Sometimes the only thing we can do is not care.
I have been on a splendid trip to Berlin this week. As my first trip in the role of the teacher (or something akin to teacher) it was a quite worthy premiere. We had fabulous sunshine, brought all students back safe and managed to get through the week without bigger crises. Somewhat unexpectedly, a few students used the opportunity to get a tattoo, a new hair do or manicure. But obviously that is of no concern for the Norwegian teachers, so after a few moment of incredulous awe, I just went along with it. After all, they are not my responsibility.
While we got a first glimpse at wonderful spring time, Norway welcomed us with a heavy storm. I hope the winds will die down in the next few days so that I can get to Helsinki without delay :).
I know, I haven't been updating a lot lately (partly due to planning the Berlin trip) but things are swell here. The language is finally at a level where I am quite confident using it; I have written applications for teacher training; I have more German lessons at the lower secondary level now... and life is just good. Just like that.
Also, while in berlin I met up with my mom and it was really good to see her. I didn't realize that I had missed her so much and it was nice to have just an evening to ourselves and go out for dinner and catch up.
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Sonntag, März 16, 2014
Montag, August 29, 2011
"Aber dann bleibst du da -
vielleicht wird's nie wieder so schön..."
Wir suchen nach einem neuen Mitbewohner. Oder einer neuen Mitbewohnerin. Heute waren zwei da. Eine junge Frau aus Paderborn, die grade 9 Monate in Mexiko Englisch unterrichtet hat, gerne bäckt und die ich eigentlich sofort am liebsten hier haben möchte und ein junger Mann aus Dresden, der unkompliziert scheint, gern kocht und scheinbar großen Wert auf Sauberkeit legt. Auch das soll mir recht sein. Wobei mir die erste doch irgendwie lustiger erschien und mehr im Gleichklang. Aber so ist das wohl. Es ist auf jeden Fall seltsam plötzlich auf der anderen Seite des Tisches zu sitzen. Allerdings bin ich auch aus dieser Perpektive ähnlich anpruchslos. Passen muss es. Der Rest ist mir egal. Und passen würde es bei beiden. Mittwoch kommen noch ein paar vorbei. Mal schauen, wie es weitergeht. Bis Mitte nächster Woche wollen wir entschieden haben.
Sonst besteht mein Leben gerade viel aus obskuren Einzeilern, die mir stundenlang nicht auf dem Kopf wollen, trashigen Ohrwürmern und nicht eben großer Motivation für mein Praktikum. Also fürs Praktikum schon. Nur nicht für die Praktikumsarbeit. Aber das kommt vielleicht noch. Kommt vielleicht morgen, wenn ich die ersten Stunden hospitiere und mir wieder einfällt, was es zu beachten gilt.
Ich habe beschlossen, mir in diesem Semester die volle Breitseite mit Latein zu geben und BiWi noch ein Semester zu schieben. Obs schlau ist? Das weiß man vorher nie so genau. Aber es gibt vage Hoffnungen auf ein Zeitfenster am Mittwoch und das hieße freie Wochenenden und das wiederum würde mich ziemlich glücklich machen. Abwarten. Noch ist nichts eingeschrieben und nichts fest.
-
Es ist das hier. Ich weiß es. Wenn du wie zufällig meine Füße berührst, ohne mich anzusehen. Dann weiß ich es. Ich hätte es mir nicht ausdenken können, so abstrus ist das Gefühl. So absolut unrealistisch groß. Wahnwitzig, wenn ich dich ansehe, deine Hand halte, deine Stimme hör. Niemand würde sich sowas ausdenken, niemand es aufschreiben, keiner es begreifen. Es ist das hier. Das, was wir nur mit halbgeschlossenen Augen betrachten können. Weil es sonst zurückschaut, uns durchschaut bis zur Rückwand unserer Herzen. Das hier.
Und ich begreife erneut - und ganz anders - was es bedeutet, nichts zu wissen und alles zu verstehen.
Wir suchen nach einem neuen Mitbewohner. Oder einer neuen Mitbewohnerin. Heute waren zwei da. Eine junge Frau aus Paderborn, die grade 9 Monate in Mexiko Englisch unterrichtet hat, gerne bäckt und die ich eigentlich sofort am liebsten hier haben möchte und ein junger Mann aus Dresden, der unkompliziert scheint, gern kocht und scheinbar großen Wert auf Sauberkeit legt. Auch das soll mir recht sein. Wobei mir die erste doch irgendwie lustiger erschien und mehr im Gleichklang. Aber so ist das wohl. Es ist auf jeden Fall seltsam plötzlich auf der anderen Seite des Tisches zu sitzen. Allerdings bin ich auch aus dieser Perpektive ähnlich anpruchslos. Passen muss es. Der Rest ist mir egal. Und passen würde es bei beiden. Mittwoch kommen noch ein paar vorbei. Mal schauen, wie es weitergeht. Bis Mitte nächster Woche wollen wir entschieden haben.
Sonst besteht mein Leben gerade viel aus obskuren Einzeilern, die mir stundenlang nicht auf dem Kopf wollen, trashigen Ohrwürmern und nicht eben großer Motivation für mein Praktikum. Also fürs Praktikum schon. Nur nicht für die Praktikumsarbeit. Aber das kommt vielleicht noch. Kommt vielleicht morgen, wenn ich die ersten Stunden hospitiere und mir wieder einfällt, was es zu beachten gilt.
Ich habe beschlossen, mir in diesem Semester die volle Breitseite mit Latein zu geben und BiWi noch ein Semester zu schieben. Obs schlau ist? Das weiß man vorher nie so genau. Aber es gibt vage Hoffnungen auf ein Zeitfenster am Mittwoch und das hieße freie Wochenenden und das wiederum würde mich ziemlich glücklich machen. Abwarten. Noch ist nichts eingeschrieben und nichts fest.
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Es ist das hier. Ich weiß es. Wenn du wie zufällig meine Füße berührst, ohne mich anzusehen. Dann weiß ich es. Ich hätte es mir nicht ausdenken können, so abstrus ist das Gefühl. So absolut unrealistisch groß. Wahnwitzig, wenn ich dich ansehe, deine Hand halte, deine Stimme hör. Niemand würde sich sowas ausdenken, niemand es aufschreiben, keiner es begreifen. Es ist das hier. Das, was wir nur mit halbgeschlossenen Augen betrachten können. Weil es sonst zurückschaut, uns durchschaut bis zur Rückwand unserer Herzen. Das hier.
Und ich begreife erneut - und ganz anders - was es bedeutet, nichts zu wissen und alles zu verstehen.
Mittwoch, Februar 16, 2011
Keeping the distance - you're doing it wrong!
Gestern war ein Tag ohne Handschuh undund Mütze, der nur auf den Abend zulief, an dem es hieß: "Fruit Salad"! Das ist die Homoparty der LGBT-Union hier und ich kann mich nicht beschweren: Es waren einige hübsche Mädels unterwegs, ich habe nette neue Menschen kennengelernt und versucht, deren Namen zu behalten, wurde von einem Mann angeflirtet (Warum?! Warum ein Mann?! Warum nicht Laura oder Laura oder Elizabeth oder - nevermind)... und schließlich war ich um 3 zu Hause, um wenigstens noch ein paar Stunden Schlaf zu bekommen, bevor um 7 der Wecker klingelt. Heute war ich nämlich wieder in Conwy in der Schule.
Die Deutschlehrerin war krank und so hatte ich die Schüler quasi für mich allein (quasi, weil immer noch ein Lehrer für autoritären Beistand aber ohne Deutschkenntnisse drinsaß) und durfte diverse Arbeitsblätter durcharbeiten. Es war eine dreifach Stunde. Von 9 bis 12 (mit Pause, na klar). Meiner Meinung nach schon für die Schüler eine einzige Quälerei, für mich aber war es die Hölle. Und dementsprechend ausgelaugt fühlte ich mich dann auch, als ich mich nach Hause schleppte mit schmerzendem Kopf und brennenden Augen vom Schlafentzug - ein ungeahntes Tief. Aber auch das ist inzwischen überwunden und ich sitze hier ganz entspannt auf dem Bett und tue das, was ich eigentlich nicht machen will: Ich bin zu nah dran.
Ich schreibe mit Mütze. Und will nicht. Und denke immer: Heute mal nicht. Und dann stolpere ich wie ausversehen in ihre Wohnung oder sie ruft an oder schreibt auf facebook oder mir entwischt doch eine SMS... ich bin eine totale Niete im auf-Armlänge-halten. Mein Herz kann Weitsprung. Und ich versuche es doch. Nicht alles gegen den Baum zu fahren. Zumindest nicht sofort. Aber es ist verdammt schwierig einen kühlen Kopf zu bewahren mit dieser Mütze. Eigentlich unmöglich.
Die Deutschlehrerin war krank und so hatte ich die Schüler quasi für mich allein (quasi, weil immer noch ein Lehrer für autoritären Beistand aber ohne Deutschkenntnisse drinsaß) und durfte diverse Arbeitsblätter durcharbeiten. Es war eine dreifach Stunde. Von 9 bis 12 (mit Pause, na klar). Meiner Meinung nach schon für die Schüler eine einzige Quälerei, für mich aber war es die Hölle. Und dementsprechend ausgelaugt fühlte ich mich dann auch, als ich mich nach Hause schleppte mit schmerzendem Kopf und brennenden Augen vom Schlafentzug - ein ungeahntes Tief. Aber auch das ist inzwischen überwunden und ich sitze hier ganz entspannt auf dem Bett und tue das, was ich eigentlich nicht machen will: Ich bin zu nah dran.
Ich schreibe mit Mütze. Und will nicht. Und denke immer: Heute mal nicht. Und dann stolpere ich wie ausversehen in ihre Wohnung oder sie ruft an oder schreibt auf facebook oder mir entwischt doch eine SMS... ich bin eine totale Niete im auf-Armlänge-halten. Mein Herz kann Weitsprung. Und ich versuche es doch. Nicht alles gegen den Baum zu fahren. Zumindest nicht sofort. Aber es ist verdammt schwierig einen kühlen Kopf zu bewahren mit dieser Mütze. Eigentlich unmöglich.
Dienstag, Februar 01, 2011
Und immer denk ich: Morgen.
Morgen, da schreib ich was. Morgen erzähl ich von dem, was hier so geht. Morgen, morgen, morgen. Wird immer alles nix. Also jetzt. Ich bin müde wie sonstwas, aber was muss, das muss.
Wo anfangen? Die letzten Tage waren gewohnt ereignisreich. Am Donnerstag hatte Viljo Geburtstag und wir haben uns aus diesem Grunde alle hier auf der Normal Site getroffen und zeitig angefangen, uns warmzutrinken. Halb Zehn sind wir dann in die Stadt gewankt und direkt in die Silent Disco hineingestolpert, wo viele Menschen mit Kopfhörern zu Musik auf verschiedenen Channels abgehen. Nette Sache und ich gegen vierteldrei auch schon wieder daheim und am Freitagmorgen dementsprechend bereit für meine Vorlesung. Freitagabend wurde dann der Restalkohol vernichtet, Spiele gespielt, Lieder gesungen und dann recht früh ins Bett gegangen, denn am nächsten Tag sollte es nach Chester gehen.
Ging es dann auch. Um 9 trafen wir uns alle am Bahnhof und dann sind wir nach Chester zum Shoppen, Kathedralegucken, Stadtmauerablaufen. Ein wirklich ganz malerisches Städtchen voller Leben und wunderbarer alter Gebäude. Nur kalt wars. Wirklich kalt. Und als wir kurz nach 6 wieder Richtung Bangor fuhren, waren wir alle breit, schliefen schon im Zug oder konnten selbiges nur mit Mühe verhindern - die Müdigkeit sitzt einem hier ständig im Nacken.
Gestern dann war mein erster "social evening" ohne ausgehen. Wir waren zu siebent bei Jill um neidisch ihr Zimmer zu bestaunen, zu kochen und Alice im Wunderland zu schauen. Es war großartig und hat mich ein bisschen an zu Hause erinnert, besonders als wir uns gegenseitig ein paar Youtubevideos vorgespielt haben (ich kenne jetzt einige grandiose finnische Comedians). Was soll ich sagen? Ich vermisse euch schon ein bisschen. [Ein bisschen?! Nur ein bisschen?! Ja. Zu sehr hält mich das alles in Atem, zu fasziniert bin ich von neuneuneu.]
Heute dann war ich mit Chris und Jésus bei der lgbt Society. Viele Männer, wenig Frauen. Aber die anwesenden Männer einfach göttlich und cute. Bangor ist - so habe ich das Gefühl - beinahe overwhelmingly gay. Oder zumindest sehr offen. Vielleicht fällt es auch nur noch mehr auf, weil hier alles noch ein bisschen dichter aufeinander ist, als in Leipzig, mir jedenfalls fällt es auf und offensichtlich nicht nur mir, wenn ich die Kommentare der anderen Erasmusstudenten so höre.
Gay Society also schön und gut, jetzt muss ich nur noch Bangor's Lesben finden und alles ist schön. Ich kämpfe nämlich anscheinend gerade mit einem hormonellen Notstand. Die Frau mit den roten Handschuhe ist aus dem einfachen Grund, dass ich sie jetzt 2 Tage nicht gesehen habe, mehr oder weniger abgemeldet und ich habe bereits ein neues Objekt der Begierde aufgetan. Da zeichnet sich vielleicht ein Trend zu Psychologiestudentinnen ab? Aber abwarten. Gebt mir noch 2 Tage, dann sieht das schon wieder anders aus.
Apropos sehen: Heute ist meine Digitalkamera angekommen und ich werde in den nächsten Tagen ganz schrecklich viele Fotos machen und euch zeigen, wie es hier so ist.
Über Postsendungen freue ich mich im Grunde immer, besonders gern gesehen Sind Schoki oder irgendwelche Poster, mit denen ich mein trostloses Zimmer etwas gestalten kann. Sollte euch so etwas über den Weg laufen, einfach hierher:
Neuadd Arfon Room 45
Holyhead Road
Bangor, Gwynedd LL57 2PJ
United Kingdom
Sonstso: Ich habe inzwischen einen Platz im Foreign Language Assistantship Programme und werde dementsprechend an Schulen im Umland beim Deutschunterricht helfen dürfen. Dass ich den Platz erst jetzt zugewiesen bekommen habe, liegt daran, dass unser Koordinator, Andrew, seit einer Woche krank ist und ohne ihn anscheinend nichts geht. So kann auch niemand meine Immatrikulationsbescheinigung unterzeichnen, die ich eigentlich bis heute hätte einreichen sollen. Ich hoffe nun, dass die deutschen Ämter Gnade zeigen und sich noch ein paar Tage gedulden können.
Morgen Abend ist das erste Treffen mit unseren Tandempartnern und ich bin schon ganz gespannt, wer hier ernsthaft Deutsch lernen möchte (das scheint eine ganze Menge zu sein, denn in fast allen meinen Kursen ist irgendwer, der Deutsch studiert oder mal gelernt hat oder Familie dort hat oder oder - sehr faszinierend). Soweit erstmal. Was macht Deutschland? Alles gut?
Wo anfangen? Die letzten Tage waren gewohnt ereignisreich. Am Donnerstag hatte Viljo Geburtstag und wir haben uns aus diesem Grunde alle hier auf der Normal Site getroffen und zeitig angefangen, uns warmzutrinken. Halb Zehn sind wir dann in die Stadt gewankt und direkt in die Silent Disco hineingestolpert, wo viele Menschen mit Kopfhörern zu Musik auf verschiedenen Channels abgehen. Nette Sache und ich gegen vierteldrei auch schon wieder daheim und am Freitagmorgen dementsprechend bereit für meine Vorlesung. Freitagabend wurde dann der Restalkohol vernichtet, Spiele gespielt, Lieder gesungen und dann recht früh ins Bett gegangen, denn am nächsten Tag sollte es nach Chester gehen.
Ging es dann auch. Um 9 trafen wir uns alle am Bahnhof und dann sind wir nach Chester zum Shoppen, Kathedralegucken, Stadtmauerablaufen. Ein wirklich ganz malerisches Städtchen voller Leben und wunderbarer alter Gebäude. Nur kalt wars. Wirklich kalt. Und als wir kurz nach 6 wieder Richtung Bangor fuhren, waren wir alle breit, schliefen schon im Zug oder konnten selbiges nur mit Mühe verhindern - die Müdigkeit sitzt einem hier ständig im Nacken.
Gestern dann war mein erster "social evening" ohne ausgehen. Wir waren zu siebent bei Jill um neidisch ihr Zimmer zu bestaunen, zu kochen und Alice im Wunderland zu schauen. Es war großartig und hat mich ein bisschen an zu Hause erinnert, besonders als wir uns gegenseitig ein paar Youtubevideos vorgespielt haben (ich kenne jetzt einige grandiose finnische Comedians). Was soll ich sagen? Ich vermisse euch schon ein bisschen. [Ein bisschen?! Nur ein bisschen?! Ja. Zu sehr hält mich das alles in Atem, zu fasziniert bin ich von neuneuneu.]
Heute dann war ich mit Chris und Jésus bei der lgbt Society. Viele Männer, wenig Frauen. Aber die anwesenden Männer einfach göttlich und cute. Bangor ist - so habe ich das Gefühl - beinahe overwhelmingly gay. Oder zumindest sehr offen. Vielleicht fällt es auch nur noch mehr auf, weil hier alles noch ein bisschen dichter aufeinander ist, als in Leipzig, mir jedenfalls fällt es auf und offensichtlich nicht nur mir, wenn ich die Kommentare der anderen Erasmusstudenten so höre.
Gay Society also schön und gut, jetzt muss ich nur noch Bangor's Lesben finden und alles ist schön. Ich kämpfe nämlich anscheinend gerade mit einem hormonellen Notstand. Die Frau mit den roten Handschuhe ist aus dem einfachen Grund, dass ich sie jetzt 2 Tage nicht gesehen habe, mehr oder weniger abgemeldet und ich habe bereits ein neues Objekt der Begierde aufgetan. Da zeichnet sich vielleicht ein Trend zu Psychologiestudentinnen ab? Aber abwarten. Gebt mir noch 2 Tage, dann sieht das schon wieder anders aus.
Apropos sehen: Heute ist meine Digitalkamera angekommen und ich werde in den nächsten Tagen ganz schrecklich viele Fotos machen und euch zeigen, wie es hier so ist.
Über Postsendungen freue ich mich im Grunde immer, besonders gern gesehen Sind Schoki oder irgendwelche Poster, mit denen ich mein trostloses Zimmer etwas gestalten kann. Sollte euch so etwas über den Weg laufen, einfach hierher:
Neuadd Arfon Room 45
Holyhead Road
Bangor, Gwynedd LL57 2PJ
United Kingdom
Sonstso: Ich habe inzwischen einen Platz im Foreign Language Assistantship Programme und werde dementsprechend an Schulen im Umland beim Deutschunterricht helfen dürfen. Dass ich den Platz erst jetzt zugewiesen bekommen habe, liegt daran, dass unser Koordinator, Andrew, seit einer Woche krank ist und ohne ihn anscheinend nichts geht. So kann auch niemand meine Immatrikulationsbescheinigung unterzeichnen, die ich eigentlich bis heute hätte einreichen sollen. Ich hoffe nun, dass die deutschen Ämter Gnade zeigen und sich noch ein paar Tage gedulden können.
Morgen Abend ist das erste Treffen mit unseren Tandempartnern und ich bin schon ganz gespannt, wer hier ernsthaft Deutsch lernen möchte (das scheint eine ganze Menge zu sein, denn in fast allen meinen Kursen ist irgendwer, der Deutsch studiert oder mal gelernt hat oder Familie dort hat oder oder - sehr faszinierend). Soweit erstmal. Was macht Deutschland? Alles gut?
Montag, März 15, 2010
Und dein Frühling so?
Mein Frühling so? Wenn er sich nur endlich auch außerhalb von Herzfrequenzen bemerkbar machen würde! Aber als ich aufstand heute und der Himmel war blau, da war ich ganz Blütenstaubromanze, ganz Sommer und "Love oh Love". Wie geht es euch mit all dem? Frühling schon längst da?
Meine Arbeit geht langsam voran. Heute ist der Fragebogen fertig geworden, den ich meinen Kinderchen dann morgen vorsetze. Kinderchen? Ja. Denn es sind meine Wunderkinderstörenfriededramaqueensfeuerherzen. Junge Menschen sind toll und spannend und sehr, sehr anstrengend. Aber das eine gehört wohl zwangsläufig zum anderen dazu...
Die Ferien sind fast vorbei und ich freue mich fast schon drauf, in meinen geregelten Unialltag zurückzukommen und endlich alle wieder zu sehen und noch ein bisschen dieses eigentlich studentische(öko, arm, glücklich) genießen zu können, bevor ich mich in diesen Beruf werfe. Und das ist eine ziemlich Kehrtwende. Denn letztens hatte es mich ja noch so geschockt, dass ich noch so lange brauche, bis ich endlichendlich fertig bin. Das hat sich nun ein bisschen relativiert.
öko, arm, glücklich? Ich habe gestern mal so nebenbei festgestellt, dass ich für mich immer ein bisschen was anderes meine, wenn ich studentisch sage. Meistens meine ich damit nämlich öko, arm bzw. pleite oder glücklich. Das ist schön zu erkennen, weil es mich gleich nochmal glücklich macht. Love oh Love.
Meine Arbeit geht langsam voran. Heute ist der Fragebogen fertig geworden, den ich meinen Kinderchen dann morgen vorsetze. Kinderchen? Ja. Denn es sind meine Wunderkinderstörenfriededramaqueensfeuerherzen. Junge Menschen sind toll und spannend und sehr, sehr anstrengend. Aber das eine gehört wohl zwangsläufig zum anderen dazu...
Die Ferien sind fast vorbei und ich freue mich fast schon drauf, in meinen geregelten Unialltag zurückzukommen und endlich alle wieder zu sehen und noch ein bisschen dieses eigentlich studentische(öko, arm, glücklich) genießen zu können, bevor ich mich in diesen Beruf werfe. Und das ist eine ziemlich Kehrtwende. Denn letztens hatte es mich ja noch so geschockt, dass ich noch so lange brauche, bis ich endlichendlich fertig bin. Das hat sich nun ein bisschen relativiert.
öko, arm, glücklich? Ich habe gestern mal so nebenbei festgestellt, dass ich für mich immer ein bisschen was anderes meine, wenn ich studentisch sage. Meistens meine ich damit nämlich öko, arm bzw. pleite oder glücklich. Das ist schön zu erkennen, weil es mich gleich nochmal glücklich macht. Love oh Love.
Mittwoch, März 10, 2010
Arbeitsdisziplin
Ich wollte in dieser Woche etwas über die zwiespätltige Arbeitsmoral schreiben, die mir dieses Praktikum einimpft: Dass ich nämlich einerseits jeden Morgen vor fünf aus dem Bett springe, um mich mit dem Fahrrad Richtung Delitzsch zu kämpfen, andererseits aber noch nicht mit der Belegarbeit angefangen habe. Heute versuche ich den Spieß umzudrehen. Ich bin früh aufgestanden, nur um dann am Frühstückstisch die aktuellen Temperaturen zu hören. Meine Lust aufs Radfahren wurde dem Erdboden gleichgemacht... also beschloss ich, heute nicht in die Schule zu gehen und dafür Hausarbeit zu schreiben. Ja. Dafür mach ich morgen länger Schule. Muss auch irgendwie gehen. Hoffen wir mal.
Sonst gibt es nicht viel zu berichten. Ich habe bereits Lieblingskinder, noch keinen Plan, wie ich in meinem Beruf mit meiner Sexualität umgehe und im Testkorrigieren bin ich richtig gut.
Sonst gibt es nicht viel zu berichten. Ich habe bereits Lieblingskinder, noch keinen Plan, wie ich in meinem Beruf mit meiner Sexualität umgehe und im Testkorrigieren bin ich richtig gut.
Samstag, Februar 27, 2010
Mal schnell
Berlinale war mal wieder ganz groß, auch wenn das ganze Filmfestivalflair am Alex irgendwie auf der Strecke bleibt. Dafür gibts das aber am Potsdamer Platz en masse. Wir haben Red Hill gesehen, einen modernen Western, der in Australien spielt(wer sich mit Western auskennt, bemerkt hier eine eindeutige Diskrepanz). Der Schauplatz wurde vor allem nach Australien verlegt, damit man mal andere Ureinwohner zum mutmaßlichen Buh-Mann machen kann. War aber ein sehr schöner Film mit Mut zur Stille, Blut, toten Männern und natürlich einem Panther. In Australien. Ja...
Dann sind Christian und ich kurz zum Parkhaus um was zu Trinken und Franzi und Manu sind zu Netto was kaufen, um danach direkt wieder ins Cubix reinzustürzen, um uns für den nächsten Film zu platzieren. Goruden Suramba. Golden Slumber. Ein japanischer Film von mehr als zwei Stunden, der mich ehrlich gesagt ziemlich begeistert hat. Ein Attentat auf den Premierminister wird verübt und dann wird es dem Protagonisten angehängt, dem nun keine andere Wahl bleibt, als zu fliehen. Mit wirklich schönem Pop, Humor und einem ganz uneuropäischem Hang zur Emotionalität wird der Film dann in überlappenden Sequenzen erzählt und kommt tatsächlich ohne Längen aus.
Das zur Berlinale. Sonst ist hier grade die Hölle los. Seit einer Woche bin ich im Praktikum an der Mittelschule, was ein Aufstehen zu absolut unmenschlichen Zeiten erfordert. Die Belegarbeit für die 4 Wochen ist noch nicht so richtig angefangen und wenn ich um eins nach Hause komme, will ich eigentlich nur noch schlafen. Nächste Woche muss das aber anders werden. Eigentlich müsste sich das schon heute ändern, aber es läuft mal wieder Kauflandinventur und gleich muss ich los zu einer Beerdigung(sehr ihr das Dollarzeichen in meinen Augen?).
Ich wollte noch was über erste Küsse schreiben und die wichtigen Dinge des Lebens, aber das muss vielleicht noch ein paar Stunden oder einen Tag warten...
Dann sind Christian und ich kurz zum Parkhaus um was zu Trinken und Franzi und Manu sind zu Netto was kaufen, um danach direkt wieder ins Cubix reinzustürzen, um uns für den nächsten Film zu platzieren. Goruden Suramba. Golden Slumber. Ein japanischer Film von mehr als zwei Stunden, der mich ehrlich gesagt ziemlich begeistert hat. Ein Attentat auf den Premierminister wird verübt und dann wird es dem Protagonisten angehängt, dem nun keine andere Wahl bleibt, als zu fliehen. Mit wirklich schönem Pop, Humor und einem ganz uneuropäischem Hang zur Emotionalität wird der Film dann in überlappenden Sequenzen erzählt und kommt tatsächlich ohne Längen aus.
Das zur Berlinale. Sonst ist hier grade die Hölle los. Seit einer Woche bin ich im Praktikum an der Mittelschule, was ein Aufstehen zu absolut unmenschlichen Zeiten erfordert. Die Belegarbeit für die 4 Wochen ist noch nicht so richtig angefangen und wenn ich um eins nach Hause komme, will ich eigentlich nur noch schlafen. Nächste Woche muss das aber anders werden. Eigentlich müsste sich das schon heute ändern, aber es läuft mal wieder Kauflandinventur und gleich muss ich los zu einer Beerdigung(sehr ihr das Dollarzeichen in meinen Augen?).
Ich wollte noch was über erste Küsse schreiben und die wichtigen Dinge des Lebens, aber das muss vielleicht noch ein paar Stunden oder einen Tag warten...
Montag, März 03, 2008
Nein.
Nicht nur ein bisschen. Nicht nur fast. War gelogen. War geschönt. Deinetwegen.
Ganz und gar und immer.
Ich hatte so wahnsinnig große Sehnsucht und du hattest so verblüffend wenig zu bieten. Und ich hab ne ganze Weile durchgehalten, das musst du anerkennen. Aber die letzten 2, vielleicht 3 Wochen waren nur eine Reprise. Auch wenn du das jetzt wahrscheinlich noch gar nicht sehen wirst.
----
Nein. Die zweite:
Wie arrogant sind wir geworden? Bin ich geworden? Wie schrecklich arrogant?
Es ist ein Brief gekommen aus einem anderen Leben. Von jemandem, den ich vor 12 Jahren vielleicht einmal kannte. Das ist unglaublich weit weg. Unglaublich weit. Und doch eigentlich hier gleich um die Ecke. Vielleicht 15 Minuten von hier.
UNd ich fühle mich so schrecklich überlegen. Überlegen und so ganz anders als damals. Ich komme mir dermaßen privilegiert vor, dass ich mich gar nicht traue zu antworten.
Als ich den Brief in den Händen hielt, begann ich mich zu fragen, warum nicht alle meine Freunde aus Kindertagen zu kleinen Genies heranwachsen konnten mit einem Abiturschnitt über 3,0... ich dachte eine Weile darüber nach und musste feststellen, dass überdurchschnittlich viele meiner Grundschulfreunde, mit denen ich so manchen Baum erklomm, ganze Klingelzüge betätigte, um dann die Flucht zu ergreifen, Buden baute und heimlich kokelte, Radrennen veranstaltete, schaukelte, mir Zähne ausschlug, Äpfel pflückte, Kartoffelkäfer sammelte und mich in Strohhaufen warf... dass doch erschreckend viele von ihnen, ihre Schulausbildung abgebrochen haben oder nach einem miserablen Realschulabschluss ohne Lehrstelle geblieben sind. Habe ich vielleicht einfach Glück gehabt am Ende?
War es vielleicht einfach Glück, dass die Schule für mich und meine vielen Mitschüler von außerhalb als größtenteils einziger Kontaktpunkt agierte und ich vielleicht nur deswegen die Schule nicht hasste, wie ich alles hasste eine Zeit lang? War es Glück, dass meine Lehrer mich auch nach der 30. vergessenen Hausaufgabe nicht verloren gaben?
Ich kann einige von euch vor den Bildschirmen sehen, wie sie leicht den Kopf schütteln. Es war nicht nur Glück, werdet ihr denken. Du warst schlau. Ganz einfach. Deswegen hast dus geschafft. Und ich kann nicht widersprechen. Ich bin intelligent. Und ist das nicht auch nur Glück? Ich erinnere mich nicht, beim Lernen jemals besonderen - oder überhaupt! - Ehrgeiz gezeigt zu haben. Wenn es darum ging, Projekte zu leiten, AGs zu besuchen, Fachschaftsräte zu bilden, dann war ich dabei. Aber nicht beim Vokabellernen. Dafür waren die letzten 10 Minuten vor dem Test, vor der Klausur doch da... Ich habe es mir nicht verdient. Also ist es zufällig zu mir gekommen. Man könnte also sagen, ich hatte Glück. Einfach nur Glück. Nichts weiter.
Warum hatten nicht auch all die andern Glück?
Warum stehe ich vor einem Brief, der vor Grammatikfehlern nur so trieft? Und dabei ist das hübsche Briefpapier so sorgsam und kunstfertig gefaltet, dass man es wie eine Blüte aufklappen kann.
Ich bin nun eine Frage weiter. Wer ich bin und wie ich bin, ist eine Frage, die an Reiz verloren hat. Aber warum ich bin, wie ich bin, das interessiert mich nun ungemein. Warum bin ich es, die einen Schulabschluss hat? Warum nicht Ronald, nicht Ines, nicht Juliane? Warum nicht Caroline? Die Frage könnt ihr mir natürlich nicht beantworten. Ihr kennt die ganzen Leute ja gar nicht(auch wenn ich denke, dass Friedemann Caroline durchaus einmal kurz getroffen hat), aber ihr könnt mir sagen, warum IHR es seid. Wie seid ihr so weit gekommen? Wie seid ihr mit Abi, mit Studium, mit Lehrstelle, mit Job versehen worden? Warum ihr?
[Nachtrag: Wie ich gerade sehe, hat Caroline durchaus einen Schulabschluss und eine abgeschlossene Ausbildung, sucht aber noch nach Arbeit. Und Juliane holt gerade ihren Abschluss nach.]
Ganz und gar und immer.
Ich hatte so wahnsinnig große Sehnsucht und du hattest so verblüffend wenig zu bieten. Und ich hab ne ganze Weile durchgehalten, das musst du anerkennen. Aber die letzten 2, vielleicht 3 Wochen waren nur eine Reprise. Auch wenn du das jetzt wahrscheinlich noch gar nicht sehen wirst.
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Nein. Die zweite:
Wie arrogant sind wir geworden? Bin ich geworden? Wie schrecklich arrogant?
Es ist ein Brief gekommen aus einem anderen Leben. Von jemandem, den ich vor 12 Jahren vielleicht einmal kannte. Das ist unglaublich weit weg. Unglaublich weit. Und doch eigentlich hier gleich um die Ecke. Vielleicht 15 Minuten von hier.
UNd ich fühle mich so schrecklich überlegen. Überlegen und so ganz anders als damals. Ich komme mir dermaßen privilegiert vor, dass ich mich gar nicht traue zu antworten.
Als ich den Brief in den Händen hielt, begann ich mich zu fragen, warum nicht alle meine Freunde aus Kindertagen zu kleinen Genies heranwachsen konnten mit einem Abiturschnitt über 3,0... ich dachte eine Weile darüber nach und musste feststellen, dass überdurchschnittlich viele meiner Grundschulfreunde, mit denen ich so manchen Baum erklomm, ganze Klingelzüge betätigte, um dann die Flucht zu ergreifen, Buden baute und heimlich kokelte, Radrennen veranstaltete, schaukelte, mir Zähne ausschlug, Äpfel pflückte, Kartoffelkäfer sammelte und mich in Strohhaufen warf... dass doch erschreckend viele von ihnen, ihre Schulausbildung abgebrochen haben oder nach einem miserablen Realschulabschluss ohne Lehrstelle geblieben sind. Habe ich vielleicht einfach Glück gehabt am Ende?
War es vielleicht einfach Glück, dass die Schule für mich und meine vielen Mitschüler von außerhalb als größtenteils einziger Kontaktpunkt agierte und ich vielleicht nur deswegen die Schule nicht hasste, wie ich alles hasste eine Zeit lang? War es Glück, dass meine Lehrer mich auch nach der 30. vergessenen Hausaufgabe nicht verloren gaben?
Ich kann einige von euch vor den Bildschirmen sehen, wie sie leicht den Kopf schütteln. Es war nicht nur Glück, werdet ihr denken. Du warst schlau. Ganz einfach. Deswegen hast dus geschafft. Und ich kann nicht widersprechen. Ich bin intelligent. Und ist das nicht auch nur Glück? Ich erinnere mich nicht, beim Lernen jemals besonderen - oder überhaupt! - Ehrgeiz gezeigt zu haben. Wenn es darum ging, Projekte zu leiten, AGs zu besuchen, Fachschaftsräte zu bilden, dann war ich dabei. Aber nicht beim Vokabellernen. Dafür waren die letzten 10 Minuten vor dem Test, vor der Klausur doch da... Ich habe es mir nicht verdient. Also ist es zufällig zu mir gekommen. Man könnte also sagen, ich hatte Glück. Einfach nur Glück. Nichts weiter.
Warum hatten nicht auch all die andern Glück?
Warum stehe ich vor einem Brief, der vor Grammatikfehlern nur so trieft? Und dabei ist das hübsche Briefpapier so sorgsam und kunstfertig gefaltet, dass man es wie eine Blüte aufklappen kann.
Ich bin nun eine Frage weiter. Wer ich bin und wie ich bin, ist eine Frage, die an Reiz verloren hat. Aber warum ich bin, wie ich bin, das interessiert mich nun ungemein. Warum bin ich es, die einen Schulabschluss hat? Warum nicht Ronald, nicht Ines, nicht Juliane? Warum nicht Caroline? Die Frage könnt ihr mir natürlich nicht beantworten. Ihr kennt die ganzen Leute ja gar nicht(auch wenn ich denke, dass Friedemann Caroline durchaus einmal kurz getroffen hat), aber ihr könnt mir sagen, warum IHR es seid. Wie seid ihr so weit gekommen? Wie seid ihr mit Abi, mit Studium, mit Lehrstelle, mit Job versehen worden? Warum ihr?
[Nachtrag: Wie ich gerade sehe, hat Caroline durchaus einen Schulabschluss und eine abgeschlossene Ausbildung, sucht aber noch nach Arbeit. Und Juliane holt gerade ihren Abschluss nach.]
Mittwoch, August 29, 2007
Ich hab mein Stimmgutachten!!!
*happydance*
Grandios wars. Summen. Sehr laut, mittellaut und leise lesen. Hörtest. Stimmbelastungstest... ja... die Schwester war jedenfalls begeistert von meiner Stimme und fand sogar den Text über Helgoland, den sie sich bei jedem Gutachten immer und immer wieder anhören muss, toll und fragte mich gleich, ob ich denn singen würde... *puuh* das Gutachten wird mir jetzt jedenfalls zugeschickt, ich bin total erleichtert und mir und Leipzig steht jetzt nichts mehr im Weg!
Grandios wars. Summen. Sehr laut, mittellaut und leise lesen. Hörtest. Stimmbelastungstest... ja... die Schwester war jedenfalls begeistert von meiner Stimme und fand sogar den Text über Helgoland, den sie sich bei jedem Gutachten immer und immer wieder anhören muss, toll und fragte mich gleich, ob ich denn singen würde... *puuh* das Gutachten wird mir jetzt jedenfalls zugeschickt, ich bin total erleichtert und mir und Leipzig steht jetzt nichts mehr im Weg!
Sonntag, März 25, 2007
Weil wir rocken, wie niemand rockt!
Abiball rockt. Kann man, denke ich, so stehen lassen. Trotz mehreren kurzer Panikattacken meinerseits im Hinblick auf den Abichor ist am Ende alles glatt gelaufen, man hat uns anscheinend auch gehört - supi.
Es gab Fotos ohne Ende, nachdem ich mit dem Chor fertig war endlich auch Mojito(yeah) und Tequilla(danke Maria, wir müssen noch mal einen Tequillaabend machen!) für mich, schmerzende Füße natürlich, die überraschende Anwesenheit von Susen, einen absolut einwandfreien Walzer(waving hands to christian) und etwas seltsames anderes(thanks to Thomas), Besuch von Anja und Vivien(die kränke Mosigkau-Chill-Crew!), Lob von hier und da, schöne Menschen überall(und wie die Maria Kluger in den Schuhen und dem etwas zu langen Kleid die Treppe auf und ab gerannt ist--- unfassbar^^), eine nicht mal affektierte Moderation, die übliche Unpünktlichkeit der Schüler und Überpünktlichkeit der Eltern, lecker Essen, tolle Musik(pimaldaumen! low phone! close but no cigar!), 34 Metallteile in meinem Haar, Umarmungen und sentimentale Szenen von überall, Schnellumziehrekorde von Maria(Applaus bitte!) und eine schier grenzenlose Begeisterungsfähigkeit des gesamten Jahrgangs! Danke Leute! War schön!
Wir sehen uns spätestens im September beim Ehemaligentreffen, nicht wahr?! Und zwischendurch vielleicht mal auf ne Runde Doppelkopf, oder im Kiez, oder bei der Einsichtnahme in die schriftlichen Abiturprüfungen, oder... na ihr wisst, was ich meine.
Es gab Fotos ohne Ende, nachdem ich mit dem Chor fertig war endlich auch Mojito(yeah) und Tequilla(danke Maria, wir müssen noch mal einen Tequillaabend machen!) für mich, schmerzende Füße natürlich, die überraschende Anwesenheit von Susen, einen absolut einwandfreien Walzer(waving hands to christian) und etwas seltsames anderes(thanks to Thomas), Besuch von Anja und Vivien(die kränke Mosigkau-Chill-Crew!), Lob von hier und da, schöne Menschen überall(und wie die Maria Kluger in den Schuhen und dem etwas zu langen Kleid die Treppe auf und ab gerannt ist--- unfassbar^^), eine nicht mal affektierte Moderation, die übliche Unpünktlichkeit der Schüler und Überpünktlichkeit der Eltern, lecker Essen, tolle Musik(pimaldaumen! low phone! close but no cigar!), 34 Metallteile in meinem Haar, Umarmungen und sentimentale Szenen von überall, Schnellumziehrekorde von Maria(Applaus bitte!) und eine schier grenzenlose Begeisterungsfähigkeit des gesamten Jahrgangs! Danke Leute! War schön!
Wir sehen uns spätestens im September beim Ehemaligentreffen, nicht wahr?! Und zwischendurch vielleicht mal auf ne Runde Doppelkopf, oder im Kiez, oder bei der Einsichtnahme in die schriftlichen Abiturprüfungen, oder... na ihr wisst, was ich meine.
Freitag, März 23, 2007
"Das- das bin ja ich!"
Ich hab jetzt Abitur! Schwarz auf weiß. Und worüber ich mich an diesem Tag - neben meinen Locken, dem gelungenen Chorauftritt inklusive beinahe perfektem Tenor^^, dem 1,4-Abi, der grandiosen Rede von Friedemann, warmen Worten seitens der Musikfachschaft(und Schoki!^^), dem geglückten Umziehen meinerseits zwischen Friseur und Chor und einem tatsächlich vielseitig begabten Jahrgang - am Meisten freuen durfte/konnte/sollte, war der Moment kurz vorm Ende, als ich schon kaum noch still sitzen konnte, voller Freude, dass alles so glatt gelaufen war:
Da zaubert doch der Vertreter unserer Schulstiftung noch einen Programmpunkt aus dem Ärmel und meint, dass 3 Schüler noch mal gesondert erwähnt werden sollten und ich denk mir so >Na die Jahrgangsbesten, wie letztes Jahr< und bin schon voll gespannt, wer außer Friedemann und Christina noch gut war und bin also wieder in einem Aufmerksamkeitshoch, als der Herr Lipowitz von zwei Schülerinnen und einem Schüler spricht und dann sagt: "Und zwar ist das einmal die Anna-Luise ...", was danach kommt, bekomme ich nicht sofort mit, ich befinde mich für Sekundenbruchteile in dem irrationalen Glauben, eine der Jahrgangsbesten zu sein... auch die um mich herum Sitzenden schauen mich überrascht an, dann kriege ich mit, worum es eigentlich geht: "Außerschulisches Engagement"(Schuljahresabschlussgottesdienste vorbereiten, Projekte leiten, zu jedem Tag der offenen Tür da sein, mit den Lehrern feiern^^, Bühne aufbauen, Stühle rücken, Kinderchorlied schreiben...), er sagt was von Pausengebeten und was nicht noch.
Und Sophie und Friedemann durften dann auch noch nach vorne, sich eine Ledermappe abholen, für aktives Mitwirken am Schulleben, ob nun musikalisch oder als Schülersprecher oder what not... Und das war eigentlich das Schönste. Da so mit Sophie und Friedemann(Also der halbe Lateinkurs^^) zu stehen und irgendwie zu wissen, wir habens gut gemacht.
Die Ledermappe ist mir egal. Aber das Blatt, was es dazu gab, wo plötzlich etwas honoriert wird, was ich die ganzen Jahre als ganz selbstverständlich gesehen und gemacht habe, aus Spaß eben, das ist mir dann doch viel wert. Der Wunsch, der am Ende steht besonders: Gestalten Sie diese Welt mit!
Ich hab nicht nur die Haare schön. Ich hab jetzt auch Abitur! Nur noch den Abiball... wird schon.
Da zaubert doch der Vertreter unserer Schulstiftung noch einen Programmpunkt aus dem Ärmel und meint, dass 3 Schüler noch mal gesondert erwähnt werden sollten und ich denk mir so >Na die Jahrgangsbesten, wie letztes Jahr< und bin schon voll gespannt, wer außer Friedemann und Christina noch gut war und bin also wieder in einem Aufmerksamkeitshoch, als der Herr Lipowitz von zwei Schülerinnen und einem Schüler spricht und dann sagt: "Und zwar ist das einmal die Anna-Luise ...", was danach kommt, bekomme ich nicht sofort mit, ich befinde mich für Sekundenbruchteile in dem irrationalen Glauben, eine der Jahrgangsbesten zu sein... auch die um mich herum Sitzenden schauen mich überrascht an, dann kriege ich mit, worum es eigentlich geht: "Außerschulisches Engagement"(Schuljahresabschlussgottesdienste vorbereiten, Projekte leiten, zu jedem Tag der offenen Tür da sein, mit den Lehrern feiern^^, Bühne aufbauen, Stühle rücken, Kinderchorlied schreiben...), er sagt was von Pausengebeten und was nicht noch.
Und Sophie und Friedemann durften dann auch noch nach vorne, sich eine Ledermappe abholen, für aktives Mitwirken am Schulleben, ob nun musikalisch oder als Schülersprecher oder what not... Und das war eigentlich das Schönste. Da so mit Sophie und Friedemann(Also der halbe Lateinkurs^^) zu stehen und irgendwie zu wissen, wir habens gut gemacht.
Die Ledermappe ist mir egal. Aber das Blatt, was es dazu gab, wo plötzlich etwas honoriert wird, was ich die ganzen Jahre als ganz selbstverständlich gesehen und gemacht habe, aus Spaß eben, das ist mir dann doch viel wert. Der Wunsch, der am Ende steht besonders: Gestalten Sie diese Welt mit!
Ich hab nicht nur die Haare schön. Ich hab jetzt auch Abitur! Nur noch den Abiball... wird schon.
Dienstag, März 20, 2007
Tanzen, tanzen... ähm... was?
Abiball. Steht direkt vor der Tür. Und ich? ich schaue Tanzvideos auf Youtube. Na ja. Alle, die mich zum tanzen auffordern möchten: Ich beherrsche Walzer, den ganz einfachen Jive und sowas wie Foxtrott, aber besonders gut 1,2,tip. ^^.
Freitag Zeugnisse! Yeah. Und endlich/plötzlich frei sein. So offiziell... die wichtigsten Dinge hab ich geschafft. Ich habe seit heute Schuhe(die ich derzeit eintrage und eintanze), zwei Friseurtermine, noch keinen Tisch beim Chinesen reserviert, dafür aber Kondensatormikros für den Chor und fast alle Lieder drin. Hoff ich. Glaub ich. Wird schon alles. Ich drück mir jedenfalls die Daumen. Ist schließlich auch mein Kopf, um den es da irgendwie geht und wenn ich mir so die Probenbeteiligung ansehe... ist mir nach weinen, kotzen, schreien. Aber ich machs nicht. Ich beschäftige mich mit Disco Fox und suche Arbeit und Festivals, die einen Besuch wert sind. Wenn sich jemand anschließen will - einfach Bescheid sagen.
Samstag Abiball! *seufz*. Die ersten zwei Stunden sind die schlimmsten, danach darf ich ganz beruhigt Karten spielen, etwas anderes als Standardtänze tanzen und all diese künstliche Konversation aufgeben... es wird bestimmt lustig, dessen bin ich ganz, ganz sicher, aber dieser steife Anfang... das Essen, die Preisverleihung, die Wahl zum Ballkönig/Ballkönigin(Wählt Ines[... oder mich^^]!), der Chor... das alles wird hart und nervenaufreibend, danach darf ich mich offiziell frei bewegen! yeah! Da darf offen gelästert werden, in Abizeitungen geschrieben und über Zukunftspläne geredet werden... da darf man sich dann auch mal ne Flasche Wein teilen, einfach nur Headbangen oder sonstiges... und bis dahin... wird mich schon irgendwer durchboxen. Mein Chor zum Beispiel. ^^.
"All the luck in the world -
won't make you happy..." Monta. Ist toll.
Freitag Zeugnisse! Yeah. Und endlich/plötzlich frei sein. So offiziell... die wichtigsten Dinge hab ich geschafft. Ich habe seit heute Schuhe(die ich derzeit eintrage und eintanze), zwei Friseurtermine, noch keinen Tisch beim Chinesen reserviert, dafür aber Kondensatormikros für den Chor und fast alle Lieder drin. Hoff ich. Glaub ich. Wird schon alles. Ich drück mir jedenfalls die Daumen. Ist schließlich auch mein Kopf, um den es da irgendwie geht und wenn ich mir so die Probenbeteiligung ansehe... ist mir nach weinen, kotzen, schreien. Aber ich machs nicht. Ich beschäftige mich mit Disco Fox und suche Arbeit und Festivals, die einen Besuch wert sind. Wenn sich jemand anschließen will - einfach Bescheid sagen.
Samstag Abiball! *seufz*. Die ersten zwei Stunden sind die schlimmsten, danach darf ich ganz beruhigt Karten spielen, etwas anderes als Standardtänze tanzen und all diese künstliche Konversation aufgeben... es wird bestimmt lustig, dessen bin ich ganz, ganz sicher, aber dieser steife Anfang... das Essen, die Preisverleihung, die Wahl zum Ballkönig/Ballkönigin(Wählt Ines[... oder mich^^]!), der Chor... das alles wird hart und nervenaufreibend, danach darf ich mich offiziell frei bewegen! yeah! Da darf offen gelästert werden, in Abizeitungen geschrieben und über Zukunftspläne geredet werden... da darf man sich dann auch mal ne Flasche Wein teilen, einfach nur Headbangen oder sonstiges... und bis dahin... wird mich schon irgendwer durchboxen. Mein Chor zum Beispiel. ^^.
"All the luck in the world -
won't make you happy..." Monta. Ist toll.
Dienstag, Februar 20, 2007
Es ist raus!!
Heute der große Tag der Prüfungsergebnisse. Und ich kann nicht sagen, ich hätte mit mehr gerechnet:
Deutsch: 15
Englisch: 13
Geschichte: 10
Mathe: 11
Das sorgt doch schon mal für einen wesentlich ruhigeren Herzschlag bei der Reli-Prüfung^^.
Deutsch: 15
Englisch: 13
Geschichte: 10
Mathe: 11
Das sorgt doch schon mal für einen wesentlich ruhigeren Herzschlag bei der Reli-Prüfung^^.
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Schule
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