Sonntag, März 28, 2010
Rette mich!
Ich war im Theater. Jetzt brüllt es in meiner Brust "Freiheit für Flandern!" und ich bekomme diese unglaublich schöne Frau nicht mehr aus dem Kopf. Ich weiß nicht, wie andere Menschen ins Theater gehen. Kino halt ich aus. Aber Theater. Schlägt mich immer wieder in Scherben.
Donnerstag, März 18, 2010
Flattern
Und du mit deinen blonden Locken hinter deiner Fliegerbrille. In Röhrenjeans und Lederjacke - my oh my, bist du sexy! >Engel verführt man gar nicht oder schnell<, denk ich noch und da bist du auch schon vorbei, ich seh dich nur noch von hinten - auch gorgeous - und du drehst dich nochmal kurz um, ziehst deine Fliegerbrille runter und gibst mit deinem Augenaufschlag den Startschuss für den Frühling. So kann das gehen.
Montag, März 15, 2010
Und dein Frühling so?
Mein Frühling so? Wenn er sich nur endlich auch außerhalb von Herzfrequenzen bemerkbar machen würde! Aber als ich aufstand heute und der Himmel war blau, da war ich ganz Blütenstaubromanze, ganz Sommer und "Love oh Love". Wie geht es euch mit all dem? Frühling schon längst da?
Meine Arbeit geht langsam voran. Heute ist der Fragebogen fertig geworden, den ich meinen Kinderchen dann morgen vorsetze. Kinderchen? Ja. Denn es sind meine Wunderkinderstörenfriededramaqueensfeuerherzen. Junge Menschen sind toll und spannend und sehr, sehr anstrengend. Aber das eine gehört wohl zwangsläufig zum anderen dazu...
Die Ferien sind fast vorbei und ich freue mich fast schon drauf, in meinen geregelten Unialltag zurückzukommen und endlich alle wieder zu sehen und noch ein bisschen dieses eigentlich studentische(öko, arm, glücklich) genießen zu können, bevor ich mich in diesen Beruf werfe. Und das ist eine ziemlich Kehrtwende. Denn letztens hatte es mich ja noch so geschockt, dass ich noch so lange brauche, bis ich endlichendlich fertig bin. Das hat sich nun ein bisschen relativiert.
öko, arm, glücklich? Ich habe gestern mal so nebenbei festgestellt, dass ich für mich immer ein bisschen was anderes meine, wenn ich studentisch sage. Meistens meine ich damit nämlich öko, arm bzw. pleite oder glücklich. Das ist schön zu erkennen, weil es mich gleich nochmal glücklich macht. Love oh Love.
Meine Arbeit geht langsam voran. Heute ist der Fragebogen fertig geworden, den ich meinen Kinderchen dann morgen vorsetze. Kinderchen? Ja. Denn es sind meine Wunderkinderstörenfriededramaqueensfeuerherzen. Junge Menschen sind toll und spannend und sehr, sehr anstrengend. Aber das eine gehört wohl zwangsläufig zum anderen dazu...
Die Ferien sind fast vorbei und ich freue mich fast schon drauf, in meinen geregelten Unialltag zurückzukommen und endlich alle wieder zu sehen und noch ein bisschen dieses eigentlich studentische(öko, arm, glücklich) genießen zu können, bevor ich mich in diesen Beruf werfe. Und das ist eine ziemlich Kehrtwende. Denn letztens hatte es mich ja noch so geschockt, dass ich noch so lange brauche, bis ich endlichendlich fertig bin. Das hat sich nun ein bisschen relativiert.
öko, arm, glücklich? Ich habe gestern mal so nebenbei festgestellt, dass ich für mich immer ein bisschen was anderes meine, wenn ich studentisch sage. Meistens meine ich damit nämlich öko, arm bzw. pleite oder glücklich. Das ist schön zu erkennen, weil es mich gleich nochmal glücklich macht. Love oh Love.
Mittwoch, März 10, 2010
Arbeitsdisziplin
Ich wollte in dieser Woche etwas über die zwiespätltige Arbeitsmoral schreiben, die mir dieses Praktikum einimpft: Dass ich nämlich einerseits jeden Morgen vor fünf aus dem Bett springe, um mich mit dem Fahrrad Richtung Delitzsch zu kämpfen, andererseits aber noch nicht mit der Belegarbeit angefangen habe. Heute versuche ich den Spieß umzudrehen. Ich bin früh aufgestanden, nur um dann am Frühstückstisch die aktuellen Temperaturen zu hören. Meine Lust aufs Radfahren wurde dem Erdboden gleichgemacht... also beschloss ich, heute nicht in die Schule zu gehen und dafür Hausarbeit zu schreiben. Ja. Dafür mach ich morgen länger Schule. Muss auch irgendwie gehen. Hoffen wir mal.
Sonst gibt es nicht viel zu berichten. Ich habe bereits Lieblingskinder, noch keinen Plan, wie ich in meinem Beruf mit meiner Sexualität umgehe und im Testkorrigieren bin ich richtig gut.
Sonst gibt es nicht viel zu berichten. Ich habe bereits Lieblingskinder, noch keinen Plan, wie ich in meinem Beruf mit meiner Sexualität umgehe und im Testkorrigieren bin ich richtig gut.
Samstag, März 06, 2010
Bösewichte mit Hang zum Wahnsinn
Während ich in Dessau sitze und feststelle, dass meine mühsam ausgeliehenen Bücher nicht viel für die Hausarbeit hergeben, die ich längst begonnen haben sollte, stricke ich mir interessante Exkurse zurecht.
Leider ist in einer Zeit wie dieser, in der Filme und Bücher immer stärker versuchen eine stereotype Bösewichtfigur zu vermeiden oder gar ganz ohne das personifizierte Böse auszukommen, auch ein wirklich schönes Motiv in den Hintergrund getreten: Der Bösewicht an der Orgel. Beliebtestes Stück, um den herannahenden oder längst offensichtlichen Wahnsinn des Antagonisten zu illustrieren: Toccata und Fuge ind G-Moll oder D-Moll von Johann Sebastian Bach.
Obwohl dieses Motiv wahrscheinlich mit einiger Symbollast aufwarten kann, da neben der bedrohlichen Stimmung, die das Stück verbreitet, die perfekte Körperkoordination des Schurken verblüfft, versuche ich es hier anders zu erklären: Angenommen, der Schein des Wahnsinns trügt nicht, so kommt der - meiner Meinung nach - von der schieren, besinnungslosen Begeisterung des Bösewichts von sich selbst. Wie die Finger über die Tasten fliegen und einen unglaublich großen Klang erzeugen und dass man eben einfach mal so zur Entspannung die Toccata in die Tasten hämmert - wenn einen das nicht von der eigenen Überlegenheit überzeugt und in den Größenwahnsinn treibt - was dann?!
Seht selbst.
Leider ist in einer Zeit wie dieser, in der Filme und Bücher immer stärker versuchen eine stereotype Bösewichtfigur zu vermeiden oder gar ganz ohne das personifizierte Böse auszukommen, auch ein wirklich schönes Motiv in den Hintergrund getreten: Der Bösewicht an der Orgel. Beliebtestes Stück, um den herannahenden oder längst offensichtlichen Wahnsinn des Antagonisten zu illustrieren: Toccata und Fuge ind G-Moll oder D-Moll von Johann Sebastian Bach.
Obwohl dieses Motiv wahrscheinlich mit einiger Symbollast aufwarten kann, da neben der bedrohlichen Stimmung, die das Stück verbreitet, die perfekte Körperkoordination des Schurken verblüfft, versuche ich es hier anders zu erklären: Angenommen, der Schein des Wahnsinns trügt nicht, so kommt der - meiner Meinung nach - von der schieren, besinnungslosen Begeisterung des Bösewichts von sich selbst. Wie die Finger über die Tasten fliegen und einen unglaublich großen Klang erzeugen und dass man eben einfach mal so zur Entspannung die Toccata in die Tasten hämmert - wenn einen das nicht von der eigenen Überlegenheit überzeugt und in den Größenwahnsinn treibt - was dann?!
Seht selbst.
Samstag, Februar 27, 2010
Mal schnell
Berlinale war mal wieder ganz groß, auch wenn das ganze Filmfestivalflair am Alex irgendwie auf der Strecke bleibt. Dafür gibts das aber am Potsdamer Platz en masse. Wir haben Red Hill gesehen, einen modernen Western, der in Australien spielt(wer sich mit Western auskennt, bemerkt hier eine eindeutige Diskrepanz). Der Schauplatz wurde vor allem nach Australien verlegt, damit man mal andere Ureinwohner zum mutmaßlichen Buh-Mann machen kann. War aber ein sehr schöner Film mit Mut zur Stille, Blut, toten Männern und natürlich einem Panther. In Australien. Ja...
Dann sind Christian und ich kurz zum Parkhaus um was zu Trinken und Franzi und Manu sind zu Netto was kaufen, um danach direkt wieder ins Cubix reinzustürzen, um uns für den nächsten Film zu platzieren. Goruden Suramba. Golden Slumber. Ein japanischer Film von mehr als zwei Stunden, der mich ehrlich gesagt ziemlich begeistert hat. Ein Attentat auf den Premierminister wird verübt und dann wird es dem Protagonisten angehängt, dem nun keine andere Wahl bleibt, als zu fliehen. Mit wirklich schönem Pop, Humor und einem ganz uneuropäischem Hang zur Emotionalität wird der Film dann in überlappenden Sequenzen erzählt und kommt tatsächlich ohne Längen aus.
Das zur Berlinale. Sonst ist hier grade die Hölle los. Seit einer Woche bin ich im Praktikum an der Mittelschule, was ein Aufstehen zu absolut unmenschlichen Zeiten erfordert. Die Belegarbeit für die 4 Wochen ist noch nicht so richtig angefangen und wenn ich um eins nach Hause komme, will ich eigentlich nur noch schlafen. Nächste Woche muss das aber anders werden. Eigentlich müsste sich das schon heute ändern, aber es läuft mal wieder Kauflandinventur und gleich muss ich los zu einer Beerdigung(sehr ihr das Dollarzeichen in meinen Augen?).
Ich wollte noch was über erste Küsse schreiben und die wichtigen Dinge des Lebens, aber das muss vielleicht noch ein paar Stunden oder einen Tag warten...
Dann sind Christian und ich kurz zum Parkhaus um was zu Trinken und Franzi und Manu sind zu Netto was kaufen, um danach direkt wieder ins Cubix reinzustürzen, um uns für den nächsten Film zu platzieren. Goruden Suramba. Golden Slumber. Ein japanischer Film von mehr als zwei Stunden, der mich ehrlich gesagt ziemlich begeistert hat. Ein Attentat auf den Premierminister wird verübt und dann wird es dem Protagonisten angehängt, dem nun keine andere Wahl bleibt, als zu fliehen. Mit wirklich schönem Pop, Humor und einem ganz uneuropäischem Hang zur Emotionalität wird der Film dann in überlappenden Sequenzen erzählt und kommt tatsächlich ohne Längen aus.
Das zur Berlinale. Sonst ist hier grade die Hölle los. Seit einer Woche bin ich im Praktikum an der Mittelschule, was ein Aufstehen zu absolut unmenschlichen Zeiten erfordert. Die Belegarbeit für die 4 Wochen ist noch nicht so richtig angefangen und wenn ich um eins nach Hause komme, will ich eigentlich nur noch schlafen. Nächste Woche muss das aber anders werden. Eigentlich müsste sich das schon heute ändern, aber es läuft mal wieder Kauflandinventur und gleich muss ich los zu einer Beerdigung(sehr ihr das Dollarzeichen in meinen Augen?).
Ich wollte noch was über erste Küsse schreiben und die wichtigen Dinge des Lebens, aber das muss vielleicht noch ein paar Stunden oder einen Tag warten...
Dienstag, Februar 16, 2010
Auch ich möchte nicht behaupten, ich wüsste wie das ist
Letzte Nacht war bei den olympischen Winterspielen Eiskunstlauf. Der Paare. Kür. Nachdem ich schon den 2min50s Auftritt von Aljona und Robin gesehen hatte, hab ich mächtig gehofft. Eiskunstlauft ist nicht mein Sport aus Prinzip. Die beiden haben ihn quasi dazu gemacht mit den letzten beiden Weltcups. Und jetzt?
Es ist nur Bronze geworden. Wenn ich heute Radio höre, merke ich, dass viele nicht so recht verstehen können, warum Bronze eine riesige Enttäuschung bedeutet. Ich glaube mittlerweile eine Ahnung zu haben. Die Goldmedaille war nämlich die Chance. Die große. Endlich Sponsoren und gute Presse und vielleicht auch Fördergelder zu bekommen. Den Trainer nicht mehr von der eigenen Gage zu bezahlen. So eine Chance. Und nun stehen sie da auf dem Siegertreppchen, als bräche die Welt Stück für Stück auseinander.
Über die Leistung als solches will ich nicht viel sagen, da Eiskunstlauf wie gesagt nicht unbedingt mein Sport ist. Allein die Tragödie epischen Ausmaßes, die diese Bronzemaille darstellt, wollte ich euch andeuten.
Um zehn geht es auf nach Berlin zu diesem wunderbaren Filmfestival und im Radio läuft dazu Berliner Musik. Die große Dame erwartet uns. Und wir sind dazu mal wieder sehr spontan und versuchen, einen Glücksgriff an der Tageskasse zu machen.
Es ist nur Bronze geworden. Wenn ich heute Radio höre, merke ich, dass viele nicht so recht verstehen können, warum Bronze eine riesige Enttäuschung bedeutet. Ich glaube mittlerweile eine Ahnung zu haben. Die Goldmedaille war nämlich die Chance. Die große. Endlich Sponsoren und gute Presse und vielleicht auch Fördergelder zu bekommen. Den Trainer nicht mehr von der eigenen Gage zu bezahlen. So eine Chance. Und nun stehen sie da auf dem Siegertreppchen, als bräche die Welt Stück für Stück auseinander.
Über die Leistung als solches will ich nicht viel sagen, da Eiskunstlauf wie gesagt nicht unbedingt mein Sport ist. Allein die Tragödie epischen Ausmaßes, die diese Bronzemaille darstellt, wollte ich euch andeuten.
Um zehn geht es auf nach Berlin zu diesem wunderbaren Filmfestival und im Radio läuft dazu Berliner Musik. Die große Dame erwartet uns. Und wir sind dazu mal wieder sehr spontan und versuchen, einen Glücksgriff an der Tageskasse zu machen.
Samstag, Februar 13, 2010
Ist das nicht wunderbar
man sitz hier Samstagabend alleine im GWZ - und ich sag euch: Es ist wirklich NIEMAND mehr hier..." So klingt also das Echo der Capellaklausur. Es war gut. Wie befürchtet hat uns die freudig erwartete Ovidklausur in die Pfanne gehauen und die gefürchtete Capellaprüfung ging relativ glatt - das Leben ist ein einziges Paradoxon!
Aber ich bin mal wieder glücklich. Grade sehr glücklich. Jetzt gilt es alle Sorgen zu vergessen und die wenigen freien Tage (3) zu genießen...
Aber ich bin mal wieder glücklich. Grade sehr glücklich. Jetzt gilt es alle Sorgen zu vergessen und die wenigen freien Tage (3) zu genießen...
Samstag, Januar 30, 2010
rastlos. nie ratlos.
Das geht jetzt hier ein bisschen an die Mia, die offensichtlich auch studivzsuizid begangen hat und deren Mailadresse ich jetzt leider grade nicht zur Verfügung habe. Macht aber nichts, geht ja auch so.
Ich habe am Glücksrad gedreht. Und mich beworben für ein Erasmussemester. Erstwunsch ist ein Kaff in Wales direkt am Meer, Zweitwunsch ist Birmingham, Slade-Heimatstadt Wolverthampton hat es kurzfristig doch nicht auf die Liste geschafft. Wenn alles klappt - bittebittebitte - bin ich im nächsten Januar dann schon dort und will mir direkt im Anschluss gern noch ein Urlaubssemester nehmen, um mir dieses ganze Großbritannien anzuschauen. So wie ich das sehe, gibt es im April Bescheid und bis dahin warte ich atemlos vor Spannung.
Die Frage sollte nun lauten: Was will ich in einem walisischen Küstenkaff? Laut Motivationsschreiben möchte ich vor allem die tollen Literaturkurse in Anspruch nehmen. Aber das steht da ja irgendwie pro forma. Im Grunde will ich dort die wunderbarsten Dinge tun! Ich will ans Meer, die Welt erobern, kaputt brechen, wieder zusammenwachsen und ich will weg. Dabei will ich eigentlich gerade vor allem eins: Hier bleiben. Nicht ganz so einfach vielleicht.
Auch das war ein Grund - neben der drängenden Zeit - mich jetzt für den Erasmusplatz zu bewerben: Ich bin hier zu Hause. Völlig. Bin angekommen und nenne dieses Messestädtchen Heimat und meine dabei die leuchtenden Augen, schlagenden Herzen und tanzenden Beine, die jederzeit diese Stadt verlassen könnten. Ich habe das Gefühl, da wäre noch genug Platz in meinem Brustkorb, um auch den Rest der Welt so lieb zu gewinnen. Mit diesem Ziel zieh ich aus.
Ich fühle schon jetzt ein selbstgewähltes Exil über mir schweben, wie ein Damoklesschwert und bereits die greifbare Nähe des Fortvonhier gibt meinem Leben, meinem Herzschlag, meinem Schritt einen Hang zum Exzess, zur Konsequenzlosigkeit. Es ist die wahnsinnige Schwester der Lebensfreude: Todesgewissheit.
Und weil ich noch hier bin. Noch hier. Habe ich mir überlegt, dass die Leipziger Szene mich vielleicht doch noch braucht. Oder ich sie. Und werde deshalb mal schauen, was da geht.
Ich habe am Glücksrad gedreht. Und mich beworben für ein Erasmussemester. Erstwunsch ist ein Kaff in Wales direkt am Meer, Zweitwunsch ist Birmingham, Slade-Heimatstadt Wolverthampton hat es kurzfristig doch nicht auf die Liste geschafft. Wenn alles klappt - bittebittebitte - bin ich im nächsten Januar dann schon dort und will mir direkt im Anschluss gern noch ein Urlaubssemester nehmen, um mir dieses ganze Großbritannien anzuschauen. So wie ich das sehe, gibt es im April Bescheid und bis dahin warte ich atemlos vor Spannung.
Die Frage sollte nun lauten: Was will ich in einem walisischen Küstenkaff? Laut Motivationsschreiben möchte ich vor allem die tollen Literaturkurse in Anspruch nehmen. Aber das steht da ja irgendwie pro forma. Im Grunde will ich dort die wunderbarsten Dinge tun! Ich will ans Meer, die Welt erobern, kaputt brechen, wieder zusammenwachsen und ich will weg. Dabei will ich eigentlich gerade vor allem eins: Hier bleiben. Nicht ganz so einfach vielleicht.
Auch das war ein Grund - neben der drängenden Zeit - mich jetzt für den Erasmusplatz zu bewerben: Ich bin hier zu Hause. Völlig. Bin angekommen und nenne dieses Messestädtchen Heimat und meine dabei die leuchtenden Augen, schlagenden Herzen und tanzenden Beine, die jederzeit diese Stadt verlassen könnten. Ich habe das Gefühl, da wäre noch genug Platz in meinem Brustkorb, um auch den Rest der Welt so lieb zu gewinnen. Mit diesem Ziel zieh ich aus.
Ich fühle schon jetzt ein selbstgewähltes Exil über mir schweben, wie ein Damoklesschwert und bereits die greifbare Nähe des Fortvonhier gibt meinem Leben, meinem Herzschlag, meinem Schritt einen Hang zum Exzess, zur Konsequenzlosigkeit. Es ist die wahnsinnige Schwester der Lebensfreude: Todesgewissheit.
Und weil ich noch hier bin. Noch hier. Habe ich mir überlegt, dass die Leipziger Szene mich vielleicht doch noch braucht. Oder ich sie. Und werde deshalb mal schauen, was da geht.
Samstag, Januar 23, 2010
Ein bisschen wie Glücksspiel...
Das fühlt sich alles ein bisschen wie Glücksspiel an, wie ich hier sitze und mein Motivationsschreiben für diesen Erasmusplatz zu Papier zu bringen versuche. Ich bin mir nicht sicher, ob die Leute, die sich das ausgedacht haben, wohl je einen Gedanken an mögliche Konsequenzen verschwendet haben. Meine ausgedehnte Recherche, um das Motivationsschreiben mit Inhalt zu füllen, führt zu einer unglaublich festgelegten Sehnsucht nach dieser Uni, dieser Stadt, diesen Kursen in diesem einen bestimmten Semester. Ich kann diesen Platz jetzt unmöglich nicht bekommen. Es wäre eine Enttäuschung von unglaublichem Ausmaß. Deswegen feile ich ja auch so an diesem Text und hoffe, dass er bis Donnerstag zu einem Meisterwerk gewachsen ist. High stakes.
Donnerstag, Januar 21, 2010
Gastonia
Ich sitze über "the Gastonia Strike of 1929" und stelle wieder fest, was mich schon seit einigen Wochen überrascht. Trotz meiner nicht unerheblichen Abneigung gegenüber Geschichte und dem Lernstoff der sich dahinter verbirgt und trotz meiner speziell gegen Amerikas Geschichte und Geschichtsschreibung gerichteten Ablehnung, habe ich das Gefühl, dass hier unter meinen Augen, im Gespräch mit Garrett und in dieser Vorlesung Großes passiert. Eine wunderbare Vorlesung scheine ich da seit einiger Zeit zu besuchen. Ich bin betroffen und begeistert und plötzlich sehr politisiert.
Montag, Januar 18, 2010
open up
Du öffnest mein Herz wie eine Auster. Mit Messer und Hebelbewegung. Und ich bin mir nicht sicher, ob du mich retten willst oder umbringst. Oder beides.
Dienstag, Januar 12, 2010
Kalt, kalt, Schnee, Eis, kalt -
ich mag es. So ein richtiger Winter hat doch was. Auch wenn er den Weg zur Uni, zur Nahtoderfahrung macht. Er verleitet zum Beispiel dazu, dass man, wenn man einmal in der UB angekommen ist, auch gerne mehrere Stunden dort bleiben will. Allein das Erscheinen beim Seminar wird als Engagement gewertet. Der durchschnittliche Adrenalinspiegel der Studenten erhöht sich: "Wenn ich jetzt ausrutsche, werd ich überfahren - da ist ein Auto direkt hinter/neben/vor mir!" und das gibt wiederum dem Unibetrieb so ein leichtes Endzeitflair. Angenehme Stimmung irgendwie.
Freitag, Januar 01, 2010
Resolution. Auf ein wunderschönes 2010
ZwanzigZehn. So nenn ich es zur Zeit noch, dieses blutjunge Jahr. Und es sieht so gut aus. Hier liegt bisher allerfeinster Neujahrsneuschnee und lädt zum Rodeln ein und pünktlich letzte Nacht dachte ich mal kurz über diese Schlitterpartie nach, die sich da Leben nennt. Ich hab es ja nicht so mit handfesten Vorsätzen. Es gibt mehr so eine Jahreslosung und dann läufts. oder so ^^.
Trotzdem nenn ich es Resolution. Weil ich begeistert bin, dazu gekommen zu sein und weil sie anders ist, als die vorangegangenen. Ich bin NullNeun sehr darauf verfallen nach einem MehrmeerMärmehr zu schreien und mich stetig weiter voranzupeitschen, weil ich "zu Hause" und "zufrieden" für eine schwache Ausrede für "ich kann nicht mehr" hielt, was dann dazu führte, dass ich wirklich fast nicht mehr konnte. Dass mir soviel Klarheit, um das zu begreifen, mal vergönnt sein würde, hätte ich gar nicht geglaubt und bin deswegen auch durchaus gewillt das zu verändern.
Der Leitsatz für dieses hoffnungsvolle ZwanzigZehn ist also vielleicht: Zufriedenheit zulassen.
Bestechend einfach, wie ich finde. Das soll es auch werden. Einfach einfacheinfach. Nicht eindimensional oder eintönig oder ein-irgendwasdoofes. Nur einmal einfach vielleicht. Ein bisschen. ;).
Ihr seid hoffentlich alles gut reingekommen und freut euch jetzt ein bisschen am Schnee, sofern ihr welchen habt.
Und zum Schluss bei mir laufen grade The Kills. Und schaut euch mal bitte die ersten 40 Sekunden von diesem Video an - ist das heiß?
PS: Resolutionen der letzten Jahre - 06: Mehr von fast allem.
07: Abitur
08: Voran voran
09: ... nix! Gar nix! Man stelle sich vor! ^^
Trotzdem nenn ich es Resolution. Weil ich begeistert bin, dazu gekommen zu sein und weil sie anders ist, als die vorangegangenen. Ich bin NullNeun sehr darauf verfallen nach einem MehrmeerMärmehr zu schreien und mich stetig weiter voranzupeitschen, weil ich "zu Hause" und "zufrieden" für eine schwache Ausrede für "ich kann nicht mehr" hielt, was dann dazu führte, dass ich wirklich fast nicht mehr konnte. Dass mir soviel Klarheit, um das zu begreifen, mal vergönnt sein würde, hätte ich gar nicht geglaubt und bin deswegen auch durchaus gewillt das zu verändern.
Der Leitsatz für dieses hoffnungsvolle ZwanzigZehn ist also vielleicht: Zufriedenheit zulassen.
Bestechend einfach, wie ich finde. Das soll es auch werden. Einfach einfacheinfach. Nicht eindimensional oder eintönig oder ein-irgendwasdoofes. Nur einmal einfach vielleicht. Ein bisschen. ;).
Ihr seid hoffentlich alles gut reingekommen und freut euch jetzt ein bisschen am Schnee, sofern ihr welchen habt.
Und zum Schluss bei mir laufen grade The Kills. Und schaut euch mal bitte die ersten 40 Sekunden von diesem Video an - ist das heiß?
PS: Resolutionen der letzten Jahre - 06: Mehr von fast allem.
07: Abitur
08: Voran voran
09: ... nix! Gar nix! Man stelle sich vor! ^^
Freitag, Dezember 25, 2009
Große Freude. Friede auf Erden.
Das war er also. Mein Heiligabend. Vier mal Orgeln und dazu eine Christvesper nahezu unbeteiligt besuchen (bis auf ein kurzes Zwischenspiel) und einfach nur zuhören und mitsingen. Heute war ein großartiger Mann an unserer Orgel. Der ehemalige Organist fand sich für den Weihnachtsgottesdienst ein und ich habe mich von ihm noch einmal ganz neu inspirieren und motivieren lassen. Was man mit so einer Orgel alles machen kann. Faszinierend! Das musste ich dann 23 Uhr in Törten auch direkt ein bisschen ausprobieren.
Jetzt bis eben noch Wohnzimmerkonzert mit meinem Bruder für die Familie bei Whisky. Ganz unweihnachtlich mit Coldplay und Kettcar. Sehr fein.
Geschenke gabs natürlich auch. Eine ganze Menge sogar. Und ich habe neuen Lesestoff für die kommenden Tage und den Plan unser musikalisches Repertoire zu erweitern.
Jetzt? Jetzt nur müde und Weihnachten und morgen zum Glück frei und ausschlafen. Das wird schön...
Jetzt bis eben noch Wohnzimmerkonzert mit meinem Bruder für die Familie bei Whisky. Ganz unweihnachtlich mit Coldplay und Kettcar. Sehr fein.
Geschenke gabs natürlich auch. Eine ganze Menge sogar. Und ich habe neuen Lesestoff für die kommenden Tage und den Plan unser musikalisches Repertoire zu erweitern.
Jetzt? Jetzt nur müde und Weihnachten und morgen zum Glück frei und ausschlafen. Das wird schön...
Montag, Dezember 21, 2009
Stellvertreterkriege
Und alles anders. Mal wieder. Ich glänze auf Grund der Witterung mit Abwesenheit bei einer Hochzeitsfeier und habe so Zeit, die übliche grausame vorweihnachtliche Seelenausleuchtung zu vollziehen, die es vermag dem folgenden Weihnachtsfest den Anstrich eines Neuanfangs zu geben.
Ich habe heute zum wiederholten Male einen Prosatext einer Freundin gelesen, der in diesem Jahr entstanden ist. Und. Plötzlich meine ich zu ahnen, worum es darin eigentlich geht, oder halte mir zumindest selbst in diesem Text den Spiegel vor. Ich nehme die beschriebene Situation als Stellvertreterkrieg und sehe, wie alles werden könnte, wenn ich auch. Die Karten auf den Tisch lege. Aus der Deckung gehe. Aufmache. Ausmache.
Ich lese diesen Text und denke für einen Moment, es muss nicht leicht sein, sie zu lieben, diese Frau, die das schreibt. Nicht leicht. Und dass es eben auch nicht leicht ist unter klaustrophobischen Bedingungen Distanzwettbewerbe durchzuführen, so wie ich. Nehme ich das etwa auch so schwer? Gehe ich in meinem eigenen Waterloo auch so unter? Aber ich sehe mich nicht rudern und keine Leuchtfeuer abbrennen, neinnein.
Denn am Ende - und ich hoffe, es gibt eins, auf das dieses Crescendo zuläuft - am Ende werd ich gehen, als hätt ichs immer vorgehabt. Und wir werden verändert sein und noch nichts entschieden. In dem Stunden Zugfahrt entfernten Stellvertreterkrieg wird es keinen Sieger geben. Und in meinen eigenen vier Wänden wohl auch nicht.
Wir sind von der Pflicht entbunden, verstehen zu müssen. Wir müssen nur aufhören, sie anderen aufzubürden.
Ich habe heute zum wiederholten Male einen Prosatext einer Freundin gelesen, der in diesem Jahr entstanden ist. Und. Plötzlich meine ich zu ahnen, worum es darin eigentlich geht, oder halte mir zumindest selbst in diesem Text den Spiegel vor. Ich nehme die beschriebene Situation als Stellvertreterkrieg und sehe, wie alles werden könnte, wenn ich auch. Die Karten auf den Tisch lege. Aus der Deckung gehe. Aufmache. Ausmache.
Ich lese diesen Text und denke für einen Moment, es muss nicht leicht sein, sie zu lieben, diese Frau, die das schreibt. Nicht leicht. Und dass es eben auch nicht leicht ist unter klaustrophobischen Bedingungen Distanzwettbewerbe durchzuführen, so wie ich. Nehme ich das etwa auch so schwer? Gehe ich in meinem eigenen Waterloo auch so unter? Aber ich sehe mich nicht rudern und keine Leuchtfeuer abbrennen, neinnein.
Denn am Ende - und ich hoffe, es gibt eins, auf das dieses Crescendo zuläuft - am Ende werd ich gehen, als hätt ichs immer vorgehabt. Und wir werden verändert sein und noch nichts entschieden. In dem Stunden Zugfahrt entfernten Stellvertreterkrieg wird es keinen Sieger geben. Und in meinen eigenen vier Wänden wohl auch nicht.
Wir sind von der Pflicht entbunden, verstehen zu müssen. Wir müssen nur aufhören, sie anderen aufzubürden.
Was ich bin, bin ich, weil ich bin. Und weil ich war.
Manchmal denk ich mir, wenn alle Welt in Momenten so glücklich und ganz sein könnte, wie ich, gäbe es keine Kriege, keine Nöte, kein Reality-TV. Heute Morgen war so ein Augenblick. Gestern Abend war Feuerzangenbowleabend bei Hendrik mit Manu, Christian und einer kurzfristig doch dabeiseienden Mia. Der Hinweg über die zugeschneite Autobahn war lediglich passender Auftakt zu einem Abend voll winterlicher Heimeligkeit. Im Schnee, bei Bowle und schließlich auch vor dem Fernseher herrschte eine grundzufriedene Atmosphäre ob der Tatsache, dass wir uns endlich mal wieder alle beisammen haben und der schlechte Humor bewies mal wieder, dass er keine Grenzen kennt.
Und heute Morgen kam dann besagter Moment: Halb Zehn gerade aus dem Bett gefallen in einem Coswiger Wohnzimmer stehend und auf den schneebedeckten Garten blickend erfasste mich eine Welle des Angekommenseins, voller Liebe und warm und weich. Keine studentische Diaspora, kein Weihnachtsstress, kein Kater oder Frieren, nein einfach nur schiere Freude darüber zu sein. Jetzt. Hier.
Und heute Morgen kam dann besagter Moment: Halb Zehn gerade aus dem Bett gefallen in einem Coswiger Wohnzimmer stehend und auf den schneebedeckten Garten blickend erfasste mich eine Welle des Angekommenseins, voller Liebe und warm und weich. Keine studentische Diaspora, kein Weihnachtsstress, kein Kater oder Frieren, nein einfach nur schiere Freude darüber zu sein. Jetzt. Hier.
Freitag, Dezember 18, 2009
Auch wenn du nicht fliegen kannst
falt die Flügel nicht zusammen, breit sie aus und spring nochmal und vielleicht kommt ein Wind, der dich mitnimmt.
Heute Schnee! Wunderbarer Schnee. Und ich war bis heute Morgen ganz Unweihnachten. Mir war einfach nicht so. Nicht wegen des Wetters. Einfach nur so halt. Mir war ganz unweihnachtlich. Und jetzt? Jetzt hat mir die Maria ein Eulenkärtchen auf den Schuhschrank gelegt und nun weiß ich es wieder. Wie das geht, mit Weihnachten... Gerade in diesem Moment bin ich nur Liebe und schon Sehnsucht nach Leipzig und schon Vorfreude auf die, die zu Weihnachten auch alle in Dessau sind. Auf einmal überkommt mich wieder die wohlbekannte Antikleptomanie a.k.a. Schenksucht und ich bin fast versucht nochmal nach Leipzig zu fahren, um Maria dafür zu danken.
Guck mal an. Fast Weihnachten.
Heute Schnee! Wunderbarer Schnee. Und ich war bis heute Morgen ganz Unweihnachten. Mir war einfach nicht so. Nicht wegen des Wetters. Einfach nur so halt. Mir war ganz unweihnachtlich. Und jetzt? Jetzt hat mir die Maria ein Eulenkärtchen auf den Schuhschrank gelegt und nun weiß ich es wieder. Wie das geht, mit Weihnachten... Gerade in diesem Moment bin ich nur Liebe und schon Sehnsucht nach Leipzig und schon Vorfreude auf die, die zu Weihnachten auch alle in Dessau sind. Auf einmal überkommt mich wieder die wohlbekannte Antikleptomanie a.k.a. Schenksucht und ich bin fast versucht nochmal nach Leipzig zu fahren, um Maria dafür zu danken.
Guck mal an. Fast Weihnachten.
Dienstag, Dezember 15, 2009
Bildhauerarbeiten am offenen Text
Ich habe heute ganz fristgerecht und mit allen Unterschriften meinen Antrag für die Bachelorarbeit abgegeben. Und bin ganz glücklich damit. So glücklich. Und vor lauter Glück sitze ich jetzt auch endlichendlich am Essay und fühle mich als würde ich mit Hammer und Meißel in den Steinbruch meiner Erkenntnisse gehen, um eine Sprachskulptur zu hauen. Ist ja ne Sprachübung. Und der Inhalt eher sekundär. Dennoch. Ich erwarte von mir schon so halbrevolutionäre Erkenntnisse.
Seit heute morgen läuft dazu immer wieder Mausen von Mia und treibt mich immer noch ein Stück weiter nach vorne. Es wird. Es kann klappen bis Donnerstag. Oh ja, es kann.
Seit heute morgen läuft dazu immer wieder Mausen von Mia und treibt mich immer noch ein Stück weiter nach vorne. Es wird. Es kann klappen bis Donnerstag. Oh ja, es kann.
Montag, Dezember 14, 2009
Jahresendzeitstimmung...
Zwischen dem Dezember und mir gings mächtig zur Sache, da blieb erstmal keine Zeit zum bloggen...
Die Weihnachtsfeier des Fachschaftsrates ist letzte Woche gut über die Bühne gegangen und war lange nicht so langweilig, wie zwischenzeitlich befürchtet. Matze hat seine Sache als Weihnachtsmann gut gemacht und mir ein Schokofondue zugeteilt. Nach dem aufräumen saßen wir noch bis eins im FSR und mussten mal den teuren Wein von Herrn Deufert kosten und noch mehr vegane Plätzchen essen. - Die Feuertaufe ist jedenfalls überstanden und unser Institut glänzte mit nahezu vollständiger Anwesenheit, wohingegen die Romanisten spärlich vertreten waren *yes*.
Morgen stellen wir dann den Antrag auf Nachnominierung im Plenum und dann sind wir hoffentlich so richtig dabei.
Vom Samstag zum Sonntag feierte Matze seinen Einzug und tat es so gut, dass ich eigentlich auch kurz nach vier noch nicht gehen wollte, obwohl ich um 8 mit dem Auto nach Dessau zurück musste... inzwischen hab ich mir den Schlaf wieder zurück geholt und bin mächtig überrascht, dass sich niemand über die Lautstärke beschwert hat - war ja mit 3 Floors und so ;).
Ich habe endlich einen Zweitkorrektor für meine Bachelorarbeit und das heißt, ich kann den Antrag fristgerecht am Dienstag einreichen. Jetzt will ich heute noch meinen Essay fertig zimmern und dann ist der Stress auch schon vorbei... oder... da war doch noch... Weihnachten! Tja, ich hab noch kein einziges Geschenk und warte darauf, dass sich dieses Problem in Luft auflöst *wartwart*.
Die Weihnachtsfeier des Fachschaftsrates ist letzte Woche gut über die Bühne gegangen und war lange nicht so langweilig, wie zwischenzeitlich befürchtet. Matze hat seine Sache als Weihnachtsmann gut gemacht und mir ein Schokofondue zugeteilt. Nach dem aufräumen saßen wir noch bis eins im FSR und mussten mal den teuren Wein von Herrn Deufert kosten und noch mehr vegane Plätzchen essen. - Die Feuertaufe ist jedenfalls überstanden und unser Institut glänzte mit nahezu vollständiger Anwesenheit, wohingegen die Romanisten spärlich vertreten waren *yes*.
Morgen stellen wir dann den Antrag auf Nachnominierung im Plenum und dann sind wir hoffentlich so richtig dabei.
Vom Samstag zum Sonntag feierte Matze seinen Einzug und tat es so gut, dass ich eigentlich auch kurz nach vier noch nicht gehen wollte, obwohl ich um 8 mit dem Auto nach Dessau zurück musste... inzwischen hab ich mir den Schlaf wieder zurück geholt und bin mächtig überrascht, dass sich niemand über die Lautstärke beschwert hat - war ja mit 3 Floors und so ;).
Ich habe endlich einen Zweitkorrektor für meine Bachelorarbeit und das heißt, ich kann den Antrag fristgerecht am Dienstag einreichen. Jetzt will ich heute noch meinen Essay fertig zimmern und dann ist der Stress auch schon vorbei... oder... da war doch noch... Weihnachten! Tja, ich hab noch kein einziges Geschenk und warte darauf, dass sich dieses Problem in Luft auflöst *wartwart*.
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