Hasch-mich"", "Die Idee von uns...", "Salzstreuen", "lieber hyperaktive Groupies...")
Melancholie(siehe: "Das Schlimmste ist vielleicht", "Summer's not gonna take the pain away", "warst du wählen?...")
Liebe(hier: "Der gewünschte Gesprächspartner...", "so als wären wir eins", "Ich habe deine Hand zerdrückt", "Ich möchte mich dir antun", "Weißt du wie du mir gefehlt hast", "Das Mädchen, das schwedisch aussieht...")
Zwischen-den-Flüssen-Terz("Karussell", "Wicker park", "wenn...", "Wir reden")
und Sonstiges( "Ich weiß nicht, was ich...", "Wir sind gar nicht so viele Eltern", "Telefonate")
Auf die nächsten 250!
"Irgendwie mag ich das Rauschen dieser ekelhaften Stadt
in der ich an dieses Mädchen mein Herz verloren hab"(Clickclickdecker "niemand tanzt so kacke wie ich")
Ich hab Buchempfehlungen zu machen. Nämlich "Spieltrieb" von der großartigen Juli Zeh. Und "Die Präsidentin" von Anne Holt. Ja. Ich hab ja jetzt wieder viel Zeit zum lesen - wunderbar.
250 Posts über... ich mache mal kurz Inventur[nur die erste Hälfte so...]:
Pure Glückseligkeit(siehe: "Lachen fließt in die Leere", "Wir haben übelst den "Hasch-mich"", "Die Idee von uns...", "Salzstreuen", "lieber hyperaktive Groupies...")
Melancholie(siehe: "Das Schlimmste ist vielleicht", "Summer's not gonna take the pain away", "warst du wählen?...")
Liebe(hier: "Der gewünschte Gesprächspartner...", "so als wären wir eins", "Ich habe deine Hand zerdrückt", "Ich möchte mich dir antun", "Weißt du wie du mir gefehlt hast", "Das Mädchen, das schwedisch aussieht...")
Zwischen-den-Flüssen-Terz("Karussell", "Wicker park", "wenn...", "Wir reden")
und Sonstiges( "Ich weiß nicht, was ich...", "Wir sind gar nicht so viele Eltern", "Telefonate")
Auf die nächsten 250!
Montag, April 23, 2007
Was ich mache grad und was das soll...
Ich beschäftige mich zur Zeit mit HTML(danach folgt wahrscheinlich ASP), denn ich habe beschlossen mir eine richtige Internetpräsenz aufzubauen. So für meine Musik und so. Auf diese grandiose Idee bin ich gekommen, weil mein Beschäftigungsgrad zur Zeit eher niedrig ist(Aber nicht mehr lange!) und mir das eigentlich ganz sinnvoll erscheint, muss ich sagen. Ich werde mir also demnächst was zusammenschustern und dann den Link dazu hier reinstellen.
Geburtstag war toll. Bloß riecht meine Gitarre jetzt nach Räucherware*iiihx* und die roch vorher echt gut... na ja... man kann nicht alles haben. Und tollen Kurzfilm gesehen: "Schaefchen zaehlen"! Unbedingt anschauen! UND: Also auf der Seite vom Arbeitsamt kann ich entnehmen, dass es in Dessau keine Jobs gibt. Echt. Keine. Das fand ich gestern ein wenig deprimierend(deswegen jetzt auch HTML-Beschäftigung und so) und heute kam dann ein Anruf von EDEKA, ob ich mich nicht an die Kasse setzen will. Und am 2.5. geh ich dann dahin.
Kommt alles, wie es soll, sag ich da nur!
Außerdem "Nichts für Ungut" von Clickclickdecker bekommen. Ein Mensch, um den man eigentlich nicht drumrum kommen sollte. Und das mein ich ganz ernst.
Und Sommer wird es auch! Yeah!
Geburtstag war toll. Bloß riecht meine Gitarre jetzt nach Räucherware*iiihx* und die roch vorher echt gut... na ja... man kann nicht alles haben. Und tollen Kurzfilm gesehen: "Schaefchen zaehlen"! Unbedingt anschauen! UND: Also auf der Seite vom Arbeitsamt kann ich entnehmen, dass es in Dessau keine Jobs gibt. Echt. Keine. Das fand ich gestern ein wenig deprimierend(deswegen jetzt auch HTML-Beschäftigung und so) und heute kam dann ein Anruf von EDEKA, ob ich mich nicht an die Kasse setzen will. Und am 2.5. geh ich dann dahin.
Kommt alles, wie es soll, sag ich da nur!
Außerdem "Nichts für Ungut" von Clickclickdecker bekommen. Ein Mensch, um den man eigentlich nicht drumrum kommen sollte. Und das mein ich ganz ernst.
Und Sommer wird es auch! Yeah!
Donnerstag, April 19, 2007
typischerweise untypisch
Ich habe etwas für mich untypisches getan, das gleichzeitig ganz und gar typisch für mich ist. Ich hab Briefe zerrissen... nachdem ich sie panisch gesucht hatte. Viele, viele Briefe. Alles vorbei. Das ist ungewöhnlich, dass ich sowas mache. Briefe zerreißen, das macht man einfach nicht, find ich. Man kann sie wegschließen oder so. Aber nicht zerreißen, verbrennen oder ähnliches. Das macht man nicht. Und ich habs doch gemacht. Im Rahmen von etwas, das sehr zu mir passt: Reflexion. Ich habe Inventur bei mir gemacht und beschlossen "the past is past". Ist auch so.
In ein paar Stunden bin ich 19. Jap. Und das Vorgefühl ist... irgendwas zwischen "Endlich wieder Primzahl" und "So alt schon?"... und ich bin gerader einer ganz großen Sache auf der Spur: dürfte es nicht ab einer bestimmten Zahlengröße keine Primzahlen mehr geben? Und wenn ja - welche ist die letzte??
In ein paar Stunden bin ich 19. Jap. Und das Vorgefühl ist... irgendwas zwischen "Endlich wieder Primzahl" und "So alt schon?"... und ich bin gerader einer ganz großen Sache auf der Spur: dürfte es nicht ab einer bestimmten Zahlengröße keine Primzahlen mehr geben? Und wenn ja - welche ist die letzte??
Montag, April 16, 2007
Ich war auch mal jung, ich glaub, jünger als du!
Das Leben ist nicht lang genug, um sich Sorgen zu machen über Dinge, die vielleicht nie passieren. Denk ich mir.
Und dann schaltet man das Radio an und denkt sich nichts weiter dabei und hört einfach 5 Minuten lang und fühlt sich plötzlich ein bisschen um das eigene Leben betrogen, als hätte einem jemand die ganzen Sätze geklaut, die doch letzte Woche erst so tief in die Haut geschnitten haben. Was mir lediglich eins beweist: Das gehört alles dazu. "Ich frag nicht nochmal" genauso wie "Ich war auch mal jung". Und wenn ich raus schaue, weiß ich, der Himmel ist immer noch blau und die Erde dreht sich wie eh und je - was sollte uns schon passieren?
Es geschehen seltsame Dinge hier, wie überall anders auch, aber so ist das wohl: Idealismus wird niemals siegen, alle, die das sagen, können nur lügen...
Ich lass mir meinen Optimimus aber nicht nehmen, wär ja auch Quatsch jetzt hier. Nee. Aber Paddeln will ich. Und mach ich auch. Kannste wissen. Ja.
Und dann schaltet man das Radio an und denkt sich nichts weiter dabei und hört einfach 5 Minuten lang und fühlt sich plötzlich ein bisschen um das eigene Leben betrogen, als hätte einem jemand die ganzen Sätze geklaut, die doch letzte Woche erst so tief in die Haut geschnitten haben. Was mir lediglich eins beweist: Das gehört alles dazu. "Ich frag nicht nochmal" genauso wie "Ich war auch mal jung". Und wenn ich raus schaue, weiß ich, der Himmel ist immer noch blau und die Erde dreht sich wie eh und je - was sollte uns schon passieren?
Es geschehen seltsame Dinge hier, wie überall anders auch, aber so ist das wohl: Idealismus wird niemals siegen, alle, die das sagen, können nur lügen...
Ich lass mir meinen Optimimus aber nicht nehmen, wär ja auch Quatsch jetzt hier. Nee. Aber Paddeln will ich. Und mach ich auch. Kannste wissen. Ja.
Mittwoch, April 11, 2007
Ich arbeite an etwas neuem
Mein Album "Life 1.8 - Owner's manual" befindet sich kurz vor der Fertigstellung und just in diesem Moment findet sich bereits die neue Albumidee ein:
"Billige Arbeitskraft sucht ausbeuterischen Mini-Job mit Meerblick"
Und schon ein Song fertig: Telefonistin gesucht! (@ chrischan: Extra lang mit 3:12min)
Mir schwirren(dank tatkräftiger Hilfe von meinem großen Bruder) Sätze dazu im Kopf rum, die durchaus für ein Album reichen würden... außerdem würde sich der Telefonistin-Song doch gar nicht schlecht zur Bewerbung machen, hm? ^^
"Billige Arbeitskraft sucht ausbeuterischen Mini-Job mit Meerblick"
Und schon ein Song fertig: Telefonistin gesucht! (@ chrischan: Extra lang mit 3:12min)
Mir schwirren(dank tatkräftiger Hilfe von meinem großen Bruder) Sätze dazu im Kopf rum, die durchaus für ein Album reichen würden... außerdem würde sich der Telefonistin-Song doch gar nicht schlecht zur Bewerbung machen, hm? ^^
Montag, April 09, 2007
Jetzt mal Butter bei die Fische!
"Es war nie besser als jetzt - wie hört sich das an?", ich finde es hört sich an, wie das, was jetzt vor uns liegt, ich finde, es klingt tatsächlich wie das, was wir haben. Und ich muss sagen, ich bin schrecklich unbescheiden, ich will eines der tollsten Leben, die diese Welt zu bieten hat. Nicht irgendwann später, sondern am liebsten gleich jetzt. Und das mach ich einfach. Mach einfach was ich will.
So auch auf Weltverbesserer wie du und ich. Sollte eigentlich "political uncorrectness" heißen, war dafür aber dann doch nicht geeignet. Übrigens geht "Vom Leben geliebt" jetzt heftigst weiter. Ich entschuldige die downtime.
Wir sind nicht zufällig hier, meine Lieben! Denkt das bloß nicht.
Schaut mal in Augenhöhe an die nächste Wand,
vielleicht steht eure Geschichte dran,
vielleicht ein Pfeil und da gehts lang,
macht das, ich glaub das wirklich dran.
Ich MUSS noch mal auf Maia Hirasawa verweisen. Die Gute hat nun ihr erstes Album rausgebracht(Ich liiiiiiiiiiiiiiiiieeeeeeeeeeebe "And I found this boy"(besonders den Anfang)) und ich werde mir nun eines davon bestellen(die bekommt man dann signiert! yeah) und kann euch die Frau echt nur total ans Herz legen. Hört doch mal auf ihrem MySpace rein!
So, das wars. Frohe Ostern noch! Ja.^^
So auch auf Weltverbesserer wie du und ich. Sollte eigentlich "political uncorrectness" heißen, war dafür aber dann doch nicht geeignet. Übrigens geht "Vom Leben geliebt" jetzt heftigst weiter. Ich entschuldige die downtime.
Wir sind nicht zufällig hier, meine Lieben! Denkt das bloß nicht.
Schaut mal in Augenhöhe an die nächste Wand,
vielleicht steht eure Geschichte dran,
vielleicht ein Pfeil und da gehts lang,
macht das, ich glaub das wirklich dran.
Ich MUSS noch mal auf Maia Hirasawa verweisen. Die Gute hat nun ihr erstes Album rausgebracht(Ich liiiiiiiiiiiiiiiiieeeeeeeeeeebe "And I found this boy"(besonders den Anfang)) und ich werde mir nun eines davon bestellen(die bekommt man dann signiert! yeah) und kann euch die Frau echt nur total ans Herz legen. Hört doch mal auf ihrem MySpace rein!
So, das wars. Frohe Ostern noch! Ja.^^
Mittwoch, April 04, 2007
I'm out the door
Writing and recording, writing and recording it's a vicious circle.
I'm out the door
Megaupload gibts ja so richtig zum filesharing nicht mehr, nur noch fotos und so... deswegen jetzt uploaded.to ich hoffe, es funktioniert alles.
I'm out the door
Megaupload gibts ja so richtig zum filesharing nicht mehr, nur noch fotos und so... deswegen jetzt uploaded.to ich hoffe, es funktioniert alles.
Dienstag, April 03, 2007
Friedemann du Sau - Pilot oder Uni-Ball - Vitamin B machts möglich
Ich muss meinem Ärger dann doch noch mal Luft machen: Dieser Absatz geht an Friedemann, die Sau, die sich auf dem Abiball nicht von mir verabschiedet hat. So! Pah! ^^
Außerdem entwickle ich gerade einen Stifttick glaub ich. Und alles nur, weil ich so ein hübsches Paperblank zum Abitur bekommen habe, das ja nun schon säurefreies Papier beinhaltet... was mich irgendwie dazu bewegte, dort auch mit einem säurefreien Stift hineinzuschreiben... Im Internet fand ich unzählige Debatten über den Moleskine-geeigneten Stift, was wirklich wasserfest ist, was schmiert, Lichtechtheit und so... da gibts echt Leute, die sich da Gedanken machen. Vielleicht ein bisschen zu viele. Welches Ergebnis am Ende steht? Ich war gestern bei McPaper und hab mir den Uni-Ball eye(fine)[das ist mein absolutes Lieblingsblau], den Pilot V-Ball Grip(05) und den Pilot G-2(07) geholt. Der G-2 wird einem praktisch überall empfohlen und der ist auch ganz offiziell dokumentenecht(yeah), den V-Ball musste ich einfach haben, der war schick und der Uni-Ball(ebenfalls waterproof und fade-proof ausgezeichnet) wird in anderen Ausführungen(Vision elite) sehr empfohlen, aber es gab nur die eine Sorte.
Jedenfalls konnte mir gestern auch das ganze Internet nichts darüber sagen, ob der Pilot V-Ball wasserfest ist. Kurzerhand habe ich also mit allen drei Stiften etwas auf ein Papier geschrieben und dieses dann ein paar Minuten in heißes Wasser gelegt. Ich durfte feststellen, dass alle drei Stifte halten. Einzige Frage, die noch bleibt: Ist der V-Ball säurefrei?
Aber im Grunde ist das nur ein Übergangslösung, bis meine Noodlers ink und der Converter für meinen Füller eingetroffen sind(Ich hab ja gesagt, sich entwickle einen Tick.) - Für alle anderen, die jetzt vielleicht bestürzt sind: Ein guter Bleistift tuts auch. Wasserfest, Lichtecht, säurefrei. Aber verwischt.^^
Neuerdings muss man sich für Arbeit nicht mal mehr anstrengen, wie mir scheint. Ich sitze gestern so an meinem Schreibtisch und da klingelt das Telefon und die gute Frau von Kaufland ist dran und fragt mich, ob ich nicht wieder zu Ostern aushelfen kann(*yeah*), mach ich jetzt auch. 11h = 55€, da kann man ruhig 2 Tage hingehen^^. Nein echt volle Freude drüber!
Uli ist gut in Las Vegas angekommen, von Mia hab ich schon die ersten Wohnungsfotos gesehen, Christian und Hendrik fahren seit gestern Blut und alte Menschen umher, ich bin nach wie vor arbeitslos ohne Bezüge(und das jetzt doch schon seit 2 Tagen)[und außerdem sauer auf den Wochenspiegel/Supersonntag, bei denen ich jede Woche anrufe]... was Friedemann und Sophie grad machen, weiß ich nicht... aber ich hab nicht richtig das Gefühl, das irgendwas zerbricht. Wir sehen uns ja doch immer mal. Und außer Frage steht ja wohl, dass ihr am 20.4. hier bei mir zu Hause seid, um euch zu freuen, dass diese Welt, mich seit 19 Jahren erträgt. Klar?!^^
Außerdem entwickle ich gerade einen Stifttick glaub ich. Und alles nur, weil ich so ein hübsches Paperblank zum Abitur bekommen habe, das ja nun schon säurefreies Papier beinhaltet... was mich irgendwie dazu bewegte, dort auch mit einem säurefreien Stift hineinzuschreiben... Im Internet fand ich unzählige Debatten über den Moleskine-geeigneten Stift, was wirklich wasserfest ist, was schmiert, Lichtechtheit und so... da gibts echt Leute, die sich da Gedanken machen. Vielleicht ein bisschen zu viele. Welches Ergebnis am Ende steht? Ich war gestern bei McPaper und hab mir den Uni-Ball eye(fine)[das ist mein absolutes Lieblingsblau], den Pilot V-Ball Grip(05) und den Pilot G-2(07) geholt. Der G-2 wird einem praktisch überall empfohlen und der ist auch ganz offiziell dokumentenecht(yeah), den V-Ball musste ich einfach haben, der war schick und der Uni-Ball(ebenfalls waterproof und fade-proof ausgezeichnet) wird in anderen Ausführungen(Vision elite) sehr empfohlen, aber es gab nur die eine Sorte.
Jedenfalls konnte mir gestern auch das ganze Internet nichts darüber sagen, ob der Pilot V-Ball wasserfest ist. Kurzerhand habe ich also mit allen drei Stiften etwas auf ein Papier geschrieben und dieses dann ein paar Minuten in heißes Wasser gelegt. Ich durfte feststellen, dass alle drei Stifte halten. Einzige Frage, die noch bleibt: Ist der V-Ball säurefrei?
Aber im Grunde ist das nur ein Übergangslösung, bis meine Noodlers ink und der Converter für meinen Füller eingetroffen sind(Ich hab ja gesagt, sich entwickle einen Tick.) - Für alle anderen, die jetzt vielleicht bestürzt sind: Ein guter Bleistift tuts auch. Wasserfest, Lichtecht, säurefrei. Aber verwischt.^^
Neuerdings muss man sich für Arbeit nicht mal mehr anstrengen, wie mir scheint. Ich sitze gestern so an meinem Schreibtisch und da klingelt das Telefon und die gute Frau von Kaufland ist dran und fragt mich, ob ich nicht wieder zu Ostern aushelfen kann(*yeah*), mach ich jetzt auch. 11h = 55€, da kann man ruhig 2 Tage hingehen^^. Nein echt volle Freude drüber!
Uli ist gut in Las Vegas angekommen, von Mia hab ich schon die ersten Wohnungsfotos gesehen, Christian und Hendrik fahren seit gestern Blut und alte Menschen umher, ich bin nach wie vor arbeitslos ohne Bezüge(und das jetzt doch schon seit 2 Tagen)[und außerdem sauer auf den Wochenspiegel/Supersonntag, bei denen ich jede Woche anrufe]... was Friedemann und Sophie grad machen, weiß ich nicht... aber ich hab nicht richtig das Gefühl, das irgendwas zerbricht. Wir sehen uns ja doch immer mal. Und außer Frage steht ja wohl, dass ihr am 20.4. hier bei mir zu Hause seid, um euch zu freuen, dass diese Welt, mich seit 19 Jahren erträgt. Klar?!^^
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Geburtstag,
Stifte
Freitag, März 30, 2007
"Mit 18 hat man noch Träume" und wieviel man gewinnt, wenn man nichts mehr von sich erwartet
Mit 18 hat man noch Träume, glaub ich, weiß ich. Warum nicht UN-Volunteer werden? Warum nicht doch Medizin studieren? Warum sich nicht wenigstens in kleinen Schritten bewegen? Warum eigentlich nicht? Warum nicht größer träumen und in Farbe?
"I don't want to get bitter,
I don't want to turn cruel,
I don't want to turn before I have to..."(Jill Sobule - Bitter)
Ich erwarte aber auch nichts mehr von mir. Nicht mehr, als nur das zu tun, was ich will. Und das klappt ganz gut. Ich muss kein großes Wunder mehr sein, kein monumentales Denkmal, nur echt. Sie gehen auf und davon. Uli in die Staaten, Maria nach Halle, Christian zum DRK, Friedemann nach Berlin, Sophie ins Pflegepraktikum. Es fühlt sich gut an. Ich bin jobhunting immer noch. Aber ich hab keine Angst. Was kommt, wird kommen.
I'm filling my glass with all of you,
toasting to wonderful people,
hoping to meet again soon,
toasting to white nights and white wine,
and every single song,
toasting to what we are,
it is simply the greatest thing I've experienced so far.
I'm filling my glass with all of you -
this could be our golden years.
"I don't want to get bitter,
I don't want to turn cruel,
I don't want to turn before I have to..."(Jill Sobule - Bitter)
Ich erwarte aber auch nichts mehr von mir. Nicht mehr, als nur das zu tun, was ich will. Und das klappt ganz gut. Ich muss kein großes Wunder mehr sein, kein monumentales Denkmal, nur echt. Sie gehen auf und davon. Uli in die Staaten, Maria nach Halle, Christian zum DRK, Friedemann nach Berlin, Sophie ins Pflegepraktikum. Es fühlt sich gut an. Ich bin jobhunting immer noch. Aber ich hab keine Angst. Was kommt, wird kommen.
I'm filling my glass with all of you,
toasting to wonderful people,
hoping to meet again soon,
toasting to white nights and white wine,
and every single song,
toasting to what we are,
it is simply the greatest thing I've experienced so far.
I'm filling my glass with all of you -
this could be our golden years.
Sonntag, März 25, 2007
Weil wir rocken, wie niemand rockt!
Abiball rockt. Kann man, denke ich, so stehen lassen. Trotz mehreren kurzer Panikattacken meinerseits im Hinblick auf den Abichor ist am Ende alles glatt gelaufen, man hat uns anscheinend auch gehört - supi.
Es gab Fotos ohne Ende, nachdem ich mit dem Chor fertig war endlich auch Mojito(yeah) und Tequilla(danke Maria, wir müssen noch mal einen Tequillaabend machen!) für mich, schmerzende Füße natürlich, die überraschende Anwesenheit von Susen, einen absolut einwandfreien Walzer(waving hands to christian) und etwas seltsames anderes(thanks to Thomas), Besuch von Anja und Vivien(die kränke Mosigkau-Chill-Crew!), Lob von hier und da, schöne Menschen überall(und wie die Maria Kluger in den Schuhen und dem etwas zu langen Kleid die Treppe auf und ab gerannt ist--- unfassbar^^), eine nicht mal affektierte Moderation, die übliche Unpünktlichkeit der Schüler und Überpünktlichkeit der Eltern, lecker Essen, tolle Musik(pimaldaumen! low phone! close but no cigar!), 34 Metallteile in meinem Haar, Umarmungen und sentimentale Szenen von überall, Schnellumziehrekorde von Maria(Applaus bitte!) und eine schier grenzenlose Begeisterungsfähigkeit des gesamten Jahrgangs! Danke Leute! War schön!
Wir sehen uns spätestens im September beim Ehemaligentreffen, nicht wahr?! Und zwischendurch vielleicht mal auf ne Runde Doppelkopf, oder im Kiez, oder bei der Einsichtnahme in die schriftlichen Abiturprüfungen, oder... na ihr wisst, was ich meine.
Es gab Fotos ohne Ende, nachdem ich mit dem Chor fertig war endlich auch Mojito(yeah) und Tequilla(danke Maria, wir müssen noch mal einen Tequillaabend machen!) für mich, schmerzende Füße natürlich, die überraschende Anwesenheit von Susen, einen absolut einwandfreien Walzer(waving hands to christian) und etwas seltsames anderes(thanks to Thomas), Besuch von Anja und Vivien(die kränke Mosigkau-Chill-Crew!), Lob von hier und da, schöne Menschen überall(und wie die Maria Kluger in den Schuhen und dem etwas zu langen Kleid die Treppe auf und ab gerannt ist--- unfassbar^^), eine nicht mal affektierte Moderation, die übliche Unpünktlichkeit der Schüler und Überpünktlichkeit der Eltern, lecker Essen, tolle Musik(pimaldaumen! low phone! close but no cigar!), 34 Metallteile in meinem Haar, Umarmungen und sentimentale Szenen von überall, Schnellumziehrekorde von Maria(Applaus bitte!) und eine schier grenzenlose Begeisterungsfähigkeit des gesamten Jahrgangs! Danke Leute! War schön!
Wir sehen uns spätestens im September beim Ehemaligentreffen, nicht wahr?! Und zwischendurch vielleicht mal auf ne Runde Doppelkopf, oder im Kiez, oder bei der Einsichtnahme in die schriftlichen Abiturprüfungen, oder... na ihr wisst, was ich meine.
Freitag, März 23, 2007
"Das- das bin ja ich!"
Ich hab jetzt Abitur! Schwarz auf weiß. Und worüber ich mich an diesem Tag - neben meinen Locken, dem gelungenen Chorauftritt inklusive beinahe perfektem Tenor^^, dem 1,4-Abi, der grandiosen Rede von Friedemann, warmen Worten seitens der Musikfachschaft(und Schoki!^^), dem geglückten Umziehen meinerseits zwischen Friseur und Chor und einem tatsächlich vielseitig begabten Jahrgang - am Meisten freuen durfte/konnte/sollte, war der Moment kurz vorm Ende, als ich schon kaum noch still sitzen konnte, voller Freude, dass alles so glatt gelaufen war:
Da zaubert doch der Vertreter unserer Schulstiftung noch einen Programmpunkt aus dem Ärmel und meint, dass 3 Schüler noch mal gesondert erwähnt werden sollten und ich denk mir so >Na die Jahrgangsbesten, wie letztes Jahr< und bin schon voll gespannt, wer außer Friedemann und Christina noch gut war und bin also wieder in einem Aufmerksamkeitshoch, als der Herr Lipowitz von zwei Schülerinnen und einem Schüler spricht und dann sagt: "Und zwar ist das einmal die Anna-Luise ...", was danach kommt, bekomme ich nicht sofort mit, ich befinde mich für Sekundenbruchteile in dem irrationalen Glauben, eine der Jahrgangsbesten zu sein... auch die um mich herum Sitzenden schauen mich überrascht an, dann kriege ich mit, worum es eigentlich geht: "Außerschulisches Engagement"(Schuljahresabschlussgottesdienste vorbereiten, Projekte leiten, zu jedem Tag der offenen Tür da sein, mit den Lehrern feiern^^, Bühne aufbauen, Stühle rücken, Kinderchorlied schreiben...), er sagt was von Pausengebeten und was nicht noch.
Und Sophie und Friedemann durften dann auch noch nach vorne, sich eine Ledermappe abholen, für aktives Mitwirken am Schulleben, ob nun musikalisch oder als Schülersprecher oder what not... Und das war eigentlich das Schönste. Da so mit Sophie und Friedemann(Also der halbe Lateinkurs^^) zu stehen und irgendwie zu wissen, wir habens gut gemacht.
Die Ledermappe ist mir egal. Aber das Blatt, was es dazu gab, wo plötzlich etwas honoriert wird, was ich die ganzen Jahre als ganz selbstverständlich gesehen und gemacht habe, aus Spaß eben, das ist mir dann doch viel wert. Der Wunsch, der am Ende steht besonders: Gestalten Sie diese Welt mit!
Ich hab nicht nur die Haare schön. Ich hab jetzt auch Abitur! Nur noch den Abiball... wird schon.
Da zaubert doch der Vertreter unserer Schulstiftung noch einen Programmpunkt aus dem Ärmel und meint, dass 3 Schüler noch mal gesondert erwähnt werden sollten und ich denk mir so >Na die Jahrgangsbesten, wie letztes Jahr< und bin schon voll gespannt, wer außer Friedemann und Christina noch gut war und bin also wieder in einem Aufmerksamkeitshoch, als der Herr Lipowitz von zwei Schülerinnen und einem Schüler spricht und dann sagt: "Und zwar ist das einmal die Anna-Luise ...", was danach kommt, bekomme ich nicht sofort mit, ich befinde mich für Sekundenbruchteile in dem irrationalen Glauben, eine der Jahrgangsbesten zu sein... auch die um mich herum Sitzenden schauen mich überrascht an, dann kriege ich mit, worum es eigentlich geht: "Außerschulisches Engagement"(Schuljahresabschlussgottesdienste vorbereiten, Projekte leiten, zu jedem Tag der offenen Tür da sein, mit den Lehrern feiern^^, Bühne aufbauen, Stühle rücken, Kinderchorlied schreiben...), er sagt was von Pausengebeten und was nicht noch.
Und Sophie und Friedemann durften dann auch noch nach vorne, sich eine Ledermappe abholen, für aktives Mitwirken am Schulleben, ob nun musikalisch oder als Schülersprecher oder what not... Und das war eigentlich das Schönste. Da so mit Sophie und Friedemann(Also der halbe Lateinkurs^^) zu stehen und irgendwie zu wissen, wir habens gut gemacht.
Die Ledermappe ist mir egal. Aber das Blatt, was es dazu gab, wo plötzlich etwas honoriert wird, was ich die ganzen Jahre als ganz selbstverständlich gesehen und gemacht habe, aus Spaß eben, das ist mir dann doch viel wert. Der Wunsch, der am Ende steht besonders: Gestalten Sie diese Welt mit!
Ich hab nicht nur die Haare schön. Ich hab jetzt auch Abitur! Nur noch den Abiball... wird schon.
Dienstag, März 20, 2007
Tanzen, tanzen... ähm... was?
Abiball. Steht direkt vor der Tür. Und ich? ich schaue Tanzvideos auf Youtube. Na ja. Alle, die mich zum tanzen auffordern möchten: Ich beherrsche Walzer, den ganz einfachen Jive und sowas wie Foxtrott, aber besonders gut 1,2,tip. ^^.
Freitag Zeugnisse! Yeah. Und endlich/plötzlich frei sein. So offiziell... die wichtigsten Dinge hab ich geschafft. Ich habe seit heute Schuhe(die ich derzeit eintrage und eintanze), zwei Friseurtermine, noch keinen Tisch beim Chinesen reserviert, dafür aber Kondensatormikros für den Chor und fast alle Lieder drin. Hoff ich. Glaub ich. Wird schon alles. Ich drück mir jedenfalls die Daumen. Ist schließlich auch mein Kopf, um den es da irgendwie geht und wenn ich mir so die Probenbeteiligung ansehe... ist mir nach weinen, kotzen, schreien. Aber ich machs nicht. Ich beschäftige mich mit Disco Fox und suche Arbeit und Festivals, die einen Besuch wert sind. Wenn sich jemand anschließen will - einfach Bescheid sagen.
Samstag Abiball! *seufz*. Die ersten zwei Stunden sind die schlimmsten, danach darf ich ganz beruhigt Karten spielen, etwas anderes als Standardtänze tanzen und all diese künstliche Konversation aufgeben... es wird bestimmt lustig, dessen bin ich ganz, ganz sicher, aber dieser steife Anfang... das Essen, die Preisverleihung, die Wahl zum Ballkönig/Ballkönigin(Wählt Ines[... oder mich^^]!), der Chor... das alles wird hart und nervenaufreibend, danach darf ich mich offiziell frei bewegen! yeah! Da darf offen gelästert werden, in Abizeitungen geschrieben und über Zukunftspläne geredet werden... da darf man sich dann auch mal ne Flasche Wein teilen, einfach nur Headbangen oder sonstiges... und bis dahin... wird mich schon irgendwer durchboxen. Mein Chor zum Beispiel. ^^.
"All the luck in the world -
won't make you happy..." Monta. Ist toll.
Freitag Zeugnisse! Yeah. Und endlich/plötzlich frei sein. So offiziell... die wichtigsten Dinge hab ich geschafft. Ich habe seit heute Schuhe(die ich derzeit eintrage und eintanze), zwei Friseurtermine, noch keinen Tisch beim Chinesen reserviert, dafür aber Kondensatormikros für den Chor und fast alle Lieder drin. Hoff ich. Glaub ich. Wird schon alles. Ich drück mir jedenfalls die Daumen. Ist schließlich auch mein Kopf, um den es da irgendwie geht und wenn ich mir so die Probenbeteiligung ansehe... ist mir nach weinen, kotzen, schreien. Aber ich machs nicht. Ich beschäftige mich mit Disco Fox und suche Arbeit und Festivals, die einen Besuch wert sind. Wenn sich jemand anschließen will - einfach Bescheid sagen.
Samstag Abiball! *seufz*. Die ersten zwei Stunden sind die schlimmsten, danach darf ich ganz beruhigt Karten spielen, etwas anderes als Standardtänze tanzen und all diese künstliche Konversation aufgeben... es wird bestimmt lustig, dessen bin ich ganz, ganz sicher, aber dieser steife Anfang... das Essen, die Preisverleihung, die Wahl zum Ballkönig/Ballkönigin(Wählt Ines[... oder mich^^]!), der Chor... das alles wird hart und nervenaufreibend, danach darf ich mich offiziell frei bewegen! yeah! Da darf offen gelästert werden, in Abizeitungen geschrieben und über Zukunftspläne geredet werden... da darf man sich dann auch mal ne Flasche Wein teilen, einfach nur Headbangen oder sonstiges... und bis dahin... wird mich schon irgendwer durchboxen. Mein Chor zum Beispiel. ^^.
"All the luck in the world -
won't make you happy..." Monta. Ist toll.
Mittwoch, März 14, 2007
Frühlingsgefühle
Obwohl dieses Blog "Wahrheit in kleinen Portionen" heißt, könnte folgendes doch ein bisschen zu viel Wahrheit für einige sein. Diese habe ich allerdings hiermit gewarnt.
Wir begeben uns zurück in das glorreiche Jahr 1996, als ich noch Popstat werden und die Welt retten wollte, gerade meine erste Band gegründete hatte und in der Schule alles fürchterlich schief ging, was sich aber durch den verstärkten Konsum von Musik nicht stark auf meine Psyche auswirkte. In dieser Zeit jedenfalls, folgte mein noch unter 10 jähriger Musikgeschmack gerne den Charts und die meisten Lieder davon mag ich heute noch, so habe ich bis vor 5 Monaten immer mal gerne ab 2 Uhr MTV geschaut, weil da diese Musik wieder lief... heute gibts das manchmal ganz gut bei DELUXE Music. Aber man kann ja nicht nur in der Vergangenheit leben und so ist meine Musikaufnahme aus diesem Bereich stark zurück gegangen.
Mit Blick auf das Wetter allerdings kam ich nun doch um ein Lied nicht mehr drum rum und werde euch natürlich an meiner Wiederentdeckung teilhaben lassen! Im Jahr 1996 nämlich brachten ein paar junge Menschen, die sich ob ihrer Technikversessenheit "Das Modul" nannten ein Lied heraus, das perfekt zu diesen Tagen passt: "Frühlingsgefühle"!
Und: Wer sein Album "Urlaub auf der M.S. DOS" nennt, kann nicht so schlecht sein, hm? Bedenken wir - es waren die 90er.
Besonders textreich ist das Stück nicht, aber es soll ja auch ein Gefühl vermittelt werden^^.
Für alle, die noch nicht genug haben: Computerliebe, 1100101, Robbie Roboter, und ein Medley natürlich! Übrigens: Computerliebe gibts auch von Kraftwerk.
Ja mir wird anders wenn ich höre "So wie die Batterien sie tragen..." ich bin so ein verkitschtes Elektrokind.
Wir begeben uns zurück in das glorreiche Jahr 1996, als ich noch Popstat werden und die Welt retten wollte, gerade meine erste Band gegründete hatte und in der Schule alles fürchterlich schief ging, was sich aber durch den verstärkten Konsum von Musik nicht stark auf meine Psyche auswirkte. In dieser Zeit jedenfalls, folgte mein noch unter 10 jähriger Musikgeschmack gerne den Charts und die meisten Lieder davon mag ich heute noch, so habe ich bis vor 5 Monaten immer mal gerne ab 2 Uhr MTV geschaut, weil da diese Musik wieder lief... heute gibts das manchmal ganz gut bei DELUXE Music. Aber man kann ja nicht nur in der Vergangenheit leben und so ist meine Musikaufnahme aus diesem Bereich stark zurück gegangen.
Mit Blick auf das Wetter allerdings kam ich nun doch um ein Lied nicht mehr drum rum und werde euch natürlich an meiner Wiederentdeckung teilhaben lassen! Im Jahr 1996 nämlich brachten ein paar junge Menschen, die sich ob ihrer Technikversessenheit "Das Modul" nannten ein Lied heraus, das perfekt zu diesen Tagen passt: "Frühlingsgefühle"!
Und: Wer sein Album "Urlaub auf der M.S. DOS" nennt, kann nicht so schlecht sein, hm? Bedenken wir - es waren die 90er.
Besonders textreich ist das Stück nicht, aber es soll ja auch ein Gefühl vermittelt werden^^.
Für alle, die noch nicht genug haben: Computerliebe, 1100101, Robbie Roboter, und ein Medley natürlich! Übrigens: Computerliebe gibts auch von Kraftwerk.
Ja mir wird anders wenn ich höre "So wie die Batterien sie tragen..." ich bin so ein verkitschtes Elektrokind.
Sonntag, März 11, 2007
Es ist die Art
wie du Dinge aussprichst und dass ich es mir beinahe vorstellen kann... das macht Töne in meinem Kopf.
Meine Damen und Herren, Helden meiner Jugend, große und kleine Lieben, flüchtige Bekannte, Freunde, ich darf eines versichern: Sommer ist da!!! Fühlt euch geküsst!
Meine Damen und Herren, Helden meiner Jugend, große und kleine Lieben, flüchtige Bekannte, Freunde, ich darf eines versichern: Sommer ist da!!! Fühlt euch geküsst!
Freitag, März 09, 2007
Ha! Marie, Marie!
So! Ich hab ne Marie gefunden! *augenbrauengegendeckschnepps* das klingt irgendwie vielversprechend. Mal schauen^^.
Mittwoch, März 07, 2007
Should I stay or should I go??
Mein Abitur ist noch nicht ganz eine Woche alt. Ich langweile mich. Aber heute keine guten Stellenangebote in der Zeitung... und krank bin ich auch seit langer Zeit mal wieder... wahrscheinlich weil dieses ständige "Wenn du zur mündlichen Prüfung krank bist, dann..." weg ist.
Ich musste feststellen, ich mag "Razorlight". Und die Jungs sehen ehrlicherweise gar nicht mal schlecht aus^^. Wenn ich das sage, muss das was heißen, oder? Aber sie sind nicht gut angezogen. Bei dem Auftritt bei Jools Holland besonders schlecht. Da bin ich immer wieder dankbar, von so gut angezogenen Männern umgeben zu sein.
So. Hendrik feiert am 16. seinen Geburtstag mag mir irgendwer mit Geschenkideen aushelfen??
Außerdem bin ich Fan von der Kampagne "Pro radio" da hab ich doch heute so nen Spot gehört... "Mama ich hab Hausaufgaben in Bio, Mathe und Deutsch gemacht, mein Zimmer aufgeräumt, alle 23 Fenster geputzt, den Wagen gewaschen, neue Reifen aufgezogen(das geht so ne weile weiter...)... darf ich heute abend mit Nadine und --- in die Disco??" fand ich voll toll, weil also abgesehen davon, dass ich in meinem bisherigen Leben erst zweimal in etwas war, was ich als Disco bezeichnen würde, ging das bei mir immer ähnlich, wenn ich auf eine der legendären Schwabehaus wollte... das waren Zeiten^^
Es ist unmöglich so apathisch und so glücklich zu gleich zu sein, wie ich es gerade bin. Absolut unmöglich. Deswegen suche ich mir jetzt mehr oder weniger sinnvolle Aufgaben^^. Ich sag Bescheid, wenn ich was gefunden hab.
Ich musste feststellen, ich mag "Razorlight". Und die Jungs sehen ehrlicherweise gar nicht mal schlecht aus^^. Wenn ich das sage, muss das was heißen, oder? Aber sie sind nicht gut angezogen. Bei dem Auftritt bei Jools Holland besonders schlecht. Da bin ich immer wieder dankbar, von so gut angezogenen Männern umgeben zu sein.
So. Hendrik feiert am 16. seinen Geburtstag mag mir irgendwer mit Geschenkideen aushelfen??
Außerdem bin ich Fan von der Kampagne "Pro radio" da hab ich doch heute so nen Spot gehört... "Mama ich hab Hausaufgaben in Bio, Mathe und Deutsch gemacht, mein Zimmer aufgeräumt, alle 23 Fenster geputzt, den Wagen gewaschen, neue Reifen aufgezogen(das geht so ne weile weiter...)... darf ich heute abend mit Nadine und --- in die Disco??" fand ich voll toll, weil also abgesehen davon, dass ich in meinem bisherigen Leben erst zweimal in etwas war, was ich als Disco bezeichnen würde, ging das bei mir immer ähnlich, wenn ich auf eine der legendären Schwabehaus wollte... das waren Zeiten^^
Es ist unmöglich so apathisch und so glücklich zu gleich zu sein, wie ich es gerade bin. Absolut unmöglich. Deswegen suche ich mir jetzt mehr oder weniger sinnvolle Aufgaben^^. Ich sag Bescheid, wenn ich was gefunden hab.
Sonntag, März 04, 2007
Es war...
so eine schöne Feier, und ich muss mich ja sooo bei Lena entschuldigen. Die Ärmste hat mich ja nach Hause gefahren... und ich hab mir jetzt vorgenommen bis zum Abiball erstmal keinen Alkohol mehr zu trinken.
Allerdings darf ich berichten: Mein Problem sind nicht die Kopfschmerzen, sondern die Müdigkeit und ich hätte 2 Bier früher aufhören sollen. Ich verbuche es unter Abiabschießen und fertig.
Aber sonst sehr toll. Mit meinem herrlich schiefen Gesang während dem 5. Bier. "What's up" rockt. Ja. Und ich versuche mich krampfhaft zu erinnern, ob ich mich verabschiedet habe... und glaube fast nicht daran.
Allerdings darf ich berichten: Mein Problem sind nicht die Kopfschmerzen, sondern die Müdigkeit und ich hätte 2 Bier früher aufhören sollen. Ich verbuche es unter Abiabschießen und fertig.
Aber sonst sehr toll. Mit meinem herrlich schiefen Gesang während dem 5. Bier. "What's up" rockt. Ja. Und ich versuche mich krampfhaft zu erinnern, ob ich mich verabschiedet habe... und glaube fast nicht daran.
Donnerstag, März 01, 2007
Und wofür das alles?
Ich bin von der mündlichen zurück, hab 14 Punktew und bin somit einen Punkt an 1,3 vorbei, aber ich freu mich trotzdem wie ein Schnitzel und krieg das Grinsen nicht mehr auis dem Gesicht! Wie geil! Und so ein blöder Text!
Mittwoch, Februar 28, 2007
Ist nur mein Leben der Himmel auf Erden?!
Theodizee nochmal jetzt. Weil ich mich da dann sicher fühle für den Abend. Ich bin ja so Leibniz-Anhänger: "Wir leben in der besten aller möglichen Welten." all das leid, das Unglück, alle schlechten Erfahrung, brauchen wir, sind notwendig. Ist etwa nur mein Leben der Himmel auf Erden?
Wer Leid - jetzt ganz unmasochistisch - nicht anzunehmen weiß... wie geht es dem denn? Oder geht das denn? In anderen Leben als meinem? Ist vielleicht nur mein Leben der Himmel auf Erden? Dass ich denke, es könnte nicht besser möglich sein?
Wer Leid - jetzt ganz unmasochistisch - nicht anzunehmen weiß... wie geht es dem denn? Oder geht das denn? In anderen Leben als meinem? Ist vielleicht nur mein Leben der Himmel auf Erden? Dass ich denke, es könnte nicht besser möglich sein?
Dienstag, Februar 27, 2007
Der ontologische Gottesbeweis
Da ich ja fleißig wie ich bin (haha, ja ich weiß...) für meine mündliche Prüfung lerne, bin ich gerade auf den ontologischen Gottesbeweis gestoßen und musste feststellen, dass er ein bisschen nach mir klingt. Um euch alle an diesem wunderbaren Wissen teilhaben zu lassen, will ich euch nun beschreiben, wie der ontologische Gottesbeweis funktioniert.
Das ist nämlich so:
Der Beweis beruht auf dem Prinzip, dass eine Existenz geschaffen wird, indem ihr eine Begrifflichkeit geschaffen wird. Der Begriff "Gott" bezeichnet - vom christlichen Standpunkt der Allgüte, Allmacht und des Allwissens - das größte denkbare, das vollkommenste Wesen.
Da nun aber ein existierendes Wesen vollkommener ist, als ein bloß gedachtes, muss das vollkommene Wesen "Gott" schon rein von der Definition her existieren.
Danke, danke, dankesehr! Das klingt nach mir, oder?? Es ist herrlich spitzfindig, vollkommen logisch und dennoch... erscheint mir dieser Beweis als absolut lückenhaft und unzureichend.
Er funktioniert nämlich nur, wenn der Begriff "Gott" tatsächlich mit diesen Eigenschaften gefüllt ist. Das ist natürlich nicht für jeden Menschen der Fall.
Nichtsdestotrotz verfolgt dieser Beweis aber mein Lieblingsprinzip: Dass alles was man nennen kann, existiert. Was ein wenig drastisch ausgedrückt ist, zugegeben. Aber stell dir nur mal die Welt vor...
Das ist nämlich so:
Der Beweis beruht auf dem Prinzip, dass eine Existenz geschaffen wird, indem ihr eine Begrifflichkeit geschaffen wird. Der Begriff "Gott" bezeichnet - vom christlichen Standpunkt der Allgüte, Allmacht und des Allwissens - das größte denkbare, das vollkommenste Wesen.
Da nun aber ein existierendes Wesen vollkommener ist, als ein bloß gedachtes, muss das vollkommene Wesen "Gott" schon rein von der Definition her existieren.
Danke, danke, dankesehr! Das klingt nach mir, oder?? Es ist herrlich spitzfindig, vollkommen logisch und dennoch... erscheint mir dieser Beweis als absolut lückenhaft und unzureichend.
Er funktioniert nämlich nur, wenn der Begriff "Gott" tatsächlich mit diesen Eigenschaften gefüllt ist. Das ist natürlich nicht für jeden Menschen der Fall.
Nichtsdestotrotz verfolgt dieser Beweis aber mein Lieblingsprinzip: Dass alles was man nennen kann, existiert. Was ein wenig drastisch ausgedrückt ist, zugegeben. Aber stell dir nur mal die Welt vor...
Samstag, Februar 24, 2007
Ich kann nicht leben ohne...
Pünktlich zur Fastenzeit betrachte ich meine Lebensfähigkeit folgender fettgedruckter Dinge:
1. Handy: Geht ohne Probleme. Ich hab ja zur Zeit kein und nachdem ich gestern mal kurz die Preise angeschaut hab, wird das wohl noch ein bisschen so bleiben.
2. Fernsehen: Wenn man DVD und Video einschließt, wird das durchaus ne harte Sache, vor allem, da ich jetzt zu der Zeit, wo Roseanne wiederholt wird, zu Hause bin. Aber das würde schon gehen.
3. Internet: Ich könnt nicht ohne! E-mails, Blogs, meine Lieblingskolumne, icq, Fanfiction, Gedicht-Foren... das ist ein Muss.
4. Sex: Der Mensch, der nicht ohne Sex leben kann, ist... Moment! Also über einen klar begrenzten Zeitraum geh ich mit. Wenn wir daraus ein für immer machen, steig ich aus.
5. Musik: Ich habs 2 Tage versucht und es war ziemlich hart. Schon weil, man Musik so im Alltag schlecht meiden kann. Kommt ständig und überall. Brauche ich aber auf jeden Fall. Ohne Musik gehts nicht, weder über begrenzte noch über unbegrenzte Zeiträume.
6. Zigaretten: Geht. Echt. Es macht nur mehr Spaß mit. Das ist alles.
7. Alkohol: Bitte nur begrenzte Zeiträume. Einem geht sonst viel verloren. Ich meine, außer dem Kater am morgen. Nämlich das zum Obst machen davor. Und das drehen im Kopf.
8. Sommer: Nein. Mehr kann ich dazu nicht sagen. Grönland wär mir nix. Nee. Ich brauch Sommer. Gut, ich fühl mich ja jetzt schon wie Sommer, aber trotzdem. Ich kann nicht ohne.
9. Aken: Mal ehrlich, diese Welt würde ohne Aken, nicht existieren. Das wissen wir doch alle. ^^
10. Dennis - Sophie - Friedemann - Christian - Maria - Laura - Anne - Lukas - Und alle die ich jetzt vergessen hab: Brauche euch sehr. Und euch weniger. ^^
11. Telefon: Geht nicht. Die Wege sind hier einfach zu weit.
12. Kaffee: Braucht Überwindung. Aber geht. Trotzdem ist kalter Kaffee für mich sommermorgens der pure Luxus.
13. Schule: Wird gehen müssen. Und funktioniert auch. Kommt neues.
14. Auto: *seufz* nein, ich glaub so richtig würde es wohl nicht funktionieren. So ganz ohne Auto... dazu sind die öffentlichen Verkehrsmittel leider nicht gut genug ausgebaut.
15. Reisen: Brauch ich, muss sein, und wenns nur 50km sind.
16. Sprache: Ich würde nach 1 Monat Schweigen(also auch nicht schreiben) wahrscheinlich, höchst gestresst und gleichzeitig völlig apathisch sein. Ich kann nicht leben ohne Sprache.
17. Mathe - Geschichte - Sozi - Chemie: Schulfächer ohne die ich ganz hervorragend leben kann! Obwohl mir Chemie bestimmt auch noch irgendwann fehlen wird. Der Rest aber nicht. Nee. Nie!
18. Bücher: mhm... so ganz ohne Bücher... Vielleicht eine Weile. Aber nicht über lang.
19. Fotos: Niemand kann so gut auf Fotos verzichten wie ich. Echt. Auch ein Leben lang. Gern. Ohne Probleme... außer vielleicht. So in Nachrichten und so bräuchte man das mal.
20. Gesellschaft: Also jetzt mal weniger Politisch. So ein Einsiedlerleben wär mir nix. Da geh ich crazy. Da stirbt man früher oder später dran. Davon bin ich überzeugt. Also wenn man nicht ein ganz, ganz positiver Mensch ist und sich sowieso ständig im Dialog mit Gott befindet, geht man da kaputt. Der Mensch ist ein zoon politikon! Ja!
Übrigens: Es wird nicht mehr ewig dauern, bis man so gar nicht mehr Rauchen darf. Doof oder gut?
1. Handy: Geht ohne Probleme. Ich hab ja zur Zeit kein und nachdem ich gestern mal kurz die Preise angeschaut hab, wird das wohl noch ein bisschen so bleiben.
2. Fernsehen: Wenn man DVD und Video einschließt, wird das durchaus ne harte Sache, vor allem, da ich jetzt zu der Zeit, wo Roseanne wiederholt wird, zu Hause bin. Aber das würde schon gehen.
3. Internet: Ich könnt nicht ohne! E-mails, Blogs, meine Lieblingskolumne, icq, Fanfiction, Gedicht-Foren... das ist ein Muss.
4. Sex: Der Mensch, der nicht ohne Sex leben kann, ist... Moment! Also über einen klar begrenzten Zeitraum geh ich mit. Wenn wir daraus ein für immer machen, steig ich aus.
5. Musik: Ich habs 2 Tage versucht und es war ziemlich hart. Schon weil, man Musik so im Alltag schlecht meiden kann. Kommt ständig und überall. Brauche ich aber auf jeden Fall. Ohne Musik gehts nicht, weder über begrenzte noch über unbegrenzte Zeiträume.
6. Zigaretten: Geht. Echt. Es macht nur mehr Spaß mit. Das ist alles.
7. Alkohol: Bitte nur begrenzte Zeiträume. Einem geht sonst viel verloren. Ich meine, außer dem Kater am morgen. Nämlich das zum Obst machen davor. Und das drehen im Kopf.
8. Sommer: Nein. Mehr kann ich dazu nicht sagen. Grönland wär mir nix. Nee. Ich brauch Sommer. Gut, ich fühl mich ja jetzt schon wie Sommer, aber trotzdem. Ich kann nicht ohne.
9. Aken: Mal ehrlich, diese Welt würde ohne Aken, nicht existieren. Das wissen wir doch alle. ^^
10. Dennis - Sophie - Friedemann - Christian - Maria - Laura - Anne - Lukas - Und alle die ich jetzt vergessen hab: Brauche euch sehr. Und euch weniger. ^^
11. Telefon: Geht nicht. Die Wege sind hier einfach zu weit.
12. Kaffee: Braucht Überwindung. Aber geht. Trotzdem ist kalter Kaffee für mich sommermorgens der pure Luxus.
13. Schule: Wird gehen müssen. Und funktioniert auch. Kommt neues.
14. Auto: *seufz* nein, ich glaub so richtig würde es wohl nicht funktionieren. So ganz ohne Auto... dazu sind die öffentlichen Verkehrsmittel leider nicht gut genug ausgebaut.
15. Reisen: Brauch ich, muss sein, und wenns nur 50km sind.
16. Sprache: Ich würde nach 1 Monat Schweigen(also auch nicht schreiben) wahrscheinlich, höchst gestresst und gleichzeitig völlig apathisch sein. Ich kann nicht leben ohne Sprache.
17. Mathe - Geschichte - Sozi - Chemie: Schulfächer ohne die ich ganz hervorragend leben kann! Obwohl mir Chemie bestimmt auch noch irgendwann fehlen wird. Der Rest aber nicht. Nee. Nie!
18. Bücher: mhm... so ganz ohne Bücher... Vielleicht eine Weile. Aber nicht über lang.
19. Fotos: Niemand kann so gut auf Fotos verzichten wie ich. Echt. Auch ein Leben lang. Gern. Ohne Probleme... außer vielleicht. So in Nachrichten und so bräuchte man das mal.
20. Gesellschaft: Also jetzt mal weniger Politisch. So ein Einsiedlerleben wär mir nix. Da geh ich crazy. Da stirbt man früher oder später dran. Davon bin ich überzeugt. Also wenn man nicht ein ganz, ganz positiver Mensch ist und sich sowieso ständig im Dialog mit Gott befindet, geht man da kaputt. Der Mensch ist ein zoon politikon! Ja!
Übrigens: Es wird nicht mehr ewig dauern, bis man so gar nicht mehr Rauchen darf. Doof oder gut?
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Fasten
Freitag, Februar 23, 2007
Weiter war ich noch nie.
Aber wenn doch das ganze Leben ein riesiges zum ersten Mal ist, dann schießt dieser Satz - halb verzweifelt, halb euphorisch - ständig hinter den Augen hin und her. Und so auch jetzt und hier: "Weiter war ich noch nie!", und es verängstigt mich und es macht mich glücklich, wie kaum etwas anderes. Ich halte die Arme offen, halte beide Hände der Angst hin und fotografiere jeden Moment in meinem Kopf, versuche ihn festzuhalten... zum ersten Mal, zum allerersten Mal.
Morgen ab 18Uhr Inventur bei Kaufland. Freu ich mich schon voll drauf. Wahrscheinlich zu Unrecht. Aber mach ich trotzdem.
Morgen ab 18Uhr Inventur bei Kaufland. Freu ich mich schon voll drauf. Wahrscheinlich zu Unrecht. Aber mach ich trotzdem.
Dienstag, Februar 20, 2007
Es ist raus!!
Heute der große Tag der Prüfungsergebnisse. Und ich kann nicht sagen, ich hätte mit mehr gerechnet:
Deutsch: 15
Englisch: 13
Geschichte: 10
Mathe: 11
Das sorgt doch schon mal für einen wesentlich ruhigeren Herzschlag bei der Reli-Prüfung^^.
Deutsch: 15
Englisch: 13
Geschichte: 10
Mathe: 11
Das sorgt doch schon mal für einen wesentlich ruhigeren Herzschlag bei der Reli-Prüfung^^.
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Schule
Samstag, Februar 17, 2007
don't give up
Mal wieder so neuer Song so für die Allgemeinheit^^, weil mit grad mal wieder nach uploaden war. Ihr kennt ja den Megaupload inzwischen. Erwartet nicht zu viel, es ist morgens.
Don't give up
Doch, ich finde, es ist mir gut gelungen^^.
Don't give up
Doch, ich finde, es ist mir gut gelungen^^.
Donnerstag, Februar 15, 2007
SCHEIßE!
So wie es jetzt ist, so wie wir jetzt sind und grade in diesem Moment, passen wir beide einfach nicht. Nicht in diese Situation, nicht wenn unsere Horizonte diese Grenzen zeichnen. Ich glaube, in dieses neue Leben - verrückt und frei - kann ich uns nicht mitnehmen. Nicht so wie wir jetzt sind.
Und wenn wir uns ändern? Uns drehen? Meinst du nicht, es geht?
Ich glaube einfach, es könnte eine ganze Weile dauern, bis ich wiederkomme. Vielleicht auch eine Ewigkeit. Ich weiß noch nicht, was ich dort hinten finde. Und ob es nicht vielleicht besser ist, als was wir haben.
So. Dann tu so, als ob ich nicht da wär.
Mhm.
Echt. Kannst du machen. Ich bin auch ganz leise.
Kannst du nicht gehen?
Ich... natürlich kann ich. Ich... also machs gut. I-ich lieb dich...
ja ja
----
Mir ist danach "Scheiße!" an alle Wände zu schreiben. Weil man Dinge so schnell vergisst. Weil sich die Bilder in der Erinnerung so verändern. Weil ich viel zu naiv bin, um zu begreifen, wie scheißunbefriedigend das ist. Das eben.
Und wenn wir uns ändern? Uns drehen? Meinst du nicht, es geht?
Ich glaube einfach, es könnte eine ganze Weile dauern, bis ich wiederkomme. Vielleicht auch eine Ewigkeit. Ich weiß noch nicht, was ich dort hinten finde. Und ob es nicht vielleicht besser ist, als was wir haben.
So. Dann tu so, als ob ich nicht da wär.
Mhm.
Echt. Kannst du machen. Ich bin auch ganz leise.
Kannst du nicht gehen?
Ich... natürlich kann ich. Ich... also machs gut. I-ich lieb dich...
ja ja
----
Mir ist danach "Scheiße!" an alle Wände zu schreiben. Weil man Dinge so schnell vergisst. Weil sich die Bilder in der Erinnerung so verändern. Weil ich viel zu naiv bin, um zu begreifen, wie scheißunbefriedigend das ist. Das eben.
Mittwoch, Februar 14, 2007
Wenn man bis zum Horizont hofft
Manchmal werden Dinge eben nicht.
"Und keiner wie er muss
und jeder wie er soll..."
Eben nicht.
Aber ich darf erschüttert sein, haben sie gesagt. Ich darf. Denn wenn man bis zum Horizont hofft und das Meer nicht mehr reicht, dann bleibt nur Wunde, wo Herz war. Ich weine ein bisschen. Ein bisschen nur. Zittere nicht um mich.
Sei jung, sei geliebt, sei... was hast du gesagt? München. Ich kann... ich weiß nicht, wie das ist. in wirklich. Ich weiß es nicht. Ich niemals abgelehnt, nie weggeschickt. nur mein Herz. Oft. Ich weiß nicht wie das ist, mit allem zu kommen und ohne etwas zu gehen.
Ich mach noch ein polaroid von dir. Und das bleibt hier. Dessau wird dich lieben. haben sie gesagt.
"Und keiner wie er muss
und jeder wie er soll..."
Eben nicht.
Aber ich darf erschüttert sein, haben sie gesagt. Ich darf. Denn wenn man bis zum Horizont hofft und das Meer nicht mehr reicht, dann bleibt nur Wunde, wo Herz war. Ich weine ein bisschen. Ein bisschen nur. Zittere nicht um mich.
Sei jung, sei geliebt, sei... was hast du gesagt? München. Ich kann... ich weiß nicht, wie das ist. in wirklich. Ich weiß es nicht. Ich niemals abgelehnt, nie weggeschickt. nur mein Herz. Oft. Ich weiß nicht wie das ist, mit allem zu kommen und ohne etwas zu gehen.
Ich mach noch ein polaroid von dir. Und das bleibt hier. Dessau wird dich lieben. haben sie gesagt.
Bin zurück - polaroids rocken - München auch?
*seufz*. Schönes Land, schönes Wetter, schöne Frauen, was will man mehr?!
Und jetzt aber doch noch eine ganze Menge zu tun. Tasche auspacken zum Beispiel. Oder mal für Reli lernen, oder mich um den Abschlussgottesdienst kümmern und Abi-Chor vorbereiten... bin schon wieder fort und weg und im Stress.
Polaroids rocken voll. Wollte ich mal gesagt haben.
München auch? Da bin ich mir noch nicht so sicher, muss ich gestehen.
Und jetzt aber doch noch eine ganze Menge zu tun. Tasche auspacken zum Beispiel. Oder mal für Reli lernen, oder mich um den Abschlussgottesdienst kümmern und Abi-Chor vorbereiten... bin schon wieder fort und weg und im Stress.
Polaroids rocken voll. Wollte ich mal gesagt haben.
München auch? Da bin ich mir noch nicht so sicher, muss ich gestehen.
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