Ich habe mich entschlossen, ein glückliches arbeitsloses Leben zu führen. Schließlich ist Sommer. Kann mir ja im Grunde egal sein, wenn ich fürs Nichtstun bezahlt werde. Mit dieser neuen Perspektive geht es mir erstaunlich gut. Die Parks sind mein, ich lese viel, ich versuche (Sportverbort sei Dank! *grr*) nicht so viel zu laufen und stattdessen mehr zu schwimmen und ich koche großartige Dinge. Prompt sah ich heute meine "Chefin" im Park. Sie war mit Nordic-Walking-Stöcken unterwegs und ich habe mit Andi Einbeinkniebeuge gemacht, worüber meiner Ärztin vermutlich den Kopf geschüttelt hätte. Aber noch weiß man nicht genaues. Ich hab jetzt zwar ne hübsche CD mit Detailaufnahmen meiner Lendenwirbelsäule, bin aber kein Stück schlauer.
Nur eines ist mir aufgefallen: Vor dem MRT wurden mir ein paar Fragen bezüglich der Schmerzen und meiner Krankengeschichte gestellt. Keine davon war offenbar für meine Hausärztin von Belang gewesen. Nicht, ob ich gestürzt war, schwer gehoben hatte, die Schmerzen sich verschlechterten - nein. Sie hatte mich quasi nur durch ihr Behandlungszimmer zum MRT durchgewinkt. Nun ja. Hab ich das auch mal gesehen.
Ich trage mich mit dem Gedanken, morgen die Freibadsaison einzuläuten und gleich morgens im Schreberbad auf der Matte zu stehen... aber das wird wohl das Wetter morgen entscheiden.
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Notiz an das zukünftige Ich: Mit 25 ist eines meiner Hauptanliegen an meine Zukunft, bitte auch mit 60 noch ein aktives Sexleben zu haben. (Ja, ja und Weltfrieden!)
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Ich starb einen Juli lang. Jeden Tag. Bei jedem Sonnenaufgang und mit jedem Schritt, immer wenn ich die Vorspultaste drückte und seltsam verwirrt auf Buchseiten starrte. Ich starb einen Juli lang. Wählte eine Telefonnummer und wusste nicht, was zu sagen. Es war ein unheimlich langer Monat. Mit brennenden Füßen auf heißem Asphalt, mit Erdbeerblut an den Händen... und jeden Abend setzte mein Herz aus, hielt mein Atem an, wollte all mein Sein Nichtsein werden. Ich starb einen Juli lang. Und überlebte doch. Man müsste meinen, ich hätte gelernt, es zu nehmen, wie es kommt. Denn es kommt wieder und wieder. Aber es stirbt sich nicht leise.
Im Juli aber soll man ausziehen in die Hitze der Nacht, soll dem Leichtsinn die Hand reichen und nackt durch Seen schwimmen, man soll auf Bordsteinen sitzen und das Leben bewundern und den küssen, der da ist, im Juli. Ohne Hintergedanken. Einen Juli lang.
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Mittwoch, Mai 15, 2013
Dienstag, November 13, 2012
Truth is...
if sex had any healing power, we'd've cured cancer. And AIDS. But for now my best bet is on that other life when the both of us will be cats.
For this life though, I will make a wish:
I wish you'll find someone who makes you ache with love. Who challenges you and treasures your heart. Someone you can carry over shaky grounds and paint the most vivid dreams for. I wish that they will appreciate the compliments that you are so apt at paying. And that they can be enriched by your refreshing openness as much as you will be by experiencing such certainty. I wish you can build a life that is not so unfamiliar that it scares you, but so extraordinary you hadn't dared hoping for it. I wish that you will grow stronger and wiser and more beautiful with every hurdle in your way. And you shall cherish this world and every step you take in it, your heartbeat and the love it emanates, the countless possibilities and your own unmistakable path. I wish you a happy life.
And for myself, I wish to not become a ghost on some imaginary platform. That would mean a lot already.
For this life though, I will make a wish:
I wish you'll find someone who makes you ache with love. Who challenges you and treasures your heart. Someone you can carry over shaky grounds and paint the most vivid dreams for. I wish that they will appreciate the compliments that you are so apt at paying. And that they can be enriched by your refreshing openness as much as you will be by experiencing such certainty. I wish you can build a life that is not so unfamiliar that it scares you, but so extraordinary you hadn't dared hoping for it. I wish that you will grow stronger and wiser and more beautiful with every hurdle in your way. And you shall cherish this world and every step you take in it, your heartbeat and the love it emanates, the countless possibilities and your own unmistakable path. I wish you a happy life.
And for myself, I wish to not become a ghost on some imaginary platform. That would mean a lot already.
Samstag, Februar 19, 2011
Keeping the distance - you're getting better
Heute war Hausparty bei den Mädels aus Martinique und vorher hieß es Vorglühen in F-Site. Wir haben Ring of Fire gespielt und waren eigentlich schon betrunken genug, um heim zu gehen, als wir zu besagter Party aufbrachen. Ramneet war es auf jeden Fall. Und dann? Mütze war ein einziges Bündel sexual tension und ich stand davor und dachte nur *nichtküssennichtküssennichtküssen*. Ein Akt unglaublicher Selbstbeherrschung, den man mir erstmal nachmachen soll. Denn ich habe durchgehalten auch als später Rihanna lief, auch als andere Leute hinter geschlossene Türen verschwanden um werweißwas zu tun, auch als sie Millimeter von mir entfernt mit jeder Zelle "nimm mich" schrie. Ich mach das vielleicht doch gar nicht so schlecht.
Morgen Manchester.
Morgen Manchester.
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Samstag, Februar 05, 2011
Der Schlaf überkommt dich so oder so // Hormonstau
Es ist doch immer das Gleiche: Man bricht von einer Party auf in dem Gefühl, dass man zu Hause nur noch aufs Bett fällt, die Decke über sich zieht und mindestens 2 Tage durchschläft und wenn man die Zimmertür hinter sich schließt, ist es, als hätte jemand ein Licht angeknipst und alle Müdigkeit liegt irgendwo vergessen auf den Straßen. So geht es mir gerade. Ich schreibe M einen Werbetext für Spielsucht und weiß dabei nicht recht, wie ich mein eigenes Roulette beschreiben soll. Ich bleib also vage. Zumal man nie weiß, wer hier welche Sprachen spricht und vielleicht doch noch auf diesem Blog landet - Immer wachsam! ^^
Zum Vagebleiben gehören auch coole, illustre Decknamen. Und hier sind zwei: Handschuh und Mütze (brr, das klingt ja schon alles sehr winterlich...). Beide sind sehr unterhaltsam, attraktiv, (halten warm?) und hetero aber offen (zumindest Mütze [das sind tolle Decknamen. Ich habe schon jetzt unglaublich viel Spaß damit]). Ernsthafte Chance male ich mir bei keiner aus, nein schlimmer noch, bei beiden habe ich das Gefühl, dass eine Beziehung für mich nicht the-way-to-go wäre. Worauf bin ich also aus? Ich will sie ins Bett kriegen (übrigens nicht beide gleichzeitig), klar. Aber eben auch mehr als das. Ich will mit ihnen Filme schauen, Lieder singen, tanzen gehen, blöde SMS schreiben, Kaffee trinken, kurz: Ich will mit ihnen befreundet sein. Und dazu dann mehr oder weniger separat den Sex. Casual also. Friends with benefits. So in der Art. Das ist neu. Sonst will ich entweder nur Sex oder nur Freundschaft oder ne Beziehung. Könnte aber natürlich auch an der Aussicht liegen, die meisten hier nach dem halben Jahr wohl nicht wieder zu sehen.
Warum erzähle ich das? [Abgesehen davon, dass ich nicht schlafen kann] Damit ich hier einen kleinen Poll starten kann: Friends with benefits - wolltet ihr das schon mal mit jemandem sein?
Zum Vagebleiben gehören auch coole, illustre Decknamen. Und hier sind zwei: Handschuh und Mütze (brr, das klingt ja schon alles sehr winterlich...). Beide sind sehr unterhaltsam, attraktiv, (halten warm?) und hetero aber offen (zumindest Mütze [das sind tolle Decknamen. Ich habe schon jetzt unglaublich viel Spaß damit]). Ernsthafte Chance male ich mir bei keiner aus, nein schlimmer noch, bei beiden habe ich das Gefühl, dass eine Beziehung für mich nicht the-way-to-go wäre. Worauf bin ich also aus? Ich will sie ins Bett kriegen (übrigens nicht beide gleichzeitig), klar. Aber eben auch mehr als das. Ich will mit ihnen Filme schauen, Lieder singen, tanzen gehen, blöde SMS schreiben, Kaffee trinken, kurz: Ich will mit ihnen befreundet sein. Und dazu dann mehr oder weniger separat den Sex. Casual also. Friends with benefits. So in der Art. Das ist neu. Sonst will ich entweder nur Sex oder nur Freundschaft oder ne Beziehung. Könnte aber natürlich auch an der Aussicht liegen, die meisten hier nach dem halben Jahr wohl nicht wieder zu sehen.
Warum erzähle ich das? [Abgesehen davon, dass ich nicht schlafen kann] Damit ich hier einen kleinen Poll starten kann: Friends with benefits - wolltet ihr das schon mal mit jemandem sein?
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Donnerstag, Juli 15, 2010
Letzte Prüfung - Variation
Wir haben gewettet. Mal wieder. Weil wir sonst nicht wissen, wie. Wie wir dem Wahnsinn Ausdruck verleihen sollen, den wir gerade erleben. Wir könnten uns schwarzweiß anmalen, uns 1 und 2 nennen und einen Mindestabstand von 30cm halten – es wäre trotzdem noch so bunt und heiß und intim wie jetzt. Meine Hand senkt sich auf die Türklinke – hinter mir zwei immer noch leicht amüsierte Prüfer und hinter der Tür höchstwahrscheinlich du.
Wir haben gewettet. Du hast gesagt, ich würde mich nicht trauen in diesem T-Shirt zur mündlichen Prüfung zu gehen. Ich hab nur gelacht. Du bist in den Laden, hast es gekauft und gesagt, wenn ich das anziehe, singst du nackt im GWZ. Und ich? Konnte nicht anders, als zu sagen okay.
Ich bin nervös. Aufgeregter als vor der Prüfung. Ob du wohl… Ja. Da stehst du, mit nichts bekleidet als einer Gitarre und deinem Lockengold. Du lachst mit jeder Bewegung und schaffst nur die erste Zeile: „Eins ist dunkel, Zwei ist hell…“, dann stockt dir der Atem, weil wir uns plötzlich so nah gegenüber stehen. Ich nehme dir die Gitarre ab – die stört jetzt nur noch – und drücke dich an die Wand. Du schnappst nach Luft, als der kalte Beton deine Haut berührt. Reicht es jetzt? Haben wir lange genug miteinander gespielt, um endlich… Die rechte Hand auf deiner Hüfte, die Linke in deinem Nacken, fällt es schwer das Atmen nicht zu vergessen. Unsere Blicke zucken unruhig zwischen Augen und Lippen hin und her – jetzt gleich! Unsere Körper sind bereits so dicht aneinander gedrängt, dass es mir schwer fällt zu sagen, wo ich anfange, wo du endest. Es ist, als würde eine Art Schwerkraft uns ineinander ziehen. Meine linke Hand gleitet über das Vibrieren deines Pulses und erreicht nach schier endlosen Augenblicken dein Kinn, um es nach oben zu schieben. Deine Lider flattern, schließen sich und du ziehst an mir, um uns zu einem zu verdichten. Dein Atem trifft auf meine Lippen, er ist flach und ein bisschen zittrig und erst jetzt ist auch für mich das Verzögern eine Unmöglichkeit geworden, muss ich dich… „Sie können jetzt wieder reinkommen, wir haben Ihr Ergebnis.“, deine Augen springen auf und öffnen sich zu Seen der Enttäuschung, ich seufze „Gleich“, sage ich und gehe zurück in den Prüfungsraum, lasse dich nackt und inmitten eines Strohfeuers zurück. Beim Schließen der Tür werfe ich einen kurzen Blick zurück: Du starrst ins Leere, eine Hand in deinem Haar, völlig überrascht von der Flutwelle, die da gerade über dir zusammengeschlagen ist. Und kurz bevor die Tür ins Schloss klickt höre ich noch, wie du einen der Russischstudenten nach einer Zigarette fragst.
--
Für alle, die sich erkundigen wollen: Ja, es war ein großartiger Traum und sowieso ist alles Liebe gerade.
Wir haben gewettet. Du hast gesagt, ich würde mich nicht trauen in diesem T-Shirt zur mündlichen Prüfung zu gehen. Ich hab nur gelacht. Du bist in den Laden, hast es gekauft und gesagt, wenn ich das anziehe, singst du nackt im GWZ. Und ich? Konnte nicht anders, als zu sagen okay.
Ich bin nervös. Aufgeregter als vor der Prüfung. Ob du wohl… Ja. Da stehst du, mit nichts bekleidet als einer Gitarre und deinem Lockengold. Du lachst mit jeder Bewegung und schaffst nur die erste Zeile: „Eins ist dunkel, Zwei ist hell…“, dann stockt dir der Atem, weil wir uns plötzlich so nah gegenüber stehen. Ich nehme dir die Gitarre ab – die stört jetzt nur noch – und drücke dich an die Wand. Du schnappst nach Luft, als der kalte Beton deine Haut berührt. Reicht es jetzt? Haben wir lange genug miteinander gespielt, um endlich… Die rechte Hand auf deiner Hüfte, die Linke in deinem Nacken, fällt es schwer das Atmen nicht zu vergessen. Unsere Blicke zucken unruhig zwischen Augen und Lippen hin und her – jetzt gleich! Unsere Körper sind bereits so dicht aneinander gedrängt, dass es mir schwer fällt zu sagen, wo ich anfange, wo du endest. Es ist, als würde eine Art Schwerkraft uns ineinander ziehen. Meine linke Hand gleitet über das Vibrieren deines Pulses und erreicht nach schier endlosen Augenblicken dein Kinn, um es nach oben zu schieben. Deine Lider flattern, schließen sich und du ziehst an mir, um uns zu einem zu verdichten. Dein Atem trifft auf meine Lippen, er ist flach und ein bisschen zittrig und erst jetzt ist auch für mich das Verzögern eine Unmöglichkeit geworden, muss ich dich… „Sie können jetzt wieder reinkommen, wir haben Ihr Ergebnis.“, deine Augen springen auf und öffnen sich zu Seen der Enttäuschung, ich seufze „Gleich“, sage ich und gehe zurück in den Prüfungsraum, lasse dich nackt und inmitten eines Strohfeuers zurück. Beim Schließen der Tür werfe ich einen kurzen Blick zurück: Du starrst ins Leere, eine Hand in deinem Haar, völlig überrascht von der Flutwelle, die da gerade über dir zusammengeschlagen ist. Und kurz bevor die Tür ins Schloss klickt höre ich noch, wie du einen der Russischstudenten nach einer Zigarette fragst.
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Für alle, die sich erkundigen wollen: Ja, es war ein großartiger Traum und sowieso ist alles Liebe gerade.
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Mittwoch, März 10, 2010
Arbeitsdisziplin
Ich wollte in dieser Woche etwas über die zwiespätltige Arbeitsmoral schreiben, die mir dieses Praktikum einimpft: Dass ich nämlich einerseits jeden Morgen vor fünf aus dem Bett springe, um mich mit dem Fahrrad Richtung Delitzsch zu kämpfen, andererseits aber noch nicht mit der Belegarbeit angefangen habe. Heute versuche ich den Spieß umzudrehen. Ich bin früh aufgestanden, nur um dann am Frühstückstisch die aktuellen Temperaturen zu hören. Meine Lust aufs Radfahren wurde dem Erdboden gleichgemacht... also beschloss ich, heute nicht in die Schule zu gehen und dafür Hausarbeit zu schreiben. Ja. Dafür mach ich morgen länger Schule. Muss auch irgendwie gehen. Hoffen wir mal.
Sonst gibt es nicht viel zu berichten. Ich habe bereits Lieblingskinder, noch keinen Plan, wie ich in meinem Beruf mit meiner Sexualität umgehe und im Testkorrigieren bin ich richtig gut.
Sonst gibt es nicht viel zu berichten. Ich habe bereits Lieblingskinder, noch keinen Plan, wie ich in meinem Beruf mit meiner Sexualität umgehe und im Testkorrigieren bin ich richtig gut.
Montag, Oktober 26, 2009
Woche 3. Pause. Einfach Pause.
Diese Woche nun also Besuch. 2 Männer, wie es scheint. Aus Polen. Und ich hab am Ende wahrscheinlich doch nicht sehr viel davon, da ich Donnerstagnacht bereits nach Hause aufbrechen muss, zum Orgeln... hoffe aber, ich kann spät am Freitag nochmal hier aufschlagen und das eine oder andere sehen. Es gibt so viele interessante Filme!
Also geh ich mit Jan ins Kino am Mittwoch. Einfach so. Hoff ich. Weiß ich nicht genau. Mal sehen, wie das wird.
Am Freitag war bei Julia B. Einweihungsparty und mit dabei war eine grandiose Simone, die zwar bi aber vergeben ist und noch Samstagmorgen(grade wieder zu Hause) direkt zu wilden Phantastereien meinerseits führte. So zu hören hier.
Heute war ich dann mit meiner heimlichen Geliebten, der Philologie, in der UB und musste feststellen: Eine schwierige Frau habe ich mir da ausgesucht. Heute wollte nichts gelingen, alles, was ich tat war falsch und so verließ ich die Albertina recht schnell wieder, werde aber noch heute Abend wieder nach meiner Philologia schauen und noch eine metrische Analyse anfertigen. Vielleicht stimmt sie das milde?
"Bin so müde
alle Nächte trag ich auf dem Rücken..."
Frühaufstehen bleibt das Motiv, das jeden Tag wiederkehrt, um Zeit zu finden für all das Schöne und alles, von dem ich schon immer sagen wollte, ich hätte es gemacht. Dementsprechend geht es morgen Abend zur StuRa-Versammlung. Schauen, was geht. Schließlich habe ich mir jetzt noch ganz grandiose Fachschaftsratsarbeit unter den Nagel gerissen, die bewältigt werden möchte. Weltherrschaft, ich bin bald da!
Aber natürlich hinterlässt das auch alles Spuren und ich bin heute schon wieder mächtig fertig. Ich werde also nach einem kurzen tête-à-tête mit der gelehrigen Arbeiterin der Nacht erschöpft ins Bett fallen und diese Woche wohl eher weniger arbeiten...
Also geh ich mit Jan ins Kino am Mittwoch. Einfach so. Hoff ich. Weiß ich nicht genau. Mal sehen, wie das wird.
Am Freitag war bei Julia B. Einweihungsparty und mit dabei war eine grandiose Simone, die zwar bi aber vergeben ist und noch Samstagmorgen(grade wieder zu Hause) direkt zu wilden Phantastereien meinerseits führte. So zu hören hier.
Heute war ich dann mit meiner heimlichen Geliebten, der Philologie, in der UB und musste feststellen: Eine schwierige Frau habe ich mir da ausgesucht. Heute wollte nichts gelingen, alles, was ich tat war falsch und so verließ ich die Albertina recht schnell wieder, werde aber noch heute Abend wieder nach meiner Philologia schauen und noch eine metrische Analyse anfertigen. Vielleicht stimmt sie das milde?
"Bin so müde
alle Nächte trag ich auf dem Rücken..."
Frühaufstehen bleibt das Motiv, das jeden Tag wiederkehrt, um Zeit zu finden für all das Schöne und alles, von dem ich schon immer sagen wollte, ich hätte es gemacht. Dementsprechend geht es morgen Abend zur StuRa-Versammlung. Schauen, was geht. Schließlich habe ich mir jetzt noch ganz grandiose Fachschaftsratsarbeit unter den Nagel gerissen, die bewältigt werden möchte. Weltherrschaft, ich bin bald da!
Aber natürlich hinterlässt das auch alles Spuren und ich bin heute schon wieder mächtig fertig. Ich werde also nach einem kurzen tête-à-tête mit der gelehrigen Arbeiterin der Nacht erschöpft ins Bett fallen und diese Woche wohl eher weniger arbeiten...
Mittwoch, Dezember 10, 2008
Übers sterben nachdenken
Pflaumenmus mit Erdnussbutter. Schwarz, 4 Löffel Zucker. Und auch die Wände werden weicher, wenn man sie lang genug abklopft. Ich frage nach Ursache und Effekt, nach Motiven hinter verschiedenen Studien und ob ich tiefgreifender kaputt bin, als der Durchschnittsmensch. Ich kann nicht zwischendurch 12 Monate frei machen, um übers sterben nachzudenken und mir meine Unfertigkeit zertifizieren zu lassen. Leider. Für mich kein Wüstenstrom, kein "Offensive junger Christen", macht sich wahrscheinlich auch nicht besonders gut in einem Lehrerlebenslauf... mir ist gestern in der Lateinvorlesung so ein Text in die Hände gefallen und ich bin erschrocken und begeistert von dieser Emotionalisierung. Und jetzt recherchiere ich ein bisschen nebenher und bin mit jedem Satz, den ich lese, ein wenig ratloser, welche Beweise es hier eigentlich zu bringen gilt...
Der ganz normale Wahnsinn läuft natürlich weiter, denn krank soll ich sein, aber arbeiten soll ich trotzdem("I can't work today. I already checked - yep, still gay.")... BiWi ist jetzt im Detail geplant, heute Nachmittag ist Fakultätschor und Literatur für die Lateinhausarbeit ist bestellt.
Und da war gestern jemand und war so schön, dass ich die Augen schließen musste, um nicht den Verstand zu verlieren...
Und wie du aussiehst, wie du da stehst,
was dir vorausgeht und dich umweht,
deine Worte und dein Name,
deine Beine, deine Arme,
deine Haare, deine Hände -
steht alles an meinen Wänden.
Und wie du mitsingst, wie du lachst,
was dich bewegt und was dich ausmacht,
dein Geruch und auch dein Blick,
dein leiser Schritt und dein Geschick,
deine Gesten, deine Haut -
alles aus Wundern zusammengebaut.
Der ganz normale Wahnsinn läuft natürlich weiter, denn krank soll ich sein, aber arbeiten soll ich trotzdem("I can't work today. I already checked - yep, still gay.")... BiWi ist jetzt im Detail geplant, heute Nachmittag ist Fakultätschor und Literatur für die Lateinhausarbeit ist bestellt.
Und da war gestern jemand und war so schön, dass ich die Augen schließen musste, um nicht den Verstand zu verlieren...
Und wie du aussiehst, wie du da stehst,
was dir vorausgeht und dich umweht,
deine Worte und dein Name,
deine Beine, deine Arme,
deine Haare, deine Hände -
steht alles an meinen Wänden.
Und wie du mitsingst, wie du lachst,
was dich bewegt und was dich ausmacht,
dein Geruch und auch dein Blick,
dein leiser Schritt und dein Geschick,
deine Gesten, deine Haut -
alles aus Wundern zusammengebaut.
Samstag, Juni 21, 2008
Unbreak broken. Ihr habt so viel Potenzial.
Manchmal werden die Dinge ganz plötzlich seltsam. Einfach so. Gestern noch hast du über Unikram fluchend vorm Fernseher gehockt und Deutschlands Einzug ins Halbfinale als wahrscheinlichsten Wochenhöhepunkt ein bisschen wehmütig betrachtet... und heute wachst du auf und stellst fest: Diese Phase, in der du dich zu befinden glaubst, wo du darauf wartest in ein paar Jahren morgens aufzustehen und zu sehen, dass alles gut ist, du deine Traumfrau geheiratet hast, auf dem Weg zu einer Arbeit bist, die du ausüben kannst, ohne in größere Sinnkrisen zu geraten und dass das Leben immer noch so schmeckt, als könntest du nie genug davon bekommen, dass diese Phase des Wartens eine schreckliche Aussicht und noch dazu nicht vorhanden ist. Heute bin ich aufgestanden und habe gesehen: Alles ist gut. Ich Glückskind! Worauf soll ich denn noch warten? Ich muss traurige Filme oder Sportfernsehen schauen, damit ich was hab, worüber ich weinen kann.
Es ist das alte Gefühl in ganz neuer Intensität: Was auch immer geschieht und wohin auch immer es geht - ich liebe mich an jedem Herzschlag zu Tode. Ich versteh auch nicht warum alle immer so jammern müssen: - Geldsorgen(eine Art von Geldsorgen bei der eine gewisse "Grundversorgung" mit Luxusgütern gewährleistet ist... scheint in letzter Zeit jeder zu haben) - bedeutungsloser Sex - glückliche Freunde - Benzinpreise - das Wetter - sklavische Studentenjobs(Als direkte Alternative zu kein Ipod/Martini/Festival/etc.) - langweilige Dozenten... ich bin es leid. Na klar kann man auch mal erwähnen, dass der Sprit echt teuer geworden ist oder dass man sich in der morgendlichen Vorlesung nur mit Mühe wach halten kann. Aber dann ist doch auch gut, oder? Woher kommen diese schrecklichen Menschen, die nichts anderes zu tun haben, als sich darüber zu beschweren, dass ihre Freunde glücklich sind?! Wann seid ihr das letzte Mal kurz nach 5 aufgestanden und habt gedacht: "Ach guck mal, die Sonne is auch schon da... schön."??
Es kann doch- Es wird doch-... Ich bin doch hier unmöglich die einzige mit Augen und ein bisschen Hirn oder? Warum seid ihr noch hier, wenn ihr es nicht so liebt und wie macht ihr das eigentlich? Wie schafft ihr es eigentlich hier zu sein, wenn ihr nicht jede molekulare Bewegung liebt? Wie kriecht ihr noch nicht am Boden? Ich hab da so einen Verdacht... Gebt doch einfach zu, dass der Sex gut ist. Und dass ihr auch mal bei Regen glücklich seid. Und dass ihr selbst dem langweiligsten Dozenten an den Lippen hängt, wenn er euch mal so eben zwischen Gähnen und Sitzpositionwechsel einen ganz neuen Blick auf euer Fach vermittelt. Sagt doch einfach, dass ihr stolz drauf seid, euch mit definitiv an der Grenze zum Inhumanen befindlichen Tätigkeiten was eigenes zu erarbeiten... Ich denke, ihr seid schlecht glücklich. UNd ihr seid es, weil ihr immer nach rechts und links schauen müsst: "Sieh mal, was der hat! Und ich hab nur...", "Schau mal, wo die ist und ich bin erst..." - muss das sein? Reicht es nicht, einfach festzustellen, dass sich etwas gut anfühlt? Muss es immer gleich besser sein? Das find ich nicht gut. Daran solltet ihr dingend arbeiten...
Ich mach euch ne Vorgabe:
Ich habe größtmögliche Zweifel an meiner Eignung für den Lehrberuf, mein bester Freund meldet sich seit Monaten nicht mehr bei mir und der andere ist nicht mehr der Mensch, der er war. Die mündliche Englischprüfung(die sich übrigens verschoben hat) ist immer noch nicht fertig, motivieren kann ich mich zur Zeit aber auch nicht. Schaue lieber Fußball oder Grey's Anatomy. Ich bin ein Mensch ohne Wochenenden. Am Wochenende bin ich daheim. Obwohl mir seit Stunden die Liedzeile "look me in the eye and tell me, you don't find me attractive" durch den Kopf geht, weiß ich beim besten Willen nicht, an wen ich dabei denken sollte. Das Mädchen mit dem ich schlafen will, würde mit nahezu jedem bedeutungslosen Sex haben - mit mir dann aber doch nicht.
Und ich stehe morgens auf und denke: Was für ein grandioses Leben, was für eine Welt, was für ein Gefühl das ist, zu atmen!
Warum könnt ihr das nicht auch? Das Leben ist so verdammt schön... Ja... das Leben vielleicht: "Look me in the eye and tell me, you don't find me attractive..."
Es ist das alte Gefühl in ganz neuer Intensität: Was auch immer geschieht und wohin auch immer es geht - ich liebe mich an jedem Herzschlag zu Tode. Ich versteh auch nicht warum alle immer so jammern müssen: - Geldsorgen(eine Art von Geldsorgen bei der eine gewisse "Grundversorgung" mit Luxusgütern gewährleistet ist... scheint in letzter Zeit jeder zu haben) - bedeutungsloser Sex - glückliche Freunde - Benzinpreise - das Wetter - sklavische Studentenjobs(Als direkte Alternative zu kein Ipod/Martini/Festival/etc.) - langweilige Dozenten... ich bin es leid. Na klar kann man auch mal erwähnen, dass der Sprit echt teuer geworden ist oder dass man sich in der morgendlichen Vorlesung nur mit Mühe wach halten kann. Aber dann ist doch auch gut, oder? Woher kommen diese schrecklichen Menschen, die nichts anderes zu tun haben, als sich darüber zu beschweren, dass ihre Freunde glücklich sind?! Wann seid ihr das letzte Mal kurz nach 5 aufgestanden und habt gedacht: "Ach guck mal, die Sonne is auch schon da... schön."??
Es kann doch- Es wird doch-... Ich bin doch hier unmöglich die einzige mit Augen und ein bisschen Hirn oder? Warum seid ihr noch hier, wenn ihr es nicht so liebt und wie macht ihr das eigentlich? Wie schafft ihr es eigentlich hier zu sein, wenn ihr nicht jede molekulare Bewegung liebt? Wie kriecht ihr noch nicht am Boden? Ich hab da so einen Verdacht... Gebt doch einfach zu, dass der Sex gut ist. Und dass ihr auch mal bei Regen glücklich seid. Und dass ihr selbst dem langweiligsten Dozenten an den Lippen hängt, wenn er euch mal so eben zwischen Gähnen und Sitzpositionwechsel einen ganz neuen Blick auf euer Fach vermittelt. Sagt doch einfach, dass ihr stolz drauf seid, euch mit definitiv an der Grenze zum Inhumanen befindlichen Tätigkeiten was eigenes zu erarbeiten... Ich denke, ihr seid schlecht glücklich. UNd ihr seid es, weil ihr immer nach rechts und links schauen müsst: "Sieh mal, was der hat! Und ich hab nur...", "Schau mal, wo die ist und ich bin erst..." - muss das sein? Reicht es nicht, einfach festzustellen, dass sich etwas gut anfühlt? Muss es immer gleich besser sein? Das find ich nicht gut. Daran solltet ihr dingend arbeiten...
Ich mach euch ne Vorgabe:
Ich habe größtmögliche Zweifel an meiner Eignung für den Lehrberuf, mein bester Freund meldet sich seit Monaten nicht mehr bei mir und der andere ist nicht mehr der Mensch, der er war. Die mündliche Englischprüfung(die sich übrigens verschoben hat) ist immer noch nicht fertig, motivieren kann ich mich zur Zeit aber auch nicht. Schaue lieber Fußball oder Grey's Anatomy. Ich bin ein Mensch ohne Wochenenden. Am Wochenende bin ich daheim. Obwohl mir seit Stunden die Liedzeile "look me in the eye and tell me, you don't find me attractive" durch den Kopf geht, weiß ich beim besten Willen nicht, an wen ich dabei denken sollte. Das Mädchen mit dem ich schlafen will, würde mit nahezu jedem bedeutungslosen Sex haben - mit mir dann aber doch nicht.
Und ich stehe morgens auf und denke: Was für ein grandioses Leben, was für eine Welt, was für ein Gefühl das ist, zu atmen!
Warum könnt ihr das nicht auch? Das Leben ist so verdammt schön... Ja... das Leben vielleicht: "Look me in the eye and tell me, you don't find me attractive..."
Donnerstag, September 13, 2007
May be a promotion thing... works for me
Bin fest entschlossen, bei LUSH öfter online zu kaufen. Warum? Der Wert der Waren die ich bekommen habe(über 150g Seife mehr) und der Wert den ich überwiesen habe unterscheiden sich um circa 9€. Mir doch egal, aus welchen Werbegründen die das machen! Ich komme mir vor, als hätte ich Geld gespart(worauf das wahrscheinlich auch abzielt, denn LUSH ist ne Menge aber nicht unbedingt billig...)!
Und Kate Walsh! Kate Walsh!!!
Ihr solltet euch dieses Video unbedingt anschauen!
Übrigens: Brüste sind gnadenlos überbewertet. Von allen Frauen, die ich kenne - und ich meine hier wirklich alle! - sind nur 5 dabei, an deren Brüste ich überhaupt einen Gedanken verschwendet habe... Bin ich jetzt seltsam oder die Menschen, die brustfixiert sind?
Reden wir zu wenig über Sex? Und warum verzögert sich der Start einer Rakete nie im Bett^^? Reden wir zu wenig über Sex? Ich meine, ich möchte euch jetzt auf keinen Fall dazu auffordern, euer Sexualleben vor mir auszubreiten... bei mir kollidieren graphisches Vorstellungsvermögen und perfektes Timing ungünstig miteinander und ja es behindert eine Unterhaltung für ungemein, wenn ich mir mein Gegenüber beim Sex vorstelle - ich meine, klar man kann sich an alles gewöhnen... aber... ich hab den Faden verloren... ich denke zu viel an Sex :-P
Und Kate Walsh! Kate Walsh!!!
Ihr solltet euch dieses Video unbedingt anschauen!
Übrigens: Brüste sind gnadenlos überbewertet. Von allen Frauen, die ich kenne - und ich meine hier wirklich alle! - sind nur 5 dabei, an deren Brüste ich überhaupt einen Gedanken verschwendet habe... Bin ich jetzt seltsam oder die Menschen, die brustfixiert sind?
Reden wir zu wenig über Sex? Und warum verzögert sich der Start einer Rakete nie im Bett^^? Reden wir zu wenig über Sex? Ich meine, ich möchte euch jetzt auf keinen Fall dazu auffordern, euer Sexualleben vor mir auszubreiten... bei mir kollidieren graphisches Vorstellungsvermögen und perfektes Timing ungünstig miteinander und ja es behindert eine Unterhaltung für ungemein, wenn ich mir mein Gegenüber beim Sex vorstelle - ich meine, klar man kann sich an alles gewöhnen... aber... ich hab den Faden verloren... ich denke zu viel an Sex :-P
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