I'd like to ask you about that swing in your step. About the photos and music videos you're posting on facebook. I'd like to congratulate you on the good time you're having. What took you so long? What's your story?
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Am Samstag war also die Weihnachtsfeier, im Folgenden das "Julebord der kurzen Röcke" genannt. Um sechs trafen sich alle Lehrer (teilweise mit Begleitung) in den Schulräumlichkeiten, um bei einem Glas Sekt schon mal warm zu werden, eine interessante Würfelvariante des Schrottwichtelns zu spielen (meine Gruppe, a.k.a. Fellesfag hatte die meisten Päckchen am Ende) und ein bisschen Smalltalk zu machen. Wenn es an diesem Abend ein Problem gab, dann dass ich trotz aller Bemühungen underdressed war. Und an dieser Stelle muss es mir kurz erlaubt sein, die Norweger zu loben. Also die Männer. Bei solchen Anzugveranstaltungen fühlt man sich ja schnell man wie auf einer Beerdigung, aber ich konnte den ganzen Abend über eine schier unüberschaubare Anzahl großartiger Hemd-Krawatten-Kombinationen bewundern. Und bei ca. 600 Gästen gab es da durchaus einiges zu sehen. Die Damen waren auch allesamt sehr amibitioniert im Kleidungsdepartment. Vielleicht zuweilen ein bisschen zu ambitioniert. Doch kurze Röcke sind ja nicht immer 'was schlechtes (und um ganz ehrlich zu sein, habe ich Hannes Mann ja doch ein bisschen beneidet...).
Pünktlich 19 Uhr gingen wir dann runter in den großen Saal des Kulturhauses, um die Stand-up-Show von Kristian Valen zu sehen. Mein sprachliches Ziel war ja, diese zu verstehen und das ist mir überraschenderweise ganz gut gelungen, auch wenn ich natürlich nicht alle Personen kannte, die er genannt hat. Gegen viertel Neun wurden die Massen dann Richtung Mehrzweckhalle, zum Julebord gelotst. Sobald unsere Tische gefunden waren, sprangen aber alle auch schon wieder auf, um Getränkebons zu kaufen. Offenbar waren auch hier gewisse Erwartungen in den Abend gesetzt. Ich holte mir auch zwei Biercoupons mit der Option auf einen dritten je nach dem wie die Nacht sich so gestalten würde.
Dann gab es Essen. Ich kann guten Gewissens sagen, dass ich alles probiert habe. Ich muss allerdings auch anmerken, dass ich bisher nirgends so nichtssagenden Kartoffeln gegessen habe wie hier in Norwegen. Und Ribbe? Ja, das versuche ich zu verdrängen. Das Pindakjött war lecker und Kohlrabistampf erhält vielleicht demnächst Einzug in meinen Speiseplan. Mal sehen. Definitiv eines der Highlights des Abends: Nachtischzeit. Ja, Nachspeisen kann man hier. Aber was das eigentlich tolle war: Wie die Leute alle ohne mit der Wimper zu zucken Kaffee und Bier/Wein im Wechsel trinken. Ein Phänomen.
Die drei Mädels aus unserm Büro (es gibt mehrere Büros in der Schule) verschwanden dann Richtung Bar und nachdem ich noch ein bisschen das Treiben auf der Tanzfläche beobachtete, ging ich nach oben in die Akustik-Lounge. Denn oben im Foyer spielte Ingemund mit einem Freund Gitarre und Banjo und das war lautstärkemäßig für mich eindeutig die bessere Umgebung, um Unterhaltungen zu folgen und am Laufen zu halten.
Die Menschen waren zu diesem Zeitpunkt bereits deutlich gelöster und ich entschied, dass ich definitiv nüchtern genug war, um noch ein Bier zu holen. Gedacht, getan und dann plätscherte der Abend eben so dahin. Nach und nach brachen die ersten auf und ehe ich wusste, wie mir geschah saß ich mit in der Absturzabteilung des Julebords der kurzen Röcke. Even versuchte in den 25 Minuten bis zur Abfahrt seines Busses noch seine 3 verbliebenen Getränkebons einzulösen, neben mir fiel die junge Mathelehrerin vom Stuhl, einen Platz weiter trug der Medienmensch eine 3D-Brille und die Frau in Lederhosen machte in einem beherzten Ausnüchterungsversuch ihre verbliebenen Shotcoupons zu Salzstangen und Chips. Wie erfolgreich das war, mag ich nicht zu sagen, da ich wenig später aufbrach. Ich schätze aber, dass am Sonntagmorgen die ein oder andere Aspirin eingeworfen wurde.
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Montag, Dezember 09, 2013
Mittwoch, Januar 30, 2013
Ich wünschte, es könnte immer so sein
Heute war ein grauer Tag. Einer mit nassen Füßen, der dir beim Fahrradfahren die Hose an die Beine klebt mit dem Regen. Und die 90 Minuten im Seminar reichen nicht, um zu trocknen. Es war ein Tag mit vollgesogenen Fahrradsatteln und seenartigen Pfützen, wo gestern noch letztes Weiß schimmerte. Und trotz bleigrauem Himmel, trotz Fluten und Wind - die Stadt spielte Frühling! Ich wünschte, es könnte immer so sein. Nicht das Wetter. Das erneute Verblüfftsein. Plusgrade! Weiche Luft! Ich wusste gar nicht, dass mir das so gefehlt hat!
Der Schnee und der Frost und das Schlittern nehmen mich jeden Winter für sich ein und ich hole den Schlitten, warte auf ersten Schneemann-Schnee und bezuckerte Bäume. Und es macht mich froh. Dieses Frösteln, das Eisige, das um die Häuser streicht. Aber wenn dann die ersten warmen Tage kommen, das Tauwetter und der Matsch und wenn die Luft nicht mehr klirrt... dann ist es, als würde ich erneut meine Augen öffnen für diese Welt und mein Herz klopft vor Atemlosigkeit. Dann geht alles durch mich hindurch und ich kann alles fühlen. Alles. Ein Julikind kommt heim.
Der Schnee und der Frost und das Schlittern nehmen mich jeden Winter für sich ein und ich hole den Schlitten, warte auf ersten Schneemann-Schnee und bezuckerte Bäume. Und es macht mich froh. Dieses Frösteln, das Eisige, das um die Häuser streicht. Aber wenn dann die ersten warmen Tage kommen, das Tauwetter und der Matsch und wenn die Luft nicht mehr klirrt... dann ist es, als würde ich erneut meine Augen öffnen für diese Welt und mein Herz klopft vor Atemlosigkeit. Dann geht alles durch mich hindurch und ich kann alles fühlen. Alles. Ein Julikind kommt heim.
Samstag, November 17, 2012
Run. Keep on running.
This was me this morning. This will be me tomorrow morning. And in the meantime I will do the work I neglected all week, start planning my Latin lessons and try to tidy this room. Life is good. Seize it.
Mittwoch, Oktober 24, 2012
Once more
Just the thought of falling in love like this again makes me dizzy. It crossed my mind a few days back. That I could fall like this again. I haven't made my mind up about it yet. Not that it would be a mind thing really.
I like the crazy and the mindless, the dizzy and the tumbling, the breathlessness and the pulling from inside my chest. It is autumn here. The leaves are falling like crazy, the air smells of rain and burning fires. And while my whole being begs to be released into the wild there's still a lesson to be learned...
Ich war nicht bereit. Überhaupt nicht. Ich weiß immer noch nicht genau, wie man ein Leben lebt, während man so liebt. Aber ich will eins. Ein Leben. Mein Leben. Ich will beides. Und konnte es nicht, kann es nicht, bin nicht bereit. Man erreicht nichts, man verdient nichts, man sammelt keine Punkte und hakt keine Etappen ab, aber für den Moment hat man etwas geteilt. Einen Blick. Ein Gefühl. Ein paar Meter Weg. Und wieder von vorn.
Wenn ich mir vorstelle, dass ich mich wieder so verlieben könnte... dann weiß ich noch nicht, wie. Weiß ich noch nicht, wie ich eine Frau lieben soll und gleichzeitig dieses Leben, diese Welt auch.
Ich war nicht bereit. Überhaupt nicht. Aber ich war mir sicher. So sicher. Als wärs Gewissheit. Wir sind immer noch - oder wieder? - am Anfang. Stell dir nur vor, das passiert uns noch mal! Nur größer. Weil im Jetzt immer alles größer ist. Vielleicht sind wir dann bereit? Oder werden es? Ich drück uns die Daumen.
I like the crazy and the mindless, the dizzy and the tumbling, the breathlessness and the pulling from inside my chest. It is autumn here. The leaves are falling like crazy, the air smells of rain and burning fires. And while my whole being begs to be released into the wild there's still a lesson to be learned...
Ich war nicht bereit. Überhaupt nicht. Ich weiß immer noch nicht genau, wie man ein Leben lebt, während man so liebt. Aber ich will eins. Ein Leben. Mein Leben. Ich will beides. Und konnte es nicht, kann es nicht, bin nicht bereit. Man erreicht nichts, man verdient nichts, man sammelt keine Punkte und hakt keine Etappen ab, aber für den Moment hat man etwas geteilt. Einen Blick. Ein Gefühl. Ein paar Meter Weg. Und wieder von vorn.
Wenn ich mir vorstelle, dass ich mich wieder so verlieben könnte... dann weiß ich noch nicht, wie. Weiß ich noch nicht, wie ich eine Frau lieben soll und gleichzeitig dieses Leben, diese Welt auch.
Ich war nicht bereit. Überhaupt nicht. Aber ich war mir sicher. So sicher. Als wärs Gewissheit. Wir sind immer noch - oder wieder? - am Anfang. Stell dir nur vor, das passiert uns noch mal! Nur größer. Weil im Jetzt immer alles größer ist. Vielleicht sind wir dann bereit? Oder werden es? Ich drück uns die Daumen.
Freitag, Februar 04, 2011
Leben ist wie Fußball
Manchmal schießt man ein Tor, manchmal kriegt man eins rein..."
Wenn man bei der dritten Wodkacola ist und immer noch nicht weiß, dass es besser wird, muss man gehen, muss man aufhören, muss man Pause machen. Ich sage nur soviel: Ich dachte, 17 ist man nur einmal und wenn man das überwunden hat, ist alles gut.
@M: Im Englischen nennt sie sich "Um". Und ein Mann mit schwarzen Handschuhen? Ich muss mehr erfahren!
Wenn man bei der dritten Wodkacola ist und immer noch nicht weiß, dass es besser wird, muss man gehen, muss man aufhören, muss man Pause machen. Ich sage nur soviel: Ich dachte, 17 ist man nur einmal und wenn man das überwunden hat, ist alles gut.
@M: Im Englischen nennt sie sich "Um". Und ein Mann mit schwarzen Handschuhen? Ich muss mehr erfahren!
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