"Warum bin ich so frei? Alle Türen sind geöffnet, alle Wege bereitet, alle Fragen finden Antwort. Warum bin ich auf einmal so frei?"
"Morgen wird man dir die Beine brechen, dir die Sprache nehmen und deine Augen verschließen. Man wird dich in Ketten legen und wegsperren, an den Pranger stellen und restlos verkaufen. Und jede Träne, die ich weinte, könnte dich nicht retten, jeder meiner Herzschläge, den ich dir erklärte, wäre verschwendet an deine Sehnsucht. Also frag, solang du kannst, erkunde die ganze Welt, bevor sie dich holen und frage dieses eine - tu es für mich - frage Warum!"
"Wenn morgen nicht käme, wenn du nicht wüsstest, wie Morgen sein wird, was wäre dann dann Heute? Wie wäre es hier in diesem Moment?"
"Ich hätte nichts gesagt.
Du hättest mich nicht gefragt."
"Und da hörst du es dich selbst sagen: Darum."
Ein seltsam anmutender Dialog in noch merkwürdigerer Besetzung. Und was mir das sagt? Dass vielleicht immer noch zu vieles ungenutz bleibt. Vielleicht.
Gerade Mittagessen auf dem Balkon zu einem wunderbaren Sommerregen vor meinen Augen, der die Schwere aus der Luft wäscht. Ein Rauschen wie von weit und die vage Ahnung, dass das hier auch so geht... Barfuß durch die Welt.
Ancient Greek. Brrrr. Word.
Freitag, Juli 25, 2008
Samstag, Juli 19, 2008
"I don't wanna talk..."
Oh doch, ich will... will gerne reden darüber, dass ich noch nicht weiß, wie ich das nächste Wunder aus dem Ärmel zaubern soll, ohne dass irgendjemand merkt, wieviel Schweiß, Blut und Tränen das kostet. Es soll ja aussehen wie atmen, wie eine angeborene Fähigkeit, innate.
Würde gerne darüber reden, dass ich mal wieder zielsicher und völlig unbegründet vor fremden Türen meine Zelte aufgeschlagen habe und warte auf das Lichtflackern im Fenster oben rechts so sehr, dass ich mir kaum selbst noch in die Augen sehen kann. Denn ich weiß doch... ich weiß doch, wie es endet. Und ich geh immer wieder hin, zu spielen, als hätte ich nie verloren. Ich schüttele meine Arme, als wäre ich Mitte Juli dem Erfrierungstod nahe, weil ich hoffe, dass vielleicht doch ein Wunder vor meine Füße fällt.
Und ich möchte jemandem sagen, dass ich nicht mehr schlafen kann wie früher. Dass der Nachthimmel mich nicht mehr einfach so schluckt, nur weil ich ihm die Arme ausbreite. Ich bleibe wach, Rücken am Boden, Blick zur Decke und weiß gar nicht, was das ist oder was es vielleicht eben nicht ist, was meinen Herzschlag da im Laufschritt hält und meine Augen aufgerissen, ausgehungert darauf wartend irgendwo wieder ein riesiges, übergroßes "Zum ersten Mal" an den Wänden zu lesen.
Wer hört meinem Schweigen denn noch an, dass das hier und zwar genau das(!), Juli ist? Es wär Zeit, denk ich. Ich meine, wann, wenn nicht jetzt? Wann denn sonst Juliküsse und all das bis zur Bewusstlosigkeit?
"I don't wanna talk, cause it makes me feel sad..."
Also nicke ich. Und baue den Vorhang auf für meine One-Man-Show. Es muss ja weiter gehen. Es muss doch. Vielleicht ruft sie ja noch an... und bis dahin improvisiere ich hier ein bisschen rum. Und wenn alles läuft, wie immer, kann ich später in meiner Lieblingsszene brillieren: Alle errungenen Siege, hübsch unauffällig im Gepäck und den Weg dahin dann mit einem Schulterzucken und einer Handbewegung abtuend. War doch nichts. Im Schlaf. Na klar.
Manchmal ist alle Profilierung nichts. Jetzt zucke ich die Schultern. Ich weiß nicht mehr, bin mit meinem Latein am Ende. Einen Schritt vor und zwei zurück und dann, wenn man alles versucht hat, muss man wohl manchmal feststellen, dass vielleicht nicht alles für einen gemacht ist.
"... And I undestand,
you've come to shake my hand
I apologize if it makes you feel bad,
seeing me so tense
no self-confidence..."(ratet mal, welchen Film ich grad gesehen habe...)
Würde gerne darüber reden, dass ich mal wieder zielsicher und völlig unbegründet vor fremden Türen meine Zelte aufgeschlagen habe und warte auf das Lichtflackern im Fenster oben rechts so sehr, dass ich mir kaum selbst noch in die Augen sehen kann. Denn ich weiß doch... ich weiß doch, wie es endet. Und ich geh immer wieder hin, zu spielen, als hätte ich nie verloren. Ich schüttele meine Arme, als wäre ich Mitte Juli dem Erfrierungstod nahe, weil ich hoffe, dass vielleicht doch ein Wunder vor meine Füße fällt.
Und ich möchte jemandem sagen, dass ich nicht mehr schlafen kann wie früher. Dass der Nachthimmel mich nicht mehr einfach so schluckt, nur weil ich ihm die Arme ausbreite. Ich bleibe wach, Rücken am Boden, Blick zur Decke und weiß gar nicht, was das ist oder was es vielleicht eben nicht ist, was meinen Herzschlag da im Laufschritt hält und meine Augen aufgerissen, ausgehungert darauf wartend irgendwo wieder ein riesiges, übergroßes "Zum ersten Mal" an den Wänden zu lesen.
Wer hört meinem Schweigen denn noch an, dass das hier und zwar genau das(!), Juli ist? Es wär Zeit, denk ich. Ich meine, wann, wenn nicht jetzt? Wann denn sonst Juliküsse und all das bis zur Bewusstlosigkeit?
"I don't wanna talk, cause it makes me feel sad..."
Also nicke ich. Und baue den Vorhang auf für meine One-Man-Show. Es muss ja weiter gehen. Es muss doch. Vielleicht ruft sie ja noch an... und bis dahin improvisiere ich hier ein bisschen rum. Und wenn alles läuft, wie immer, kann ich später in meiner Lieblingsszene brillieren: Alle errungenen Siege, hübsch unauffällig im Gepäck und den Weg dahin dann mit einem Schulterzucken und einer Handbewegung abtuend. War doch nichts. Im Schlaf. Na klar.
Manchmal ist alle Profilierung nichts. Jetzt zucke ich die Schultern. Ich weiß nicht mehr, bin mit meinem Latein am Ende. Einen Schritt vor und zwei zurück und dann, wenn man alles versucht hat, muss man wohl manchmal feststellen, dass vielleicht nicht alles für einen gemacht ist.
"... And I undestand,
you've come to shake my hand
I apologize if it makes you feel bad,
seeing me so tense
no self-confidence..."(ratet mal, welchen Film ich grad gesehen habe...)
Mittwoch, Juli 16, 2008
In the night we make mistakes....
Ab nächste Woche sind Prüfungen. Ich kann es kaum noch erwarten. Am Montag hat mir die Susi eine CD zukommen lassen. Jetzt laufen Hoosiers und the Wombats drunter und drüber und nicken mir aufmunternd zu.
Ich habe die irgendwie unbegründete Ahnung, dass das alles so gut wird, wenn das nächste Semester erst anfängt! Nochmal Linguistik in Englisch - ich hab mir schon die Seminare ausgesucht - es ist ein Traum! Und bis dahin: AcI, NcI, Supinum, Gerundiv und Abl. Abs. - ich krieg euch alle!! *muhahahaha* *weltherrschaftickhördirtrapsen*
Ich habe die irgendwie unbegründete Ahnung, dass das alles so gut wird, wenn das nächste Semester erst anfängt! Nochmal Linguistik in Englisch - ich hab mir schon die Seminare ausgesucht - es ist ein Traum! Und bis dahin: AcI, NcI, Supinum, Gerundiv und Abl. Abs. - ich krieg euch alle!! *muhahahaha* *weltherrschaftickhördirtrapsen*
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Sonntag, Juli 06, 2008
...und viel Bewegung an der frischen Luft!
Gerade bin ich vom La Pampa rein. Geilgeilgeil!!
Die Hinfahrt am Freitag gestaltete sich belastender, als Stefan und ich uns das vorgestellt hatten - 17km Stau bei Dresden, wegen eines defekten LKW und als wir dann nach 4 Stunden das Festivalgelände erreicht und die Zelte im Schweiße unseres angesichts neben dem See aufgebaut hatten und gerade der zweiten Band - Mintzkov - lauschten, fiel Stefan auf, dass er den Autoschlüssel nicht mehr hatte, wir also los und gesucht und alles, aber der Schlüssel war nicht aufzufinden. Während ich beschloss, mich mit dem Problem frühestens nach Bratze näher zu befassen, war Stefan(logischerweise, ist ja sein Auto) nicht ganz so gechillt. Trotzdem folgten wir, nachdem wir beim Festivalradio Bescheid gesagt hatten, erstmal weiter dem Festivalprogramm:
Grand Island gingen mit Banjo und Kopfstimme richtig vorwärts, doch im Vergleich zum folgenden muss ich sagen: Das Publikum tanzte eher verhalten. Richtig abgegangen sind sie dafür bei Bratze: Hunderte indie-Kinder gehen so krass auf Elektro ab, dass ich mich in einer surrealen Zwischenwelt zu befinden scheine und mich frage, wo der große kommerzielle Durchbruch für Bratze sich eigentlich versteckt?! Der Autoschlüssel hat aber genug vom Verstecken, Stefan entfernt sich kurz und kommt mit Schlüssel wieder. Hat jemand beim Radio abgegeben - da macht Bratze gleich nochmal so viel Spaß! Direkt im Anschluss an dieses "Sie tanzen in Zungen!" kamen die sympathischen Herren von Chikinki aus Bristol. Viel Crowd Surfing, zwischenzeitlich viel Publikum auf der Bühne und die Erkenntnis, was ein Publikum ausmacht: Beim Campusfest haben Chikinki bei mir nicht so den Eindruck hinterlassen, muss ich sagen, dafür aber am Freitag! Ich machte mich dann in Richtung Zelt, lauschte der Strandlounge, schaute mal ins Kinozelt und bin dann aber gegen 3 doch ins Bett, während Stefan noch Karrera Klub auflegen hörte.
Samstag. Wir schlafen gut und lange. Es nieselt. Weil wir keine Lust haben, den Vormittag, oder was davon übrig ist, im Zelt zu verbringen, machen wir mit dem Auto einen Abstecher nach Polen(aber wir hätten nach Polen auch laufen können. Bequem in 7 Minuten...) zum Tanken und fahren dann durch den polnischen Teil Görlitz', kaufen Essen und machen uns dann zurück in Richtung Festival. In direkter Nachbarschaft zum Freibadgelände auf dem das la pampa stattfand, hatten wir ein stillgelegtes Kraftwerk gesehen und haben dort Relikte einer längst vergangenen Zeit bewundert(na ja längst vergangen... die Kantine war noch in Betrieb^^).
Halb vier geht es für uns musikalisch weiter mit might sink ships, die so viel Wind machen, das plötzlich die Sonne rauskommt und auch den Rest des Tages ordentlich heizen wird. Während Friendliness is going happy essen wir in Ruhe Mittag und legen uns in die Sonne, in gute Position zur Hauptbühne natürlich, wo wenig später I might be wrong spielen, die mir tatsächlich den ersten stimmigen Einsatz einer Melodica zeigen und eine ganz unverkrampfte Sympathie ausstrahlen, auch während sie später selbst abbauen. Danach kommen Mondo Fumatore, die für Cats and cats and cats eingesprungen sind und mich ein bisschen an Zuhause erinnern und so hochklassig tanzbares spielen, dass ich mich ein bisschen fremdschäme, wie wenige im Nebenbühnenzelt sind. Allen verbleibenden Platz nimmt die Band aber problemlos für sich ein und ist ganz eins mit den 4 tanzenden, 50 wippenden und 30 sitzenden Menschen. Danach spielen auf der Wiese vor der Hauptbühne zwei Leute Frisbee und alle anderen spielen zwangsläufig mit - für mich ein sehr erheiterndes Intermezzo^^. The Car is on Fire ist gut angezogen, dafür ein wenig unangenehm darum bemüht, alle zum aufstehen zu bewegen, aber das gibt sich nach den ersten 2 Liedern und plötzlich stehen die Leute von ganz allein. Während der darauf folgenden Band, geh ich nochmal zum Zelt, eine Stunde mit Bier, sitzen und Ruhe, bevor die letzten 5 Bands kommen.
Zu Jens Friebe und Justine Elektra steh ich wieder vor der Bühne, ist aber technisch wahnsinnig schlecht. Das merkt Justine Elektra natürlich auch, immer wieder stimmen die Samples nicht, oder der Beat stockt, der Gitarre fehlen die Tiefen und was Jens Friebe eigentlich da macht weiß ich auch nicht. Der hat am Anfang 2 Lieder von sich gesungen und sich dann Stück für Stück von der Bühne entfernt. Justine beendet ihren Auftritt vorzeitig und ich kann mich nicht entscheiden, ob die Technik gepatzt hat, oder Justine Elektra schlecht war. Ist auch wenig später bei Siva total egal. Es geht wieder nach vorne und man merkt schon die allgemeine Vorfreude auf den Headliner, der danach kommt. Polarkreis 18 brauchen ein bisschen länger als alle andere um sich aufzubauen, haben dann aber neben super Sound und wogender Masse die besten Lichteffekte. Ich habe in der folgenden guten Stunde Musik visionäre Eingebungen und unverhältnissmäßige Endorphinausschüttung, sodass der nachfolgende Auftritt von Bodi Bill mit mir plötzlich nichts mehr zu tun hat und ich mich auf meiner Glückshormonwolke in Richtung Lounge aufmache, allerdings mit dem festen Plan zu Girls in Hawaii nochmal vorbei zu schauen... daraus wird dann aber nichts mehr. Gegen halb zwei treffen Euphorie und Erschöpfung sich an einem so günstigen Punkt, dass ich innerlich ein Foto davon mache und dann bereits halbschlafend in Zelt krabbele.
Sonntag. Sonne. Warm. Langsam Zelt abbauen, Müllbeutel abgeben, nochmal kurz durch den See und das Gefühl und dann aber ab nach Hause zu Bett und Dusche!
Ich hoffe sehr, dass das la pampa wieder stattfindet und werde dann auf jeden Fall wieder dabei sein. So ein hübsches, kleines Festival - es ist der Hammer!
[gelinkt hab ich, was gesehen und für gut befunden wurde]
Die Hinfahrt am Freitag gestaltete sich belastender, als Stefan und ich uns das vorgestellt hatten - 17km Stau bei Dresden, wegen eines defekten LKW und als wir dann nach 4 Stunden das Festivalgelände erreicht und die Zelte im Schweiße unseres angesichts neben dem See aufgebaut hatten und gerade der zweiten Band - Mintzkov - lauschten, fiel Stefan auf, dass er den Autoschlüssel nicht mehr hatte, wir also los und gesucht und alles, aber der Schlüssel war nicht aufzufinden. Während ich beschloss, mich mit dem Problem frühestens nach Bratze näher zu befassen, war Stefan(logischerweise, ist ja sein Auto) nicht ganz so gechillt. Trotzdem folgten wir, nachdem wir beim Festivalradio Bescheid gesagt hatten, erstmal weiter dem Festivalprogramm:
Grand Island gingen mit Banjo und Kopfstimme richtig vorwärts, doch im Vergleich zum folgenden muss ich sagen: Das Publikum tanzte eher verhalten. Richtig abgegangen sind sie dafür bei Bratze: Hunderte indie-Kinder gehen so krass auf Elektro ab, dass ich mich in einer surrealen Zwischenwelt zu befinden scheine und mich frage, wo der große kommerzielle Durchbruch für Bratze sich eigentlich versteckt?! Der Autoschlüssel hat aber genug vom Verstecken, Stefan entfernt sich kurz und kommt mit Schlüssel wieder. Hat jemand beim Radio abgegeben - da macht Bratze gleich nochmal so viel Spaß! Direkt im Anschluss an dieses "Sie tanzen in Zungen!" kamen die sympathischen Herren von Chikinki aus Bristol. Viel Crowd Surfing, zwischenzeitlich viel Publikum auf der Bühne und die Erkenntnis, was ein Publikum ausmacht: Beim Campusfest haben Chikinki bei mir nicht so den Eindruck hinterlassen, muss ich sagen, dafür aber am Freitag! Ich machte mich dann in Richtung Zelt, lauschte der Strandlounge, schaute mal ins Kinozelt und bin dann aber gegen 3 doch ins Bett, während Stefan noch Karrera Klub auflegen hörte.
Samstag. Wir schlafen gut und lange. Es nieselt. Weil wir keine Lust haben, den Vormittag, oder was davon übrig ist, im Zelt zu verbringen, machen wir mit dem Auto einen Abstecher nach Polen(aber wir hätten nach Polen auch laufen können. Bequem in 7 Minuten...) zum Tanken und fahren dann durch den polnischen Teil Görlitz', kaufen Essen und machen uns dann zurück in Richtung Festival. In direkter Nachbarschaft zum Freibadgelände auf dem das la pampa stattfand, hatten wir ein stillgelegtes Kraftwerk gesehen und haben dort Relikte einer längst vergangenen Zeit bewundert(na ja längst vergangen... die Kantine war noch in Betrieb^^).
Halb vier geht es für uns musikalisch weiter mit might sink ships, die so viel Wind machen, das plötzlich die Sonne rauskommt und auch den Rest des Tages ordentlich heizen wird. Während Friendliness is going happy essen wir in Ruhe Mittag und legen uns in die Sonne, in gute Position zur Hauptbühne natürlich, wo wenig später I might be wrong spielen, die mir tatsächlich den ersten stimmigen Einsatz einer Melodica zeigen und eine ganz unverkrampfte Sympathie ausstrahlen, auch während sie später selbst abbauen. Danach kommen Mondo Fumatore, die für Cats and cats and cats eingesprungen sind und mich ein bisschen an Zuhause erinnern und so hochklassig tanzbares spielen, dass ich mich ein bisschen fremdschäme, wie wenige im Nebenbühnenzelt sind. Allen verbleibenden Platz nimmt die Band aber problemlos für sich ein und ist ganz eins mit den 4 tanzenden, 50 wippenden und 30 sitzenden Menschen. Danach spielen auf der Wiese vor der Hauptbühne zwei Leute Frisbee und alle anderen spielen zwangsläufig mit - für mich ein sehr erheiterndes Intermezzo^^. The Car is on Fire ist gut angezogen, dafür ein wenig unangenehm darum bemüht, alle zum aufstehen zu bewegen, aber das gibt sich nach den ersten 2 Liedern und plötzlich stehen die Leute von ganz allein. Während der darauf folgenden Band, geh ich nochmal zum Zelt, eine Stunde mit Bier, sitzen und Ruhe, bevor die letzten 5 Bands kommen.
Zu Jens Friebe und Justine Elektra steh ich wieder vor der Bühne, ist aber technisch wahnsinnig schlecht. Das merkt Justine Elektra natürlich auch, immer wieder stimmen die Samples nicht, oder der Beat stockt, der Gitarre fehlen die Tiefen und was Jens Friebe eigentlich da macht weiß ich auch nicht. Der hat am Anfang 2 Lieder von sich gesungen und sich dann Stück für Stück von der Bühne entfernt. Justine beendet ihren Auftritt vorzeitig und ich kann mich nicht entscheiden, ob die Technik gepatzt hat, oder Justine Elektra schlecht war. Ist auch wenig später bei Siva total egal. Es geht wieder nach vorne und man merkt schon die allgemeine Vorfreude auf den Headliner, der danach kommt. Polarkreis 18 brauchen ein bisschen länger als alle andere um sich aufzubauen, haben dann aber neben super Sound und wogender Masse die besten Lichteffekte. Ich habe in der folgenden guten Stunde Musik visionäre Eingebungen und unverhältnissmäßige Endorphinausschüttung, sodass der nachfolgende Auftritt von Bodi Bill mit mir plötzlich nichts mehr zu tun hat und ich mich auf meiner Glückshormonwolke in Richtung Lounge aufmache, allerdings mit dem festen Plan zu Girls in Hawaii nochmal vorbei zu schauen... daraus wird dann aber nichts mehr. Gegen halb zwei treffen Euphorie und Erschöpfung sich an einem so günstigen Punkt, dass ich innerlich ein Foto davon mache und dann bereits halbschlafend in Zelt krabbele.
Sonntag. Sonne. Warm. Langsam Zelt abbauen, Müllbeutel abgeben, nochmal kurz durch den See und das Gefühl und dann aber ab nach Hause zu Bett und Dusche!
Ich hoffe sehr, dass das la pampa wieder stattfindet und werde dann auf jeden Fall wieder dabei sein. So ein hübsches, kleines Festival - es ist der Hammer!
[gelinkt hab ich, was gesehen und für gut befunden wurde]
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Donnerstag, Juni 26, 2008
The awkwardness that was my day...
Ich hatte irgendwie einen recht seltsamen Tag und nun das Gefühl, dass etwas außer Kontrolle gerät.
Fangen wir beim Finaleinzug gestern an. Spielerisch keine überzeugende Leistung, zwischendurch in den Störungspausen Wutausbrüche und Nervenflattern und am Ende Umarmungen wildfremder Menschen. Leipzig war stundenlang ein einziges Hupkonzert und Fahnenmeer, ich badete mit Kristin 20 Minuten lang in der Freude von unbedarftem(und teilweise verachtungswürdigen weil heuchlerischen) Patriotismus und machte mich dann auf den Heimweg. Kurz nach Null Uhr war ich dann auch da und fing an Handouts zu drucken und Karteikarten zu schreiben und Folien zu nummerieren für meine Presentation, nachdem ich damit fertig war und das ganze zweimal durchgesprochen hatte war es auch schon halb zwei und ich fertig fürs Bett.
Gegen 7 Uhr erwache ich panisch in der Angst nicht richtig vorbereitet zu sein, wiederhole den Vortrag unter der Dusche und frühstücke zur Feier des Tages mit Frischteigbrötchen. Danach liege ich 10 Minuten auf meinem Teppich und tue das, was ich am besten kann: Ich beruhige mich mit einem immanenten Vergleich. Kann mir ja auch im Grunde egal sein, wieviel meine Kommilitonen jeweils für diese Presentation gearbeitet haben, es ist für mich auf jeden Fall der Vortrag, in den ich in meinem Leben die meiste Zeit investiert habe. Das muss dann reichen. Während ich meine Materialien ordne verpasse ich die anvisierte Bahn und beschließe mich der 8 zu fahren und umzusteigen. Ein guter Plan, bis auf dass ich das Umsteigen beinahe verpasst hab. Und mit beinahe meine ich, die Türen der Bahn schlossen sich bereits wieder, als ich aufsprang.
Trotz allem pünktlich erreiche ich den Raum, schreibe meine Gliederung an die Tafel, kaufe mir etwas zu trinken und klimpere ein bisschen auf meiner Gitarre(die war auch mit dabei... is so ne Object-Sache gewesen...). Dann Seminar. Meine Presentation ist aus irgendwelchen Gründen die einzige und sie fliegt irgendwie so an mir vorbei. Ich bin ein wenig zu schnell, ich vergesse die Gruppe dazu aufzufordern während des Vortrags Fragen zu stellen und die Diskussion am Ende kommt nicht richtig in Gang. Aber damit hatte ich ehrlich gesagt gerechnet. Was ich nicht erwartet hätte, ist, dass offensichtlich die beiden einfachsten Beispiele einige Verständnisprobleme bereitet haben und ich mich fragen muss, ob es einfach zu offensichtlich war, oder ob ich einfach zu abstrakt gedacht habe. Obwohl mir Anne versichert hat, dass sie keine Schwierigkeiten hatte, Bedeutungserweiterung und Bedeutungsverengung zu verstehen, bin ich doch einigermaßen verstört und zwar entweder ob der gedanklichen Leistung meiner Zuhörer oder ob meiner Erklärungskünste.
Alles in allem war es aber gar nicht so schlecht. Die Wertung werde ich am Ende des Semesters erfahren.
Dann nach Hause, ein bisschen Schlaf nachholen, Cicero, was lesen... Viertel vor 9 gehe ich einkaufen, immer noch vollauf damit beschäftigt, nicht über mein Seminar nachzudenken, da ich zu keinem Ergebnis komme. Die abgegebenen Pfandflaschen ermöglichen es mir, Birnen und Wasser zu erwerben und sogar noch Geld zurück zu bekommen. Wieder in Sichtweite des Wohnheims sehe ich eine junge Frau unschlüssig vor der Tür stehen. Ich frage sie, ob sie rein möchte und sage, dass die Klingeln auf der anderen Seite sind. Sie weiß zu wem sie möchte, allerdings hat sie weder Nachnamen noch Zimmernummer und grade das Handy nicht dabei. In ihrer Verzweiflung fragt sie, ob ich Jenny kenne(ich meine, wie wahrscheinlich ist es, dass ich die Person kenne, die sie sucht?) und tatsächlich ich kenne Jenny. Zwar weiß ich ihre Zimmernummer nicht, aber ich biete der Gestrandeten(Julia heißt sie) an mit hoch zu kommen, wo ich Jenny anrufen kann. Gesagt, getan. Ich lade meine Einkäufe ab und hole mein Handy, dann stehen wir seltsam unzugehörig zwischen Korridor und Wohnungsflur, während ich Jenny ihren Besuch ankündige, die lacht und gibt ihre Zimmernummer durch. Danach schicke ich Julia eine Etage weiter nach oben, sie dankt mir überschwänglich und schaut dabei so ungläubig, wie ich wahrscheinlich auch.
Seltsamer Tag. Und jetzt noch die Einladung von Fiona an alle ihre Studenten, sich "Closer" anzusehen, morgen oder übermorgen und das wo ich doch den Film so liebe und schon gern das Stück sehen würde... aber ich muss auch irgendwie trotz freiem Wochenende heim. Ich hab keine Sachen mehr und nächstes Wochenende fahr ich nicht... alles seltsam...
Fangen wir beim Finaleinzug gestern an. Spielerisch keine überzeugende Leistung, zwischendurch in den Störungspausen Wutausbrüche und Nervenflattern und am Ende Umarmungen wildfremder Menschen. Leipzig war stundenlang ein einziges Hupkonzert und Fahnenmeer, ich badete mit Kristin 20 Minuten lang in der Freude von unbedarftem(und teilweise verachtungswürdigen weil heuchlerischen) Patriotismus und machte mich dann auf den Heimweg. Kurz nach Null Uhr war ich dann auch da und fing an Handouts zu drucken und Karteikarten zu schreiben und Folien zu nummerieren für meine Presentation, nachdem ich damit fertig war und das ganze zweimal durchgesprochen hatte war es auch schon halb zwei und ich fertig fürs Bett.
Gegen 7 Uhr erwache ich panisch in der Angst nicht richtig vorbereitet zu sein, wiederhole den Vortrag unter der Dusche und frühstücke zur Feier des Tages mit Frischteigbrötchen. Danach liege ich 10 Minuten auf meinem Teppich und tue das, was ich am besten kann: Ich beruhige mich mit einem immanenten Vergleich. Kann mir ja auch im Grunde egal sein, wieviel meine Kommilitonen jeweils für diese Presentation gearbeitet haben, es ist für mich auf jeden Fall der Vortrag, in den ich in meinem Leben die meiste Zeit investiert habe. Das muss dann reichen. Während ich meine Materialien ordne verpasse ich die anvisierte Bahn und beschließe mich der 8 zu fahren und umzusteigen. Ein guter Plan, bis auf dass ich das Umsteigen beinahe verpasst hab. Und mit beinahe meine ich, die Türen der Bahn schlossen sich bereits wieder, als ich aufsprang.
Trotz allem pünktlich erreiche ich den Raum, schreibe meine Gliederung an die Tafel, kaufe mir etwas zu trinken und klimpere ein bisschen auf meiner Gitarre(die war auch mit dabei... is so ne Object-Sache gewesen...). Dann Seminar. Meine Presentation ist aus irgendwelchen Gründen die einzige und sie fliegt irgendwie so an mir vorbei. Ich bin ein wenig zu schnell, ich vergesse die Gruppe dazu aufzufordern während des Vortrags Fragen zu stellen und die Diskussion am Ende kommt nicht richtig in Gang. Aber damit hatte ich ehrlich gesagt gerechnet. Was ich nicht erwartet hätte, ist, dass offensichtlich die beiden einfachsten Beispiele einige Verständnisprobleme bereitet haben und ich mich fragen muss, ob es einfach zu offensichtlich war, oder ob ich einfach zu abstrakt gedacht habe. Obwohl mir Anne versichert hat, dass sie keine Schwierigkeiten hatte, Bedeutungserweiterung und Bedeutungsverengung zu verstehen, bin ich doch einigermaßen verstört und zwar entweder ob der gedanklichen Leistung meiner Zuhörer oder ob meiner Erklärungskünste.
Alles in allem war es aber gar nicht so schlecht. Die Wertung werde ich am Ende des Semesters erfahren.
Dann nach Hause, ein bisschen Schlaf nachholen, Cicero, was lesen... Viertel vor 9 gehe ich einkaufen, immer noch vollauf damit beschäftigt, nicht über mein Seminar nachzudenken, da ich zu keinem Ergebnis komme. Die abgegebenen Pfandflaschen ermöglichen es mir, Birnen und Wasser zu erwerben und sogar noch Geld zurück zu bekommen. Wieder in Sichtweite des Wohnheims sehe ich eine junge Frau unschlüssig vor der Tür stehen. Ich frage sie, ob sie rein möchte und sage, dass die Klingeln auf der anderen Seite sind. Sie weiß zu wem sie möchte, allerdings hat sie weder Nachnamen noch Zimmernummer und grade das Handy nicht dabei. In ihrer Verzweiflung fragt sie, ob ich Jenny kenne(ich meine, wie wahrscheinlich ist es, dass ich die Person kenne, die sie sucht?) und tatsächlich ich kenne Jenny. Zwar weiß ich ihre Zimmernummer nicht, aber ich biete der Gestrandeten(Julia heißt sie) an mit hoch zu kommen, wo ich Jenny anrufen kann. Gesagt, getan. Ich lade meine Einkäufe ab und hole mein Handy, dann stehen wir seltsam unzugehörig zwischen Korridor und Wohnungsflur, während ich Jenny ihren Besuch ankündige, die lacht und gibt ihre Zimmernummer durch. Danach schicke ich Julia eine Etage weiter nach oben, sie dankt mir überschwänglich und schaut dabei so ungläubig, wie ich wahrscheinlich auch.
Seltsamer Tag. Und jetzt noch die Einladung von Fiona an alle ihre Studenten, sich "Closer" anzusehen, morgen oder übermorgen und das wo ich doch den Film so liebe und schon gern das Stück sehen würde... aber ich muss auch irgendwie trotz freiem Wochenende heim. Ich hab keine Sachen mehr und nächstes Wochenende fahr ich nicht... alles seltsam...
Mittwoch, Juni 25, 2008
Verdunklung...
Es ist Mittag und draußen zieht grade ein richtiges Weltuntergangsgewitter auf. Ist schon total dunkel und alles uiuiui.
Ich hab gestern in einem Gewaltmarsch meinen Vortrag in schriftlicher Form ausgearbeitet und bin jetzt halbwegs entspannt. Gerade haben wir den Polybiosvortrag hinter uns gebracht. Ist auch ganz gut angekommen. Die Woche wird also zunehmend besser - fehlt noch der Einzug ins Finale, oder?
Wenn das apokalyptische Wetter sich verzogen hat, geht es heute zur mb. "Eine Straße mit vielen Bäumen - Allee, Allee, Allee!".
Ich hab gestern in einem Gewaltmarsch meinen Vortrag in schriftlicher Form ausgearbeitet und bin jetzt halbwegs entspannt. Gerade haben wir den Polybiosvortrag hinter uns gebracht. Ist auch ganz gut angekommen. Die Woche wird also zunehmend besser - fehlt noch der Einzug ins Finale, oder?
Wenn das apokalyptische Wetter sich verzogen hat, geht es heute zur mb. "Eine Straße mit vielen Bäumen - Allee, Allee, Allee!".
Sonntag, Juni 22, 2008
Der ultimative Milchreistest
^^. Damit ihr mal seht, wie man in Leipzig noch seine Zeit totschlagen kann. Die Julia hat den ultimativen Mülschreistest gezerrt. Das Ergebnis befindet sich hier.
Samstag, Juni 21, 2008
Unbreak broken. Ihr habt so viel Potenzial.
Manchmal werden die Dinge ganz plötzlich seltsam. Einfach so. Gestern noch hast du über Unikram fluchend vorm Fernseher gehockt und Deutschlands Einzug ins Halbfinale als wahrscheinlichsten Wochenhöhepunkt ein bisschen wehmütig betrachtet... und heute wachst du auf und stellst fest: Diese Phase, in der du dich zu befinden glaubst, wo du darauf wartest in ein paar Jahren morgens aufzustehen und zu sehen, dass alles gut ist, du deine Traumfrau geheiratet hast, auf dem Weg zu einer Arbeit bist, die du ausüben kannst, ohne in größere Sinnkrisen zu geraten und dass das Leben immer noch so schmeckt, als könntest du nie genug davon bekommen, dass diese Phase des Wartens eine schreckliche Aussicht und noch dazu nicht vorhanden ist. Heute bin ich aufgestanden und habe gesehen: Alles ist gut. Ich Glückskind! Worauf soll ich denn noch warten? Ich muss traurige Filme oder Sportfernsehen schauen, damit ich was hab, worüber ich weinen kann.
Es ist das alte Gefühl in ganz neuer Intensität: Was auch immer geschieht und wohin auch immer es geht - ich liebe mich an jedem Herzschlag zu Tode. Ich versteh auch nicht warum alle immer so jammern müssen: - Geldsorgen(eine Art von Geldsorgen bei der eine gewisse "Grundversorgung" mit Luxusgütern gewährleistet ist... scheint in letzter Zeit jeder zu haben) - bedeutungsloser Sex - glückliche Freunde - Benzinpreise - das Wetter - sklavische Studentenjobs(Als direkte Alternative zu kein Ipod/Martini/Festival/etc.) - langweilige Dozenten... ich bin es leid. Na klar kann man auch mal erwähnen, dass der Sprit echt teuer geworden ist oder dass man sich in der morgendlichen Vorlesung nur mit Mühe wach halten kann. Aber dann ist doch auch gut, oder? Woher kommen diese schrecklichen Menschen, die nichts anderes zu tun haben, als sich darüber zu beschweren, dass ihre Freunde glücklich sind?! Wann seid ihr das letzte Mal kurz nach 5 aufgestanden und habt gedacht: "Ach guck mal, die Sonne is auch schon da... schön."??
Es kann doch- Es wird doch-... Ich bin doch hier unmöglich die einzige mit Augen und ein bisschen Hirn oder? Warum seid ihr noch hier, wenn ihr es nicht so liebt und wie macht ihr das eigentlich? Wie schafft ihr es eigentlich hier zu sein, wenn ihr nicht jede molekulare Bewegung liebt? Wie kriecht ihr noch nicht am Boden? Ich hab da so einen Verdacht... Gebt doch einfach zu, dass der Sex gut ist. Und dass ihr auch mal bei Regen glücklich seid. Und dass ihr selbst dem langweiligsten Dozenten an den Lippen hängt, wenn er euch mal so eben zwischen Gähnen und Sitzpositionwechsel einen ganz neuen Blick auf euer Fach vermittelt. Sagt doch einfach, dass ihr stolz drauf seid, euch mit definitiv an der Grenze zum Inhumanen befindlichen Tätigkeiten was eigenes zu erarbeiten... Ich denke, ihr seid schlecht glücklich. UNd ihr seid es, weil ihr immer nach rechts und links schauen müsst: "Sieh mal, was der hat! Und ich hab nur...", "Schau mal, wo die ist und ich bin erst..." - muss das sein? Reicht es nicht, einfach festzustellen, dass sich etwas gut anfühlt? Muss es immer gleich besser sein? Das find ich nicht gut. Daran solltet ihr dingend arbeiten...
Ich mach euch ne Vorgabe:
Ich habe größtmögliche Zweifel an meiner Eignung für den Lehrberuf, mein bester Freund meldet sich seit Monaten nicht mehr bei mir und der andere ist nicht mehr der Mensch, der er war. Die mündliche Englischprüfung(die sich übrigens verschoben hat) ist immer noch nicht fertig, motivieren kann ich mich zur Zeit aber auch nicht. Schaue lieber Fußball oder Grey's Anatomy. Ich bin ein Mensch ohne Wochenenden. Am Wochenende bin ich daheim. Obwohl mir seit Stunden die Liedzeile "look me in the eye and tell me, you don't find me attractive" durch den Kopf geht, weiß ich beim besten Willen nicht, an wen ich dabei denken sollte. Das Mädchen mit dem ich schlafen will, würde mit nahezu jedem bedeutungslosen Sex haben - mit mir dann aber doch nicht.
Und ich stehe morgens auf und denke: Was für ein grandioses Leben, was für eine Welt, was für ein Gefühl das ist, zu atmen!
Warum könnt ihr das nicht auch? Das Leben ist so verdammt schön... Ja... das Leben vielleicht: "Look me in the eye and tell me, you don't find me attractive..."
Es ist das alte Gefühl in ganz neuer Intensität: Was auch immer geschieht und wohin auch immer es geht - ich liebe mich an jedem Herzschlag zu Tode. Ich versteh auch nicht warum alle immer so jammern müssen: - Geldsorgen(eine Art von Geldsorgen bei der eine gewisse "Grundversorgung" mit Luxusgütern gewährleistet ist... scheint in letzter Zeit jeder zu haben) - bedeutungsloser Sex - glückliche Freunde - Benzinpreise - das Wetter - sklavische Studentenjobs(Als direkte Alternative zu kein Ipod/Martini/Festival/etc.) - langweilige Dozenten... ich bin es leid. Na klar kann man auch mal erwähnen, dass der Sprit echt teuer geworden ist oder dass man sich in der morgendlichen Vorlesung nur mit Mühe wach halten kann. Aber dann ist doch auch gut, oder? Woher kommen diese schrecklichen Menschen, die nichts anderes zu tun haben, als sich darüber zu beschweren, dass ihre Freunde glücklich sind?! Wann seid ihr das letzte Mal kurz nach 5 aufgestanden und habt gedacht: "Ach guck mal, die Sonne is auch schon da... schön."??
Es kann doch- Es wird doch-... Ich bin doch hier unmöglich die einzige mit Augen und ein bisschen Hirn oder? Warum seid ihr noch hier, wenn ihr es nicht so liebt und wie macht ihr das eigentlich? Wie schafft ihr es eigentlich hier zu sein, wenn ihr nicht jede molekulare Bewegung liebt? Wie kriecht ihr noch nicht am Boden? Ich hab da so einen Verdacht... Gebt doch einfach zu, dass der Sex gut ist. Und dass ihr auch mal bei Regen glücklich seid. Und dass ihr selbst dem langweiligsten Dozenten an den Lippen hängt, wenn er euch mal so eben zwischen Gähnen und Sitzpositionwechsel einen ganz neuen Blick auf euer Fach vermittelt. Sagt doch einfach, dass ihr stolz drauf seid, euch mit definitiv an der Grenze zum Inhumanen befindlichen Tätigkeiten was eigenes zu erarbeiten... Ich denke, ihr seid schlecht glücklich. UNd ihr seid es, weil ihr immer nach rechts und links schauen müsst: "Sieh mal, was der hat! Und ich hab nur...", "Schau mal, wo die ist und ich bin erst..." - muss das sein? Reicht es nicht, einfach festzustellen, dass sich etwas gut anfühlt? Muss es immer gleich besser sein? Das find ich nicht gut. Daran solltet ihr dingend arbeiten...
Ich mach euch ne Vorgabe:
Ich habe größtmögliche Zweifel an meiner Eignung für den Lehrberuf, mein bester Freund meldet sich seit Monaten nicht mehr bei mir und der andere ist nicht mehr der Mensch, der er war. Die mündliche Englischprüfung(die sich übrigens verschoben hat) ist immer noch nicht fertig, motivieren kann ich mich zur Zeit aber auch nicht. Schaue lieber Fußball oder Grey's Anatomy. Ich bin ein Mensch ohne Wochenenden. Am Wochenende bin ich daheim. Obwohl mir seit Stunden die Liedzeile "look me in the eye and tell me, you don't find me attractive" durch den Kopf geht, weiß ich beim besten Willen nicht, an wen ich dabei denken sollte. Das Mädchen mit dem ich schlafen will, würde mit nahezu jedem bedeutungslosen Sex haben - mit mir dann aber doch nicht.
Und ich stehe morgens auf und denke: Was für ein grandioses Leben, was für eine Welt, was für ein Gefühl das ist, zu atmen!
Warum könnt ihr das nicht auch? Das Leben ist so verdammt schön... Ja... das Leben vielleicht: "Look me in the eye and tell me, you don't find me attractive..."
Freitag, Juni 20, 2008
Just marry while you can
Kalifornien hat am 15. Mai entschieden, dass es ein Grundrecht ist, den Menschen zu heiraten, den man heiraten will und dass Einschränkungen im Bezug auf das Geschlecht eine Verletzung der verfassungsrechtlich zugesicherten equal protection guarantee ist. Vor wenigen Tagen, nämlich am 16.6. trat dieser Beschluss in Kraft und ich bin versucht zu sagen: "Marry while you can!". Die konservative Lobby hat bereit über 700.000 Unterschriften gesammelt und wird ab November - also nach der Wahl - versuchen, diese Entscheidung wieder rückgängig zu machen.
Nevertheless. I'm all ecstatic! Go out and marry!
For additional information, click here.
Nevertheless. I'm all ecstatic! Go out and marry!
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Mittwoch, Juni 11, 2008
nicht fertig
Bm
Mir fliegt grad alles um die Ohren
G-Barree
Kannst dus nicht hören? Kannst dus nicht sehen?
Mir fliegt grad alles um die Ohren,
kanns niemandem sagen, könnte niemand verstehen
Em
Und die Mauer da vorne, die fällt auch
Bm Cmaj7
Geb ihr noch 2 Minuten und dann ist sie weg,
Das ist das was ich jetzt grad noch brauch
Ausnahmezustand in meinem Genieversteck
Am
Ich werde nicht fertig
Fmaj7
Werde nur fertig gemacht
Und gleich ist es morgen
Hat wieder alles nichts gebracht
Bm
Und die Zeiger rennen weiter
F#
Als gäb es etwas zu gewinnen
Nur für mich
G
Ist hier wohl leider nichts mehr drin
Mir fliegt grad alles um die Ohren
Ist blöd gelaufen, so kann das gehen,
Mir fliegt grad alles um die Ohren,
Kannst dus nicht hören? Kannst dus nicht sehen?
Und die Frau da vorne, die geht auch,
geb ihr noch 2-3 Tage und dann ist sie weg
im Sommer ist alles Schall und Rauch
und dabei war ich ganz kurz vor glücklich und perfekt
It gets messy at times... die mündliche Prüfungsleistung bereitet sich nicht von alleine vor... hmpf.
Mir fliegt grad alles um die Ohren
G-Barree
Kannst dus nicht hören? Kannst dus nicht sehen?
Mir fliegt grad alles um die Ohren,
kanns niemandem sagen, könnte niemand verstehen
Em
Und die Mauer da vorne, die fällt auch
Bm Cmaj7
Geb ihr noch 2 Minuten und dann ist sie weg,
Das ist das was ich jetzt grad noch brauch
Ausnahmezustand in meinem Genieversteck
Am
Ich werde nicht fertig
Fmaj7
Werde nur fertig gemacht
Und gleich ist es morgen
Hat wieder alles nichts gebracht
Bm
Und die Zeiger rennen weiter
F#
Als gäb es etwas zu gewinnen
Nur für mich
G
Ist hier wohl leider nichts mehr drin
Mir fliegt grad alles um die Ohren
Ist blöd gelaufen, so kann das gehen,
Mir fliegt grad alles um die Ohren,
Kannst dus nicht hören? Kannst dus nicht sehen?
Und die Frau da vorne, die geht auch,
geb ihr noch 2-3 Tage und dann ist sie weg
im Sommer ist alles Schall und Rauch
und dabei war ich ganz kurz vor glücklich und perfekt
It gets messy at times... die mündliche Prüfungsleistung bereitet sich nicht von alleine vor... hmpf.
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Sonntag, Juni 08, 2008
Listen to it!!!
Ich hab grad eigentlich überhaupt keine Zeit, hänge zwischen Kirchenjubiläum, nach Leipzig fahren, Fußballschauenorganisieren, mündliche Prüfungsleistung vorbereiten und Tasche packen und habe mal eben so nebenbei diese Video gefunden.
Freitag, Mai 30, 2008
What to do next?
Ich mag jetzt 20 sein, in Leipzig wohnen und studieren, ich habe vielleicht keinen Herzzwilling mehr und auch nicht dieses ZwischenDenFlüssen... aber es ist alles wie immer. Alles wie jedes Jahr. Anfang Juni bin ich immer noch 16, nachtsüchtig, hungrig nach jedem Gramm Leben, das sich mir bietet und - so wie immer - mal wieder fallen. Fallen again. Ich habe den Moment der Entscheidung, auf den das kleine Mädchen mich extra noch hingewiesen hat, verpasst. Mehr oder weniger ausversehen. Und nun? Es ist alles gesagt und alles eigentlich schon vorbei und wird von mir deswegen kein bisschen weniger proklamiert werden. Wir fahren das volle Programm: Insomnia und sappy crappy lovesongs, Lachkrämpfe und stoßweise Ernüchterung. Wie sonst auch.
Ich bin vogelfrei. Auf der Abschussliste. Muss Sommer sein hier.
Ich bin vogelfrei. Auf der Abschussliste. Muss Sommer sein hier.
Donnerstag, Mai 29, 2008
Augen wie leere Schaufenster
Ich weiß jetzt, was das für eine Frau war, die mit ihren Fäusten gegen deine Brust trommelte und zu Boden ging, während ich nur verblüfft zusah. Ich kenne ihre Geschichte jetzt. Weil ich nun so da stehe. Weil ich dich jetzt anschreie, dich zurückrufen möchte, an deinen Brustkorb klopfe auf der Suche nach diesem Herzschlag, nach deinem Herzschlag, der mein Takt war. Aber du bist nicht mehr da hinter deinen Augen. Du konntest nicht an mir entlang wachsen. Du bist es nicht mehr! Wer hätte das gedacht! Ich klopfe an deine Rippen und du öffnest die Tür, schaust nach rechts und links und sagst: "Komisch, keiner da.".
Habe die Frau aus der Straßenbahn leider nicht nochmal getroffen... aber man kann wohl einfach nicht alles haben, nicht wahr?
Manchmal lässt man sich demontieren. Man breitet die Arme aus und lässt sich voller Hingabe kaputt machen. Und dann? Am Ende ist man immer noch da. Jedesmal.
Klingt hier alles grade ganz unsommerlich, ich weiß. Kaki King ist schuld.
Habe die Frau aus der Straßenbahn leider nicht nochmal getroffen... aber man kann wohl einfach nicht alles haben, nicht wahr?
Manchmal lässt man sich demontieren. Man breitet die Arme aus und lässt sich voller Hingabe kaputt machen. Und dann? Am Ende ist man immer noch da. Jedesmal.
Klingt hier alles grade ganz unsommerlich, ich weiß. Kaki King ist schuld.
Dienstag, Mai 27, 2008
Zu allem zu blöd?
Bin ich eigentlich?!
Bin ich eigentlich zu allem zu blöd?!
Ich bin grade aus der Straßenbahn hier in mein Zimmer. Und so war das: Ich sitze da, wo ich meistens sitze: Erste Tür, der Fahrtrichtung entgegengesetzt und auf der der Tür gegenüberliegenden Seite. Ich bin grade vom Kaffeetrinken mit Stefan, der nicht Paul heißt und mich wahrscheinlich mit zum La Pampa nimmt, zurück und denke eigentlich über gar nichts nach, da begibt sich eine junge Frau(lange, blonde Haare, schwarzer Anzug, ganz ganz blaue Augen) in Richtung Tür. Wir sehen uns flüchtig an. Sie steht an der Tür. Sie dreht sich um. Angucken, wegsehen, Lächeln Nummer 1. Die Bahn bremst, sie tritt einen Schritt nach rechts, weil der junge Mann der auch aussteigen will, unsere Sichtlinie blockiert, Lächeln Nummer 2. Die Türen öffnen sich, sie steigt aus, bevor ich das so richtig verarbeitet habe, sind die Türen aber auch schon wieder zu. Ein letzter Schulterblick, Lächeln Nummer 3 und vielleicht bis morgen.
Vielleicht bis morgen, weil ich auf jeden Fall morgen wieder in dieser Bahn sitzen werde. Damn. Bin ich eigentlch zu allem zu blöd?
Bin ich eigentlich zu allem zu blöd?!
Ich bin grade aus der Straßenbahn hier in mein Zimmer. Und so war das: Ich sitze da, wo ich meistens sitze: Erste Tür, der Fahrtrichtung entgegengesetzt und auf der der Tür gegenüberliegenden Seite. Ich bin grade vom Kaffeetrinken mit Stefan, der nicht Paul heißt und mich wahrscheinlich mit zum La Pampa nimmt, zurück und denke eigentlich über gar nichts nach, da begibt sich eine junge Frau(lange, blonde Haare, schwarzer Anzug, ganz ganz blaue Augen) in Richtung Tür. Wir sehen uns flüchtig an. Sie steht an der Tür. Sie dreht sich um. Angucken, wegsehen, Lächeln Nummer 1. Die Bahn bremst, sie tritt einen Schritt nach rechts, weil der junge Mann der auch aussteigen will, unsere Sichtlinie blockiert, Lächeln Nummer 2. Die Türen öffnen sich, sie steigt aus, bevor ich das so richtig verarbeitet habe, sind die Türen aber auch schon wieder zu. Ein letzter Schulterblick, Lächeln Nummer 3 und vielleicht bis morgen.
Vielleicht bis morgen, weil ich auf jeden Fall morgen wieder in dieser Bahn sitzen werde. Damn. Bin ich eigentlch zu allem zu blöd?
Sonntag, Mai 25, 2008
"Ick brauch keen Hawaii...
denn dat jefällt mer hier..."
Das tönte aus den Boxen während mein Bruder und ich uns heute in den frühen Morgenstunden Richtung Dessau begaben.
Dass ich davon jetzt noch begeistert bin, zeigt einerseits an, dass der Sommer hier endgültig angekommen ist und andererseits, dass wir uns mal wieder tendenziell in die falsche Richtung bewegen^^. Ist mir zur Zeit aber auch egal. Gestern Abend jedenfalls Grillen in Plagwitz mit krassen Bäumen("Guck mal der Baum..." - "hä? ... boah... stimmt..."), einem Bonzenviertel("Wir sind hier falsch! Echt!... Warum wohnen wir nicht hier?!"), dem Grill("Riecht irgendwie verbrannt hier, oder?") und vielen lustigen Menschen^^.
Bleibt noch zu sagen? Maaaan, die Nacht ist wie Seide auf der Haut, auf gehts, ab gehts und raus da, bitte. Abgeflasht.
Das tönte aus den Boxen während mein Bruder und ich uns heute in den frühen Morgenstunden Richtung Dessau begaben.
Dass ich davon jetzt noch begeistert bin, zeigt einerseits an, dass der Sommer hier endgültig angekommen ist und andererseits, dass wir uns mal wieder tendenziell in die falsche Richtung bewegen^^. Ist mir zur Zeit aber auch egal. Gestern Abend jedenfalls Grillen in Plagwitz mit krassen Bäumen("Guck mal der Baum..." - "hä? ... boah... stimmt..."), einem Bonzenviertel("Wir sind hier falsch! Echt!... Warum wohnen wir nicht hier?!"), dem Grill("Riecht irgendwie verbrannt hier, oder?") und vielen lustigen Menschen^^.
Bleibt noch zu sagen? Maaaan, die Nacht ist wie Seide auf der Haut, auf gehts, ab gehts und raus da, bitte. Abgeflasht.
Donnerstag, Mai 22, 2008
Because I wanted to
I wanted to play the guitar. And so I did. I wanted to study English. And here I am. I wanted to fall in love. And I'm opening new standards of great here. I wanted to started a whole new life. And I did. And it worked. For 2 months I was like the queen of building a whole new world with just my heartbeat and my breath. And then? And then I thought I had run out of my luck. Again 2 months later I realized I didn't. It's still there at my command, ready to work wherever I need it to. It's just that my motivation shows cracks now. I don't know what I want anymore. I could still have it, you see? I just don't know what it is.
Don't you know...
...it's been too late for a long time?
Manchmal gehen Dinge verloren einfach so. Dinge, die man für feststehend hielt und für groß. Die man selbst gefunden hat oder die einen gefunden haben. Manchmal gehen sie verloren. Was macht man dann? Was tut man dann eigentlich? Wenn man feststellt, dass man zurück auf Anfang muss?
Ich sitze hier und habe bei tausend Frangen keine einzige Antwort. And the point is not if you're losing out, but when. And from my perspective as the one who didn't ever lose out on anything except for other people's heart, from my perspective I have to say: You always have it coming your way. When you lose, you always worked to get there. There's nobody to blame. Winning is like losing always a choice. It just gets complicated when you realize that it's not so easy do decide for the right option.
Manchmal gehen Dinge verloren einfach so. Dinge, die man für feststehend hielt und für groß. Die man selbst gefunden hat oder die einen gefunden haben. Manchmal gehen sie verloren. Was macht man dann? Was tut man dann eigentlich? Wenn man feststellt, dass man zurück auf Anfang muss?
Ich sitze hier und habe bei tausend Frangen keine einzige Antwort. And the point is not if you're losing out, but when. And from my perspective as the one who didn't ever lose out on anything except for other people's heart, from my perspective I have to say: You always have it coming your way. When you lose, you always worked to get there. There's nobody to blame. Winning is like losing always a choice. It just gets complicated when you realize that it's not so easy do decide for the right option.
Samstag, Mai 17, 2008
Alle verschallert, total verballert...
Seit Gestern sind wir also vom Paddeln zurück und ich kann mich fast wieder zu 100% bewegen - was tatsächlich ein großer Fortschritt ist^^. Das Wetter war uns wohlgeSONNEn und zwar so sehr, dass meine Knie immer noch im dunkeln leuchten und ich am Mittwoch kurz nach der Hälfte der Strecke einen leichten Hitzschlag erlitt, der mich dann für die folgenden Tage doch ziemlich lahmlegte. Was mich aber nicht daran hinderte, Mittwochabend noch das O-Ton-Kino zu rocken(sogar ohne einzuschlafen^^)["Be kind, rewind"] und dann Donnerstag doch noch ein klitzekleines bisschen Richtung Werder zu paddeln - allerdings war die liegende Position die einzige, die ich ohne nennenswerte Schmerzen einnehmen konnte und so verbrachte ich auch einen großen Teil der Zeit in der Waagerechten.
Kann mich aber trotzdem nicht beschweren war schon toll mit den Jungs, die mich so halb angematscht hervorragend ertragen haben, muss ich sagen.
Jetzt muss ich sehen, dass ich die Wohnung noch geordnet kriege, bevor meine Eltern kommen^^.
Kann mich aber trotzdem nicht beschweren war schon toll mit den Jungs, die mich so halb angematscht hervorragend ertragen haben, muss ich sagen.
Jetzt muss ich sehen, dass ich die Wohnung noch geordnet kriege, bevor meine Eltern kommen^^.
Montag, Mai 12, 2008
Mir ist aufgefallen
und das eigentlich nur so nebenbei - dass in meinem Leben irgendwie immer die falschen Frauen fehlen... und irgendwie gibt mir das das Gefühl, dass auch du nicht wiederkommen wirst irgendwann... oder erst viel später. Viel, viel später, wenn ich vielleicht schon die wunderbare Erinnerung an dich verloren habe. Ich hätte gerne wieder einen Herzzwilling. Ich hoffe nur, dass du immer noch so wunderschön lieben kannst. Ich war grad barfuß auf den nächtlichen Straßen und hab an dich denken müssen, weil der schwarze Himmel wie Seide auf der Haut liegt, hab an dich denken müssen, so sehr, dass ich am liebsten sofort aufbrechen würde.
Samstag, Mai 10, 2008
Wer hätte das gedacht?!
Dass Heimbesuche zu Beutezügen werden, immer auf der Suche nach Brauchbem, entwendbarem und ähnlichem?
Ich zieh um. Wenn alles geht wie geplant schon zum 1.6., werde dann Gohlis-Mitte "zu Hause" nennen und Kachelofenleben "studentisch".
Was bleibt zu sagen?
Ich weiß nicht wie. Wie ist das alles hier so verdammt geil geworden? Wo haben wir diesen Sommer gepachtet und wo das Lächeln, das dort vorne an der Wand steht? An welcher Garderobe haben wir unsere Ratio dieses Mal abgegeben, um uns kopfüber in dieses "Sonne im Blick" zu stürzen? Ich habe das Gefühl, dass meine Stimmbänder permanent vorvibrieren, den Schrei schon ahnen, der die Beine in die Hand nimmt und längst über die Straße ist, wenn das Echo von "Frei" durch meinen Kopf rauscht. Aber wahrscheinlich ist es Herzflattern. Nicht unüblich um diese Zeit.
Das Salz auf der Haut kommt von dem "Endlich", das seit beinahe einem Jahr halbzerkaut quer in meinem Hals festhängt und nun Druckwelle geworden ist, die alle verbleibenden Barrieren zum Fallen bringen musste. Einfach mal zubeißen, wispert es beneath the jawline...
Ich zieh um. Wenn alles geht wie geplant schon zum 1.6., werde dann Gohlis-Mitte "zu Hause" nennen und Kachelofenleben "studentisch".
Was bleibt zu sagen?
Ich weiß nicht wie. Wie ist das alles hier so verdammt geil geworden? Wo haben wir diesen Sommer gepachtet und wo das Lächeln, das dort vorne an der Wand steht? An welcher Garderobe haben wir unsere Ratio dieses Mal abgegeben, um uns kopfüber in dieses "Sonne im Blick" zu stürzen? Ich habe das Gefühl, dass meine Stimmbänder permanent vorvibrieren, den Schrei schon ahnen, der die Beine in die Hand nimmt und längst über die Straße ist, wenn das Echo von "Frei" durch meinen Kopf rauscht. Aber wahrscheinlich ist es Herzflattern. Nicht unüblich um diese Zeit.
Das Salz auf der Haut kommt von dem "Endlich", das seit beinahe einem Jahr halbzerkaut quer in meinem Hals festhängt und nun Druckwelle geworden ist, die alle verbleibenden Barrieren zum Fallen bringen musste. Einfach mal zubeißen, wispert es beneath the jawline...
Mittwoch, Mai 07, 2008
Erst wollte der PC nicht und dann war es auch schon fast wieder vorbei
Dass hier nichts steht über das grandiose Kettcar-Konzert, über ein Brüderwochenende mit Grillen und ausführliche Umzugspläne, liegt nicht zuletzt daran, dass mein Computer eine Woche außer Gefecht war und ich dann das Gefühl hatte, jetzt unmöglich über meine WG-Suche schreiben zu können, ohne doch kurz vorher noch das Konzert und das Wochenende nacherzählt zu haben. Nun fallen wohl alle 3 Dinge flach. Vorerst zumindest. Das hier ist quasi ein Revival-Post, der lediglich verkünden soll: Ja, ich bin noch da.
Mittwoch, April 23, 2008
Ich würd die ganze Erste-Hilfe-Tasche plündern
damit ich so aussehe, wie ich mich fühle: postamputiert. Es herrscht lokale Betäubung irgendwie. Als hätte man mir das Gefühl hinter dem Brustbein einfach sauber herausgeschnitten. Und keine sichtbare Narbe, die das bezeugt. Nur das Warten auf nichts und die Hoffnung, dass da am Ende des Tages noch etwas kommt, denn da muss doch etwas sein hinter der Stille.
Und dass ich mich blutig gebissen habe, muss niemand mehr wissen und dass schlimmstes nicht mehr verhindert werden muss. Sag zum Abschied leise "Fick Dich", wir haben nichts festgehalten und könnten den Weg millimetergenau beschreiben, ob du nun hin willst oder nicht.
Was bleibt, ist immer hier gewesen und ist nur Mobiliar in geschlossenen Räumen, in denen wir nicht mehr Wind machen können, als uns Atem gegeben ist.
Es ist nicht mehr viel Zeit übrig und das Ticken stammt nicht von einer Rohrbombe und wir wissen nicht, ob uns je wieder jemand so versteht, ohne dass wir selbst wissen wohin und berühren die Welt an allen Seiten, in der Hoffnung uns auszukennen, uns zu erkennen, wenn wir den Raum verlassen, als wären wir spät dran und wenige Sekunden später schon nichts mehr daran erinnert, dass wir jemals da gewesen sind.
Noch nicht erwachsen, ich muss enttäuschen. Nur in der Tür, als wäre jemand gegangen.
Und dass ich mich blutig gebissen habe, muss niemand mehr wissen und dass schlimmstes nicht mehr verhindert werden muss. Sag zum Abschied leise "Fick Dich", wir haben nichts festgehalten und könnten den Weg millimetergenau beschreiben, ob du nun hin willst oder nicht.
Was bleibt, ist immer hier gewesen und ist nur Mobiliar in geschlossenen Räumen, in denen wir nicht mehr Wind machen können, als uns Atem gegeben ist.
Es ist nicht mehr viel Zeit übrig und das Ticken stammt nicht von einer Rohrbombe und wir wissen nicht, ob uns je wieder jemand so versteht, ohne dass wir selbst wissen wohin und berühren die Welt an allen Seiten, in der Hoffnung uns auszukennen, uns zu erkennen, wenn wir den Raum verlassen, als wären wir spät dran und wenige Sekunden später schon nichts mehr daran erinnert, dass wir jemals da gewesen sind.
Noch nicht erwachsen, ich muss enttäuschen. Nur in der Tür, als wäre jemand gegangen.
Sonntag, April 20, 2008
Ich hab nen Krostitzer-Tisch!
Nun also 20. Mein Zimmer war zu keiner Zeit wirklich sprengungsgefährdet. Nett war es trotzdem. Käsekuchen, Wodka, Einkaufswagen und tolle Menschen. Die Polizei haben wir auch gehört(nun ja, Stephan hat sie gehört... immerhin einer^^) und sie kamen auch nicht nochmal vorbei. Heute morgen musste ich mich fragen, ob in meinem Zimmer vielleicht eine Colaschlacht gelaufen ist, alles klebte und war total keimig. Aber inzwischen alles wieder sauber, Teppich liegt wieder, Geschenke sind aufgetürmt und der Kühlschrank ist dank Familienbesuch voll.
Auf unserem Küchentisch ist jetzt ein Urkrostitzerschriftzug vom Flaschenöffner und offensichtlich hab ich letzte Nacht auch per icq keine irreparablen Schäden angerichtet *puuh*.

Und nun? Bin ich so glücklich. So glücklich. Dass sie da waren. Die schönsten und stärksten Kinder der Stadt. Anita, Hendrik, Christian, Manu, Luisa, Felix, Sophie, Stephan, Claudi, Julia, Svenja, 3 nette Männer in Grün... es war schön so. So schön. Und wir sind nachts einwandfrei durch die Kante gehackt und wechselten irgendwann zu Englisch - ich will gar nicht wissen, was ich da sprachlich alles verbrochen habe^^. Ist aber wohl auch nicht so wesentlich, denk ich. Meine Jacke trägt jedenfalls sichtbare Andenken an die Bloody Mary und meine Schuhe sind unerwartet dreckig - wo habt ihr mich denn lang laufen lassen, Leute?!
Wenn mir jemand außer Mia und Sophie SMS geschrieben hat... ich habe an einem Punkt wahllos sms gelöscht, weil der speicher voll war und kann mich nun nicht mehr an alle erinnern. Nicht übel nehmen^^.
Und was hat mich heute morgen begrüßt? Na? Richtig, unser aller Freund, der Käsekuchen!
War toll mit euch und ganz bald wieder^^!
Auf unserem Küchentisch ist jetzt ein Urkrostitzerschriftzug vom Flaschenöffner und offensichtlich hab ich letzte Nacht auch per icq keine irreparablen Schäden angerichtet *puuh*.

Und nun? Bin ich so glücklich. So glücklich. Dass sie da waren. Die schönsten und stärksten Kinder der Stadt. Anita, Hendrik, Christian, Manu, Luisa, Felix, Sophie, Stephan, Claudi, Julia, Svenja, 3 nette Männer in Grün... es war schön so. So schön. Und wir sind nachts einwandfrei durch die Kante gehackt und wechselten irgendwann zu Englisch - ich will gar nicht wissen, was ich da sprachlich alles verbrochen habe^^. Ist aber wohl auch nicht so wesentlich, denk ich. Meine Jacke trägt jedenfalls sichtbare Andenken an die Bloody Mary und meine Schuhe sind unerwartet dreckig - wo habt ihr mich denn lang laufen lassen, Leute?!
Wenn mir jemand außer Mia und Sophie SMS geschrieben hat... ich habe an einem Punkt wahllos sms gelöscht, weil der speicher voll war und kann mich nun nicht mehr an alle erinnern. Nicht übel nehmen^^.
Und was hat mich heute morgen begrüßt? Na? Richtig, unser aller Freund, der Käsekuchen!

War toll mit euch und ganz bald wieder^^!
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Freunde,
Geburtstag,
Party
Freitag, April 18, 2008
So in a few days I'm turning 20
and it is kind of a milestone actually. Gerade jetzt, wo ich gestern zum ersten Mal das Gefühl hatte, hier wirklich richtig und aufgefangen zu sein. Jedenfalls werde ich 20 und es werden hier viele Menschen sein, die ich wirklich mag. Aber - und ja sowas musste kommen - es ist schon seltsam... Es kommen all die Leute, die mich als diese neue Person kennen, die ich eigentlich noch gar nicht so lange bin. Es kommt niemand, der denkt "Das melancholische Kind mit den Gedichten und nur sich selbst im Blick". Und auch niemand, der mich hat in Leipzig hineinwachsen sehen, so als Ganzes irgendwo zwischen Überego und "Bin ich hier richtg?". Niemand, der sagt "Für immer 17" und Endlossommer.
Ich vermisse das melacholische Kind mit den Gedichten grade. Vielleicht, weil ich nicht mehr genau weiß, wie sich das angefühlt hat. Ich vermisse das >Alles und zwar sofort<-Gefühl, das mich durch Nächte getrieben hat, besinnungslos taumelnd, singend. Und auch das Überego, das mir sagte "Sprich sie an, der Abend ist jung". Ich vermisse die Männer, die jeweils einen Teil davon mit mir wiederbeleben könnten für einen Abend. Vielleicht weil ich nie geglaubt habe, eines Tages hier zu stehen. So. Eines Tages in einem Seminar zu sitzen, mit der Aufgabe 5 Dinge über unseren Sitznachbarn zu "raten" und am Ende die Anne völlig sicher sagen zu hören: "You're a fun-person. You laugh a lot. Entertaining. Outgoing. You so are.", ich hätte nicht gedacht an einen Punkt zu kommen, an dem andere mich so sehen. Ich bin offiziell Teil der In-Crowd. Well am I?
Ich kann euch - zumindest teilweise - sagen, was ich bin. Ich bin jemand mit Heldensyndrom, der in recht regelmäßigen Abständen zu Medizin wechseln möchte. Nicht wegen der Medizin natürlich. Nur um am Ende sagen zu können: "I saved a life. I did.". Ich bin jemand, der sich bei anderen Leuten zum Kaffee einlädt, um dann stundenlang zu bleiben und über Gott und die Welt zu reden und all die Impulse zu geben, von denen ich nicht mal sicher bin, ob sie in die richtige Richtung gehen. Ich bin jemand, der Briefe schreibt und bloggt, weil so viele Dinge leider ungesagt bleiben, weil sie nicht richtig in meinen Mund passen. Ich bin jemand, der versucht etwas zu sein, mit dem er leben kann. Jeden Tag aufs Neue. Ich habe noch nicht genau herausgefunden, wie dieser jemand sein soll oder ob ich überhaupt Einfluss darauf habe, aber ich bin glücklich die meiste Zeit über. Das heißt wohl, dass ich irgendwas richtig mache.
Und nun werde ich zwanzig. Wird das so geschrieben? Es sieht so seltsam aus. Ich werde 20 und es wird niemand da sein von den verrückten Videoabenden bei Franzi. Oder von den Schwabehauspartys. Niemand, der gesehen hat, wie ich vorm Depot mein Herz verlor. Niemand, der stundenlang im 1930 mit mir Kaffee getrunken hat. Christian wird da sein. Mein Antik-Pub-Companion, mein Heldentenor, meine Mitfahrgelegenheit. Und Luisa, die nicht zuletzt daran schuld ist, dass ich Latein studiere. Die manche Nacht mit mir durch Aken gehackt ist. Und Hendrik, der Mann mit dem Superfrühstück nach dem Filmmarathon.
Matthias wird nicht kommen, der schon nach einem Tag Latein meinen Namen konnte. Und nicht Susi, die mit mir um bessere Belüftung des Welzseminars kämpfte. Julia und Kristin nicht, die ich noch fand, bevor das alles hier so richtig begann und die nun tatsächlich beide feste Institutionen sind in meinem Leben. Nicht Anne, die meine Liebe für das Tonellis teilt. Die Mia muss arbeiten, die plötzlich da war irgendwann und blieb und mit mir verrückte Pläne vom WGLeben und Pizzapastaabenden malte. Und Dennis kommt nicht, der immer noch mein Herz ist und auch nicht Friedemann, der immer noch meinen Rücken stützt. Ich werde 20. Ich werde nur einmal 20 und da ihr alle nicht dabei sein könnt, wollte ich euch schon mal sagen, wie großartig ihr trotzdem seid und dass ich hier bin, weil ihr da wart und dass ich ich bin - wer immer das ist - weil ihr denkt, ich könnte es sein. Und nächstes Mal seid ihr wieder dabei.
Ich vermisse das melacholische Kind mit den Gedichten grade. Vielleicht, weil ich nicht mehr genau weiß, wie sich das angefühlt hat. Ich vermisse das >Alles und zwar sofort<-Gefühl, das mich durch Nächte getrieben hat, besinnungslos taumelnd, singend. Und auch das Überego, das mir sagte "Sprich sie an, der Abend ist jung". Ich vermisse die Männer, die jeweils einen Teil davon mit mir wiederbeleben könnten für einen Abend. Vielleicht weil ich nie geglaubt habe, eines Tages hier zu stehen. So. Eines Tages in einem Seminar zu sitzen, mit der Aufgabe 5 Dinge über unseren Sitznachbarn zu "raten" und am Ende die Anne völlig sicher sagen zu hören: "You're a fun-person. You laugh a lot. Entertaining. Outgoing. You so are.", ich hätte nicht gedacht an einen Punkt zu kommen, an dem andere mich so sehen. Ich bin offiziell Teil der In-Crowd. Well am I?
Ich kann euch - zumindest teilweise - sagen, was ich bin. Ich bin jemand mit Heldensyndrom, der in recht regelmäßigen Abständen zu Medizin wechseln möchte. Nicht wegen der Medizin natürlich. Nur um am Ende sagen zu können: "I saved a life. I did.". Ich bin jemand, der sich bei anderen Leuten zum Kaffee einlädt, um dann stundenlang zu bleiben und über Gott und die Welt zu reden und all die Impulse zu geben, von denen ich nicht mal sicher bin, ob sie in die richtige Richtung gehen. Ich bin jemand, der Briefe schreibt und bloggt, weil so viele Dinge leider ungesagt bleiben, weil sie nicht richtig in meinen Mund passen. Ich bin jemand, der versucht etwas zu sein, mit dem er leben kann. Jeden Tag aufs Neue. Ich habe noch nicht genau herausgefunden, wie dieser jemand sein soll oder ob ich überhaupt Einfluss darauf habe, aber ich bin glücklich die meiste Zeit über. Das heißt wohl, dass ich irgendwas richtig mache.
Und nun werde ich zwanzig. Wird das so geschrieben? Es sieht so seltsam aus. Ich werde 20 und es wird niemand da sein von den verrückten Videoabenden bei Franzi. Oder von den Schwabehauspartys. Niemand, der gesehen hat, wie ich vorm Depot mein Herz verlor. Niemand, der stundenlang im 1930 mit mir Kaffee getrunken hat. Christian wird da sein. Mein Antik-Pub-Companion, mein Heldentenor, meine Mitfahrgelegenheit. Und Luisa, die nicht zuletzt daran schuld ist, dass ich Latein studiere. Die manche Nacht mit mir durch Aken gehackt ist. Und Hendrik, der Mann mit dem Superfrühstück nach dem Filmmarathon.
Matthias wird nicht kommen, der schon nach einem Tag Latein meinen Namen konnte. Und nicht Susi, die mit mir um bessere Belüftung des Welzseminars kämpfte. Julia und Kristin nicht, die ich noch fand, bevor das alles hier so richtig begann und die nun tatsächlich beide feste Institutionen sind in meinem Leben. Nicht Anne, die meine Liebe für das Tonellis teilt. Die Mia muss arbeiten, die plötzlich da war irgendwann und blieb und mit mir verrückte Pläne vom WGLeben und Pizzapastaabenden malte. Und Dennis kommt nicht, der immer noch mein Herz ist und auch nicht Friedemann, der immer noch meinen Rücken stützt. Ich werde 20. Ich werde nur einmal 20 und da ihr alle nicht dabei sein könnt, wollte ich euch schon mal sagen, wie großartig ihr trotzdem seid und dass ich hier bin, weil ihr da wart und dass ich ich bin - wer immer das ist - weil ihr denkt, ich könnte es sein. Und nächstes Mal seid ihr wieder dabei.
Donnerstag, April 17, 2008
it's a fire, a fire!
"... and you with your newborn eyes have you ever loved men like I love him?"
Eine eher gute Woche neigt sich - zumindest unimäßig - dem Ende entgegen. Mein Zimmer brilliert durch neugewonnene Leere, morgen ist der Balkon dran. Ich freue mich doch langsam wieder auf meinen Geburtstag - gestern habe ich einen Kasten Bier gekauft - nie wieder!!! Mir tun jetzt vermutlich noch 3 Tage lang die Schultern weh.
Sprachtheorie gestaltet sich, wie erwartet interessant und auch die Wege für Dienstag haben sich durch einen Wechsel ins Grassimuseum relativiert. Spoken Academic Discourse ist der Wahnsinn und so wie ich das sehe, wird auch das Proseminar Cicero okay. Was will ich mehr? Außer vielleicht Hernn Glock! Griechisch ist irgendwie nicht mehr so amüsant wie im letzten Semester... aber man kann wahrscheinlich einfach nicht alles haben.
Ich werde jetzt den Unikram für nächste Woche vorbereiten, damit das Wochenende dann schön frei ist. Yeeha!
Eine eher gute Woche neigt sich - zumindest unimäßig - dem Ende entgegen. Mein Zimmer brilliert durch neugewonnene Leere, morgen ist der Balkon dran. Ich freue mich doch langsam wieder auf meinen Geburtstag - gestern habe ich einen Kasten Bier gekauft - nie wieder!!! Mir tun jetzt vermutlich noch 3 Tage lang die Schultern weh.
Sprachtheorie gestaltet sich, wie erwartet interessant und auch die Wege für Dienstag haben sich durch einen Wechsel ins Grassimuseum relativiert. Spoken Academic Discourse ist der Wahnsinn und so wie ich das sehe, wird auch das Proseminar Cicero okay. Was will ich mehr? Außer vielleicht Hernn Glock! Griechisch ist irgendwie nicht mehr so amüsant wie im letzten Semester... aber man kann wahrscheinlich einfach nicht alles haben.
Ich werde jetzt den Unikram für nächste Woche vorbereiten, damit das Wochenende dann schön frei ist. Yeeha!
Samstag, April 12, 2008
Sei dabei, komm du auch!
Die kleine Anna wird am kommenden Sonntag(20.4.) 20! Um das Ereignis gebührend zu feiern und diverse Wohnheimrekorde zu gefährden, bittet sie um eure Mithilfe: Für die Sprengung von Titaniaweg X, Zimmer XXX[Nähere Infos auf Anfrage] am 19.4.(!!!) wird noch Unterstützung im Personalbereich gesucht.
Der Versuch beginnt um 21 Uhr. Unbedingt zu empfehlen ist das Mitbringen von Alkoholika, da eventuelle Einschränkungen des personal space nicht ausgeschlossen werden können. Die Energieaufnahme in fester Form sollte bis zu eurem Eintreffen unbedingt abgeschlossen sein(es gibt nichts zu Essen, dafür lustige Trinkspiele).
Werdet Teil von etwas Großem, bringt so viel Alkohol und Freunde mit, wie ihr tragen könnt und sprengt das Wohnheim!
Anna
Der Versuch beginnt um 21 Uhr. Unbedingt zu empfehlen ist das Mitbringen von Alkoholika, da eventuelle Einschränkungen des personal space nicht ausgeschlossen werden können. Die Energieaufnahme in fester Form sollte bis zu eurem Eintreffen unbedingt abgeschlossen sein(es gibt nichts zu Essen, dafür lustige Trinkspiele).
Werdet Teil von etwas Großem, bringt so viel Alkohol und Freunde mit, wie ihr tragen könnt und sprengt das Wohnheim!
Anna
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Geburtstag,
Party
Mittwoch, April 09, 2008
Sprachgeschichte, Sprachtheorie... Ich liebe es!!
Englisch wird die pure Freude, in diesem Semester!! Bei Latein bin ich mir da noch nicht ganz so sicher. Grammatik gestaltet sich wie gewohnt anspruchsvoll, Prosa ist heute so ziemlich flach gefallen und die Seneca-Vorlesung war mäßig.
Kann man einen Diskurs führen, ohne sich mit dem Inhalt auszukennen, wenn man Sprache beherrscht? Ich bin dabei, dem auf den Grund zu gehen. Das hieße ja, dass man theoretisch jedes Problem erörtern könnte...
"Isn't it funny how we both change?
You look like your father now, your eyes are still the same..."
Noch so in meinem Kopf in letzter Zeit:
- Worte an eine kürzlich Verlassene
Ich kann auch stöhnen. Und es sind deine Hände. (Das liest sich ein bisschen primitiv irgendwie. Klingt beim Denken aber hübsch)
- Was hast du gedacht?
Was hast du eigentlich gedacht? Als du meintest, du könntest grad nicht klar denken und da wär noch was, hinter dem hier. Irgendwas. Was hast du gedacht, als ich vor deinem Himmel verrückt wurde und vergaß zu atmen, während ich von Kirschbäumen sprach?
- Wie hast du eigentlich damals geschlafen?
- Ich bin da gewesen.
Eigentlich immer. Und ich weiß noch nicht, ob das jetzt schade ist oder schön.
- Kaffee ist hier bittersüß und schwarz.
Und es passt zu dem Himmelblau, das meine Augen automatisch auf die Wolkendecke projizieren.
- Ich habe Durst, als hätt ich seit November nichts getrunken. Vom Leben.
Als käme ich aus der totalen Isolation. Und jeder Reiz ein Feuerwerk und jede Sekunde unbedingt wahrzunehmen, als hätte ich nur wenig Zeit, viel zu wenig, um auf meine Haut eine Momentaufnahme der Welt zu zeichen. Und dabei weiß sie gar nicht, wie sie aussieht!
- Wenn du mal groß bist, machst du alles anders.
Und weil du das glaubst, muss ich bleiben. Um mir das anzusehen.
Noch mag es regnen, aber bald - ich sage euch: bald! - wird heißer Asphalt unter unseren Schuhen sein und wir werden vergessen, dass die Zeit vergeht und sich nicht neben uns auf die Parkbank setzen will und der Sommer wird verschwimmen zu einem einzigen Rauschen.
Kann man einen Diskurs führen, ohne sich mit dem Inhalt auszukennen, wenn man Sprache beherrscht? Ich bin dabei, dem auf den Grund zu gehen. Das hieße ja, dass man theoretisch jedes Problem erörtern könnte...
"Isn't it funny how we both change?
You look like your father now, your eyes are still the same..."
Noch so in meinem Kopf in letzter Zeit:
- Worte an eine kürzlich Verlassene
Ich kann auch stöhnen. Und es sind deine Hände. (Das liest sich ein bisschen primitiv irgendwie. Klingt beim Denken aber hübsch)
- Was hast du gedacht?
Was hast du eigentlich gedacht? Als du meintest, du könntest grad nicht klar denken und da wär noch was, hinter dem hier. Irgendwas. Was hast du gedacht, als ich vor deinem Himmel verrückt wurde und vergaß zu atmen, während ich von Kirschbäumen sprach?
- Wie hast du eigentlich damals geschlafen?
- Ich bin da gewesen.
Eigentlich immer. Und ich weiß noch nicht, ob das jetzt schade ist oder schön.
- Kaffee ist hier bittersüß und schwarz.
Und es passt zu dem Himmelblau, das meine Augen automatisch auf die Wolkendecke projizieren.
- Ich habe Durst, als hätt ich seit November nichts getrunken. Vom Leben.
Als käme ich aus der totalen Isolation. Und jeder Reiz ein Feuerwerk und jede Sekunde unbedingt wahrzunehmen, als hätte ich nur wenig Zeit, viel zu wenig, um auf meine Haut eine Momentaufnahme der Welt zu zeichen. Und dabei weiß sie gar nicht, wie sie aussieht!
- Wenn du mal groß bist, machst du alles anders.
Und weil du das glaubst, muss ich bleiben. Um mir das anzusehen.
Noch mag es regnen, aber bald - ich sage euch: bald! - wird heißer Asphalt unter unseren Schuhen sein und wir werden vergessen, dass die Zeit vergeht und sich nicht neben uns auf die Parkbank setzen will und der Sommer wird verschwimmen zu einem einzigen Rauschen.
Montag, April 07, 2008
Bin ich noch ich
Ohne dich ist mein Hals nur leere Knutschfleckleinwand,
bin ich nur wenig, weil ich alles in Briefen an dich schicke,
ohne dich ist mein halbes Flügelpaar nur Hand,
und alles Weltgeschehen nur ein flüchtiger Augenblick,
ohne dich - na klar, ich bin auch ohne dich,
bin ich noch ich nur eben nicht so richtig.
Ohne dich ist mein Herz faustgroßer Muskelkater,
bin ich nur halb konzentriert, suche dich am Horizont,
ohne dich ist mein Gehen und Reden nur Theater,
für ein stummes Publikum, doch da erzähl ich dir nichts von,
ohne dich - na klar, ich bin auch ohne dich
bin ich noch ich nur eben nicht so richtig.
bin ich nur wenig, weil ich alles in Briefen an dich schicke,
ohne dich ist mein halbes Flügelpaar nur Hand,
und alles Weltgeschehen nur ein flüchtiger Augenblick,
ohne dich - na klar, ich bin auch ohne dich,
bin ich noch ich nur eben nicht so richtig.
Ohne dich ist mein Herz faustgroßer Muskelkater,
bin ich nur halb konzentriert, suche dich am Horizont,
ohne dich ist mein Gehen und Reden nur Theater,
für ein stummes Publikum, doch da erzähl ich dir nichts von,
ohne dich - na klar, ich bin auch ohne dich
bin ich noch ich nur eben nicht so richtig.
Samstag, April 05, 2008
Einen Ozean
Und wir sagten immer "Ans Meer, my love", ohne zu sehen, dass wir längst schon unter Wasser stehen...
Wir haben uns einen Ozean geweint, als wir 15 waren und denken immer noch, wir hätten den Mond gesehen, wenn auf der anderen Straßenseite eine Laterne flackert. Wir rennen barfuß durch die Nächte, taumelnd und trunken und werden langsam misstrauisch. Die Luft wird knapp, 20000 Meilen unter dem Meer.
Weißt du, wie ichs mein? Ich weiß, warum unsere Haut salzig schmeckt, warum auf unseren Schultern eine kleinere Last liegt, ich weiß, weshalb wir es ständig rauschen hören und dass die Untertitel uns Artikulation ersetzen mussten. Wir sind Meer. Und ich dachte schon, ich hätte den Mond gesehen, dabei sah ich uns alle untergehen und das Leuchten war nur ein Notsignal.
Und während die Welt den Atem um uns anhält, während sie uns zu bergen versuchen, atmen wir all das, was sie gar nicht wahrnehmen. Und sie geben uns verloren, rettungslos. Nur wir wissen. Wir sind gerettet.
Wir haben uns einen Ozean geweint. Ans Meer, my love.
Wir haben uns einen Ozean geweint, als wir 15 waren und denken immer noch, wir hätten den Mond gesehen, wenn auf der anderen Straßenseite eine Laterne flackert. Wir rennen barfuß durch die Nächte, taumelnd und trunken und werden langsam misstrauisch. Die Luft wird knapp, 20000 Meilen unter dem Meer.
Weißt du, wie ichs mein? Ich weiß, warum unsere Haut salzig schmeckt, warum auf unseren Schultern eine kleinere Last liegt, ich weiß, weshalb wir es ständig rauschen hören und dass die Untertitel uns Artikulation ersetzen mussten. Wir sind Meer. Und ich dachte schon, ich hätte den Mond gesehen, dabei sah ich uns alle untergehen und das Leuchten war nur ein Notsignal.
Und während die Welt den Atem um uns anhält, während sie uns zu bergen versuchen, atmen wir all das, was sie gar nicht wahrnehmen. Und sie geben uns verloren, rettungslos. Nur wir wissen. Wir sind gerettet.
Wir haben uns einen Ozean geweint. Ans Meer, my love.
Freitag, April 04, 2008
Wie hab ich eigentlich so glücklich werden können??!
Ich hab grad sturmfrei in Dessau. Blaste das Haus weg mit Musik, tanze über den Flur und spiele Luftschlagzeug. Was kann ich zu meiner Verteidigung vorbringen?
Susi, mit der ich am Dienstag einen Kaffee trinken wollte und dann erstaunlich viel Zeit totschlug, Juno sah und einem Bräutigam in spe Löcher in die Hose schnitt, die kennt doch tatsächlich Sara Bareilles!!! Echt! KleineWelt sag ich da nur.
Mittwoch Bingegedrunken. Oder eher weniger. Aber lustig wars auf jeden Fall und ich überwinde so langsam das Gefühl, in den Englischkursen keinen richtigen Anschluss zu haben.
Und jetzt? Ich rücke gleich Boxen ans Küchenfenster, mache Musik an und hüpfe, tanze, wälze unseren Rasen kaputt. Heute ist eine weiße Nacht. Ich headbange mich so durch und ihr machts mal hübsch bitte. Alles, was heute beginnt, wird grandios.
Susi, mit der ich am Dienstag einen Kaffee trinken wollte und dann erstaunlich viel Zeit totschlug, Juno sah und einem Bräutigam in spe Löcher in die Hose schnitt, die kennt doch tatsächlich Sara Bareilles!!! Echt! KleineWelt sag ich da nur.
Mittwoch Bingegedrunken. Oder eher weniger. Aber lustig wars auf jeden Fall und ich überwinde so langsam das Gefühl, in den Englischkursen keinen richtigen Anschluss zu haben.
Und jetzt? Ich rücke gleich Boxen ans Küchenfenster, mache Musik an und hüpfe, tanze, wälze unseren Rasen kaputt. Heute ist eine weiße Nacht. Ich headbange mich so durch und ihr machts mal hübsch bitte. Alles, was heute beginnt, wird grandios.
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Dienstag, April 01, 2008
Balkoncafé
Und die Omas gegenüber trinken Kaffee und gießen ihre Blumenkästen, blicken in die Welt mit dieser unerschütterlichen Gewissheit: "Ach, es kommt schon wieder einer...", ein Sommer zum Beispiel. Oder ein neuer Tag. Andere Menschen. Wird schon wieder einer kommen. Ist doch immer so gewesen.
Da ich immer noch nicht den kürzesten Weg zum GWZ weiß, bin ich gestern kurzerhand zu einem Spaziergang dorthin gekommen, mit Salatmayonnaise["Es ist Sommer, es riecht schon wieder nach Salatmayonnaise"] und frisch gemähtem Gras und Sonne. Nach der Einschreibung wurde ich aus einem Café heraus von Anne und Jule erspäht, angerufen und zu einem Kaffee verpflichtet. Danach kochen, aufräumen, lesen, Sommer atmen.
Erst wenn das Parkett geschliffen ist, wirds kaputt getanzt!
Baguetteboden kann man bestimmt auch kaputt tanzen. In diesem Sinne: Raus mit euch, es ist so wunderschön! Euer Herz gehört gegen Wände geworfen, macht was draus!
Da ich immer noch nicht den kürzesten Weg zum GWZ weiß, bin ich gestern kurzerhand zu einem Spaziergang dorthin gekommen, mit Salatmayonnaise["Es ist Sommer, es riecht schon wieder nach Salatmayonnaise"] und frisch gemähtem Gras und Sonne. Nach der Einschreibung wurde ich aus einem Café heraus von Anne und Jule erspäht, angerufen und zu einem Kaffee verpflichtet. Danach kochen, aufräumen, lesen, Sommer atmen.
Erst wenn das Parkett geschliffen ist, wirds kaputt getanzt!
Baguetteboden kann man bestimmt auch kaputt tanzen. In diesem Sinne: Raus mit euch, es ist so wunderschön! Euer Herz gehört gegen Wände geworfen, macht was draus!
Sonntag, März 30, 2008
Und dann schlägt dein Herz
Ach diese Woche... Dienstag hatte mein kleiner Bruder Geburtstag. Mit allem drum und dran. Früh aufstehen und Kaffeetrinken und Patenbesuchen und Oma und Opa. Mittwoch dann in einer Hauruck-Aktion den Pizza-Pasta-Abend(Ja, es gibt sie noch!!!) auf die Beine gestellt mit Franzi, Mia, Friedemann, Lena und meinem großen Bruder. Domino und Wer früher stirbt, ist länger tot gab es zu sehen und der eigentlich obligatorische dritte Film fiel den vorherigen ausufernden Gesprächen zum Opfer, die doch eine gewisse Ereignisfülle bewältigen mussten, weil wir uns so quälend lang nicht gesehen hatten. Das seh ich aber in diesem Moment auch schon wieder etwas entspannter. Schließlich seh ich den guten Friedi spätestens so im Juni wieder, denk ich^^.
Donnerstag dann ganz entspannt nach L E gefahren, um mit meiner Unterschrift zu bestätigen, dass ich mich der Herausforderung "Latein" erneut für ein Semester stellen werde. Einmal an Ort und Stelle hab ich gleich noch das Semesterticket geholt und alle (schwerge-)wichtigen Dinge in mein Zimmer verfrachtet. Im Fahrstuhl im GWZ traf ich dann meine Englischdozentin aus dem Kulturseminar und erfuhr so, dass genau in diesem Moment die Nachklausur für Kulturstudien lief und dass sie Dozenten eben doch manchmal an Namen erinnern können.
Gestern waren noch die Dresdner und Jansens da, um die Geburtstagsfeierei abzuschließen. Helene klimperte eifrig auf dem Keyboard, wir spielten Verstecken, bis wirklich alle Schlupfwinkel ausgereizt waren und Jan-Friedrich betätigte sich noch als Amateurpaläontologe...
Kurz nach halb neun, sackte mich Christian auf, um dem A-Pub endlich mal wieder einen Besuch abzustatten. Es gab auch nicht nur sein Praktikumsende zu feiern, sondern auch die Zusage aus Münster und das taten Thomas, Manu, Hendrik, Mia, Christian und ich dann auch. Inklusive "Die Neunziger!!", Zeitumstellung, "weißt du noch...?", sich auftuenden Abgründen(die lieb ich ja besonders), Bier, Adressentausch, PC-Problemen, "Auf das Ende und den Anfang von allem!" und schließlich einem "Bis ganz bald!". Kurz vor 4 war ich auch schon daheim und kurz nach 8 auch schon wieder aufgewacht, in der Angst, die Welt wär vielleicht nicht mehr da und festgestellt, dass da draußen schon fast Sommer ist, der nicht verschlafen werden kann.
Und jetzt sitz ich hier. Ich wünschte, ich könnte Abende wie gestern oder Mittwoch einfangen, aufnehmen oder zumindest irgendwie nachzeichnen und sie aller Welt zeigen. Die Nächte sind schon wieder weich. Hüllt euch drin ein!
Morgen gehts wieder nach Leipzig, um mich für Englisch einzuschreiben. Und sonstwas.
Donnerstag dann ganz entspannt nach L E gefahren, um mit meiner Unterschrift zu bestätigen, dass ich mich der Herausforderung "Latein" erneut für ein Semester stellen werde. Einmal an Ort und Stelle hab ich gleich noch das Semesterticket geholt und alle (schwerge-)wichtigen Dinge in mein Zimmer verfrachtet. Im Fahrstuhl im GWZ traf ich dann meine Englischdozentin aus dem Kulturseminar und erfuhr so, dass genau in diesem Moment die Nachklausur für Kulturstudien lief und dass sie Dozenten eben doch manchmal an Namen erinnern können.
Gestern waren noch die Dresdner und Jansens da, um die Geburtstagsfeierei abzuschließen. Helene klimperte eifrig auf dem Keyboard, wir spielten Verstecken, bis wirklich alle Schlupfwinkel ausgereizt waren und Jan-Friedrich betätigte sich noch als Amateurpaläontologe...
Kurz nach halb neun, sackte mich Christian auf, um dem A-Pub endlich mal wieder einen Besuch abzustatten. Es gab auch nicht nur sein Praktikumsende zu feiern, sondern auch die Zusage aus Münster und das taten Thomas, Manu, Hendrik, Mia, Christian und ich dann auch. Inklusive "Die Neunziger!!", Zeitumstellung, "weißt du noch...?", sich auftuenden Abgründen(die lieb ich ja besonders), Bier, Adressentausch, PC-Problemen, "Auf das Ende und den Anfang von allem!" und schließlich einem "Bis ganz bald!". Kurz vor 4 war ich auch schon daheim und kurz nach 8 auch schon wieder aufgewacht, in der Angst, die Welt wär vielleicht nicht mehr da und festgestellt, dass da draußen schon fast Sommer ist, der nicht verschlafen werden kann.
Und jetzt sitz ich hier. Ich wünschte, ich könnte Abende wie gestern oder Mittwoch einfangen, aufnehmen oder zumindest irgendwie nachzeichnen und sie aller Welt zeigen. Die Nächte sind schon wieder weich. Hüllt euch drin ein!
Morgen gehts wieder nach Leipzig, um mich für Englisch einzuschreiben. Und sonstwas.
Montag, März 24, 2008
Sie ist ja aus Magdeburg... Dass Sehnsucht süchtig machen kann
das fällt mir jetzt auch ganz unvermittelt ein. Jetzt, wo sie weg ist. Plötzlich? Ich weiß nicht. Aber kurz erstmal auf Anfang. Ich hab hier noch nicht von ihr erzählt, denk ich. Dabei ist es eine ganz wundersame (Nicht-)Begegnung.
Ungefähr 8 Monate bevor dieser Blog entstand, im Februar 2005 schätzungsweise, saß oder stand ich in der Küche und tat irgendwas und hörte - wie nebenbei - Rockland. "Michme und der Rest ist Rock'n Roll" lief gerade und es war eine junge Magdeburgerin zu Gast. Eine mit einem unerhört guten Musikgeschmack und die ein paar Texte las von sich und gerade das erste eigene Buch in Eigenregie vertrieb. Sie war ein gutes Jahr jünger als ich. Und sie klang nach Rebellion und Aufbruch und Schöngeist und dem Herzen in der Hand... ich hab nicht viel mitbekommen von der Radiosendung, nur dass sie auf jetzt.de und neon.de ist.
Und da ging ich auch hin. Und las. Eine Weile lang. Ich sammelte ein paar ihrer Impulse auf und vergaß sie dann in Rom beinah. Bis ich wenig später über Neon Laura fand und den gleichen Rhythmus spürte. Da erinnerte ich mich, warum ich überhaupt diese Plattform aufgesucht hatte. Es hat nie einen Dialog gegeben. Mit dieser Radiostimme. Wahrscheinlich war sie zu sehr damit beschäftigt, der Welt ihren Stempel aufzudrücken.
Was ich mit Laura besprach, setzte an dem Punkt an, wo sie meine Neugier geweckt hatte. Sie hatte mich begeistert. Auch wenn ich sie kaum noch las. Nur ganz selten schaute ich noch, was sie so macht und ob sich da noch was bewegt. Ich hatte genug eigene Bewegung auf einmal.
Bis heute. Durch Zufall bin ich auf einen ihrer älteren Texte gestoßen und spürte wieder, dass mich ihre Sprache, ihr Mund, ihr Gehen im Text doch geprägt hat irgendwie und ich hab mal geguckt, was es Neues gibt bei ihr und welche Wellen wohl über sie geschlagen sind in den letzten 2 Jahren... aber bei Neon ist sie schon seit 12 Monaten still. Ihre private Internetpräsenz ist nicht zu erreichen...
Und ich bin ein bisschen traurig. Gerne hätte ich sie groß werden sehen, hätte... und bin doch dankbar darum und werde sie nicht googlen. Denn für voerst, für diese Spielzeit ist es vorüber und die Richtung, die ich aus ihren Elipsen machte, eine ganz andere und sie bleibt ein ewig ungeborenes Alter Ego dieses Sommers 2005, noch bevor der Endlossommer kam und ich denke nur noch selten an sie und denke sie eigentlich permanent, denke in ihrem Sprachfluss und bin so brutal wie jetzt, weil sie ein Stück Horizont in mir erweitert hat damals vor langer Zeit.
Wenn sie jetzt lacht, lacht sie mich aus. Dass Sehnsucht süchtig machen kann beim zusehen, das muss mein Fazit sein. Und dass es Schicksal war. Vielleicht.
Du bist Heldin.
Ungefähr 8 Monate bevor dieser Blog entstand, im Februar 2005 schätzungsweise, saß oder stand ich in der Küche und tat irgendwas und hörte - wie nebenbei - Rockland. "Michme und der Rest ist Rock'n Roll" lief gerade und es war eine junge Magdeburgerin zu Gast. Eine mit einem unerhört guten Musikgeschmack und die ein paar Texte las von sich und gerade das erste eigene Buch in Eigenregie vertrieb. Sie war ein gutes Jahr jünger als ich. Und sie klang nach Rebellion und Aufbruch und Schöngeist und dem Herzen in der Hand... ich hab nicht viel mitbekommen von der Radiosendung, nur dass sie auf jetzt.de und neon.de ist.
Und da ging ich auch hin. Und las. Eine Weile lang. Ich sammelte ein paar ihrer Impulse auf und vergaß sie dann in Rom beinah. Bis ich wenig später über Neon Laura fand und den gleichen Rhythmus spürte. Da erinnerte ich mich, warum ich überhaupt diese Plattform aufgesucht hatte. Es hat nie einen Dialog gegeben. Mit dieser Radiostimme. Wahrscheinlich war sie zu sehr damit beschäftigt, der Welt ihren Stempel aufzudrücken.
Was ich mit Laura besprach, setzte an dem Punkt an, wo sie meine Neugier geweckt hatte. Sie hatte mich begeistert. Auch wenn ich sie kaum noch las. Nur ganz selten schaute ich noch, was sie so macht und ob sich da noch was bewegt. Ich hatte genug eigene Bewegung auf einmal.
Bis heute. Durch Zufall bin ich auf einen ihrer älteren Texte gestoßen und spürte wieder, dass mich ihre Sprache, ihr Mund, ihr Gehen im Text doch geprägt hat irgendwie und ich hab mal geguckt, was es Neues gibt bei ihr und welche Wellen wohl über sie geschlagen sind in den letzten 2 Jahren... aber bei Neon ist sie schon seit 12 Monaten still. Ihre private Internetpräsenz ist nicht zu erreichen...
Und ich bin ein bisschen traurig. Gerne hätte ich sie groß werden sehen, hätte... und bin doch dankbar darum und werde sie nicht googlen. Denn für voerst, für diese Spielzeit ist es vorüber und die Richtung, die ich aus ihren Elipsen machte, eine ganz andere und sie bleibt ein ewig ungeborenes Alter Ego dieses Sommers 2005, noch bevor der Endlossommer kam und ich denke nur noch selten an sie und denke sie eigentlich permanent, denke in ihrem Sprachfluss und bin so brutal wie jetzt, weil sie ein Stück Horizont in mir erweitert hat damals vor langer Zeit.
Wenn sie jetzt lacht, lacht sie mich aus. Dass Sehnsucht süchtig machen kann beim zusehen, das muss mein Fazit sein. Und dass es Schicksal war. Vielleicht.
Du bist Heldin.
Sonntag, März 23, 2008
Wir beide sind aus verschiedenem Holz
Ostern ist dieses Jahr dann doch ein wenig weihnachtlich ausgefallen, muss ich sagen... schön wars trotzdem. Und im Einklang mit der Liturgie. Wenn das mal nix is!
Einige wissen es schon: Egal ob es um körperlose Stimmen oder simulierte Berührungen geht - ich habe die Erlaubnis für unechte Wahrnehmungen. Und es ist eine neue hinzugekommen. Ich habe derzeit Hände auf den Schulterblättern. Das ist eigentlich ganz schön, muss ich sagen. Als hielte mir jemand den Rücken frei.
Einige wissen es schon: Egal ob es um körperlose Stimmen oder simulierte Berührungen geht - ich habe die Erlaubnis für unechte Wahrnehmungen. Und es ist eine neue hinzugekommen. Ich habe derzeit Hände auf den Schulterblättern. Das ist eigentlich ganz schön, muss ich sagen. Als hielte mir jemand den Rücken frei.
Freitag, März 21, 2008
Friedi kommt! Und Teenieträume werden wahr. Werden wahr?!
Bevor ich mal wieder peinliche Einblicke in mein Inneres gebe: Friedemann kommt! Yeeha!
So. Genug abgelenkt^^. Paula. Ich meine... wer kennt Paula nicht? Eben! Und da ich persönlich ja eigentlich schon immer (natürlich möglichst unauffällig) auf Elektropop stehe, besitze ich auch Alben von Paula. Jetzt erscheint am 9.5. das neue. Seit Ewigkeiten will ich Paula live sehen. Gescheitert ist es in der Vergangenheit am Geld, am Ort, am Termin und in letzter Zeit vor allem daran, dass es keine Termin gab. Aber jetzt sind sie zurück, zuckersüß und wortspielerisch wie eh und je und mit beat natürlich. Und ein bisschen naiv. Und am 18. Mai sind sie in Leipzig. In Leipzig! Teenieträume werden wahr! Ich gestehe - bei der Stimme von Elke Brauweiler werd ich schwach...
Ich fühle mich an dieser Stelle meines Lebens grade sehr pop, sehr leicht mit einem Hauch Pathos und Zuckerwattewolken.
Damit aber nicht genug. Olli Schulz kommt auch. Am 17. April. Für gar nicht so teuer. Genauer: Mit 12 Euronen simmer dabei. Sucht noch jemand ein bisschen Plattflair für einen Abend?
Und Kleingledprinzessin(9.5.) und KATE MOSH(31.5.)!!!!!
Fehlt jetzt noch Tegan and Sara... ^^ ja gut, die waren ja Montag erst in Berlin... Aber warum kriegt Schweden 2 Termine und Deutschland nur einen??!!
Nein, ich werde nicht auf all diese Konzerte gehen. Aber auf mindestens 1 der genannten.
Ach und - ich scheine da jemanden verärgert zu haben. Ganz unabsichtlich. Und das ist jetzt dann doch etwas seltsam... denn entweder ich bilde mir das nur ein oder da geht eben doch was auf Herzebene. Ich bleibe vorerst mal vage. Bis ich weiß, wie ich in Ungnade gefallen bin.
So. Genug abgelenkt^^. Paula. Ich meine... wer kennt Paula nicht? Eben! Und da ich persönlich ja eigentlich schon immer (natürlich möglichst unauffällig) auf Elektropop stehe, besitze ich auch Alben von Paula. Jetzt erscheint am 9.5. das neue. Seit Ewigkeiten will ich Paula live sehen. Gescheitert ist es in der Vergangenheit am Geld, am Ort, am Termin und in letzter Zeit vor allem daran, dass es keine Termin gab. Aber jetzt sind sie zurück, zuckersüß und wortspielerisch wie eh und je und mit beat natürlich. Und ein bisschen naiv. Und am 18. Mai sind sie in Leipzig. In Leipzig! Teenieträume werden wahr! Ich gestehe - bei der Stimme von Elke Brauweiler werd ich schwach...
Ich fühle mich an dieser Stelle meines Lebens grade sehr pop, sehr leicht mit einem Hauch Pathos und Zuckerwattewolken.
Damit aber nicht genug. Olli Schulz kommt auch. Am 17. April. Für gar nicht so teuer. Genauer: Mit 12 Euronen simmer dabei. Sucht noch jemand ein bisschen Plattflair für einen Abend?
Und Kleingledprinzessin(9.5.) und KATE MOSH(31.5.)!!!!!
Fehlt jetzt noch Tegan and Sara... ^^ ja gut, die waren ja Montag erst in Berlin... Aber warum kriegt Schweden 2 Termine und Deutschland nur einen??!!
Nein, ich werde nicht auf all diese Konzerte gehen. Aber auf mindestens 1 der genannten.
Ach und - ich scheine da jemanden verärgert zu haben. Ganz unabsichtlich. Und das ist jetzt dann doch etwas seltsam... denn entweder ich bilde mir das nur ein oder da geht eben doch was auf Herzebene. Ich bleibe vorerst mal vage. Bis ich weiß, wie ich in Ungnade gefallen bin.
Dienstag, März 18, 2008
Und das Ticktack
der Zeiger tropft die Wände hinab, als könnte ich jede Sekunde, die ich in diesem Gefühl, ganz zu sein, zubringe, jeden Augenblick, der nicht unbewusst durch meine Hände geglitten ist während ich nur Liebe war und Puls aufsammeln und dir schenken. Später. Du hättest noch die weißen Nächte im Haar und längst gefühlt, dass du nur Verzierung bist, nur Schmuck und nicht Begründung, nicht Logik, nicht Sinn und dass du mehr auch nicht sein könntest und nur deswegen du sein kannst und frei. Und ich schenkte dir das Ticktack und das Rauschen, in dem ich mich gefühlt und von Zeit zu Zeit dich gedacht hatte.
Sonntag, März 16, 2008
soooooooooo klein. Dass überhaupt so viele Menschen draufpassen!
Heute habe ich der Mia noch davon erzählt...
...But alive! war eine Band. Und ist einer der Gründe, warum ich Kettcar so schnell lieben gelernt habe. Und ganz zum Ende der 90er - nämlich 1999 - kam dann das letzte Album "Hallo Endorphin" raus. Dass ich auch heute noch in Pahsen exzessiv höre. Nicht zuletzt weil ich die Lieder teilweise so geile Filmeinspieler haben. So auch "Vom 3er" -
Sie: "Kommst Du noch mit hoch auf 'ne Tasse Kaffee?"
Er: "Ich trinke keinen Kaffee!"
Sie: "Ich hab' auch keinen da."
Und ich habe mich öfter schon gefragt, aus welchem Film das wohl kommen mag, habe mir aber nie die Mühe gemacht, das tatsächlich mal zu gucken. Heute jedenfalls tat ichs dann doch, eben weil ichs der Mia heut erzählt hab und ich war baff. Die Welt ist so klein! Dass überhaupt so viele Menschen draufpassen! unklar! Es stammt nämlich aus "Brassed off!", einem wunderbaren Film mit großartiger Bläsermusik, den ich im letzten Semester in meinem Englischseminar teilweise gesehen habe, in der Einheit zur Kohleindustrie und die damit verbundene Kultur(blaskapellen... und so...) und wir haben diese Szene gesehen und ich hatte noch tagelang das Stück im Kopf.
Ich finde derzeit keinen Ausschnitt mit dem Zitat leider. Aber es ist toll.
...But alive! war eine Band. Und ist einer der Gründe, warum ich Kettcar so schnell lieben gelernt habe. Und ganz zum Ende der 90er - nämlich 1999 - kam dann das letzte Album "Hallo Endorphin" raus. Dass ich auch heute noch in Pahsen exzessiv höre. Nicht zuletzt weil ich die Lieder teilweise so geile Filmeinspieler haben. So auch "Vom 3er" -
Sie: "Kommst Du noch mit hoch auf 'ne Tasse Kaffee?"
Er: "Ich trinke keinen Kaffee!"
Sie: "Ich hab' auch keinen da."
Und ich habe mich öfter schon gefragt, aus welchem Film das wohl kommen mag, habe mir aber nie die Mühe gemacht, das tatsächlich mal zu gucken. Heute jedenfalls tat ichs dann doch, eben weil ichs der Mia heut erzählt hab und ich war baff. Die Welt ist so klein! Dass überhaupt so viele Menschen draufpassen! unklar! Es stammt nämlich aus "Brassed off!", einem wunderbaren Film mit großartiger Bläsermusik, den ich im letzten Semester in meinem Englischseminar teilweise gesehen habe, in der Einheit zur Kohleindustrie und die damit verbundene Kultur(blaskapellen... und so...) und wir haben diese Szene gesehen und ich hatte noch tagelang das Stück im Kopf.
Ich finde derzeit keinen Ausschnitt mit dem Zitat leider. Aber es ist toll.
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And my mind goes... blank.
Dafür sind wir gemacht. Dieses junge Leben verrückt und frei.
Freitag feierte Matthias seinen Geburtstag, was nach einem eher beschaulichen Start, doch noch in echte Unterhaltsamkeit ausartete(die Musik kam mir später auch besser vor... irgendwie) mit gescheitertem Pole-Dance, halb ersetzendem(und schrecklich schwankenden) Lapdance, zunehmend lauteren und sinnloseren Gesprächen und dem abschließenden Spaziergang zum Bahnhof, wo wir noch kurz bei McDonald's aufschlugen.
Gute 5 Stunden später war ich dann auch schon wieder in der senkrechten und hetzte mich Richtung Bahnhof, um tatsächlich - wie angekündigt - zu einer Zeit in Dessau zu sein, die man noch dem Oberbegriff "Vormittag" zuordnen kann... Aber motiviertes zeitig aufstehen wird von der deutschen Bahn eben doch nicht belohnt. Der Zug hatte 26 Minuten Verspätung, in denen ich mir dann die Cosplayer rechts und links und überall angesehen habe. Hatte auch was.
Samstagabend dann Richtung Coswig, Hendrix Geburtstag feiern. Unsere Gruppe traf zwar mit leichter Verspätung, dafür aber ziel- und stilsicher(unser ist der Bordstein!) ein. Wobei ich ja eigentlich nicht so richtig auf eine Outdoorveranstaltung vorbereitet war und jetzt nun also dankbar bin - endlich, endlich wieder draußen! Und Feuer! Das auch. Krude Gespräche wie immer, keine Gitarre - wie ungewöhnlich! - und Frühtück, das Tolle mit Kaffee und Brötchen und Ei und so, das sich Julia und Manu zugunsten des frühen Aufbruchs entgehen ließen.
Jetzt? Jetzt lese ich auf Studivz die Nachrichten von den Menschen, die ich offensichtlich Freitag kennengelernt habe und weiß grad nicht so recht wohin damit... vielleicht morgen. Vielleicht später.
Freitag feierte Matthias seinen Geburtstag, was nach einem eher beschaulichen Start, doch noch in echte Unterhaltsamkeit ausartete(die Musik kam mir später auch besser vor... irgendwie) mit gescheitertem Pole-Dance, halb ersetzendem(und schrecklich schwankenden) Lapdance, zunehmend lauteren und sinnloseren Gesprächen und dem abschließenden Spaziergang zum Bahnhof, wo wir noch kurz bei McDonald's aufschlugen.
Gute 5 Stunden später war ich dann auch schon wieder in der senkrechten und hetzte mich Richtung Bahnhof, um tatsächlich - wie angekündigt - zu einer Zeit in Dessau zu sein, die man noch dem Oberbegriff "Vormittag" zuordnen kann... Aber motiviertes zeitig aufstehen wird von der deutschen Bahn eben doch nicht belohnt. Der Zug hatte 26 Minuten Verspätung, in denen ich mir dann die Cosplayer rechts und links und überall angesehen habe. Hatte auch was.
Samstagabend dann Richtung Coswig, Hendrix Geburtstag feiern. Unsere Gruppe traf zwar mit leichter Verspätung, dafür aber ziel- und stilsicher(unser ist der Bordstein!) ein. Wobei ich ja eigentlich nicht so richtig auf eine Outdoorveranstaltung vorbereitet war und jetzt nun also dankbar bin - endlich, endlich wieder draußen! Und Feuer! Das auch. Krude Gespräche wie immer, keine Gitarre - wie ungewöhnlich! - und Frühtück, das Tolle mit Kaffee und Brötchen und Ei und so, das sich Julia und Manu zugunsten des frühen Aufbruchs entgehen ließen.
Jetzt? Jetzt lese ich auf Studivz die Nachrichten von den Menschen, die ich offensichtlich Freitag kennengelernt habe und weiß grad nicht so recht wohin damit... vielleicht morgen. Vielleicht später.
Mittwoch, März 12, 2008
Halleluja sushi sushi bang bang gong gong - das ist der Sommer
Ich würde sagen, es tut mir nicht Leid
und es tut mir nicht weh,
wenns so wär,
wenns so wär - könntest dus verstehen?
Da liegt Salz in dem Wind, der gegen die Häuserwände schlägt. Es ist Meer, es ist Sommer, es ist wunderschön.
Es ist Zeit, ganz kurz "weißt du noch?" zu fragen, bevor das Blut wieder in Sturbächen fließt. Es hat mich gefreut.
und es tut mir nicht weh,
wenns so wär,
wenns so wär - könntest dus verstehen?
Da liegt Salz in dem Wind, der gegen die Häuserwände schlägt. Es ist Meer, es ist Sommer, es ist wunderschön.
Es ist Zeit, ganz kurz "weißt du noch?" zu fragen, bevor das Blut wieder in Sturbächen fließt. Es hat mich gefreut.
Samstag, März 08, 2008
Kettcar, warum tust du mir das an??!!
Kettcar sind in Leipzig am 1. Mai. Das weiß ich schon eine Weile. Als ich es erfuhr hatte ich grad kurz kein Geld, dann vergaß ich es für kurze Zeit und heute ist es ausverkauft!!! aaaaaaahhhhhh!!!! Genauer gesagt: Ich kann noch Karten für Rostock, Osnabrück oder Essen haben... was alles nicht wirklich umme Ecke liegt...
Ich bin tief getroffen und geh jetzt meine Wunden lecken.
Das neue Kettcar Album "Sylt" erscheint am 18.4.
Edit: 20 Minuten später:
Kommando zurück. Ich hab Karten. 2. Vielleicht will ja noch jemand mitkommen. Will jemand?^^
Ich bin tief getroffen und geh jetzt meine Wunden lecken.
Das neue Kettcar Album "Sylt" erscheint am 18.4.
Edit: 20 Minuten später:
Kommando zurück. Ich hab Karten. 2. Vielleicht will ja noch jemand mitkommen. Will jemand?^^
Mittwoch, März 05, 2008
You are my best friend, you know?
Dass es bei mir eine Bester-Freund-Problematik gibt, haben meine Kommilitonen bereits erfahren. Wenn ich von meinem besten Freund spreche, wissen sie meist nicht sofort, um wen es sich gerade handelt. Wobei sich 2 diesen Titel bereits fest angeeignet haben und einer es auf jeden Fall in Gedanken schon ist.
Ohne sie bin ich weniger als ein halber Mensch und gerade musste ich mir eine Packung Taschentücher holen, weil ich in letzter Zeit beim Gedanken an sie zu spontaner Flüssigkeitsabgabe durch die Augen neige. Es ist schwierig gerade. Mit jedem von ihnen.
Einen habe ich vor einem knappen Jahr hier feilgeboten, ich habe ihn verraten und es irgendwie bis heute unterlassen mich richtig dafür zu entschuldigen, danach verliebte ich mich in seine Freundin und es wurde hart irgendwie zusammenhängend zu kommunizieren. Er fehlt mir wie eine amputierte Hand. Ich bin raus gefahren in den Ort, wo er gewohnt hat und konnte ihn nicht finden außerhalb meines Kopfes. Und jetzt liege ich nächtelang wach und frage mich, ob es möglicherweise zu Ende ist, ob es wohl vorbei ist, das, was nicht weniger war als eine tiefe Herzverbundenheit. Aber von Zeit zu Zeit hoffe ich noch... hoffe auf ein "eines Tages" und biete dir ein unendliches "meine Türen stehen offen". Ich hätte damals wohl nicht gedacht, dass ich dich so liebe.
Der andere, der dieses Prädikat "bester Freund" mit vollem Stolz trägt und ganz bewusst... Seine Kontaktfähigkeit ist auf persönliche Präsenz beschränkt. Das habe ich vorher gewusst. Er ist nicht für Briefe, Mails, Telefonate... Und noch dazu ist er ein verdammt ehrgeiziges Kerlchen. Einer der inzwischen - nach dem ersten Semester - ein neues Leben Marke Eigenbau in den Händen hält, auf das er bestimmt mächtig stolz sein kann. Wenn ich es mir leisten könnte, würde ich alle 3 Wochen zu ihm fahren und reden. Nichts sonst. Aber ich kann es mir beim besten Willen nicht leisten. Ich versuche hin und wieder eine Kontaktaufnahme, wenn er mir besonders fehlt, meistens nützt das nicht viel. Es ist nicht direkt seine Schuld. Life got in the way. Das weiß ich wohl. Ich bin nicht ganz so naiv, wie es manchmal erscheint. Aber es ist so unheimlich schwer, ihn nur alle 3 Monate zu sehen und wenn dann kurz. Er als meine ausgelagerte Ratio, als der einzige Mann, den ich nüchtern ertragen kann. Trotzdem. Ich weiß, dass er sich nicht vorstellen kann, dass es Momente gibt, in denen ich schluchzend darauf warte, dass er endlich, endlich wieder kommt. Und wenns nur für einen Tag ist.
Um den dritten sorge ich micht prophylaktisch schon mal. Denn bald, viel zu bald ist auch er weit weg und nur noch für nächtliche icq-Konversationen zu haben(das will ich doch stark hoffen!!!) und nicht mehr, als mein angestammtes Gegenüber im A-Pub und nicht als mein privates Taxi und nicht als der, der ein unverkennbares Talent dafür hat, da zu sein. Ob an Dessauer Wochenende oder zum kurzfristigen Besuch in Leipzig oder für einen Berlintrip. Das wird mir fehlen. Mich einsam zu fühlen und ihn anzurufen und dann ist es weg. Aber ich weiß. Ich weiß, dass er hier nicht bleiben kann, dass er diese neue Stadt verblüffen wird und dass ich ein bisschen neidisch auf sie sein werde, weil sie vielleicht gar nicht weiß, wieviel sie gewinnt.
Und da gibt es noch einen jungen Mann... Ich habe ihn in Leipzig kennen gelernt. Und ich kann noch gar nicht so viel über ihn sagen, außer vielleicht, dass er auch so ein wunderbarer Mensch ist. Einer, der meine Nächte ertragen müssen wird. He could be my roof and my ceiling, he could be something I can believe in. Er ist mir bereits teuer. Ihr merkts.
I'm pathetic I know. Natürlich. Ja. Wir werden erwachsen. Und so Zeug. War alles abzusehen. Das traurige ist... Das wirklich traurige ist, dass die ersten beiden, diesen Blog leider nicht mehr verfolgen. Was ich sehr schade finde. Denn im Grunde sind viele Einträge hier eine Art offener Brief... und es fehlt mir den einen dazu lachen zu lesen und von dem andern wenigstens zu wissen, dass er weiß, wo ich mich gerade befinde.
Genug geheult. Ich weiß noch, was ich vorgestern erst erzählt habe: Kommt alles, wie es soll. Auch das gehört dazu. Ich wollte nur mal gesagt haben, dass es schmerzt(übrigens trifft das für die Abwesenheit vieler Personen zu... nur nicht so extrem).
Ich würd euch weniger lieben, wenn ich könnte. Ich würds versuchen. Aber es hat keinen Sinn. Es geht einfach nicht.
Ohne sie bin ich weniger als ein halber Mensch und gerade musste ich mir eine Packung Taschentücher holen, weil ich in letzter Zeit beim Gedanken an sie zu spontaner Flüssigkeitsabgabe durch die Augen neige. Es ist schwierig gerade. Mit jedem von ihnen.
Einen habe ich vor einem knappen Jahr hier feilgeboten, ich habe ihn verraten und es irgendwie bis heute unterlassen mich richtig dafür zu entschuldigen, danach verliebte ich mich in seine Freundin und es wurde hart irgendwie zusammenhängend zu kommunizieren. Er fehlt mir wie eine amputierte Hand. Ich bin raus gefahren in den Ort, wo er gewohnt hat und konnte ihn nicht finden außerhalb meines Kopfes. Und jetzt liege ich nächtelang wach und frage mich, ob es möglicherweise zu Ende ist, ob es wohl vorbei ist, das, was nicht weniger war als eine tiefe Herzverbundenheit. Aber von Zeit zu Zeit hoffe ich noch... hoffe auf ein "eines Tages" und biete dir ein unendliches "meine Türen stehen offen". Ich hätte damals wohl nicht gedacht, dass ich dich so liebe.
Der andere, der dieses Prädikat "bester Freund" mit vollem Stolz trägt und ganz bewusst... Seine Kontaktfähigkeit ist auf persönliche Präsenz beschränkt. Das habe ich vorher gewusst. Er ist nicht für Briefe, Mails, Telefonate... Und noch dazu ist er ein verdammt ehrgeiziges Kerlchen. Einer der inzwischen - nach dem ersten Semester - ein neues Leben Marke Eigenbau in den Händen hält, auf das er bestimmt mächtig stolz sein kann. Wenn ich es mir leisten könnte, würde ich alle 3 Wochen zu ihm fahren und reden. Nichts sonst. Aber ich kann es mir beim besten Willen nicht leisten. Ich versuche hin und wieder eine Kontaktaufnahme, wenn er mir besonders fehlt, meistens nützt das nicht viel. Es ist nicht direkt seine Schuld. Life got in the way. Das weiß ich wohl. Ich bin nicht ganz so naiv, wie es manchmal erscheint. Aber es ist so unheimlich schwer, ihn nur alle 3 Monate zu sehen und wenn dann kurz. Er als meine ausgelagerte Ratio, als der einzige Mann, den ich nüchtern ertragen kann. Trotzdem. Ich weiß, dass er sich nicht vorstellen kann, dass es Momente gibt, in denen ich schluchzend darauf warte, dass er endlich, endlich wieder kommt. Und wenns nur für einen Tag ist.
Um den dritten sorge ich micht prophylaktisch schon mal. Denn bald, viel zu bald ist auch er weit weg und nur noch für nächtliche icq-Konversationen zu haben(das will ich doch stark hoffen!!!) und nicht mehr, als mein angestammtes Gegenüber im A-Pub und nicht als mein privates Taxi und nicht als der, der ein unverkennbares Talent dafür hat, da zu sein. Ob an Dessauer Wochenende oder zum kurzfristigen Besuch in Leipzig oder für einen Berlintrip. Das wird mir fehlen. Mich einsam zu fühlen und ihn anzurufen und dann ist es weg. Aber ich weiß. Ich weiß, dass er hier nicht bleiben kann, dass er diese neue Stadt verblüffen wird und dass ich ein bisschen neidisch auf sie sein werde, weil sie vielleicht gar nicht weiß, wieviel sie gewinnt.
Und da gibt es noch einen jungen Mann... Ich habe ihn in Leipzig kennen gelernt. Und ich kann noch gar nicht so viel über ihn sagen, außer vielleicht, dass er auch so ein wunderbarer Mensch ist. Einer, der meine Nächte ertragen müssen wird. He could be my roof and my ceiling, he could be something I can believe in. Er ist mir bereits teuer. Ihr merkts.
I'm pathetic I know. Natürlich. Ja. Wir werden erwachsen. Und so Zeug. War alles abzusehen. Das traurige ist... Das wirklich traurige ist, dass die ersten beiden, diesen Blog leider nicht mehr verfolgen. Was ich sehr schade finde. Denn im Grunde sind viele Einträge hier eine Art offener Brief... und es fehlt mir den einen dazu lachen zu lesen und von dem andern wenigstens zu wissen, dass er weiß, wo ich mich gerade befinde.
Genug geheult. Ich weiß noch, was ich vorgestern erst erzählt habe: Kommt alles, wie es soll. Auch das gehört dazu. Ich wollte nur mal gesagt haben, dass es schmerzt(übrigens trifft das für die Abwesenheit vieler Personen zu... nur nicht so extrem).
Ich würd euch weniger lieben, wenn ich könnte. Ich würds versuchen. Aber es hat keinen Sinn. Es geht einfach nicht.
Dienstag, März 04, 2008
Walcott, don't you know that it's insane?
Out of Cape Cod tonight.
Ich bin bereits in der Nägelkau-aber-nur-als-Geste-denn-meine-Zähne-sind-einfach-nicht-für-Nägelkauen-geschaffen-Phase. Es ist schlimm. Ich bin auf Sozialkontaktefishingtour. Habe wahrscheinlich das erste Date der Saison(das natürlich kein Date sein wird^^... aber alles nicht so einfach) und habe mich noch nicht ganz für eine Reaktion entschieden. Sie ist witzig, sie ist klug, sie ist schön. Aber abwarten. Ich muss erstmal das mit den Nägeln überstehen.
Sonst so? Ich habe inzwischen alle Prüfungsergebnisse.
Ich bin aus dem ersten Semester zurück gekehrt, einen Triumph in den Händen haltend. Zumindest für Englisch trifft das zu[Kulturs.:1,3; Liter.:1,0]. Englisch ist mein ganzer Stolz und rein fachlich auch mein größter Spaß im Unialltag. Ich kriege ein bisschen Gänsehaut, wenn ich an synchrone und diachrone Linguistik denke und kann kaum erwarten, meine neuen Dozenten kennenzulernen... es ist ein wenig gruselig, das gebe ich zu^^. Aber meine Englischmitstudenten sind leider nicht so offen, wie die kollektiv verzweifelten und über allem doch ziemlich lockeren Lateiner.
Latein gestaltet sich allerdings schwieriger in der Auswertung. Ich habe meine Erwartungen übertroffen. Das ohne Zweifel. Nur habe ich festgestellt, dass das nicht unbedingt reicht, um meinen Ansprüchen zu genügen[Philologie:3,0; Lektüre:2,0: Grammatik: 4,0]. Wenn ich mir die Veranstaltungen für das nächste Semester ansehe, überkommt mich ein starker Drang, 3 doppelte Espresso zu exen und wenn ich die Dozentennamen lese, bedauere ich den Verlust von Schrämmchen. Ich freue mich auf Lerngruppen, maulen über Grammatik II, ganz viele seltsame aber aufrichtig nette Menschen und ein kleines bisschen "alles ist Fisch".
[Zum Gesamtschnitt kommt übrigens noch Griechisch dazu, was dann 2,43 macht.]
Was macht das also unterm Strich? Oder anders gefragt: Schatz, wie war ich?(Pun intended)
Ich möchte das Ergebnis, das für mich dabei herauskommt ein wenig elaborieren. Die Entscheidung, ob ich mir nun für das erste Semester rote oder schwarze Zahlen aufschreibe, hängt nämlich nicht so sehr von meinem Kontostand(alles schwarz, keine Sorge^^), sondern eher von einem Grundsatz ab, der bei mir demnächst einjähriges Bestehen feiert: "Kommt alles, wie es soll.". Dieser Satz erklärt mein Nichtglauben an Nachprüfungen(obwohl ich das dann vielleicht sobald ich welche schreiben muss, anders sehe), die geschlossenen Augen bei der Wahl meiner Profilfächer für die Oberstufe, mein seltsam anmutendes, beinahe unerschütterliches Vertrauen in Zufallsbekanntschaften(sind nicht alle Bekanntschaften zufällig? Nun ja... manche mehr und manche weniger ;) ) und noch so einiges mehr.
Ich wills mal so sagen: Ich hätte mich vermutlich nicht ganz gefordert gefühlt, wenn Latein deutlich besser ausgefallen wäre und hätte möglicherweise mit dem Gedanken spielen können, zu Biologie zu wechseln(Und davon verstehe ich genau so wenig, wie wenn du mir die Kernschmelze auf Suaheli erklärst, während ich mir die Ohren zuhalte und laut "Dancing Queen" singe) oder irgendetwas in der Preisklasse.
Was kann ich noch zur Verteidigung einer positiven Bilanz vorlegen außer der bereits allseits erwarteten Relativierung?
Ich mag Leipzig. Jedesmal wenn ich aus dem Bahnhof komme, will ich mich zu Boden werfen und kurz über den Asphalt streichen, damit sie weiß, dass ich wieder da bin(Ja, natürlich ist Leipzig eine Frau[urbs Libzi - urbs, urbis, f]{außerdem, wenn man auf bahn.de laipzig eingibt, findet man trotzdem zur wunderbaren Messestadt, was jetzt zugegeben nichts mit ihrer Weiblichkeit zu tun hat^^}). Ich mag Leipzig aber nicht nur, weil es Leipzig ist, sondern auch oder vor allem, wegen so vielen tollen Menschen, dass ich es kaum fassen kann. Es reicht für Sehnsucht. Es könnte alles sein. ^^. Bis Anfang Januar dachte ich immer mal wieder flüchtig über ein "gleich nochmal" nach, nochmal neu, nochmal Augen zu und springen... inzwischen gehts nicht mehr, ich bin schon zu heimisch in diesem neu und verrückt und wild und frei.
Whouston, wir sind erfolgreich gewesen. ;P[Nein ich bin nicht blöd und meine ganz sicher nicht Houston - Whitney, wir habens geschafft!]
Ich will euch noch so vieles sagen! Musikempfehlungen:
Herrenmagazin
Herr Holle (alles so gleich oder Rüdiger hier)
Marit Bergman (sie wird immer toller!)
Die Kleingeldprinzessin und die Stadtpiraten (öffentlicher Nahverkehr...)
Grand Island
Villa Lada
Herr.Holle, Villa Lada und Grand Island werden auch auf dem La Pampa zugegen sein - mag mich jemand begleiten?
Ich bin bereits in der Nägelkau-aber-nur-als-Geste-denn-meine-Zähne-sind-einfach-nicht-für-Nägelkauen-geschaffen-Phase. Es ist schlimm. Ich bin auf Sozialkontaktefishingtour. Habe wahrscheinlich das erste Date der Saison(das natürlich kein Date sein wird^^... aber alles nicht so einfach) und habe mich noch nicht ganz für eine Reaktion entschieden. Sie ist witzig, sie ist klug, sie ist schön. Aber abwarten. Ich muss erstmal das mit den Nägeln überstehen.
Sonst so? Ich habe inzwischen alle Prüfungsergebnisse.
Ich bin aus dem ersten Semester zurück gekehrt, einen Triumph in den Händen haltend. Zumindest für Englisch trifft das zu[Kulturs.:1,3; Liter.:1,0]. Englisch ist mein ganzer Stolz und rein fachlich auch mein größter Spaß im Unialltag. Ich kriege ein bisschen Gänsehaut, wenn ich an synchrone und diachrone Linguistik denke und kann kaum erwarten, meine neuen Dozenten kennenzulernen... es ist ein wenig gruselig, das gebe ich zu^^. Aber meine Englischmitstudenten sind leider nicht so offen, wie die kollektiv verzweifelten und über allem doch ziemlich lockeren Lateiner.
Latein gestaltet sich allerdings schwieriger in der Auswertung. Ich habe meine Erwartungen übertroffen. Das ohne Zweifel. Nur habe ich festgestellt, dass das nicht unbedingt reicht, um meinen Ansprüchen zu genügen[Philologie:3,0; Lektüre:2,0: Grammatik: 4,0]. Wenn ich mir die Veranstaltungen für das nächste Semester ansehe, überkommt mich ein starker Drang, 3 doppelte Espresso zu exen und wenn ich die Dozentennamen lese, bedauere ich den Verlust von Schrämmchen. Ich freue mich auf Lerngruppen, maulen über Grammatik II, ganz viele seltsame aber aufrichtig nette Menschen und ein kleines bisschen "alles ist Fisch".
[Zum Gesamtschnitt kommt übrigens noch Griechisch dazu, was dann 2,43 macht.]
Was macht das also unterm Strich? Oder anders gefragt: Schatz, wie war ich?(Pun intended)
Ich möchte das Ergebnis, das für mich dabei herauskommt ein wenig elaborieren. Die Entscheidung, ob ich mir nun für das erste Semester rote oder schwarze Zahlen aufschreibe, hängt nämlich nicht so sehr von meinem Kontostand(alles schwarz, keine Sorge^^), sondern eher von einem Grundsatz ab, der bei mir demnächst einjähriges Bestehen feiert: "Kommt alles, wie es soll.". Dieser Satz erklärt mein Nichtglauben an Nachprüfungen(obwohl ich das dann vielleicht sobald ich welche schreiben muss, anders sehe), die geschlossenen Augen bei der Wahl meiner Profilfächer für die Oberstufe, mein seltsam anmutendes, beinahe unerschütterliches Vertrauen in Zufallsbekanntschaften(sind nicht alle Bekanntschaften zufällig? Nun ja... manche mehr und manche weniger ;) ) und noch so einiges mehr.
Ich wills mal so sagen: Ich hätte mich vermutlich nicht ganz gefordert gefühlt, wenn Latein deutlich besser ausgefallen wäre und hätte möglicherweise mit dem Gedanken spielen können, zu Biologie zu wechseln(Und davon verstehe ich genau so wenig, wie wenn du mir die Kernschmelze auf Suaheli erklärst, während ich mir die Ohren zuhalte und laut "Dancing Queen" singe) oder irgendetwas in der Preisklasse.
Was kann ich noch zur Verteidigung einer positiven Bilanz vorlegen außer der bereits allseits erwarteten Relativierung?
Ich mag Leipzig. Jedesmal wenn ich aus dem Bahnhof komme, will ich mich zu Boden werfen und kurz über den Asphalt streichen, damit sie weiß, dass ich wieder da bin(Ja, natürlich ist Leipzig eine Frau[urbs Libzi - urbs, urbis, f]{außerdem, wenn man auf bahn.de laipzig eingibt, findet man trotzdem zur wunderbaren Messestadt, was jetzt zugegeben nichts mit ihrer Weiblichkeit zu tun hat^^}). Ich mag Leipzig aber nicht nur, weil es Leipzig ist, sondern auch oder vor allem, wegen so vielen tollen Menschen, dass ich es kaum fassen kann. Es reicht für Sehnsucht. Es könnte alles sein. ^^. Bis Anfang Januar dachte ich immer mal wieder flüchtig über ein "gleich nochmal" nach, nochmal neu, nochmal Augen zu und springen... inzwischen gehts nicht mehr, ich bin schon zu heimisch in diesem neu und verrückt und wild und frei.
Whouston, wir sind erfolgreich gewesen. ;P[Nein ich bin nicht blöd und meine ganz sicher nicht Houston - Whitney, wir habens geschafft!]
Ich will euch noch so vieles sagen! Musikempfehlungen:
Herrenmagazin
Herr Holle (alles so gleich oder Rüdiger hier)
Marit Bergman (sie wird immer toller!)
Die Kleingeldprinzessin und die Stadtpiraten (öffentlicher Nahverkehr...)
Grand Island
Villa Lada
Herr.Holle, Villa Lada und Grand Island werden auch auf dem La Pampa zugegen sein - mag mich jemand begleiten?
Montag, März 03, 2008
Nein.
Nicht nur ein bisschen. Nicht nur fast. War gelogen. War geschönt. Deinetwegen.
Ganz und gar und immer.
Ich hatte so wahnsinnig große Sehnsucht und du hattest so verblüffend wenig zu bieten. Und ich hab ne ganze Weile durchgehalten, das musst du anerkennen. Aber die letzten 2, vielleicht 3 Wochen waren nur eine Reprise. Auch wenn du das jetzt wahrscheinlich noch gar nicht sehen wirst.
----
Nein. Die zweite:
Wie arrogant sind wir geworden? Bin ich geworden? Wie schrecklich arrogant?
Es ist ein Brief gekommen aus einem anderen Leben. Von jemandem, den ich vor 12 Jahren vielleicht einmal kannte. Das ist unglaublich weit weg. Unglaublich weit. Und doch eigentlich hier gleich um die Ecke. Vielleicht 15 Minuten von hier.
UNd ich fühle mich so schrecklich überlegen. Überlegen und so ganz anders als damals. Ich komme mir dermaßen privilegiert vor, dass ich mich gar nicht traue zu antworten.
Als ich den Brief in den Händen hielt, begann ich mich zu fragen, warum nicht alle meine Freunde aus Kindertagen zu kleinen Genies heranwachsen konnten mit einem Abiturschnitt über 3,0... ich dachte eine Weile darüber nach und musste feststellen, dass überdurchschnittlich viele meiner Grundschulfreunde, mit denen ich so manchen Baum erklomm, ganze Klingelzüge betätigte, um dann die Flucht zu ergreifen, Buden baute und heimlich kokelte, Radrennen veranstaltete, schaukelte, mir Zähne ausschlug, Äpfel pflückte, Kartoffelkäfer sammelte und mich in Strohhaufen warf... dass doch erschreckend viele von ihnen, ihre Schulausbildung abgebrochen haben oder nach einem miserablen Realschulabschluss ohne Lehrstelle geblieben sind. Habe ich vielleicht einfach Glück gehabt am Ende?
War es vielleicht einfach Glück, dass die Schule für mich und meine vielen Mitschüler von außerhalb als größtenteils einziger Kontaktpunkt agierte und ich vielleicht nur deswegen die Schule nicht hasste, wie ich alles hasste eine Zeit lang? War es Glück, dass meine Lehrer mich auch nach der 30. vergessenen Hausaufgabe nicht verloren gaben?
Ich kann einige von euch vor den Bildschirmen sehen, wie sie leicht den Kopf schütteln. Es war nicht nur Glück, werdet ihr denken. Du warst schlau. Ganz einfach. Deswegen hast dus geschafft. Und ich kann nicht widersprechen. Ich bin intelligent. Und ist das nicht auch nur Glück? Ich erinnere mich nicht, beim Lernen jemals besonderen - oder überhaupt! - Ehrgeiz gezeigt zu haben. Wenn es darum ging, Projekte zu leiten, AGs zu besuchen, Fachschaftsräte zu bilden, dann war ich dabei. Aber nicht beim Vokabellernen. Dafür waren die letzten 10 Minuten vor dem Test, vor der Klausur doch da... Ich habe es mir nicht verdient. Also ist es zufällig zu mir gekommen. Man könnte also sagen, ich hatte Glück. Einfach nur Glück. Nichts weiter.
Warum hatten nicht auch all die andern Glück?
Warum stehe ich vor einem Brief, der vor Grammatikfehlern nur so trieft? Und dabei ist das hübsche Briefpapier so sorgsam und kunstfertig gefaltet, dass man es wie eine Blüte aufklappen kann.
Ich bin nun eine Frage weiter. Wer ich bin und wie ich bin, ist eine Frage, die an Reiz verloren hat. Aber warum ich bin, wie ich bin, das interessiert mich nun ungemein. Warum bin ich es, die einen Schulabschluss hat? Warum nicht Ronald, nicht Ines, nicht Juliane? Warum nicht Caroline? Die Frage könnt ihr mir natürlich nicht beantworten. Ihr kennt die ganzen Leute ja gar nicht(auch wenn ich denke, dass Friedemann Caroline durchaus einmal kurz getroffen hat), aber ihr könnt mir sagen, warum IHR es seid. Wie seid ihr so weit gekommen? Wie seid ihr mit Abi, mit Studium, mit Lehrstelle, mit Job versehen worden? Warum ihr?
[Nachtrag: Wie ich gerade sehe, hat Caroline durchaus einen Schulabschluss und eine abgeschlossene Ausbildung, sucht aber noch nach Arbeit. Und Juliane holt gerade ihren Abschluss nach.]
Ganz und gar und immer.
Ich hatte so wahnsinnig große Sehnsucht und du hattest so verblüffend wenig zu bieten. Und ich hab ne ganze Weile durchgehalten, das musst du anerkennen. Aber die letzten 2, vielleicht 3 Wochen waren nur eine Reprise. Auch wenn du das jetzt wahrscheinlich noch gar nicht sehen wirst.
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Nein. Die zweite:
Wie arrogant sind wir geworden? Bin ich geworden? Wie schrecklich arrogant?
Es ist ein Brief gekommen aus einem anderen Leben. Von jemandem, den ich vor 12 Jahren vielleicht einmal kannte. Das ist unglaublich weit weg. Unglaublich weit. Und doch eigentlich hier gleich um die Ecke. Vielleicht 15 Minuten von hier.
UNd ich fühle mich so schrecklich überlegen. Überlegen und so ganz anders als damals. Ich komme mir dermaßen privilegiert vor, dass ich mich gar nicht traue zu antworten.
Als ich den Brief in den Händen hielt, begann ich mich zu fragen, warum nicht alle meine Freunde aus Kindertagen zu kleinen Genies heranwachsen konnten mit einem Abiturschnitt über 3,0... ich dachte eine Weile darüber nach und musste feststellen, dass überdurchschnittlich viele meiner Grundschulfreunde, mit denen ich so manchen Baum erklomm, ganze Klingelzüge betätigte, um dann die Flucht zu ergreifen, Buden baute und heimlich kokelte, Radrennen veranstaltete, schaukelte, mir Zähne ausschlug, Äpfel pflückte, Kartoffelkäfer sammelte und mich in Strohhaufen warf... dass doch erschreckend viele von ihnen, ihre Schulausbildung abgebrochen haben oder nach einem miserablen Realschulabschluss ohne Lehrstelle geblieben sind. Habe ich vielleicht einfach Glück gehabt am Ende?
War es vielleicht einfach Glück, dass die Schule für mich und meine vielen Mitschüler von außerhalb als größtenteils einziger Kontaktpunkt agierte und ich vielleicht nur deswegen die Schule nicht hasste, wie ich alles hasste eine Zeit lang? War es Glück, dass meine Lehrer mich auch nach der 30. vergessenen Hausaufgabe nicht verloren gaben?
Ich kann einige von euch vor den Bildschirmen sehen, wie sie leicht den Kopf schütteln. Es war nicht nur Glück, werdet ihr denken. Du warst schlau. Ganz einfach. Deswegen hast dus geschafft. Und ich kann nicht widersprechen. Ich bin intelligent. Und ist das nicht auch nur Glück? Ich erinnere mich nicht, beim Lernen jemals besonderen - oder überhaupt! - Ehrgeiz gezeigt zu haben. Wenn es darum ging, Projekte zu leiten, AGs zu besuchen, Fachschaftsräte zu bilden, dann war ich dabei. Aber nicht beim Vokabellernen. Dafür waren die letzten 10 Minuten vor dem Test, vor der Klausur doch da... Ich habe es mir nicht verdient. Also ist es zufällig zu mir gekommen. Man könnte also sagen, ich hatte Glück. Einfach nur Glück. Nichts weiter.
Warum hatten nicht auch all die andern Glück?
Warum stehe ich vor einem Brief, der vor Grammatikfehlern nur so trieft? Und dabei ist das hübsche Briefpapier so sorgsam und kunstfertig gefaltet, dass man es wie eine Blüte aufklappen kann.
Ich bin nun eine Frage weiter. Wer ich bin und wie ich bin, ist eine Frage, die an Reiz verloren hat. Aber warum ich bin, wie ich bin, das interessiert mich nun ungemein. Warum bin ich es, die einen Schulabschluss hat? Warum nicht Ronald, nicht Ines, nicht Juliane? Warum nicht Caroline? Die Frage könnt ihr mir natürlich nicht beantworten. Ihr kennt die ganzen Leute ja gar nicht(auch wenn ich denke, dass Friedemann Caroline durchaus einmal kurz getroffen hat), aber ihr könnt mir sagen, warum IHR es seid. Wie seid ihr so weit gekommen? Wie seid ihr mit Abi, mit Studium, mit Lehrstelle, mit Job versehen worden? Warum ihr?
[Nachtrag: Wie ich gerade sehe, hat Caroline durchaus einen Schulabschluss und eine abgeschlossene Ausbildung, sucht aber noch nach Arbeit. Und Juliane holt gerade ihren Abschluss nach.]
Freitag, Februar 29, 2008
Halt mich fest
während ich versuche, dich unkenntlich und unsterblich zu lieben...
Halb fünf ist eine wunderbare Zeit, um noch wach zu sein. Die Städte sehen aus wie schlafende Hunde und direkt links neben meinem Ohr ist ein Stück Meeresrauchen hängen geblieben.
Halt mich fest.
Halb fünf ist eine wunderbare Zeit, um noch wach zu sein. Die Städte sehen aus wie schlafende Hunde und direkt links neben meinem Ohr ist ein Stück Meeresrauchen hängen geblieben.
Halt mich fest.
Donnerstag, Februar 28, 2008
"Wir werden immer jünger
auch wenn es nicht so aussieht,
und unserer Herzen werden immer größer
und unsere Sehnsucht wird immer größer,
wir werden immer jünger -
das Gegenteil von Tod."[Wolke, wir werden immer jünger]
Das wird mir jetzt klar. Wie alt wir gewesen sind. Wie unendlich alt, eigentlich schon älter als die Welt. Und jetzt... wir werden immer jünger.
Wollt ihr mal wissen, wie sich die Luft hier auf der Haut anfühlt? Hört mal "Jungen Mädchen" von Hund am Strand.
"Alle Jungen, alle Mädchen,
zieht eure T-Shirts aus, zieht eure T-shirts aus!"
Gleich gehts ins Tonellis, mal wieder Bluesnight mitnehmen, wird auch Zeit!
und unserer Herzen werden immer größer
und unsere Sehnsucht wird immer größer,
wir werden immer jünger -
das Gegenteil von Tod."[Wolke, wir werden immer jünger]
Das wird mir jetzt klar. Wie alt wir gewesen sind. Wie unendlich alt, eigentlich schon älter als die Welt. Und jetzt... wir werden immer jünger.
Wollt ihr mal wissen, wie sich die Luft hier auf der Haut anfühlt? Hört mal "Jungen Mädchen" von Hund am Strand.
"Alle Jungen, alle Mädchen,
zieht eure T-Shirts aus, zieht eure T-shirts aus!"
Gleich gehts ins Tonellis, mal wieder Bluesnight mitnehmen, wird auch Zeit!
Montag, Februar 25, 2008
Ich hab das öfter erlebt, als du es gesehen hast.
Du musst mir sagen, dass es sich für dich nie gelohnt hat. Nur einmal. Sag es.
----
Ich habe das Stimmungstief vorausgesagt und hier ist es nun - zugegebenermaßen leicht verspätet. "Was willst du hören? Was soll ich sagen?", wie ich das hasse! Wie ich dich hasse, weil du mich verachtest. Wart nur ab. So weit komm ich auch noch.
----
Und sagte so oft "When I go..." und ziehe nicht zum ersten Mal die Tür hinter mir zu.
Mach es wie die Andern sagen, verkauf dein Leben an die Wände,
aber sag nicht, ich hätt dich nicht gewarnt am Ende!
----
Ich habe das Stimmungstief vorausgesagt und hier ist es nun - zugegebenermaßen leicht verspätet. "Was willst du hören? Was soll ich sagen?", wie ich das hasse! Wie ich dich hasse, weil du mich verachtest. Wart nur ab. So weit komm ich auch noch.
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Und sagte so oft "When I go..." und ziehe nicht zum ersten Mal die Tür hinter mir zu.
Mach es wie die Andern sagen, verkauf dein Leben an die Wände,
aber sag nicht, ich hätt dich nicht gewarnt am Ende!
Donnerstag, Februar 21, 2008
Don't tell me - let me guess!
"Just one Question before I crack: When you fuck it up later - will I get my money back?"
Das beschäftigt mich alles ziemlich grade. Es ist ein bisschen, als wäre die Welt hier im Oktober stehen geblieben und jetzt liegen noch so viele Dinge herum, die ich nicht abgeschlossen habe. Und ich bin mir noch nicht sicher, ob ich das tun werde. Abschließen. Zur Zeit mach ich das nicht besonders professionell - zumindest wenn das der Plan ist.
Ich liege hier nächtelang wach und schreibe schon wieder diese Briefe, an deren Ende - so wie vorher auch - ein Kopfschütteln stehen wird. Und ich weiß nicht mal, ob ich mir noch was draus mache.
Ich bin heimgekommen, in der völlig irrigen Einschätzung, dass sich nichts weiter geändert hätte, als die Entfernung lediglich. Aber so ist es nicht. Wenn Friedemann im März herkommt, ist er vielleicht schon ein ganz anderer Mensch. Dennis ist ziemlich mitgenommen und hat sich in den letzten Monaten ganz schön gedreht(Applaus dafür, Kleiner). Sophie hat den großen Terz verlernt - zumindest vorübergehend - und gibt zur Zeit mehr die neue Bitterkeit. Christian hat eine strahlende Zukunft vor sich und hat - so scheint es mir doch zumindest - in den vergangenen Wochen mehr gefunden, als ich mir von Leipzig erhofft hatte: Sicherheit. Mia erobert den goldenen Westen und macht das, was sie schon immer ganz gut konnte: Auf die Füße fallen und weiter gehen. Wenn Luisa erzählt, dass in Marburg vor allem Dessaus Abwesenheit schmerzt, hört man im Hintergrund doch das Ostinato, das uns allen gemein ist: Ich kann nicht zurück. Und selbst wenn - wozu?
Ich bin heimgekommen, in der Illusion, dass ich mich nicht weiter verändert hätte, nicht wirklich. Jetzt weiß ich es besser. Ich bin jetzt anders. Ich schreibe nicht mehr so und ich falle vielleicht auch nicht mehr so. Und ich rede jetzt anders. Und mehr. Das vor allem. Ich bin dem gewachsen. Einer etwaigen Führungsposition genauso wie deiner Eroberung - neue Bitterkeit hin oder her. Ich werd die Hände nicht hochnehmen und vielleicht einen ganz großen Fehler machen. Aber was solls?! Dafür ist das Leben schließlich da. Ich werd das machen und es gibt kein Zurück. Und es wird - zumindest eine kurze Sekunde lang - unendlich Spaß machen. Das gehört auch dazu.
"So tell me - how am I different?"
Das beschäftigt mich alles ziemlich grade. Es ist ein bisschen, als wäre die Welt hier im Oktober stehen geblieben und jetzt liegen noch so viele Dinge herum, die ich nicht abgeschlossen habe. Und ich bin mir noch nicht sicher, ob ich das tun werde. Abschließen. Zur Zeit mach ich das nicht besonders professionell - zumindest wenn das der Plan ist.
Ich liege hier nächtelang wach und schreibe schon wieder diese Briefe, an deren Ende - so wie vorher auch - ein Kopfschütteln stehen wird. Und ich weiß nicht mal, ob ich mir noch was draus mache.
Ich bin heimgekommen, in der völlig irrigen Einschätzung, dass sich nichts weiter geändert hätte, als die Entfernung lediglich. Aber so ist es nicht. Wenn Friedemann im März herkommt, ist er vielleicht schon ein ganz anderer Mensch. Dennis ist ziemlich mitgenommen und hat sich in den letzten Monaten ganz schön gedreht(Applaus dafür, Kleiner). Sophie hat den großen Terz verlernt - zumindest vorübergehend - und gibt zur Zeit mehr die neue Bitterkeit. Christian hat eine strahlende Zukunft vor sich und hat - so scheint es mir doch zumindest - in den vergangenen Wochen mehr gefunden, als ich mir von Leipzig erhofft hatte: Sicherheit. Mia erobert den goldenen Westen und macht das, was sie schon immer ganz gut konnte: Auf die Füße fallen und weiter gehen. Wenn Luisa erzählt, dass in Marburg vor allem Dessaus Abwesenheit schmerzt, hört man im Hintergrund doch das Ostinato, das uns allen gemein ist: Ich kann nicht zurück. Und selbst wenn - wozu?
Ich bin heimgekommen, in der Illusion, dass ich mich nicht weiter verändert hätte, nicht wirklich. Jetzt weiß ich es besser. Ich bin jetzt anders. Ich schreibe nicht mehr so und ich falle vielleicht auch nicht mehr so. Und ich rede jetzt anders. Und mehr. Das vor allem. Ich bin dem gewachsen. Einer etwaigen Führungsposition genauso wie deiner Eroberung - neue Bitterkeit hin oder her. Ich werd die Hände nicht hochnehmen und vielleicht einen ganz großen Fehler machen. Aber was solls?! Dafür ist das Leben schließlich da. Ich werd das machen und es gibt kein Zurück. Und es wird - zumindest eine kurze Sekunde lang - unendlich Spaß machen. Das gehört auch dazu.
"So tell me - how am I different?"
Mittwoch, Februar 20, 2008
Allô, allô, je t'aime, je t'aime!
Ja, auch so was profanes, wie Waschmittelwerbung bereichert mein Leben. Ich liebe es! Geiler gehts ja kaum noch. Oder?
Montag, Februar 18, 2008
Ich hab noch immer warme Hände.
Deinetwegen.
Und alles, was in den nächsten Tagen folgt, ist offiziell und mutwillig und kein bisschen ausversehen.
Erwartet mich gegen Ende der Woche am Boden zerstört zurück. Ich werds nicht bereuen.
Ich nenne das, was jetzt kommt, Werbung und meine damit nicht Verbrauchertipps und sag nur kurz "again and again", für mehr bleibt keine Zeit.
Und alles, was in den nächsten Tagen folgt, ist offiziell und mutwillig und kein bisschen ausversehen.
Erwartet mich gegen Ende der Woche am Boden zerstört zurück. Ich werds nicht bereuen.
Ich nenne das, was jetzt kommt, Werbung und meine damit nicht Verbrauchertipps und sag nur kurz "again and again", für mehr bleibt keine Zeit.
Samstag, Februar 16, 2008
Stay golden.
Ich bin ganz schön old school manchmal. Und Liebesbriefe werden auch schwieriger mit der Zeit...
Freitag, Februar 15, 2008
Ein Hühnchen macht noch keine Heimat. Oder vielleicht doch ein bisschen.
Es fühlt sich anders an, mit euch schweigend durch nächtliche Straßen zu gehen, als mit den neuen Leuten aus Leipzig. Etwas so simples fühlt sich anders an. Ganz anders.
Gestern war Dennis' Geburtstag und ich demzufolge in MD. Überraschungsparty ist geglückt und gegen 6 auf dem Heimweg war sie nur noch Rauschen und Nachthimmel wie Seide und ein Flüstern wie von weit und seit langem, seit unendlich langer Zeit, seit diesem Stolpern und fern werden versehentlich, mal wieder die Gewissheit, zumindest einen Mann auf der Welt doch zu lieben ♥.
Ich hoffe ja noch ein bisschen. Dass er mal wieder singt.
Heute Morgen fluchtartiger Aufbruch von Luisa und danach höchst niveauvolles Fernsehgucken von Sophie und mir(was uns in Wirklichkeit auch nicht wacher gemacht hat. Aber schön wars.) und der vagen Ahnung, dass man halb zwei dann doch mal aufstehen müsste... vielleicht^^.
"Depressing things are empty beds and lonely dinners..." und das wirklich traurige ist vielleicht, dass Magdeburg für mich trotzdem nicht der Place to be ist. Obwohl du da bist und ich dich so brauche - und das hab ich nicht erst gestern gemerkt! Ich muss... ich brauch mein Leipzig. Aber ich werde wohl demnächst vielleicht öfter zu Besuch kommen. Du hast mir so gefehlt, Kleiner.
Gestern war Dennis' Geburtstag und ich demzufolge in MD. Überraschungsparty ist geglückt und gegen 6 auf dem Heimweg war sie nur noch Rauschen und Nachthimmel wie Seide und ein Flüstern wie von weit und seit langem, seit unendlich langer Zeit, seit diesem Stolpern und fern werden versehentlich, mal wieder die Gewissheit, zumindest einen Mann auf der Welt doch zu lieben ♥.
Ich hoffe ja noch ein bisschen. Dass er mal wieder singt.
Heute Morgen fluchtartiger Aufbruch von Luisa und danach höchst niveauvolles Fernsehgucken von Sophie und mir(was uns in Wirklichkeit auch nicht wacher gemacht hat. Aber schön wars.) und der vagen Ahnung, dass man halb zwei dann doch mal aufstehen müsste... vielleicht^^.
"Depressing things are empty beds and lonely dinners..." und das wirklich traurige ist vielleicht, dass Magdeburg für mich trotzdem nicht der Place to be ist. Obwohl du da bist und ich dich so brauche - und das hab ich nicht erst gestern gemerkt! Ich muss... ich brauch mein Leipzig. Aber ich werde wohl demnächst vielleicht öfter zu Besuch kommen. Du hast mir so gefehlt, Kleiner.
Dienstag, Februar 12, 2008
Zum ersten Mal Berlinale und Kein Grund zur Panik!
Heute(also eigentlich gestern) großer Berlinausflug mit Christian, Manu und Julia. Geplant war Pergamonmuseum und der obligatorische Besuch des O-Ton-Kinos. Also alles wie immer. War aber nicht. Denn es ist ja Berlinale zur Zeit. Und da Julia nicht den ganzen Tag Zeit hatte, beschlossen wir erst einen Film zu sehen und dann das Museum anzusteuern. Auf der Autofahrt hatten wir die Kurzfilme bereits näher ins Auge gefasst, die dann aber zur gewünschten Zeit nur für Akkreditierte liefen. Schnell entschlossen suchten wir uns einen Film, der möglichst "insider" klang und landeten bei "Invisible City" von Tan Pin Pin. Ein fragmentarischer Dokumentarfilm über das kollektive Gedächtnis und Vergessen Singapurs und die nur bruchstückhafte Bewahrung von Zeitgeschichte in einer Boomtown.
Dieser Film lief im Rahmen des Internationalen Forums, war recht gut besucht und Tan Pin Pin stand nach der Vorführung selbst dann noch Rede und Antwort zu diversen Zuschauerfragen. Ein schöner Film und guter Einstieg in die Berlinale, weil eben nicht nur Film, sondern auch gleich Event. Vielleicht hätte man noch mehr Vorwissen zur Geschichte Singapurs mitbringen müssen, um alles voll zu erfassen, aber auch ohne dieses war der Film in sich geschlossen und in Verbindung mit den folgenden Erklärungen sehr interessant.
Danach war es eigentlich schon zu spät fürs Museum und Julia musste auch los. Wir sind also zurück zu Auto, haben Julias Rucksack ausgeladen, selbige verabschiedet und das Berlinaleprogramm erneut gewälzt. Das ist aber so umfangreich, dass Christian nur die jeweiligen Startzeiten und Aufführungsorte ausgedruckt hatte und ich den jeweiligen Inhalt nur aus dem Gedächtnis rekonstruieren konnte, weil ich das Programm am Abend zuvor bereits einmal komplett gelesen hatte. Wir fanden dann einen schwedischen Film ganz gut, den ich mit einem norwegischen Kinderfilm verwechselte, den ich aber in so schillernden Farben beschrieb, das Christian und Manu ihn für sehenswert befanden. Wir zogen also zum Zoopalast und kauften dort erstmal erfolgreich 3 Karten und wanderten dann weiter ins Europacenter, um uns die verbleibende Zeit bis zum Filmbeginn mit einem Saturnbesuch zu vertreiben.
Nachdem wir 45 min effektiv CDs und Kühlschränke angeschaut haben, brechen wir wieder Richtung Kino auf, wo der Saal auch bereits geöffnet ist und wir gute Plätze(freie Platzwahl) ergattern - logisch, wir sind ja auch wie empfohlen eine halbe Stunde eher da - und erfahren dann bei der Ankündigung des Films - die Sitzreihen sind inzwischen doch erstaunlich gut gefüllt, um uns herum wird schon immer aufgerutscht - dass wir einer Filmpremiere beiwohnen. So schnell kann das gehen!
In "Det som ingen ved"(What no one knows) geht es im Großen und Ganzen um einen Geheimdienstthriller mit interessanten familiären Verwicklungen(nachzulesen hier). Wir sind damit im offiziellen Programm beim Panorama angelangt und kriegen am Eingach auch gleich Stimmzettel für den Publikumspreis gereicht. Die Stimmung im leicht hallenden Saal ist grandios, der Film kurzweilig und das Ende merkwürdig offen. Als die Lichter angehen werden der Regisseur und drei der Hauptdarsteller(darunter Sarah Juel Werner in einem atemberaubenden roten Kleid) auf die Bühne geklatscht, verlassen diese aber dann recht schnell wieder.
Eine Fragerunde schließt sich leider nicht anm vermutlich weil das Haus unten schon wieder rammelvoll steht für die anschließende Vorführung. Auch um den roten Teppich scharen sich Menschen und wir beschließen einen Augenblick stehen zu bleiben, um zu sehen, ob sich vielleicht noch etwas interessantes bietet. Wenig später schreitet Dieter Kosslick den roten Teppich entlang. Mehr passiert allerdings nicht, ein paar Fotos werden geschossen und wir machen und auf den Weg zum Auto.
Essen. Manu abladen. Und dann noch kurz ins 1930 schauen. Die Mia hat sich nämlich wieder angefunden(inkl. neuer Handynummer!^^) und musste nun noch kurz von uns heimgesucht werden. Nils ist auch dabei und wir erzählen von der Berlinale, Prüfungen, Nichtraucherschutz und den anderen interessanten Dingen des Lebens.
Jetzt befinde ich mich zu Hause und muss festellen, dass dieser Tag wohl nun auch wieder vorbei ist. Schön. So ein Filmfestival.
Dieser Film lief im Rahmen des Internationalen Forums, war recht gut besucht und Tan Pin Pin stand nach der Vorführung selbst dann noch Rede und Antwort zu diversen Zuschauerfragen. Ein schöner Film und guter Einstieg in die Berlinale, weil eben nicht nur Film, sondern auch gleich Event. Vielleicht hätte man noch mehr Vorwissen zur Geschichte Singapurs mitbringen müssen, um alles voll zu erfassen, aber auch ohne dieses war der Film in sich geschlossen und in Verbindung mit den folgenden Erklärungen sehr interessant.
Danach war es eigentlich schon zu spät fürs Museum und Julia musste auch los. Wir sind also zurück zu Auto, haben Julias Rucksack ausgeladen, selbige verabschiedet und das Berlinaleprogramm erneut gewälzt. Das ist aber so umfangreich, dass Christian nur die jeweiligen Startzeiten und Aufführungsorte ausgedruckt hatte und ich den jeweiligen Inhalt nur aus dem Gedächtnis rekonstruieren konnte, weil ich das Programm am Abend zuvor bereits einmal komplett gelesen hatte. Wir fanden dann einen schwedischen Film ganz gut, den ich mit einem norwegischen Kinderfilm verwechselte, den ich aber in so schillernden Farben beschrieb, das Christian und Manu ihn für sehenswert befanden. Wir zogen also zum Zoopalast und kauften dort erstmal erfolgreich 3 Karten und wanderten dann weiter ins Europacenter, um uns die verbleibende Zeit bis zum Filmbeginn mit einem Saturnbesuch zu vertreiben.
Nachdem wir 45 min effektiv CDs und Kühlschränke angeschaut haben, brechen wir wieder Richtung Kino auf, wo der Saal auch bereits geöffnet ist und wir gute Plätze(freie Platzwahl) ergattern - logisch, wir sind ja auch wie empfohlen eine halbe Stunde eher da - und erfahren dann bei der Ankündigung des Films - die Sitzreihen sind inzwischen doch erstaunlich gut gefüllt, um uns herum wird schon immer aufgerutscht - dass wir einer Filmpremiere beiwohnen. So schnell kann das gehen!
In "Det som ingen ved"(What no one knows) geht es im Großen und Ganzen um einen Geheimdienstthriller mit interessanten familiären Verwicklungen(nachzulesen hier). Wir sind damit im offiziellen Programm beim Panorama angelangt und kriegen am Eingach auch gleich Stimmzettel für den Publikumspreis gereicht. Die Stimmung im leicht hallenden Saal ist grandios, der Film kurzweilig und das Ende merkwürdig offen. Als die Lichter angehen werden der Regisseur und drei der Hauptdarsteller(darunter Sarah Juel Werner in einem atemberaubenden roten Kleid) auf die Bühne geklatscht, verlassen diese aber dann recht schnell wieder.
Eine Fragerunde schließt sich leider nicht anm vermutlich weil das Haus unten schon wieder rammelvoll steht für die anschließende Vorführung. Auch um den roten Teppich scharen sich Menschen und wir beschließen einen Augenblick stehen zu bleiben, um zu sehen, ob sich vielleicht noch etwas interessantes bietet. Wenig später schreitet Dieter Kosslick den roten Teppich entlang. Mehr passiert allerdings nicht, ein paar Fotos werden geschossen und wir machen und auf den Weg zum Auto.
Essen. Manu abladen. Und dann noch kurz ins 1930 schauen. Die Mia hat sich nämlich wieder angefunden(inkl. neuer Handynummer!^^) und musste nun noch kurz von uns heimgesucht werden. Nils ist auch dabei und wir erzählen von der Berlinale, Prüfungen, Nichtraucherschutz und den anderen interessanten Dingen des Lebens.
Jetzt befinde ich mich zu Hause und muss festellen, dass dieser Tag wohl nun auch wieder vorbei ist. Schön. So ein Filmfestival.
Sonntag, Februar 10, 2008
It's a small crime and I got no excuse
Es ist soweit. Offiziell. Ich mache mir Sorgen. Um die Mia. Die weder bloggt, noch online ist und deren Telefon seltsamerweise "kein Anschluss unter dieser Nummer" sagt. Und ich vermute fast, ich bin mal wieder zu früh dran und überhaupt... und doch.
MIIIIIIIIAAAAAAAAAAA!!!!
Hildesheim wird sie doch wohl nicht verschlungen haben?
---
Und ich würde hier etwas über seltsame Querverbindungen im Leben schreiben, aber ich kann keinen richtig klaren Gedanken dazu fassen. Eine ist weg grad. Flying under the radar.
MIIIIIIIIAAAAAAAAAAA!!!!
Hildesheim wird sie doch wohl nicht verschlungen haben?
---
Und ich würde hier etwas über seltsame Querverbindungen im Leben schreiben, aber ich kann keinen richtig klaren Gedanken dazu fassen. Eine ist weg grad. Flying under the radar.
Freitag, Februar 08, 2008
"Auf Ziel und los,
so weit wir's schaffen -
dort vorn der Abgrund, hinter uns die Affen..."(clickclickdecker)
Was soll ich sagen? Es ginge nicht mal, wenn es ginge. Ich bin so wütend, wie zuletzt zu Abiturzeiten und das beunruhigt mich fast ein wenig. Da sind Löcher in meinem Kopf, durch die die Leute rein und raus gehen...
Ich bin schlechter Laune, verdirb sie mir nicht!
Auf der Suche nach dem Punkt totaler Erschöpfung bin ich leider noch zu keinem befriedigendem Ergebnis gekommen und weiß seit heute Abend auch nicht mehr, als nur, dass mich etwas kleinkriegen will. Ich weiß nur nicht was.
Lateinlehrer - ein guter Beruf!
"Du wirfst mit Dingen, mit denen man nicht wirft.", kann ich nicht mehr sagen vielleicht, auch wenn es jetzt wahrscheinlich schon ein Teil von meiner Geschichte ist. Ich denke, es gibt Sachen, die man nicht lernen kann. Nicht aus sich heraus. Und das gehört wohl dazu. Ich weiß nicht wo der Koffeinschock hin soll mit meinem Puls! Sogar deine Augenringe haben Sommersprossen. Nur das kann ich dir mit Sicherheit sagen.
"Versteh mich bitte nicht falsch, auch wenns dir schwer fällt..."
Und zum Schluss:
Als wär's Gewissheit:
Hypothesen über mein Leben -
a.k.a. "was soll denn der ganze kryptische Scheiß hier?!"
a.k.a. zurück zum Namen - Wahrheiten:
- Ich bin hier nur noch in meiner Erinnerung zu Hause
- Herumstürmen: Augen schließen, Atmen, Augen öffnen, weitergehen. Du hast keine Wahl. Ich wiederhole: Du hast keine Wahl!
- Ich bin halbwegs guter Dinge: Leben ist leben ist Leben ist leben ist leben ist Leben ist Leben Ist.
- Es wird hier nicht in die Knie gegangen! Bah! Und ich scheiß auf deine Krücken!
- Dieser Beruf wird mich fertig machen, wenn ich so auf Begeisterungsfähigkeit angewiesen bin.
- Mein größtes Problem ist vielleicht, dass mein Kopf viel schneller ist, als das träge Ticktack der Uhr. Überhaupt Uhren. Sind das Urböse. Uhren sondern Angst getarnt in einer leisen aber latenten Geräuschkulisse ab!
- Ich fands schön. Und bin, dich am Telefon habend, in meinem Zimmer auf und ab gerannt. Und weiß, es ist mehr als albern. Es ist töricht.
dort vorn der Abgrund, hinter uns die Affen..."(clickclickdecker)
Was soll ich sagen? Es ginge nicht mal, wenn es ginge. Ich bin so wütend, wie zuletzt zu Abiturzeiten und das beunruhigt mich fast ein wenig. Da sind Löcher in meinem Kopf, durch die die Leute rein und raus gehen...
Ich bin schlechter Laune, verdirb sie mir nicht!
Auf der Suche nach dem Punkt totaler Erschöpfung bin ich leider noch zu keinem befriedigendem Ergebnis gekommen und weiß seit heute Abend auch nicht mehr, als nur, dass mich etwas kleinkriegen will. Ich weiß nur nicht was.
Lateinlehrer - ein guter Beruf!
"Du wirfst mit Dingen, mit denen man nicht wirft.", kann ich nicht mehr sagen vielleicht, auch wenn es jetzt wahrscheinlich schon ein Teil von meiner Geschichte ist. Ich denke, es gibt Sachen, die man nicht lernen kann. Nicht aus sich heraus. Und das gehört wohl dazu. Ich weiß nicht wo der Koffeinschock hin soll mit meinem Puls! Sogar deine Augenringe haben Sommersprossen. Nur das kann ich dir mit Sicherheit sagen.
"Versteh mich bitte nicht falsch, auch wenns dir schwer fällt..."
Und zum Schluss:
Als wär's Gewissheit:
Hypothesen über mein Leben -
a.k.a. "was soll denn der ganze kryptische Scheiß hier?!"
a.k.a. zurück zum Namen - Wahrheiten:
- Ich bin hier nur noch in meiner Erinnerung zu Hause
- Herumstürmen: Augen schließen, Atmen, Augen öffnen, weitergehen. Du hast keine Wahl. Ich wiederhole: Du hast keine Wahl!
- Ich bin halbwegs guter Dinge: Leben ist leben ist Leben ist leben ist leben ist Leben ist Leben Ist.
- Es wird hier nicht in die Knie gegangen! Bah! Und ich scheiß auf deine Krücken!
- Dieser Beruf wird mich fertig machen, wenn ich so auf Begeisterungsfähigkeit angewiesen bin.
- Mein größtes Problem ist vielleicht, dass mein Kopf viel schneller ist, als das träge Ticktack der Uhr. Überhaupt Uhren. Sind das Urböse. Uhren sondern Angst getarnt in einer leisen aber latenten Geräuschkulisse ab!
- Ich fands schön. Und bin, dich am Telefon habend, in meinem Zimmer auf und ab gerannt. Und weiß, es ist mehr als albern. Es ist töricht.
Donnerstag, Februar 07, 2008
Heimkommen, Mädchengucken, Kaffeetrinken... an die Decke gehen
Ich bin seltsam unausgeglichen gerade. Ich hatte zwei grandiose Tage voll Kaffeetrinken(mit einer wunderbaren Carina in einer Gastrolle), Mädchengucken(mit Matthias neben mir und den üblichen Passanten am Brühl) und heute dann schließlich das wundervolle Heimkehren und der jungen Magdeburgerin mir gegenüber, die so konzentriert Anna Gavalda liest, siegesgewiss zulächeln: "Hier bin ich zu Hause. Diese Stadt, ist meine Stadt und was du dort siehst, hat mich zu all dem gemacht.", sagen muss ich das nicht. Das versteht sie auch so, als ich leise summend aufstehe und es nicht erwarten kann, mein sonnengebadetes Dessau endlich wieder zu haben.
Und jetzt? An die Decke gehen. Ich muss sie nicht begeistern. Nicht mehr. Nicht jetzt. Nicht so. Aber ich würd schon wollen. Ich würd schon... Wenn ich könnte. Vielleicht. Ich will grad echter als echt. Oder anders als gestern. Ich will... wollen wollen. Sonst nix. Nur das.
Alles nicht so einfach grade... Und jetzt frag bloß nicht, ob auch alles okay ist!!! Denn das ist es. und wenn nicht. Ist es das auch.
Und jetzt? An die Decke gehen. Ich muss sie nicht begeistern. Nicht mehr. Nicht jetzt. Nicht so. Aber ich würd schon wollen. Ich würd schon... Wenn ich könnte. Vielleicht. Ich will grad echter als echt. Oder anders als gestern. Ich will... wollen wollen. Sonst nix. Nur das.
Alles nicht so einfach grade... Und jetzt frag bloß nicht, ob auch alles okay ist!!! Denn das ist es. und wenn nicht. Ist es das auch.
Donnerstag, Januar 31, 2008
Das Schlimmste ist überstanden!
Yeeha! Nur noch eine einzige Klausur. Griechisch.
Mittwoch nach Lateingrammatik war ich erstmal am Ende meiner psychischen Kräfte angelangt. Es passte einfach nichts zusammen und wollte nichts mehr in mein Hirn rein und der Englischvortrag kam ja noch und schlechtes Wetter war, glaub ich, auch. Ich bin jedenfalls nach Hause, hab den Vortrag noch so weit fertig gemacht und war viel zu früh damit am Ende. Um kurz nach drei hielt ich es dann nicht mehr zu Hause aus, sodass ich heillos verfrüht zu meinem 17.15uhr-Seminar fuhr. Und da saß ich dann. Im Brühl. Irgendwann kamen die versprengten Reste unserer Seminarteilnehmer - denn nach der Klausur kommt natürlich kaum noch jemand - nur eine Fehlt: Die werte Dozentin nämlich.
Wir lassen uns davon erstmal nicht irritieren und halten gepflegten Small talk in unserer 10er Runde. Knapp 15 Minuten zu spät - Carina will gerade gehen - trifft sie dann doch ein. Ich bin natürlich erleichtert, den Vortrag nicht umsonst vorbereitet zu haben und teile die 4 verschiedenen Handouts aus. Frau Müller entschuldigt sich wortreich und recht außer Atem, hat aber die Noten der Klausur dabei und sagt kurz erstmal - noch völlig breathless - die 5 Kursbesten an. Völlig unerwarteter Weise bin ich auch darunter. Ist also doch in diesem verdammten Klausurensumpf etwas richtig gelaufen? Daran hatte ich ja schon fast nicht mehr geglaubt.
Der Vortrag ist dann auch egal, geht eben so dahin. Dann trägt Fr. Müller die amüsantesten Antwortmöglichkeiten vor und... ja... Ende. Jeder holt sich seine Note ab und endlich vorbei, vorbei, alles vorbei.
1,3. Niemals. Nein, nie hätte ich das gedacht! Da war doch so vieles... aber es soll mir Recht sein, natürlich^^.
Samstag Griechisch. Fast geschafft.
Die Frage des Tages kam Übrigens von Herrn Welz: "Was haben wir gelernt?"... ja, was eigentlich? Was habe ich in diesem Einführungskurs für Textanalyse neues gelernt? Nicht viel. Grundlagen wiederholt, Epochenkenntnisse vertieft. Interessante Dinge gelesen.
Aber ich glaube inzwischen tatsächlich, dass es bei diesen 6 Klausuren gar nicht unbedingt darum ging, unseren Lernfortschritt zu belegen, sondern allein darum, unsere Belastbarkeit zu testen. Here I am and I stand so tall.
Ich freue mich wahnsinnig aufs nächste Semester! Nicht zu fassen. Wahnsinnig. Auch auf Latein Grammatik II.
Mittwoch nach Lateingrammatik war ich erstmal am Ende meiner psychischen Kräfte angelangt. Es passte einfach nichts zusammen und wollte nichts mehr in mein Hirn rein und der Englischvortrag kam ja noch und schlechtes Wetter war, glaub ich, auch. Ich bin jedenfalls nach Hause, hab den Vortrag noch so weit fertig gemacht und war viel zu früh damit am Ende. Um kurz nach drei hielt ich es dann nicht mehr zu Hause aus, sodass ich heillos verfrüht zu meinem 17.15uhr-Seminar fuhr. Und da saß ich dann. Im Brühl. Irgendwann kamen die versprengten Reste unserer Seminarteilnehmer - denn nach der Klausur kommt natürlich kaum noch jemand - nur eine Fehlt: Die werte Dozentin nämlich.
Wir lassen uns davon erstmal nicht irritieren und halten gepflegten Small talk in unserer 10er Runde. Knapp 15 Minuten zu spät - Carina will gerade gehen - trifft sie dann doch ein. Ich bin natürlich erleichtert, den Vortrag nicht umsonst vorbereitet zu haben und teile die 4 verschiedenen Handouts aus. Frau Müller entschuldigt sich wortreich und recht außer Atem, hat aber die Noten der Klausur dabei und sagt kurz erstmal - noch völlig breathless - die 5 Kursbesten an. Völlig unerwarteter Weise bin ich auch darunter. Ist also doch in diesem verdammten Klausurensumpf etwas richtig gelaufen? Daran hatte ich ja schon fast nicht mehr geglaubt.
Der Vortrag ist dann auch egal, geht eben so dahin. Dann trägt Fr. Müller die amüsantesten Antwortmöglichkeiten vor und... ja... Ende. Jeder holt sich seine Note ab und endlich vorbei, vorbei, alles vorbei.
1,3. Niemals. Nein, nie hätte ich das gedacht! Da war doch so vieles... aber es soll mir Recht sein, natürlich^^.
Samstag Griechisch. Fast geschafft.
Die Frage des Tages kam Übrigens von Herrn Welz: "Was haben wir gelernt?"... ja, was eigentlich? Was habe ich in diesem Einführungskurs für Textanalyse neues gelernt? Nicht viel. Grundlagen wiederholt, Epochenkenntnisse vertieft. Interessante Dinge gelesen.
Aber ich glaube inzwischen tatsächlich, dass es bei diesen 6 Klausuren gar nicht unbedingt darum ging, unseren Lernfortschritt zu belegen, sondern allein darum, unsere Belastbarkeit zu testen. Here I am and I stand so tall.
Ich freue mich wahnsinnig aufs nächste Semester! Nicht zu fassen. Wahnsinnig. Auch auf Latein Grammatik II.
Montag, Januar 28, 2008
"Wenn Sie das küssen einstellen,
können wir pünktlich abfahren!", feiner Moment gestern im Zug. Am Bahnhof in Dessau hab ich Alexandra getroffen, die mir auf der Zugfahrt dann dies und das erzählte und die schon mächtig sächselt, muss ich sagen.
Jetzt bin ich gerade von der Philologieklausur rein und hab ein gutes Gefühl. Ich war dann doch ganz gut vorbereitet und bin dadurch schon mal für morgen(Lektüre und Englisch Analyse) vormotiviert.
Aber jetzt muss ich weiter lernen. Noch 5 Tage, dann ist alles vorbei!
Jetzt bin ich gerade von der Philologieklausur rein und hab ein gutes Gefühl. Ich war dann doch ganz gut vorbereitet und bin dadurch schon mal für morgen(Lektüre und Englisch Analyse) vormotiviert.
Aber jetzt muss ich weiter lernen. Noch 5 Tage, dann ist alles vorbei!
Mittwoch, Januar 23, 2008
How I was born and lived to tell
Wenn wir also - jeder für sich - ein Flämmchen Seele*) sind, könnten wir dann nicht ebensogut ein Inferno werden, wenn wir aufeinander treffen? Könnten wir nicht bei all dem Jubeln und Aufzehren und Vergehen wunderbar sein?
Here I am and I stand so tall. Heute Kulturklausur. Mh. Ich schätze, ich habe bestanden. Viel mehr kann ich dazu noch gar nicht sagen. Es ging eben. Ging und geht weiter voran jetzt. Jane Austen, Philologie, Grammatik. Das wechselt sich beständig ab, bis ich mit Caesar im Ohr einschlafe. Heute dann Vorbesprechung für den Vortrag im Englischseminar nächste Woche. Dem seh ich inzwischen relativ optimistisch entgegen. Das wird ne schöne Sache.
Hauptaufgabe für den Rest des Abends? Alle Fakten der Englischen Geschichte, die ich mir mit Mühe und Not eingeprägt habe aus meinem Kopf vertreiben und fein die antike Literaturgeschichte lernen. Und ich darf bereits ein erste Fazit ziehen: Wenn auch sonst nicht viel, hab ich doch ne Menge über Lerndisziplin gelernt und erfahren. Und dass man sich sofort besser fühlt, wenn die Menschen um einen herum sich stressen.
Nur unser Herz schlägt uns wach. Es allein klopft nächtelang an unsere Türen, die offen stehen in der steten Erwartung, dass da einer kommt oder eine, die wir zwar noch nicht kennen, aber doch erkennen werden.
Nur unser Herz schlägt uns wach. Und das Rauschen unseres Lebens - fast wie das Meer - flüstert von Dingen, die wir jetzt wahrscheinlich noch gar nicht verstehen.
Here I am and I stand so tall. Heute Kulturklausur. Mh. Ich schätze, ich habe bestanden. Viel mehr kann ich dazu noch gar nicht sagen. Es ging eben. Ging und geht weiter voran jetzt. Jane Austen, Philologie, Grammatik. Das wechselt sich beständig ab, bis ich mit Caesar im Ohr einschlafe. Heute dann Vorbesprechung für den Vortrag im Englischseminar nächste Woche. Dem seh ich inzwischen relativ optimistisch entgegen. Das wird ne schöne Sache.
Hauptaufgabe für den Rest des Abends? Alle Fakten der Englischen Geschichte, die ich mir mit Mühe und Not eingeprägt habe aus meinem Kopf vertreiben und fein die antike Literaturgeschichte lernen. Und ich darf bereits ein erste Fazit ziehen: Wenn auch sonst nicht viel, hab ich doch ne Menge über Lerndisziplin gelernt und erfahren. Und dass man sich sofort besser fühlt, wenn die Menschen um einen herum sich stressen.
Nur unser Herz schlägt uns wach. Es allein klopft nächtelang an unsere Türen, die offen stehen in der steten Erwartung, dass da einer kommt oder eine, die wir zwar noch nicht kennen, aber doch erkennen werden.
Nur unser Herz schlägt uns wach. Und das Rauschen unseres Lebens - fast wie das Meer - flüstert von Dingen, die wir jetzt wahrscheinlich noch gar nicht verstehen.
Dienstag, Januar 22, 2008
Waiting for Elvis
Das ist eine Phrase, die für grüne Wände steht und für beinahe Sommer, für Stagnation und Signallippenstift. Warum weiß ich selbst nicht mehr so genau. Denn nichts davon war auf dem Foto drauf, das so hieß.
Ist jetzt vielleicht auch nicht so wichtig. Morgen geht es los. Die erste Klausur. Kulturstudien. Mh, mh... I won't spoil anything. (Ja gut eins: St. Andrew's Day ist der 23.4.)
Waiting for Elvis. Morgen. Da ist dann auch alles andere egal. Hauptsache es geht endlich, endlich los.
Heute Lektüre Probeklausur. Geht. Echt.
Nur noch Lektüre und Philologie. Dann fertig. Für immer und ewig. Bis zum nächsten mal.
Ist jetzt vielleicht auch nicht so wichtig. Morgen geht es los. Die erste Klausur. Kulturstudien. Mh, mh... I won't spoil anything. (Ja gut eins: St. Andrew's Day ist der 23.4.)
Waiting for Elvis. Morgen. Da ist dann auch alles andere egal. Hauptsache es geht endlich, endlich los.
Heute Lektüre Probeklausur. Geht. Echt.
Nur noch Lektüre und Philologie. Dann fertig. Für immer und ewig. Bis zum nächsten mal.
Freitag, Januar 18, 2008
Don't say I never told you so, 'cause I told you so.
MTV added Sara Bareilles's new Video!
Ich sags wirklich nur ungern, aber - das erzähl ich hier ja seit Monaten. Diese Frau wird ganz groß. Wer noch dran zweifelt, darf sichs gern anschauen:
Online zu finden ist die gute Frau hier.
Ich sags wirklich nur ungern, aber - das erzähl ich hier ja seit Monaten. Diese Frau wird ganz groß. Wer noch dran zweifelt, darf sichs gern anschauen:
Online zu finden ist die gute Frau hier.
Sonntag, Januar 13, 2008
And I wore blue.
Unheimlich ist das. Wie einen die Unsicherheit hinterrücks überfällt. Schon vorgestern Nacht. Ich weiß nicht mehr, wo das hingehen soll. Oder weiß es schon und weiß, dass das nicht geht. Und nicht mal ginge, wenn es ginge. Das ist jetzt schon auf mehr als zwei Ebenen kompliziert. I was swallowing panic.
Nicht ertrinken. Jetzt noch nicht. Weiter kann ich kaum denken. Meine Schritte - egal in welche Richtung - stoppen bereits nach einigen Metern. Ich glaube, ich laufe Kreise. Rudere hektisch winkend zwischen den Gezeiten umher und will vielleicht doch gar nicht an Land.
Nicht ertrinken. Nicht erst jetzt. Das hätte schon früher kommen müssen. Der Moment ist verpasst und kommt so schnell wohl nicht zurück. Die Wände schwanken ja kaum noch. Da ist doch nicht. Das ist doch nicht. Nicht mal ein Tunnel. Gar nichts.
Nicht ertrinken. Warum nicht? Und ich hätte nicht einmal eine Retrospektive, nicht mal das. Nicht einen lausigen letzten Herzschlag an dieses Rauschen. Flying under the radar. Ich bin nicht mehr ortbar. Und die Eisberge ziehen unbeachtet an mir vorbei.
Hungry hands turn soft and old.
Wir sind am Totpunkt angelangt. Ich weiß auch schon nicht mehr, was ich Dienstag da gewollt hätte. Was ich. Weiß nicht. Wen. Totpunkt. Nulllinie. Aus.
Nicht ertrinken. Jetzt noch nicht. Weiter kann ich kaum denken. Meine Schritte - egal in welche Richtung - stoppen bereits nach einigen Metern. Ich glaube, ich laufe Kreise. Rudere hektisch winkend zwischen den Gezeiten umher und will vielleicht doch gar nicht an Land.
Nicht ertrinken. Nicht erst jetzt. Das hätte schon früher kommen müssen. Der Moment ist verpasst und kommt so schnell wohl nicht zurück. Die Wände schwanken ja kaum noch. Da ist doch nicht. Das ist doch nicht. Nicht mal ein Tunnel. Gar nichts.
Nicht ertrinken. Warum nicht? Und ich hätte nicht einmal eine Retrospektive, nicht mal das. Nicht einen lausigen letzten Herzschlag an dieses Rauschen. Flying under the radar. Ich bin nicht mehr ortbar. Und die Eisberge ziehen unbeachtet an mir vorbei.
Hungry hands turn soft and old.
Wir sind am Totpunkt angelangt. Ich weiß auch schon nicht mehr, was ich Dienstag da gewollt hätte. Was ich. Weiß nicht. Wen. Totpunkt. Nulllinie. Aus.
Freitag, Januar 11, 2008
Caesar Halbzeit.
Ich bin nun zu Hälfte durch Cäsar durch und bin trotz 1549 übersetzter Wörter noch nicht so richtig weit vorne mit dabei... Dafür Moon Tiger so gut wie fertig und auch Jane Austen jetzt auf de, besten Weg.
Mein kleines Hühnchen zieht um, in eine Straße, die so bunt ist, dass es zu ihm passt und ich frag mich noch kurz, ob das jetzt wohl heißt, dass ich von Akens nächtlichen Straßen Abschied nehmen muss. Nächstes Wochenende ist wahrscheinlich Einweihungsfeier. Toll.
Morgen Abend hoffentlich Pokern. Heute erstmal nur übersetzen, lesen, lernen. Lastet mich ehrlich gesagt auch vollkommen aus.
Ach und: Mittwochemorgen in der HTWK ist ein leicht surreales Erlebnis, jedes Mal auf Neue. Diese Woche inklusive Stuckdecke, Kaffee und mitleidigem GutenMorgenLächeln.
Mein kleines Hühnchen zieht um, in eine Straße, die so bunt ist, dass es zu ihm passt und ich frag mich noch kurz, ob das jetzt wohl heißt, dass ich von Akens nächtlichen Straßen Abschied nehmen muss. Nächstes Wochenende ist wahrscheinlich Einweihungsfeier. Toll.
Morgen Abend hoffentlich Pokern. Heute erstmal nur übersetzen, lesen, lernen. Lastet mich ehrlich gesagt auch vollkommen aus.
Ach und: Mittwochemorgen in der HTWK ist ein leicht surreales Erlebnis, jedes Mal auf Neue. Diese Woche inklusive Stuckdecke, Kaffee und mitleidigem GutenMorgenLächeln.
Sonntag, Januar 06, 2008
Es geht voran! --- Kleine Ansammlung von Seltsamkeiten
Beim Unikram sind deutliche Fortschritte festzustellen, wenn auch vielleicht nicht ganz so deutlich, wie ich mir das wünsche. Cato ist fertig. Penelope Lively so gut wie durch. Caesar angefangen. Britische Geschichte auch. Jetzt muss ich mich nur noch der verehrten Frau Austen widmen...
Gestern Abend. Ich hatte gerade mit dem ersten Kapitel Caesar abgeschlossen und ein bisschen im O'Driscoll gelesen, als Christian anrief, der in der Stadt war und sich mit Hendrik, Manu und mir auf nen Kaffee oder ein Bier treffen wollte. Also bin ich los in die Stadt, Christian und Hendrik ein Frohes neues Jahr wünschend, ohne daran zu denken, dass wir dieses ja höchst gemeinsam begrüßten(Ich sags euch, diese alten Sprachen kosten Hirnzellen!). Um 23 Uhr, nachdem wir die beiden anderen ins Kino entlassen hatten, mit Manu zur Bahn gelaufen, der dann Richtung Julia fuhr. Ich machte mich also regelrecht beschwingt zum Wohnheim auf und wollte dort meine Theorie - dass die Tür nicht richtig schließt und jederzeit von außen geöffnet werden kann - bestätigen...
Aber dann kam alles ganz anders.
Als ich nämlich die Stufen zur Tür erklomm, sah ich jemanden bei den Briefkästen stehen, was mich irgendwie davon abhielt, das übliche Zeremoniell des Schlüsselkarteeinsteckens unter den Tisch fallen zu lassen. Als ich dann in das anheimelnde Neonlicht des Wohnheims trat, erkannte ich den jungen Mann vor den Briefkästen auch. Er war zur gleichen Zeit eingezogen wie ich, wir sahen uns gelegentlich im Treppenhaus oder wenn ich durch Grünau spazierte und er - wahrscheinlich ganz seinem Sportstudium entsprechend - an mir vorbeijoggte. Er fragte mich jedenfalls, ob ich was über die aufgebrochenen Briefkästen wisse und da sah ich auch, dass er mehrere amtlichaussehende zerrupfte Briefe und eine arg mitgenommene Weihnachtskarte in der Hand hielt, außerdem baumelte uns die Tür seines Postfachs schon bedenklich entgegen.
Wir unterhielten uns kurz über das Problem, von dem ich ja auch betroffen war, ich gab meine Türtheorie zum Besten und er sagte etwas vages von Umzugsplänen. Seltsam war das. Wie wir uns über Monate hier und da über den Weg laufen(wenn ichs mir recht überlege, war er auch im Studentenwerk als wir Manus Bafögantrag wegbrachten) und mal ein flüchtig hingeworfenes "Hallo" tauschen und uns dann in 2 Sätzen plötzlich doch bekannt sind. Unbewusst hatte ich mit diesem Menschen meinen Studienbeginn geteilt. Als ich mir zum ersten Mal die Wohnung anschaute, traf ich ihn an der Eingangstür, dann sah ich ihn bei der Immatrikulationsfeier, ein wenig später als ich auf die Bahn wartete, im November irgendwo in Lausen beim Joggen... und weil mir das in den 15 Sekunden Fahrstuhlfahrt nach diesem kurzen Gespräch plötzlich bewusst wurde, hab ich ihm heute ein Zettelchen in den ramponierten Briefkasten gesteckt. Und ihm viel Glück bei der Wohnungssuche gewünscht.
Auch noch seltsam: Heute ja kurzer Kaffeeausflug und da ist mir doch in der Bahn jemand begegnet. Den ich nicht auf Anhieb einordnen konnte. Zuerst durchforstete ich den Jahrgang, der in der Schule unter mir war, stoß aber nicht auf das gesuchte Gesicht - das in der Zwischenzeit schon wieder irgendwohin enteilt war -, dann ging ich meine Englischseminare durch, aber auch dort war sie nicht zu finden, ich resignierte also bereits und widmete mich wieder meinem Hörbuch, als es plötzlich - meiner Ansicht nach für alle Umstehenden hörbar - "Klick" machte: Latein! Latein! Daran hatte ich echt nicht gedacht. Stellt sich also heraus, das Mädel sitzt mit mir in Latein und ist eine von denen, die Dienstags immer früher gehen...
Da war ich nun wieder vollauf zufrieden mit meinen geistigen Fähigkeiten. Zumindest eine Weile. Bis ich den obengenannten Zettel unterschreiben will... Ich hab meinen Namen vergessen! Ich sitze 2 Minuten lang so da und starre auf das Blatt und bin so entgeistert, dass ich das vergessen kann, dass mir gar nicht die Idee kommt, vielleicht auf meinen Ausweis zu schauen. Muss ich auch nicht. Denn nach 2 Minuten ungeschönter Ahnungslosigkeit kommt auch der zurück(ich sag ja, diese alten Sprachen...). Sachen gibts!
Und das, obwohl ich doch letztens erst meine Bruderliebe dadurch zum Ausdruck brachte, dass ich rohen Fisch mit Mango aß - ja, mein Brüderchen hatte Sushi gemacht! Was ich erstmal immer vorbehaltlos toll finde. Es gibt nur ein paar kleine Probleme: Seetang, Meerrettich und Fisch. Wobei ich bereit bin über ersteres und letzteres hinwegzusehen und mittleres auszusparen. Ich zeigte jedenfalls guten Willen und ermunterte meinen Bruder weiterhin auf Entdeckungsreise in Fungs Küche zu gehen - ich bin immer begeistert, wenn jemand anderes kocht!
Sonst so? Ich hab mich schon wieder verdächtig lange hier aufgehalten, werde jetzt noch ein bisschen für Englisch lesen und mich auf morgen freuen: Menschen, die alle einen an der Klatsche haben! Yeeha!
Gestern Abend. Ich hatte gerade mit dem ersten Kapitel Caesar abgeschlossen und ein bisschen im O'Driscoll gelesen, als Christian anrief, der in der Stadt war und sich mit Hendrik, Manu und mir auf nen Kaffee oder ein Bier treffen wollte. Also bin ich los in die Stadt, Christian und Hendrik ein Frohes neues Jahr wünschend, ohne daran zu denken, dass wir dieses ja höchst gemeinsam begrüßten(Ich sags euch, diese alten Sprachen kosten Hirnzellen!). Um 23 Uhr, nachdem wir die beiden anderen ins Kino entlassen hatten, mit Manu zur Bahn gelaufen, der dann Richtung Julia fuhr. Ich machte mich also regelrecht beschwingt zum Wohnheim auf und wollte dort meine Theorie - dass die Tür nicht richtig schließt und jederzeit von außen geöffnet werden kann - bestätigen...
Aber dann kam alles ganz anders.
Als ich nämlich die Stufen zur Tür erklomm, sah ich jemanden bei den Briefkästen stehen, was mich irgendwie davon abhielt, das übliche Zeremoniell des Schlüsselkarteeinsteckens unter den Tisch fallen zu lassen. Als ich dann in das anheimelnde Neonlicht des Wohnheims trat, erkannte ich den jungen Mann vor den Briefkästen auch. Er war zur gleichen Zeit eingezogen wie ich, wir sahen uns gelegentlich im Treppenhaus oder wenn ich durch Grünau spazierte und er - wahrscheinlich ganz seinem Sportstudium entsprechend - an mir vorbeijoggte. Er fragte mich jedenfalls, ob ich was über die aufgebrochenen Briefkästen wisse und da sah ich auch, dass er mehrere amtlichaussehende zerrupfte Briefe und eine arg mitgenommene Weihnachtskarte in der Hand hielt, außerdem baumelte uns die Tür seines Postfachs schon bedenklich entgegen.
Wir unterhielten uns kurz über das Problem, von dem ich ja auch betroffen war, ich gab meine Türtheorie zum Besten und er sagte etwas vages von Umzugsplänen. Seltsam war das. Wie wir uns über Monate hier und da über den Weg laufen(wenn ichs mir recht überlege, war er auch im Studentenwerk als wir Manus Bafögantrag wegbrachten) und mal ein flüchtig hingeworfenes "Hallo" tauschen und uns dann in 2 Sätzen plötzlich doch bekannt sind. Unbewusst hatte ich mit diesem Menschen meinen Studienbeginn geteilt. Als ich mir zum ersten Mal die Wohnung anschaute, traf ich ihn an der Eingangstür, dann sah ich ihn bei der Immatrikulationsfeier, ein wenig später als ich auf die Bahn wartete, im November irgendwo in Lausen beim Joggen... und weil mir das in den 15 Sekunden Fahrstuhlfahrt nach diesem kurzen Gespräch plötzlich bewusst wurde, hab ich ihm heute ein Zettelchen in den ramponierten Briefkasten gesteckt. Und ihm viel Glück bei der Wohnungssuche gewünscht.
Auch noch seltsam: Heute ja kurzer Kaffeeausflug und da ist mir doch in der Bahn jemand begegnet. Den ich nicht auf Anhieb einordnen konnte. Zuerst durchforstete ich den Jahrgang, der in der Schule unter mir war, stoß aber nicht auf das gesuchte Gesicht - das in der Zwischenzeit schon wieder irgendwohin enteilt war -, dann ging ich meine Englischseminare durch, aber auch dort war sie nicht zu finden, ich resignierte also bereits und widmete mich wieder meinem Hörbuch, als es plötzlich - meiner Ansicht nach für alle Umstehenden hörbar - "Klick" machte: Latein! Latein! Daran hatte ich echt nicht gedacht. Stellt sich also heraus, das Mädel sitzt mit mir in Latein und ist eine von denen, die Dienstags immer früher gehen...
Da war ich nun wieder vollauf zufrieden mit meinen geistigen Fähigkeiten. Zumindest eine Weile. Bis ich den obengenannten Zettel unterschreiben will... Ich hab meinen Namen vergessen! Ich sitze 2 Minuten lang so da und starre auf das Blatt und bin so entgeistert, dass ich das vergessen kann, dass mir gar nicht die Idee kommt, vielleicht auf meinen Ausweis zu schauen. Muss ich auch nicht. Denn nach 2 Minuten ungeschönter Ahnungslosigkeit kommt auch der zurück(ich sag ja, diese alten Sprachen...). Sachen gibts!
Und das, obwohl ich doch letztens erst meine Bruderliebe dadurch zum Ausdruck brachte, dass ich rohen Fisch mit Mango aß - ja, mein Brüderchen hatte Sushi gemacht! Was ich erstmal immer vorbehaltlos toll finde. Es gibt nur ein paar kleine Probleme: Seetang, Meerrettich und Fisch. Wobei ich bereit bin über ersteres und letzteres hinwegzusehen und mittleres auszusparen. Ich zeigte jedenfalls guten Willen und ermunterte meinen Bruder weiterhin auf Entdeckungsreise in Fungs Küche zu gehen - ich bin immer begeistert, wenn jemand anderes kocht!
Sonst so? Ich hab mich schon wieder verdächtig lange hier aufgehalten, werde jetzt noch ein bisschen für Englisch lesen und mich auf morgen freuen: Menschen, die alle einen an der Klatsche haben! Yeeha!
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