do yourself a favor and don't look back to soon.
Love has broken me
but it was worth paying an eternity.
Und ist es das nicht immer und sollte es das nicht auch immer wieder sein? Look before you jump ist doch nichts, was man ein Leben lang durchhält. Und mit Sicherheit wissen wir doch nur dieses eine: Das Wesentliche ist nicht etwa, unsere Unversehrtheit zu bewahren, das Wesentliche ist, nicht darauf zu verzichten, zu leben, weil wir Angst haben, uns aufzubrauchen. Denn das wissen wir doch mit Sicherheit, nicht wahr? Oder ist das eine Sicherheit, die man nur aus dem Gefühl des glückseligen Angeschrammtseins ziehen kann?
Love has broken you
and you will worship it with everything you do.
Love has broken me
and if it crosses my way again - I'm on my knees.
Was sind wir verrückt, wie wir blindlings gegen Wände laufen und wissen: Egal in welche Richtung wir unsere Schritte setzen - es ist der richtige Weg. Was sind wir naiv, das zu glauben! Und doch. Das macht uns so frei. So beinahe unbesiegbar. Und jeder Weltuntergang nur ein weiteres Feuerwerk unter unserer Haut. Wie könnten wir es besser treffen?
Love has broken you and love has broken me,
and how the others kill their time is a mystery,
love has broken me and love has broken you,
and in a few days time we love the way we used to.
Montag, September 10, 2007
Mittwoch, September 05, 2007
Warum endet eigentlich jede Folge von Grey's Anatomy
in Tränen? Ich meine zugegeben, bei mir ist das keine große Sache, meine Sicht verschleiert sich ja schon, wenn in einem Fußballländerspiel Tore fallen, oder beim Endspurt eines 10000m Laufes... aber wie schafft es Grey's Anatomy sich derart gekonnt von Folge zu Folge zu hangeln, nichts passieren zu lassen und doch den Anschein zu geben, man hätte großen Umwälzungen beigewohnt?
Ich lebe alle meine persönlichen Krisen projeziert auf zwei Fernsehserien und 3 bis 4 dutzend Filme im Jahr. Es kommt mir kein bisschen armselig vor. Sondern einfach nur besser gefiltert.
Ich lebe alle meine persönlichen Krisen projeziert auf zwei Fernsehserien und 3 bis 4 dutzend Filme im Jahr. Es kommt mir kein bisschen armselig vor. Sondern einfach nur besser gefiltert.
Sonntag, September 02, 2007
Eierstöcke ade, kopfüber tanzen tut weh
vor allem im Portemonnaie und Buffy war auch dabei...
Es kommt eine Zeit, da beginnt man an der eigenen Zurechnungsfähigkeit zu zweifeln... oder aber man hält sich für ein verkapptes Genie - so wie ich^^.
Ich hatte heute nämlich einen Traum, an dem ihr ruhig teilhaben solltet. Das war nämlich so...
Korrupte Kosmetikfirmen verkaufen verstrahlte Steine als Nagellack(nein, ich hab keine Ahnung wie das geht^^) wodurch immer mehr Frauen unfruchtbar werden(Eierstöcke ade...) und sich die demographischen Probleme in Europa immer mehr vergrößern...
Derweil irgendwo in Sachsen...
Buffy(die Sarah Michelle Gellar so gar nicht ähnlich sieht... und irgendwie auch keine Vampire mehr jagt) ist bemüht die katastrophalen Zustände unter ihrem Dach auf ein Minimum zu begrenzen. Hervorgerufen wurden diese durch ein immer wiederkehrendes Elend aller verdeckt arbeitenden Superhelden: Das ungünstige Zusammentreffen von Familienfeiern und dem Ende der Welt. Buffys nervige Cousinen stehen somit auf dem Plan und sind bereit alles, was noch an Ordnung besteht außer Kraft zu setzen(die beiden sind 14-16 Jahre alt...). Vom Rest der Familie, die sich ständig nach Zukunftsplänen erkundigt ganz zu schweigen.
Während sich unsere gebeutelte Heldin martialartsgleich durch die Gespräche manövriert, kreuzt vor ihrer Haustür das unvergleichliche Buffomobil auf(... das einem Linienbus erstaunlich ähnlich sieht... na ja Tarnung ist eben alles) um endlich zur Rettung der europäischen Fortpflanzung aufzubrechen, allerdings erscheint Buffy der Zeitpunkt alles andere als günstig - bei einem Blick ins Haus erfahren wir warum:
Nicht genug damit, das Buffys Lebensabschnittspartnerin sexuell wie auch auf verbaler Ebene völlig frustriert zu sein scheint und sich nur schwer oder ungern auf die Gespräche im familiären Rahmen konzentrieren kann, nein es kommt noch schlimmer:
Die Cousinen des Bösen haben Buffys Zimmer gestürmt und das rosa-weiße Plastesaxophon sofort als DCS(Dancing Ceiling Simulator - forget crowded dancing floors, dancing ceiling is the revolution!) enttarnt und sind nun dabei mit dem kostenpflichtigen Service Buffys Finanzen dem Erdboden gleich zu machen.
Ich selbst kann dem Geschehen an dieser Stelle leider nicht mehr folgen, da ich einen Anruf von der Versicherung bekomme, den ich mit einem verwirrten "ich geh studieren" quittiere... kurz darauf wache ich auf.
Werden Steine den Nagellackmarkt übernehmen? Überzieht der DCS Buffys Konto? Wann ist dieses Familienfest endlich vorbei? Und noch so viele andere unbeantwortete Fragen....
Damit ihr solche oder ähnliche Träume auch erheiternd findet, solltet ihr euch vielleicht meinem input annähern: Online comics!!! hahahah
I was kidnapped by lesbian pirates from outer space
Heard and Seen
Cyanide and happiness
Khaos Komic
Es kommt eine Zeit, da beginnt man an der eigenen Zurechnungsfähigkeit zu zweifeln... oder aber man hält sich für ein verkapptes Genie - so wie ich^^.
Ich hatte heute nämlich einen Traum, an dem ihr ruhig teilhaben solltet. Das war nämlich so...
Korrupte Kosmetikfirmen verkaufen verstrahlte Steine als Nagellack(nein, ich hab keine Ahnung wie das geht^^) wodurch immer mehr Frauen unfruchtbar werden(Eierstöcke ade...) und sich die demographischen Probleme in Europa immer mehr vergrößern...
Derweil irgendwo in Sachsen...
Buffy(die Sarah Michelle Gellar so gar nicht ähnlich sieht... und irgendwie auch keine Vampire mehr jagt) ist bemüht die katastrophalen Zustände unter ihrem Dach auf ein Minimum zu begrenzen. Hervorgerufen wurden diese durch ein immer wiederkehrendes Elend aller verdeckt arbeitenden Superhelden: Das ungünstige Zusammentreffen von Familienfeiern und dem Ende der Welt. Buffys nervige Cousinen stehen somit auf dem Plan und sind bereit alles, was noch an Ordnung besteht außer Kraft zu setzen(die beiden sind 14-16 Jahre alt...). Vom Rest der Familie, die sich ständig nach Zukunftsplänen erkundigt ganz zu schweigen.
Während sich unsere gebeutelte Heldin martialartsgleich durch die Gespräche manövriert, kreuzt vor ihrer Haustür das unvergleichliche Buffomobil auf(... das einem Linienbus erstaunlich ähnlich sieht... na ja Tarnung ist eben alles) um endlich zur Rettung der europäischen Fortpflanzung aufzubrechen, allerdings erscheint Buffy der Zeitpunkt alles andere als günstig - bei einem Blick ins Haus erfahren wir warum:
Nicht genug damit, das Buffys Lebensabschnittspartnerin sexuell wie auch auf verbaler Ebene völlig frustriert zu sein scheint und sich nur schwer oder ungern auf die Gespräche im familiären Rahmen konzentrieren kann, nein es kommt noch schlimmer:
Die Cousinen des Bösen haben Buffys Zimmer gestürmt und das rosa-weiße Plastesaxophon sofort als DCS(Dancing Ceiling Simulator - forget crowded dancing floors, dancing ceiling is the revolution!) enttarnt und sind nun dabei mit dem kostenpflichtigen Service Buffys Finanzen dem Erdboden gleich zu machen.
Ich selbst kann dem Geschehen an dieser Stelle leider nicht mehr folgen, da ich einen Anruf von der Versicherung bekomme, den ich mit einem verwirrten "ich geh studieren" quittiere... kurz darauf wache ich auf.
Werden Steine den Nagellackmarkt übernehmen? Überzieht der DCS Buffys Konto? Wann ist dieses Familienfest endlich vorbei? Und noch so viele andere unbeantwortete Fragen....
Damit ihr solche oder ähnliche Träume auch erheiternd findet, solltet ihr euch vielleicht meinem input annähern: Online comics!!! hahahah
I was kidnapped by lesbian pirates from outer space
Heard and Seen
Cyanide and happiness
Khaos Komic
Mittwoch, August 29, 2007
Ich hab mein Stimmgutachten!!!
*happydance*
Grandios wars. Summen. Sehr laut, mittellaut und leise lesen. Hörtest. Stimmbelastungstest... ja... die Schwester war jedenfalls begeistert von meiner Stimme und fand sogar den Text über Helgoland, den sie sich bei jedem Gutachten immer und immer wieder anhören muss, toll und fragte mich gleich, ob ich denn singen würde... *puuh* das Gutachten wird mir jetzt jedenfalls zugeschickt, ich bin total erleichtert und mir und Leipzig steht jetzt nichts mehr im Weg!
Grandios wars. Summen. Sehr laut, mittellaut und leise lesen. Hörtest. Stimmbelastungstest... ja... die Schwester war jedenfalls begeistert von meiner Stimme und fand sogar den Text über Helgoland, den sie sich bei jedem Gutachten immer und immer wieder anhören muss, toll und fragte mich gleich, ob ich denn singen würde... *puuh* das Gutachten wird mir jetzt jedenfalls zugeschickt, ich bin total erleichtert und mir und Leipzig steht jetzt nichts mehr im Weg!
Dienstag, August 28, 2007
How I came to love Amy Winehouse
1. Das Mädel groovt. Eigentlich immer.
2. Sie hat - zu meiner übergroßen Freude - "Valerie" gecovert:
3. Tears dry on their own. I love it.
4. Diese Haare!!!!
2. Sie hat - zu meiner übergroßen Freude - "Valerie" gecovert:
3. Tears dry on their own. I love it.
4. Diese Haare!!!!
Labels:
Musik
Sonntag, August 26, 2007
Und Gott ist irgendwas und ich bin dran
Es geht los. Warum ich das grade jetzt immer und immer wieder denken muss, weiß ich auch nicht so genau. Aber es geht los. Das sei hier mal gesagt. Ich weiß es.
Nachfrage an Maria - oder eigentlich alle, die irgendwie geartete Abschiedrituale durchführen wollen - welche Bräuche wollen wir dafür alles missbrauchen? ^^
Angedacht war ja "Scherben bringen Glück" und "Something old, something new, something borrowed, something blue..." irgendwelche Ideen?
Also außer Tequilla meine ich ;)
Nachfrage an Maria - oder eigentlich alle, die irgendwie geartete Abschiedrituale durchführen wollen - welche Bräuche wollen wir dafür alles missbrauchen? ^^
Angedacht war ja "Scherben bringen Glück" und "Something old, something new, something borrowed, something blue..." irgendwelche Ideen?
Also außer Tequilla meine ich ;)
Samstag, August 18, 2007
Omg!!! Zierstiche!!
Wenn ich Geld hätte, würde ich Mia sowas schenken, aber da ich zur Zeit pleite bin begnüge ich mich damit, es euch zu zeigen: Tabags von zierstiche. Ich persönlich find Sehnsucht und Realismus schön.
Eigentlich war ich nur auf der Suche nach Textilbuttons... aber an sowas is schwer ranzukommen... so mit Motiv selbst entwerfen und so... na mal sehen.
Eigentlich war ich nur auf der Suche nach Textilbuttons... aber an sowas is schwer ranzukommen... so mit Motiv selbst entwerfen und so... na mal sehen.
Donnerstag, August 16, 2007
Titaniaweg 7... ja ich hab es wegen dem Namen genommen^^
Heute bin ich also guten Mutes nach Leipzig gefahren, um mir einen Wohnheimplatz zu sichern... meine Verfassung verschlechterte sich beim Anblick der langen Schlange im Studentenwerk und fiel dann weiter in sich zusammen, als ich sah, dass die beiden Wohnheime, die ich für gut befunden hatte, bereits voll belegt waren... ich verbrachte also meine 40 Minuten Schlange stehen damit, mich daran zu erinnern von welchen Wohnheimen aus der Weg nicht so sehr lang zum Campus ist. Der Zettel auf dem all das aufgelistet war, befand sich zu Hause auf dem Schreibtisch - wo auch sonst? Aber während meiner Überlegungen konzentrierte sich mein Sichtfeld immer mehr auf das untere Ende der Liste, wo sich die Straße des 18. Oktober, die Tarostraße und der Titaniaweg befanden... ich war mir ziemlich sicher, dass die Tarostraße gut gelegen ist und konnte absolut keine Fakten mehr zum Titaniaweg abrufen, bemerkte aber beiläufig, dass mir der Name gefällt.
Ich war jedenfalls fest entschlossen in die Tarostraße zu ziehen und wenn ich mir dafür ein loch in den Bauch stehen müsste... schließlich kam ich auch tatsächlich an die Reihe und auf die Frage nach alternativen Wohnheimwünschen purzelte doch einfach ein "Titaniaweg" aus meinem Mund. Seltsam dachte ich, aber wird schon richtig sein. Ich wurde dann weiter geschickt in die Mannheimer Straße, wo ich meinen Mietvertrag kriegen sollte. Ich stieg in die Bahn. Und schaute mir Leipzig an. Ne ganze Menge von Leipzig, denn ich fuhr gute 20 Minuten, als ich ausstieg, wurde es mir auch wieder klar: Titaniaweg - das ist doch in Grünau! Da wollt ich ja eigentlich grad nicht hin. Nachdem ich die Mannheimer str. nach langem Suchen aber gefunden hatte, interessierte mich das schon nicht mehr, ich wollte vor allem eins: Nach Hause!!!
Vor dem Büro in das ich wollte fanden sich noch andere nette Menschen ein, die von der Wegbeschreibung ähnlich gebeutelt waren und zum Teil auch ihrem Lehramtsstudium entgegenblickten. So war letzte Wegetappe dann lustig und entspannt, einfach in dem Wissen, dass man ja eigentlich schon am Ziel ist. Das mit dem Mietvertrag ging dann auch alles recht schnell und ich wartete dann noch auf Anja, damit ich nicht allein Bahn fahren muss...
am Bahnhof angekommen hatte ich dann natürlich grad den Zug verpasst und saß dann noch ne ganze Weile rum. Hab mir meine Wohnheimbroschüre durchgelesen... und mich gefreut.
Ich bin ein Student und das ist mein Heim:

So. Und jetzt bin ich fertig. Jap. Und beruhigt und gelassen. ^^
Ich war jedenfalls fest entschlossen in die Tarostraße zu ziehen und wenn ich mir dafür ein loch in den Bauch stehen müsste... schließlich kam ich auch tatsächlich an die Reihe und auf die Frage nach alternativen Wohnheimwünschen purzelte doch einfach ein "Titaniaweg" aus meinem Mund. Seltsam dachte ich, aber wird schon richtig sein. Ich wurde dann weiter geschickt in die Mannheimer Straße, wo ich meinen Mietvertrag kriegen sollte. Ich stieg in die Bahn. Und schaute mir Leipzig an. Ne ganze Menge von Leipzig, denn ich fuhr gute 20 Minuten, als ich ausstieg, wurde es mir auch wieder klar: Titaniaweg - das ist doch in Grünau! Da wollt ich ja eigentlich grad nicht hin. Nachdem ich die Mannheimer str. nach langem Suchen aber gefunden hatte, interessierte mich das schon nicht mehr, ich wollte vor allem eins: Nach Hause!!!
Vor dem Büro in das ich wollte fanden sich noch andere nette Menschen ein, die von der Wegbeschreibung ähnlich gebeutelt waren und zum Teil auch ihrem Lehramtsstudium entgegenblickten. So war letzte Wegetappe dann lustig und entspannt, einfach in dem Wissen, dass man ja eigentlich schon am Ziel ist. Das mit dem Mietvertrag ging dann auch alles recht schnell und ich wartete dann noch auf Anja, damit ich nicht allein Bahn fahren muss...
am Bahnhof angekommen hatte ich dann natürlich grad den Zug verpasst und saß dann noch ne ganze Weile rum. Hab mir meine Wohnheimbroschüre durchgelesen... und mich gefreut.
Ich bin ein Student und das ist mein Heim:
So. Und jetzt bin ich fertig. Jap. Und beruhigt und gelassen. ^^
Sonntag, August 12, 2007
Ich will mich fühlen aber da ist so viel Abschrift.
Sich in bewussten oder unbewussten Machtpositionen zu befinden ist eine ganz besondere Kunst. Vielleicht kann man die erlernen. Vielleicht ist sie angeboren. "Ich lass mir von dir nicht mehr die Knie brechen! Und ich scheiß auf deine Krücken!" - wie ich da so ängstlich vor dem längeren Hebel sitze... das ist ja traurig mit anzusehen. Ich bin ja aufgebracht. Sich in Machtpositionen zu begeben und davon kaum Notiz zu nehmen, es einfach als gegeben zu sehen und wie ausversehen fremde Herzen in der Hand zu zerdrücken... das ist eine ganz besondere Kunst. Die mir nicht gegeben ist. Ich bin ja aufgebracht, ich schreie ja dabei...
...
Meine Hände riechen nach Salz, du riechst nach Weichspüler. Du riechst als wärst du in meinem Kleiderschrank gewesen. Ach ich weiß nicht. Ich weiß gar nichts über dich! Das ist alles, was ich denken kann. Ich weiß nicht. Nicht, was oder wer du bist. Nicht, welchen Namen meine Gedanken an dich tragen.
Ich streiche vorsichtig mit meinen Fingerspitzen an den Wänden entlang und versuche, mich zu Hause zu fühlen, beinahe sicher. Presse jeden Zentimeter Haut auf die Raufasertapete, zeichne blaue Flecken auf meine Haut und fühle das überlaute Donnern in meinen Ohren als kaum merkliche Vibration. Immerhin das. Sonst gibt es an diesen Wänden nichts mehr zu fühlen außer dir. Oder nur der Erinnerung an dich. Alles Herzblut, alles Salz, alle Küsse, habe ich schon vor Wochen abgerieben mit Haut und Haar und aufgebraucht seitdem, für die wenigen Meter Weg, die ich dann doch nicht gegangen bin. Aufgebraucht für die Atemzüge, mit denen ich dann doch nichts gesagt habe.
Ich fahre mit meiner Zunge über die Tasten des Klaviers - irgendwo da musst du noch sein. Irgendwo in der kleinen Sekunde zwischen d und es. Da muss es nach Weichspüler riechen, da ist vielleicht noch ein Hauch von dem "Wir brauchen uns", an dem ich mich jahrelang aufrecht hielt. Vielleicht noch ein letzter verminderter Akkord, der darauf wartet, dass ich ihn finde, um ihn in Gedanken auf deine Haut zu malen. Zwischen deine Brüste, deine Beine hinauf, deinen Hals entlang. Doch statt Sommer und dir finde ich nur Staub auf den Tasten, nur Staub und meinen Schweiß und rein gar nichts von dir und wenn doch, dann nur, weil ich es darauf gelegt habe. Und ich heb es auf und trink es leer, so schnell ich kann. Versuche, mich damit zu vergiften, mich daran zu berauschen. Es gelingt mir nicht. Alles was bleibt ist ein schaler Nachgeschmack. Nicht deiner.
Und zwischen den weißen Wänden, liegt kein Geruch mehr und kein Geschmack, keine Melodie und kein Bild. Zwischen diesen weißen Wänden liegt nur eine Frage: Ende oder Anfang?
...
Passt aufeinander auf!!! Ich hab vor einiger Zeit schon mal auf eine Band hingewiesen, die sich "Früchte des Zorns" nennt. Da gibt es ein Lied für das hier, dieses Herzschlagjagen: "Passt aufeinander auf". Über die stimmliche Gestaltung lässt sich durchaus streiten, aber ich geb uns den Text als Anstoß und hoffe, dass wir das tun. Aufeinander aufpassen. Auch wenn wir ja alle schon groß sind und überhaupt so unendlich vieles alleine können. Lasst uns ein bisschen aufeinander aufpassen.
Und ich will darüber schreiben, dass mein Bruder heute nach Dresden gezogen ist und das echt alle Welt(außer Susi vielleicht^^) icq hat, aber es kommen nicht mehr als ein paar Stichpunkte. Ich bin raus, ich bin übermüdet, gestern war Geburtstagsparty bei Sandra und heute morgen wieder früh aufstehen für den Gottesdienst mit Annegret... ich weiß nicht. Ich weiß so vieles nicht gerade. Ich glaube nicht, dass das in nächster Zeit aufhört. Ich fang ja neu an, ich muss das ja alles nochmal... auch das, was keinen Spaß macht... wird sich zeigen.
...
Meine Hände riechen nach Salz, du riechst nach Weichspüler. Du riechst als wärst du in meinem Kleiderschrank gewesen. Ach ich weiß nicht. Ich weiß gar nichts über dich! Das ist alles, was ich denken kann. Ich weiß nicht. Nicht, was oder wer du bist. Nicht, welchen Namen meine Gedanken an dich tragen.
Ich streiche vorsichtig mit meinen Fingerspitzen an den Wänden entlang und versuche, mich zu Hause zu fühlen, beinahe sicher. Presse jeden Zentimeter Haut auf die Raufasertapete, zeichne blaue Flecken auf meine Haut und fühle das überlaute Donnern in meinen Ohren als kaum merkliche Vibration. Immerhin das. Sonst gibt es an diesen Wänden nichts mehr zu fühlen außer dir. Oder nur der Erinnerung an dich. Alles Herzblut, alles Salz, alle Küsse, habe ich schon vor Wochen abgerieben mit Haut und Haar und aufgebraucht seitdem, für die wenigen Meter Weg, die ich dann doch nicht gegangen bin. Aufgebraucht für die Atemzüge, mit denen ich dann doch nichts gesagt habe.
Ich fahre mit meiner Zunge über die Tasten des Klaviers - irgendwo da musst du noch sein. Irgendwo in der kleinen Sekunde zwischen d und es. Da muss es nach Weichspüler riechen, da ist vielleicht noch ein Hauch von dem "Wir brauchen uns", an dem ich mich jahrelang aufrecht hielt. Vielleicht noch ein letzter verminderter Akkord, der darauf wartet, dass ich ihn finde, um ihn in Gedanken auf deine Haut zu malen. Zwischen deine Brüste, deine Beine hinauf, deinen Hals entlang. Doch statt Sommer und dir finde ich nur Staub auf den Tasten, nur Staub und meinen Schweiß und rein gar nichts von dir und wenn doch, dann nur, weil ich es darauf gelegt habe. Und ich heb es auf und trink es leer, so schnell ich kann. Versuche, mich damit zu vergiften, mich daran zu berauschen. Es gelingt mir nicht. Alles was bleibt ist ein schaler Nachgeschmack. Nicht deiner.
Und zwischen den weißen Wänden, liegt kein Geruch mehr und kein Geschmack, keine Melodie und kein Bild. Zwischen diesen weißen Wänden liegt nur eine Frage: Ende oder Anfang?
...
Passt aufeinander auf!!! Ich hab vor einiger Zeit schon mal auf eine Band hingewiesen, die sich "Früchte des Zorns" nennt. Da gibt es ein Lied für das hier, dieses Herzschlagjagen: "Passt aufeinander auf". Über die stimmliche Gestaltung lässt sich durchaus streiten, aber ich geb uns den Text als Anstoß und hoffe, dass wir das tun. Aufeinander aufpassen. Auch wenn wir ja alle schon groß sind und überhaupt so unendlich vieles alleine können. Lasst uns ein bisschen aufeinander aufpassen.
Und ich will darüber schreiben, dass mein Bruder heute nach Dresden gezogen ist und das echt alle Welt(außer Susi vielleicht^^) icq hat, aber es kommen nicht mehr als ein paar Stichpunkte. Ich bin raus, ich bin übermüdet, gestern war Geburtstagsparty bei Sandra und heute morgen wieder früh aufstehen für den Gottesdienst mit Annegret... ich weiß nicht. Ich weiß so vieles nicht gerade. Ich glaube nicht, dass das in nächster Zeit aufhört. Ich fang ja neu an, ich muss das ja alles nochmal... auch das, was keinen Spaß macht... wird sich zeigen.
Samstag, August 11, 2007
Leipzig will mich!!! Und: "Spashley on the way"
Heut nacht läuft die dritte Staffel "South of Nowhere" an... irgendwann morgen abend oder Sonntagmorgen werd ich es mir wohl downloaden können *sheeeeesh*^^.
Leipzig will mich! Echt! Heute kam der Brief! Bis 20.8. muss ich dann alle meine Unterlagen dorthin schicken und... ja... geilgeilgeilgeil!!! Volle Freude hier! Yeeha!
Jetzt gehts also wirklich los. Endlich. Auf einmal muss alles ganz schnell gehen. Ganz ganz schnell. So schnell, dass die Welt fast kopfsteht. Herzsteht. So schnell, dass ich kurz davor bin jede schöne Frau zu küssen, die mir über den Weg läuft... leicht schwindelig wird mir bei dem Gedanken und der Anstrengung mich davon abzuhalten... warum eigentlich? ^^
Ihr an meinem Herzen, Freunde! Ihr ganz nah grad! Wir sinds, wir machens, wir werdens! Als wärs Gewissheit!
Leipzig will mich! Echt! Heute kam der Brief! Bis 20.8. muss ich dann alle meine Unterlagen dorthin schicken und... ja... geilgeilgeilgeil!!! Volle Freude hier! Yeeha!
Jetzt gehts also wirklich los. Endlich. Auf einmal muss alles ganz schnell gehen. Ganz ganz schnell. So schnell, dass die Welt fast kopfsteht. Herzsteht. So schnell, dass ich kurz davor bin jede schöne Frau zu küssen, die mir über den Weg läuft... leicht schwindelig wird mir bei dem Gedanken und der Anstrengung mich davon abzuhalten... warum eigentlich? ^^
Ihr an meinem Herzen, Freunde! Ihr ganz nah grad! Wir sinds, wir machens, wir werdens! Als wärs Gewissheit!
Mittwoch, August 08, 2007
Schöner lesen.
Ich finde, dass ich in den letzten Wochen wieder zu einem Schreibstil gefunden habe, in dem ich mich schön lese. Das ist mir zwischendurch etwas abhanden gekommen. Schön weil konfus und durcheinander und oft unverständlich aber fühlbar.
Sie hat so schöne Arme. So schön. Das habe ich heute festgestellt. Während ich Stunden zu spät kam, während ich gewartet habe auf die vielen Dingen, von denen die meisten wohl niemals passieren, während ich erzählte von diesem oder jenem und ein Lachen an die Wände warf, das echter war als die Sicherheit die ich mir und allen anderen seit Tagen vorspiele, denn ich bin mir nicht sicher, über gar nichts und wie sollte ich auch? - ich bin hier ja zum ersten Mal und während ich das dachte und wir uns über fremde Unterwäsche lustig machen, da fiel mir auf, dass sie schöne Arme hat.
Mein leben ist so ungeordnet zur Zeit. Komme ich von Treffen mit Freunden zurück erfüllt mich eine ungeahnte Leichtigkeit, das Gefühl, dass wir alles erreichen könnten, wache ich am nächsten Morgen auf, bin ich schockiert darüber, dass das Chaos noch da ist. Es passt nichts so recht zusammen zur Zeit. Mein Herzschlag nicht. Passt nicht auf die Menschen um mich herum, nicht zu der Musik die ich höre und schreibe, nicht zu meinem beinahe vorsichtigen Atem. Mein zu Hause nicht. Das relativiert sich momentan, ich weiß nicht mehr wo zu suchen geschweigedenn zu finden. Meine Nächte nicht. Passen nicht zwischen die Tage, nicht in das unendlich grell und unglaublich laut, das dieser Sommer ist, der sich immer wieder unterbricht mit betretenem Schweigen. Meine Worte nicht. Passen nicht mehr in meinen Mund, sind wie Fremdkörper hineingelegt. Ich nicht. So glücklich und friedlich und ängstlich und verstört wie Rehe im Scheinwerferlicht. Das Zittern meiner Hände nehme ich nur noch selten wahr. Es ist eben da... das ist Umbruch, ist Aufbruch, ist neu und wird es wohl bleiben eine Zeit lang, so wie alles neu ist wenn es nur in Gedanken ist und noch nicht da.
Ich kann niemanden mitnehmen. Auch nicht in Gedanken, so scheint es mir jetzt. Da wird vieles zu schwer im Brustkorb, da hat niemand Platz, wo mein Herz grade Saltos schlägt bei jedem Schritt. Es wird alles hier bleiben müssen und ich schau zurück von Zeit zu Zeit. Welche unglaubliche Gewissheit Freiheit von uns einfordert, wird mir jetzt - wahrscheinlich Leben zu spät und doch früh genug - bewusst, man muss sich sicher sein. Seiner selbst. Zumindest das.
Und da fällt mir ein Satzstück ein, dass ich vor langer Zeit gelesen habe, vielleicht wurde es mir auch vorgelesen, ich weiß es nicht mehr, so oft habe ich ihn mir vorgesagt in dem Moment zwischen zwei Herzschlägen, man kann ganze Leben bauen aus diesem einen Satzbruchstück, das wohl aus irgendeinem Gedicht stammen muss, das wohl nur geschrieben sein kann, unmöglich nur gesagt und ich mache uns eine Hoffnung daraus:
Sie leben, sie lieben, sie gehen jeden Schritt, sie tun jeden noch so kleinen Atemzug "so als wär's Gewissheit". Ich halte mich an diesen Worten aufrecht. Als wär's Gewissheit, so werden wir springen und fliegen und fallen vielleicht. Lieben auf jeden Fall. Als wär's Gewissheit. Wie auch sonst?
Sie hat so schöne Arme. So schön. Das habe ich heute festgestellt. Während ich Stunden zu spät kam, während ich gewartet habe auf die vielen Dingen, von denen die meisten wohl niemals passieren, während ich erzählte von diesem oder jenem und ein Lachen an die Wände warf, das echter war als die Sicherheit die ich mir und allen anderen seit Tagen vorspiele, denn ich bin mir nicht sicher, über gar nichts und wie sollte ich auch? - ich bin hier ja zum ersten Mal und während ich das dachte und wir uns über fremde Unterwäsche lustig machen, da fiel mir auf, dass sie schöne Arme hat.
Mein leben ist so ungeordnet zur Zeit. Komme ich von Treffen mit Freunden zurück erfüllt mich eine ungeahnte Leichtigkeit, das Gefühl, dass wir alles erreichen könnten, wache ich am nächsten Morgen auf, bin ich schockiert darüber, dass das Chaos noch da ist. Es passt nichts so recht zusammen zur Zeit. Mein Herzschlag nicht. Passt nicht auf die Menschen um mich herum, nicht zu der Musik die ich höre und schreibe, nicht zu meinem beinahe vorsichtigen Atem. Mein zu Hause nicht. Das relativiert sich momentan, ich weiß nicht mehr wo zu suchen geschweigedenn zu finden. Meine Nächte nicht. Passen nicht zwischen die Tage, nicht in das unendlich grell und unglaublich laut, das dieser Sommer ist, der sich immer wieder unterbricht mit betretenem Schweigen. Meine Worte nicht. Passen nicht mehr in meinen Mund, sind wie Fremdkörper hineingelegt. Ich nicht. So glücklich und friedlich und ängstlich und verstört wie Rehe im Scheinwerferlicht. Das Zittern meiner Hände nehme ich nur noch selten wahr. Es ist eben da... das ist Umbruch, ist Aufbruch, ist neu und wird es wohl bleiben eine Zeit lang, so wie alles neu ist wenn es nur in Gedanken ist und noch nicht da.
Ich kann niemanden mitnehmen. Auch nicht in Gedanken, so scheint es mir jetzt. Da wird vieles zu schwer im Brustkorb, da hat niemand Platz, wo mein Herz grade Saltos schlägt bei jedem Schritt. Es wird alles hier bleiben müssen und ich schau zurück von Zeit zu Zeit. Welche unglaubliche Gewissheit Freiheit von uns einfordert, wird mir jetzt - wahrscheinlich Leben zu spät und doch früh genug - bewusst, man muss sich sicher sein. Seiner selbst. Zumindest das.
Und da fällt mir ein Satzstück ein, dass ich vor langer Zeit gelesen habe, vielleicht wurde es mir auch vorgelesen, ich weiß es nicht mehr, so oft habe ich ihn mir vorgesagt in dem Moment zwischen zwei Herzschlägen, man kann ganze Leben bauen aus diesem einen Satzbruchstück, das wohl aus irgendeinem Gedicht stammen muss, das wohl nur geschrieben sein kann, unmöglich nur gesagt und ich mache uns eine Hoffnung daraus:
Sie leben, sie lieben, sie gehen jeden Schritt, sie tun jeden noch so kleinen Atemzug "so als wär's Gewissheit". Ich halte mich an diesen Worten aufrecht. Als wär's Gewissheit, so werden wir springen und fliegen und fallen vielleicht. Lieben auf jeden Fall. Als wär's Gewissheit. Wie auch sonst?
Samstag, August 04, 2007
Paddelurlaub und "Das Tracklisting ist raus
"Aber wenn du so früh aufstehst... was machst du dann die 2 Stunden bis zum Mittag?" wird für mich zum offiziellen Satz des Tages. Danke Maria.
Am Donnerstag sind wir denn auch vom Paddelurlaub an der Havel zurückgekehrt. Es war tatsächlich mehr oder weniger sonnig, die letzten Tage auch warm, sehr kulturell(seht euch Death proof an!!! So geil!), fahrtechnisch ein echtes Erlebnis und was die Sitzgelegenheiten in Paddelbooten angeht - jemand sollte sich da mal mehr Gedanken drüber machen!!
So kann Urlaub aussehen:
Das Tracklisting für die offiziellen Aufnahmesessions ist raus und wird demnächst(ich versuchs bis morgen abend zu schaffen) alen Mitwirkensollenden in Demoversionen zur Verfügung gestellt. Es gestaltet sich wie folgt(ungeordnet):
Saturday night - Under your spell
Too easy - Still dreams
I'm out - rocket scientists
Dancing - Don't give up(Jenny)
the dark side - story to tell
sky's daughter - awaiting
beautiful in love - once in a while(wenn ich die akkorde wieder finde^^)
Bette Davies' eyes(dito) - wash your heart
young love - remind me
valentines day - forgive-adore
July - Polaroid
Bleib doch - mehr wie du
nothing's gone wrong
Und vielleicht noch zwei drei, aber die dann - wenn - spontan^^.
Ja in den Monaten hat sich ne Menge angesammelt und das ist ja noch nicht mal alles.
Es wird größer als die Alben vorher^^. Weil einfach mehr mit machen. Was jetzt zugegebenermaßen nicht sooo schwer ist. Ich bin voll motiviert jedenfalls und wird schon alles.
Am Donnerstag sind wir denn auch vom Paddelurlaub an der Havel zurückgekehrt. Es war tatsächlich mehr oder weniger sonnig, die letzten Tage auch warm, sehr kulturell(seht euch Death proof an!!! So geil!), fahrtechnisch ein echtes Erlebnis und was die Sitzgelegenheiten in Paddelbooten angeht - jemand sollte sich da mal mehr Gedanken drüber machen!!
So kann Urlaub aussehen:

Das Tracklisting für die offiziellen Aufnahmesessions ist raus und wird demnächst(ich versuchs bis morgen abend zu schaffen) alen Mitwirkensollenden in Demoversionen zur Verfügung gestellt. Es gestaltet sich wie folgt(ungeordnet):
Saturday night - Under your spell
Too easy - Still dreams
I'm out - rocket scientists
Dancing - Don't give up(Jenny)
the dark side - story to tell
sky's daughter - awaiting
beautiful in love - once in a while(wenn ich die akkorde wieder finde^^)
Bette Davies' eyes(dito) - wash your heart
young love - remind me
valentines day - forgive-adore
July - Polaroid
Bleib doch - mehr wie du
nothing's gone wrong
Und vielleicht noch zwei drei, aber die dann - wenn - spontan^^.
Ja in den Monaten hat sich ne Menge angesammelt und das ist ja noch nicht mal alles.
Es wird größer als die Alben vorher^^. Weil einfach mehr mit machen. Was jetzt zugegebenermaßen nicht sooo schwer ist. Ich bin voll motiviert jedenfalls und wird schon alles.
Samstag, Juli 28, 2007
Und das bin ich wie ich nächtelang wachliege...
Die Frage die mich heute - ach was "heute" !!!, jede wache Sekunde seit ich drei bin - beschäftigt, ist eine sehr alte Frage... neben der Ei-Huhn-Geschichte vielleicht eine der ältesten: Die Frage nach richtig oder falsch.
Mein Gedankenschwerpunkt liegt zur Zeit auf richtigen bzw. falschen Entscheidungen. Ich versuche es auch gar nicht erst mit allgemeiner Richtigkeit, wir fangen viele Schwierigkeitsstufen darunter an: Richtig für mich. Und zwar langfristig gesehen.
Das Hauptproblem besteht darin richtige bzw. falsche Entscheidungen zu erkennen. Ich merke, dass ich eine für mich langfristig gute Entscheidung gefällt habe, wenn es mir kurzfristig schlecht geht. Nach richtigen Entscheidungen geht es mir eigentlich immer mies... muss daran liegen, dass alles in mir jenseits der Schlatzentrale masochistisch veranlagt ist. Wir haben also schon mal einen Indikator. Der Haken ist: Es gibt zwei Arten von "falschen" Entscheidungen. Die einen sind die, bei denen es mir kurzfristig gut geht(oder sehr gut, grandios sozusagen...), sie sind also klar von den Richtigen abzugrenzen. Die anderen aber sind die, die mich weder früher noch später glücklich machen. Ihr erkennt die Misere? Immer wieder die gleiche Frage: Richtig oder ganz ganz falsch?
Wenn ich den aktuellen Entscheidungsprozess jedoch überwunden habe, bin ich bereit derartige Fragestellung hinter mir zu lassen und zu meinem hedonistischen Selbst zurück zu kehren: Denn alles, was sich gut anfühlt, ist richtig.
Bis dahin: "Schau mal, das bin ich, wie ich betrunken tue, weil ich hoffe, dass man mir das später mal als Unzurechnungsfähigkeit anrechnen wird..."
Niemals hungrig
Mein Gedankenschwerpunkt liegt zur Zeit auf richtigen bzw. falschen Entscheidungen. Ich versuche es auch gar nicht erst mit allgemeiner Richtigkeit, wir fangen viele Schwierigkeitsstufen darunter an: Richtig für mich. Und zwar langfristig gesehen.
Das Hauptproblem besteht darin richtige bzw. falsche Entscheidungen zu erkennen. Ich merke, dass ich eine für mich langfristig gute Entscheidung gefällt habe, wenn es mir kurzfristig schlecht geht. Nach richtigen Entscheidungen geht es mir eigentlich immer mies... muss daran liegen, dass alles in mir jenseits der Schlatzentrale masochistisch veranlagt ist. Wir haben also schon mal einen Indikator. Der Haken ist: Es gibt zwei Arten von "falschen" Entscheidungen. Die einen sind die, bei denen es mir kurzfristig gut geht(oder sehr gut, grandios sozusagen...), sie sind also klar von den Richtigen abzugrenzen. Die anderen aber sind die, die mich weder früher noch später glücklich machen. Ihr erkennt die Misere? Immer wieder die gleiche Frage: Richtig oder ganz ganz falsch?
Wenn ich den aktuellen Entscheidungsprozess jedoch überwunden habe, bin ich bereit derartige Fragestellung hinter mir zu lassen und zu meinem hedonistischen Selbst zurück zu kehren: Denn alles, was sich gut anfühlt, ist richtig.
Bis dahin: "Schau mal, das bin ich, wie ich betrunken tue, weil ich hoffe, dass man mir das später mal als Unzurechnungsfähigkeit anrechnen wird..."
Niemals hungrig
Montag, Juli 23, 2007
All I can do
So. Ich habe gerade erst den neuen Potter-Band beendet. Und zwischendurch etwas geschireben, was ich nun danach(nach dem Genuss von Reiswein) aufgenommen habe:
All I can do
It's desperate - I know. Es wird nicht auf dem aktuellen Album sein - noch zu vieles muss gemacht werden. Aber ich habe gemerkt, dass man manche Brücken abbrechen muss in diesere riesigen Tretmühle des Erwachsenwerdens. Enjoy!
All I can do
It's desperate - I know. Es wird nicht auf dem aktuellen Album sein - noch zu vieles muss gemacht werden. Aber ich habe gemerkt, dass man manche Brücken abbrechen muss in diesere riesigen Tretmühle des Erwachsenwerdens. Enjoy!
Donnerstag, Juli 19, 2007
Montag, Juli 16, 2007
Wir verpassen vielleicht gerade...
unseren Sommer zusammen. Weil du nicht anrufst.
Ja, ihr habt richtig gehört, ich bin in die riesige Mühle des Telefontaktierens hineingeraten. Dabei wollte ich gerade hier nicht hin. Das ist etwas für angekratze Egos, dachte ich immer, für diese unbedarften Menschen, die Beziehungsratgeber lesen, die wahrscheinlich "Single mit Niveau" sein zu glauben... Und jetzt? Merke ich, dass mein eigenes Ego zur Zeit nicht ganz oben auf ist - leider.
Jetzt denke ich, dass ich eigentlich oft genug angerufen habe - ohne Ergebnis. Jetzt denke ich >Warum rufst du eigentlich nicht an? Fehl ich dir nicht? Wie gehts dir denn?< und spüre eine innere Verzweiflung, über die ich selbst abfällig lachen muss. Ich will dich fragen, ob du nicht vorbei kommen magst für Martini, Leichtsinn und offene Herzen, für Nachtsingen und Tagschlafen, für Herz leer trinken und Endloswachbleiben... und dann fällt mir ein, dass ich dich ja nicht anrufen wollte. Nicht schon wieder. Und lege dabei eine ungeahnte Disziplin an den Tag. Disziplin ist etwas für Menschen, die sich selbst nicht trauen, stelle ich dabei fest - das geht doch gegen die eigene Vernunft.
Ich ruf dich nicht an! So!
Das Problem daran ist, dass du das wahrscheinlich gar nicht bemerkst - sonst hätte ich doch zumindest eine SMS von dir, oder nicht? Ich meine... hey, ich steigere mich hier in etwas rein! Vielleicht so sehr, dass ich später nicht abheben werde, wenn das Telefon klingelt - sieh doch zu, wie du dein Leben allein auf die Reihe kriegst! Dieses Vor und zurück, dieser Spießrutenlauf, durch den ich mich selbst seit Monaten peitsche fordert viel von mir ein. Nicht nur meinen gesunden Menschenverstand.
Denn wenn ich anrufe und du fragst, was auf dem Plan steht, was wir machen und wo mein Herz schlägt, dann fällt mir schmerzhaft wieder ein, dass ich das alles - Martini und Leichtsinn und Sommertanzen - dem Mann lassen wollte, mit dem du das haben willst. Und dann leg ich auf. zu früh vielleicht. Vielleicht zu spät.
Annegret fragt, ob wir nicht mal was zusammen unternehmen und ich sag ja und weiß nicht was und weiß es doch und sage es - natürlich! - nicht. Wie könnte ich?
Ja, ihr habt richtig gehört, ich bin in die riesige Mühle des Telefontaktierens hineingeraten. Dabei wollte ich gerade hier nicht hin. Das ist etwas für angekratze Egos, dachte ich immer, für diese unbedarften Menschen, die Beziehungsratgeber lesen, die wahrscheinlich "Single mit Niveau" sein zu glauben... Und jetzt? Merke ich, dass mein eigenes Ego zur Zeit nicht ganz oben auf ist - leider.
Jetzt denke ich, dass ich eigentlich oft genug angerufen habe - ohne Ergebnis. Jetzt denke ich >Warum rufst du eigentlich nicht an? Fehl ich dir nicht? Wie gehts dir denn?< und spüre eine innere Verzweiflung, über die ich selbst abfällig lachen muss. Ich will dich fragen, ob du nicht vorbei kommen magst für Martini, Leichtsinn und offene Herzen, für Nachtsingen und Tagschlafen, für Herz leer trinken und Endloswachbleiben... und dann fällt mir ein, dass ich dich ja nicht anrufen wollte. Nicht schon wieder. Und lege dabei eine ungeahnte Disziplin an den Tag. Disziplin ist etwas für Menschen, die sich selbst nicht trauen, stelle ich dabei fest - das geht doch gegen die eigene Vernunft.
Ich ruf dich nicht an! So!
Das Problem daran ist, dass du das wahrscheinlich gar nicht bemerkst - sonst hätte ich doch zumindest eine SMS von dir, oder nicht? Ich meine... hey, ich steigere mich hier in etwas rein! Vielleicht so sehr, dass ich später nicht abheben werde, wenn das Telefon klingelt - sieh doch zu, wie du dein Leben allein auf die Reihe kriegst! Dieses Vor und zurück, dieser Spießrutenlauf, durch den ich mich selbst seit Monaten peitsche fordert viel von mir ein. Nicht nur meinen gesunden Menschenverstand.
Denn wenn ich anrufe und du fragst, was auf dem Plan steht, was wir machen und wo mein Herz schlägt, dann fällt mir schmerzhaft wieder ein, dass ich das alles - Martini und Leichtsinn und Sommertanzen - dem Mann lassen wollte, mit dem du das haben willst. Und dann leg ich auf. zu früh vielleicht. Vielleicht zu spät.
Annegret fragt, ob wir nicht mal was zusammen unternehmen und ich sag ja und weiß nicht was und weiß es doch und sage es - natürlich! - nicht. Wie könnte ich?
Wir wollten doch noch...
"36 Grad und es wird noch heißer..." wie es aussieht, hat uns die heiße Jahreszeit wieder(schön eigentlich, nicht wahr?) und heute ist mir dann auch wieder was eingefallen, während ich mich so in den angenehmen 25°C unserer Wohnung bewegte: Wir wollten doch noch Paintball spielen!!! Ich sehe, ein, dass es sich aus Temperaturgründen nicht sofort machen lässt, aber hey - ich will!!! Ich will blaue Flecken^^.
Interessenten bitte eifrig kommentieren, dann kommt der erste Terminabgleich zustande.
[Übrigens ist mir aufgefallen, dass ich Singles mit Niveau, die eine Partnervermittlung nutzen viel weniger leiden kann, als Singles mit Nivea, die aufem Dorffest rumspringen. So.]
Interessenten bitte eifrig kommentieren, dann kommt der erste Terminabgleich zustande.
[Übrigens ist mir aufgefallen, dass ich Singles mit Niveau, die eine Partnervermittlung nutzen viel weniger leiden kann, als Singles mit Nivea, die aufem Dorffest rumspringen. So.]
Samstag, Juli 14, 2007
Singles mit Niveau...
Ich weiß nicht, wie es euch damit geht, aber ich bin jedes Mal wieder beeindruckt wenn ich ein Werbebanner von Elitepartner.de sehe. Und ich kann auch jetzt - nachdem ich mich nun mehrere Monate dieser Partnerbörse gegenüber sehe - noch nicht entscheiden ob ich dem eher positiv oder negativ gegenüber stehe. Da ich Seiten/Communities dieser Art jedoch immer mit einem gewissen Maß an Ablehnung entgegentrete, schneidet Elitepartner im Vergleich wohl ganz gut ab. Und dieses catchige "Singles mit Niveau" tut sein Übriges^^.
Beim blättern durch die immerhin 70 Erfolgsgeschichten drängt sich mir aber doch die Frage auf, ob es unter den deutschen Akademikern - oder zumindest unter denen, die bei Elitepartner Erfolg haben - so gar keine Homosexuellen gibt... ich melde mich also erstmal Probehalber an, um zu sehen, was sich denn nun hinter den Singles mit Niveau(oder doch nur Nivea?) verbirgt.
Nachdem ich mich knapp 20 Minuten mit dem Personalitytest befasst habe, erfahre ich, was ich wissen wollte: Ja es gibt homosexuelle Suchprofile... ich warte nun, dass mir Elitepartner erste Vorschläge macht^^.
Und ich bin durch das Anmelden zu dem Schluss gekommen, dass Elitepartner - obwohl von mir nicht ganz so abgelehnt wie andere Partnerbörsen - immer noch nicht gut wegkommt.
Was euch das nun sagt? Ich wollte mich schon immer über Singles mit Niveau auslassen. Ich finde die Idee brillant und Partnervermittlung immer noch doof. Kann man nix machen.
Beim blättern durch die immerhin 70 Erfolgsgeschichten drängt sich mir aber doch die Frage auf, ob es unter den deutschen Akademikern - oder zumindest unter denen, die bei Elitepartner Erfolg haben - so gar keine Homosexuellen gibt... ich melde mich also erstmal Probehalber an, um zu sehen, was sich denn nun hinter den Singles mit Niveau(oder doch nur Nivea?) verbirgt.
Nachdem ich mich knapp 20 Minuten mit dem Personalitytest befasst habe, erfahre ich, was ich wissen wollte: Ja es gibt homosexuelle Suchprofile... ich warte nun, dass mir Elitepartner erste Vorschläge macht^^.
Und ich bin durch das Anmelden zu dem Schluss gekommen, dass Elitepartner - obwohl von mir nicht ganz so abgelehnt wie andere Partnerbörsen - immer noch nicht gut wegkommt.
Was euch das nun sagt? Ich wollte mich schon immer über Singles mit Niveau auslassen. Ich finde die Idee brillant und Partnervermittlung immer noch doof. Kann man nix machen.
Samstag, Juli 07, 2007
So viel zu sagen - so wenig Worte... Titeleingabe geht grad nicht.
Übrigens. Also ich nehm das mit Muse vielleicht nochmal zurück. Ich meinte My Chemical Romance mit "famous last words". Ich legs euch ans Herz.
Ich bin grad vom Familientag zurück. Und. Und! Alle noch da. Anke schwanger(die hat in 10 Tagen Termin). Und die tollste Familie der Welt. Definitiv^^.
Ich dann später noch auf zum Abiball. Spaß, Spaß!
Telegrammstil heute.
Übrigens. Also ich nehm das mit Muse vielleicht nochmal zurück. Ich meinte My Chemical Romance mit "famous last words". Ich legs euch ans Herz.
Ich bin grad vom Familientag zurück. Und. Und! Alle noch da. Anke schwanger(die hat in 10 Tagen Termin). Und die tollste Familie der Welt. Definitiv^^.
Ich dann später noch auf zum Abiball. Spaß, Spaß!
Telegrammstil heute.
Dienstag, Juli 03, 2007
Begeisterte Rockland-Hörer, helft mir!!
Ich präsentiere ich heute ein anschauliches Beispiel dafür, wie mein Gehirn funktioniert:
Ich war grad kurz in der Stadt(post und Aldi und so...) und da fällt mir doch auf der Bahnhofsbrücke ein, dass ich da immer so ein tolles Lied auf Rockland gehört habe... so Januar, Februar muss das gewesen sein. Kam relativ häufig. Mir fällt zur Zeit weder Text noch Melodie ein, ich weiß nur, ich fand es toll und muss es wieder finden. Folgendes weiß ich aber: Das Lied wird gesungen von einem Mann und scheint eher aus zwei verschiedenen Liedern zu bestehen, da 1. und 2. Teil sich ziemlich unterscheiden, ich hab es schon ewig nicht mehr gehört, Text ist ziemlich sicher englisch, hat mich persönlich an eine jüngere Version von Muse erinnert... Helft mir!!! Vielleicht fällt mir innerhalb der nächsten Tage ein bisschen Text wieder ein... wer weiß.
Ich war grad kurz in der Stadt(post und Aldi und so...) und da fällt mir doch auf der Bahnhofsbrücke ein, dass ich da immer so ein tolles Lied auf Rockland gehört habe... so Januar, Februar muss das gewesen sein. Kam relativ häufig. Mir fällt zur Zeit weder Text noch Melodie ein, ich weiß nur, ich fand es toll und muss es wieder finden. Folgendes weiß ich aber: Das Lied wird gesungen von einem Mann und scheint eher aus zwei verschiedenen Liedern zu bestehen, da 1. und 2. Teil sich ziemlich unterscheiden, ich hab es schon ewig nicht mehr gehört, Text ist ziemlich sicher englisch, hat mich persönlich an eine jüngere Version von Muse erinnert... Helft mir!!! Vielleicht fällt mir innerhalb der nächsten Tage ein bisschen Text wieder ein... wer weiß.
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