My family was over for a long weekend visit. We saw waterfalls and vast mountain scapes, we played cards and tag, we cooked and smiled quietly. Now they are back in Germany again and I feel more than ever that I am free to do whatever I want. Free. And that feels amazing. So I was flashing that 800W-smile on the busride home from Haugesund, mapping out a biking route for when I finally have a bicycle. I nodded to the girls sitting next to me and scored a free ride fom Ølen to Etne.
Now I have watched the Halloween episode of Grey's Anatomy and while I enjoyed it, I think it might be time to part ways with this series. I miss Christina's spot-on one liners and as much as I enjoy all the Shepherd-Grey family bliss, I miss Meredith's abandonment issues. Somehow the magic has fizzled out over the last episodes... So I have to find myself something else to cry to.
Tomorrow is the first day of my half-marathon training (that might turn into a marathon training) and I am pumped. Also, I really want to play guitar and write songs.
I turned the heating on after days of rain
now the steam is rising
you asked if I could love you again
you'd been to the horizon
and you went on
you went beyond
you've seen the sex we could've had
and it made you think
maybe we still could pick up on that
now you're on the brink
tipping the scale -
how could we fail?
You asked if I could love you again
now the tide is rising
would I dare coming back to this pain
to this bleak horizon?
Well, the answer is no
I still love you, though
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Sonntag, November 03, 2013
Mittwoch, April 10, 2013
#virld Musik geht immer
Ich habe keine spezielle Playlist zum laufen. Aber obwohl ich der Generation shuffle angehöre ist dieses Konzept nur für lange Läufe geeignet und auch da nur an bestimmten Tagen. Sonste verlässt mein Finger den Skip-Button nicht. Fast alles was auf nrj läuft ist laufbar, und wenn ich nicht so lang unterwegs bin, hör ich auch schon mal Radio. Meist entscheide ich mich im Vorfeld für ein Album auf meinem MP3-Player, das bei Bedarf dann gewechselt werden kann (obwohl man manche Alben ja durchaus mehrmals hintereinander hören kann). Eine Auswahl der Musik zu der ich momentan am liebsten laufe:
Sonntag, April 07, 2013
#virld Ausrüstung, Trainingspläne, Motivation
Nächster Blogeintrag zum Virtuellen Laufdings:
Ausrüstung: Ich war lange Zeit der total lo-fi Läufer und bin es im Grunde immer noch, nur dass ich jetzt eine ordentliche Laufhose besitze. Ich bin eigentlich immer dabei, Laufschuhe zu kaufen. Das ist ein Prozess, der sich in zwei Phasen gliedert: mehrere Monate Recherche, Anprobe, Preisvergleiche, etc., gefolgt von wenigen Sekunden, in denen ich mehrere Paar Laufschuhe erwerbe. Sonst ist es bekleidungstechnisch aber wie bei all meinen anderen Kleidungsstücken auch: Ich kaufe nicht oft ein. Mein Sportzeug ist recht überschaubar (obwohl im Vergleich zum restlichen Kleiderschrank schon ziemlich umfangreich) und ich kaufe eigentlich nie gezielt neues ein, sondern bin permanent auf der Suche nach einem hochwertigen Schnäppchen.
Vor zwei Jahren bin ich von einer Sigma-Pulsuhr auf einen Garmin FR 110 umgestiegen, der seitdem beinahe jeden Laufkilometer akribisch aufzeichnet. Was bei mir tatsächlich größere Glücksgefühle auslöst, als ich zu Beginn erwartet hätte.
Ansonsten ist meistens auch der MP3.Player dabei. Aber dazu im nächsten virld-Post mehr.
Trainingspläne: Ich lese sehr gerne runnersworld (auch wenn ich die britische Ausgabe teilweise gelungener finde) und bin dahingehend was Trainingskonzepte angeht auch ganz gut informiert. Allerdings fällt es mir schwer, Pläne über mehrere Wochen einzuhalten, zumal die meistens eher wenig Raum für den anderen Sport bieten, den ich so mache. Das läuft bei mir also ein bisschen nach Gefühl. Meine Tempoeinheiten sind durchaus geplant mit verschiedenen Tempi und Distanzen, aber wann und wie oft diese Einheiten stattfinden hängt ganz von Lust und Laune ab. In letzter Zeit war beispielsweise nicht viel mit Tempo. Aber das kommt auch mal wieder :).
Zur Zeit hab ich ein ziemlich festes Wochenpensum mit einem Minimum von 45km. Das schaffe ich auch meistens ganz gut. Sonst gibts gerade keinen Plan.
Motivation: Kein Scheiß: Ich hab oft keine Lust, zu laufen. Aber am Schönsten ist ohnehin das Gefühl, von einem Lauf zurück zu kommen, auf den man so gar keinen Bock hatte. An den meisten Tagen ist mir das bewusst und dann wird auch in tiefster Grummeligkeit eine Runde gedreht. Manchmal bleibts aber auch. Was die Tagesform nur noch weiter verschlechtert, weswegen der nächste Lauf dann garantiert stattfindet.
Sonstso: Mein motivationales Highlight der Woche war das kurze Gespräch mit meiner Lieblingskassiererin bei Kaufland. Dort geh ich oft nach dem Laufen noch in Sportzeug einkaufen und sie hatte mich im Winter auch schon auf die widrigen Witterungsumstände angesprochen. Jedenfalls war ich diesen Mittwoch einkaufen. Mal nicht im Sportzeug. Sie hat mich dann gleich drauf angesprochen und meinte, sie wäre dafür laufen gewesen am Morgen, jetzt da die Temperaturen wieder etwas freundlicher sind. Das hat mich gefreut. Denn ich bin zwar nicht in missionarischer Absicht unterwegs, aber dafür ziemlich überzeugt davon, dass es mir mit dem Laufen besser geht. Und es wäre doch nicht schlecht, wenn andere das auch erleben.
Ausrüstung: Ich war lange Zeit der total lo-fi Läufer und bin es im Grunde immer noch, nur dass ich jetzt eine ordentliche Laufhose besitze. Ich bin eigentlich immer dabei, Laufschuhe zu kaufen. Das ist ein Prozess, der sich in zwei Phasen gliedert: mehrere Monate Recherche, Anprobe, Preisvergleiche, etc., gefolgt von wenigen Sekunden, in denen ich mehrere Paar Laufschuhe erwerbe. Sonst ist es bekleidungstechnisch aber wie bei all meinen anderen Kleidungsstücken auch: Ich kaufe nicht oft ein. Mein Sportzeug ist recht überschaubar (obwohl im Vergleich zum restlichen Kleiderschrank schon ziemlich umfangreich) und ich kaufe eigentlich nie gezielt neues ein, sondern bin permanent auf der Suche nach einem hochwertigen Schnäppchen.
Vor zwei Jahren bin ich von einer Sigma-Pulsuhr auf einen Garmin FR 110 umgestiegen, der seitdem beinahe jeden Laufkilometer akribisch aufzeichnet. Was bei mir tatsächlich größere Glücksgefühle auslöst, als ich zu Beginn erwartet hätte.
Ansonsten ist meistens auch der MP3.Player dabei. Aber dazu im nächsten virld-Post mehr.
Trainingspläne: Ich lese sehr gerne runnersworld (auch wenn ich die britische Ausgabe teilweise gelungener finde) und bin dahingehend was Trainingskonzepte angeht auch ganz gut informiert. Allerdings fällt es mir schwer, Pläne über mehrere Wochen einzuhalten, zumal die meistens eher wenig Raum für den anderen Sport bieten, den ich so mache. Das läuft bei mir also ein bisschen nach Gefühl. Meine Tempoeinheiten sind durchaus geplant mit verschiedenen Tempi und Distanzen, aber wann und wie oft diese Einheiten stattfinden hängt ganz von Lust und Laune ab. In letzter Zeit war beispielsweise nicht viel mit Tempo. Aber das kommt auch mal wieder :).
Zur Zeit hab ich ein ziemlich festes Wochenpensum mit einem Minimum von 45km. Das schaffe ich auch meistens ganz gut. Sonst gibts gerade keinen Plan.
Motivation: Kein Scheiß: Ich hab oft keine Lust, zu laufen. Aber am Schönsten ist ohnehin das Gefühl, von einem Lauf zurück zu kommen, auf den man so gar keinen Bock hatte. An den meisten Tagen ist mir das bewusst und dann wird auch in tiefster Grummeligkeit eine Runde gedreht. Manchmal bleibts aber auch. Was die Tagesform nur noch weiter verschlechtert, weswegen der nächste Lauf dann garantiert stattfindet.
Sonstso: Mein motivationales Highlight der Woche war das kurze Gespräch mit meiner Lieblingskassiererin bei Kaufland. Dort geh ich oft nach dem Laufen noch in Sportzeug einkaufen und sie hatte mich im Winter auch schon auf die widrigen Witterungsumstände angesprochen. Jedenfalls war ich diesen Mittwoch einkaufen. Mal nicht im Sportzeug. Sie hat mich dann gleich drauf angesprochen und meinte, sie wäre dafür laufen gewesen am Morgen, jetzt da die Temperaturen wieder etwas freundlicher sind. Das hat mich gefreut. Denn ich bin zwar nicht in missionarischer Absicht unterwegs, aber dafür ziemlich überzeugt davon, dass es mir mit dem Laufen besser geht. Und es wäre doch nicht schlecht, wenn andere das auch erleben.
Mittwoch, April 03, 2013
#virld: Wer bin ich, warum laufe ich?
Da ich zum virtuellen Laufdings eingeladen wurde und ich mich zur Zeit nicht gerade mit Tonnen von Arbeit konfrontiert sehe, ergreife ich die Gelegenheit ein bisschen übers Laufen zu schreiben. Was das virtuelle Laufdings ist? Das erfahrt ihr hier. Vielleicht möchtet ihr auch teilnehmen? Das wäre großartig! :)
Schon die erste Frage in der Überschrift ist für mich nicht ohne Weiteres zu beantworten, also bitte ich um Verständnis, wenn der folgende Abschnitt lediglich ein Versuch bleibt, mehr ein Erhaschen-wollen als ein tatsächliches Erfassen.
Ich bin fast 25 und ich laufe jetzt seit ziemlich genau 5 Jahren regelmäßig. Damals lebte ich seit ungefähr einem Jahr in Leipzig, hatte die ersten beiden Semester hinter mir und im nachlassenden Stress fühlte sich das Leben merkwürdig hohl an und wenig befriedigend. Ich versprach mir vom Laufen ein Ziel, einen Sinn, ein Flow-Erlebnis wie ich es vom Schreiben kannte. Außerdem war ich ohnehin fast jeden Tag mehrere Kilometer zu Fuß unterwegs. Zur Psychohygiene. Weil es sich nirgends so gut nachdenken lässt (oder eben auch mal nicht denken lässt) wie in Bewegung mit ein bisschen Musik im Ohr. Also Laufschuhe besorgt und ab gings. Ich kann mich erinnern, dass der Anfang ziemlich frustrierend war. Mir ging es zu langsam. Viel zu langsam. Und das blieb auch noch eine ganze Weile so. Ich lernte nur, es zu ignorieren. Das Laufen hielt mich auf seltsame Art zusammen, auch wenn ich kein Training im eigentlichen Sinne betrieb, sondern einfach nur jeden zweiten Tag meine Schuhe schnürte und ein paar Runden im Park drehte.
Ernst wurde es erst in Wales. Das Meer, das Fehlen familiärer und sozialer Verpflichtungen, die Möglichkeit den Fokus neu zu setzen - mein Laufpensum explodierte. Inzwischen waren auf Steigerungsläufe, Bergsprints und Fahrtspiele mit von der Partie. Laufen fetze. Und vor allem beschäftigte es mich. Wenn ich abends nicht sicher war, ob ich mich aufraffen sollte, noch einmal in die Stadt zu gehen, drehte ich eine Runde auf Anglesey und stürzte mich danach ins Erasmustreiben.
Als ich aus Wales zurück kam und mitten in eine herbe post-Erasmus-Depression schlitterte (vom Herzsalat ganz zu schweigen) lief ich noch mehr, noch härter, noch länger. Ich hatte das Gefühl, dass mich allein das Laufen davon abhielt, verrückt zu werden. Wenn der Atem in den Lungen brannte und die Beine schwer waren wie Blei, dann gab es keine Gedanken, keine Gefühle, nur das Wissen, dass es noch 4 Kilometer bis nach Hause sind. Ich habe es dabei zugegebenermaßen ein bisschen übertrieben und bin auch schon mal in den Schmerz hineingelaufen... Aber: Alles geht vorbei. Irgendwann.
Heute bin ich der Meinung, dass mich auch anderes zusammen halten kann. Bouldern zum Beispiel oder die großartigen CityBootCamp Kurse oder Schwimmen. Ist alles dabei jetzt. Ich laufe immer noch viel, aber mit mehr Struktur (die 50min über 10km sollen nächstes Jahr fallen) und irgendwie auch ein bisschen entspannter. Ich probiere Dinge aus. In den Ferien Pilates und Kraftsport (wobei ich immer noch nicht sicher bin, ob so ein Fitnessstudio das richtige für mich ist...), ab nächster Woche Yoga und Rope-Skipping. Ich war immer sauschlecht im Seilspringen... aber vor kurzem haben wir das beim Bootcamp gemacht und es ging gar nicht so schlecht. Also ist das jetzt dran.
Schon die erste Frage in der Überschrift ist für mich nicht ohne Weiteres zu beantworten, also bitte ich um Verständnis, wenn der folgende Abschnitt lediglich ein Versuch bleibt, mehr ein Erhaschen-wollen als ein tatsächliches Erfassen.
Ich bin fast 25 und ich laufe jetzt seit ziemlich genau 5 Jahren regelmäßig. Damals lebte ich seit ungefähr einem Jahr in Leipzig, hatte die ersten beiden Semester hinter mir und im nachlassenden Stress fühlte sich das Leben merkwürdig hohl an und wenig befriedigend. Ich versprach mir vom Laufen ein Ziel, einen Sinn, ein Flow-Erlebnis wie ich es vom Schreiben kannte. Außerdem war ich ohnehin fast jeden Tag mehrere Kilometer zu Fuß unterwegs. Zur Psychohygiene. Weil es sich nirgends so gut nachdenken lässt (oder eben auch mal nicht denken lässt) wie in Bewegung mit ein bisschen Musik im Ohr. Also Laufschuhe besorgt und ab gings. Ich kann mich erinnern, dass der Anfang ziemlich frustrierend war. Mir ging es zu langsam. Viel zu langsam. Und das blieb auch noch eine ganze Weile so. Ich lernte nur, es zu ignorieren. Das Laufen hielt mich auf seltsame Art zusammen, auch wenn ich kein Training im eigentlichen Sinne betrieb, sondern einfach nur jeden zweiten Tag meine Schuhe schnürte und ein paar Runden im Park drehte.
Ernst wurde es erst in Wales. Das Meer, das Fehlen familiärer und sozialer Verpflichtungen, die Möglichkeit den Fokus neu zu setzen - mein Laufpensum explodierte. Inzwischen waren auf Steigerungsläufe, Bergsprints und Fahrtspiele mit von der Partie. Laufen fetze. Und vor allem beschäftigte es mich. Wenn ich abends nicht sicher war, ob ich mich aufraffen sollte, noch einmal in die Stadt zu gehen, drehte ich eine Runde auf Anglesey und stürzte mich danach ins Erasmustreiben.
Als ich aus Wales zurück kam und mitten in eine herbe post-Erasmus-Depression schlitterte (vom Herzsalat ganz zu schweigen) lief ich noch mehr, noch härter, noch länger. Ich hatte das Gefühl, dass mich allein das Laufen davon abhielt, verrückt zu werden. Wenn der Atem in den Lungen brannte und die Beine schwer waren wie Blei, dann gab es keine Gedanken, keine Gefühle, nur das Wissen, dass es noch 4 Kilometer bis nach Hause sind. Ich habe es dabei zugegebenermaßen ein bisschen übertrieben und bin auch schon mal in den Schmerz hineingelaufen... Aber: Alles geht vorbei. Irgendwann.
Heute bin ich der Meinung, dass mich auch anderes zusammen halten kann. Bouldern zum Beispiel oder die großartigen CityBootCamp Kurse oder Schwimmen. Ist alles dabei jetzt. Ich laufe immer noch viel, aber mit mehr Struktur (die 50min über 10km sollen nächstes Jahr fallen) und irgendwie auch ein bisschen entspannter. Ich probiere Dinge aus. In den Ferien Pilates und Kraftsport (wobei ich immer noch nicht sicher bin, ob so ein Fitnessstudio das richtige für mich ist...), ab nächster Woche Yoga und Rope-Skipping. Ich war immer sauschlecht im Seilspringen... aber vor kurzem haben wir das beim Bootcamp gemacht und es ging gar nicht so schlecht. Also ist das jetzt dran.
Dienstag, April 02, 2013
aflutter
Damn, do I feel good! Today was pretty close to a perfect day. Like... if ordinary days can be perfect. And I think they can. I woke up at 7, went grocery shopping, had breakfast, got the mail and sorted some rent-paying stuff out. Then I watched a few episodes of Heroes. I made a deadline list for my applications for teacher training and started filling out the next two application forms. And I kicked myself in the butt and went to work out even though I didn't want to at all. Today was team challenge (I was on the winning team!) and afterwards I rewarded myself with a hot bath and reading a bit of Walden. This is the life, folks. I love it.
Mittwoch, Dezember 12, 2012
"Don't move so slow..."
"... I can't take it..." Because I felt I was getting nowhere and because I need all my procrastination for university and work, I decided to set up a new plan for training that is less vague and trades rest days for alternative activity. I am on it since Monday and so far I am not quite sure what to think of it. I haven't run this slowy for a very long time. And I haven't laced up my running shoes for a mere 5 kilometers for the same time. It feels a bit ridiculous. But I will give the plan a chance. So far it is laid out for 6 weeks and the intervals(starting next week! :) ) look quite challenging. Hopefully, it will be less frustrating then. For now I am just running reeeeeeeeally slowly. Which might be an advantage considering the snow and the ice on the street...
--
If somehow, miraculously, you were given ten days, ten nights and no morning beyond - where would you take them? If you had ten days left, what would you eat, where would you sleep, what would you see? For 240 hours, how much would you allow yourself to feel? If we were given counted time, instead of endless endeavour, would all of this still matter? Would we still plan ahead and have to deal with regret? If we were sure it ended, would we begin to begin? Or can't we break out, is this numbness our skin?
Maybe you have ten days. Or maybe it's two. Or twenty-thousand. Maybe it's always to soon. And if I had ten nights and no morning beyond... I'd spend some with you.
And nothing hurt.
--
If somehow, miraculously, you were given ten days, ten nights and no morning beyond - where would you take them? If you had ten days left, what would you eat, where would you sleep, what would you see? For 240 hours, how much would you allow yourself to feel? If we were given counted time, instead of endless endeavour, would all of this still matter? Would we still plan ahead and have to deal with regret? If we were sure it ended, would we begin to begin? Or can't we break out, is this numbness our skin?
Maybe you have ten days. Or maybe it's two. Or twenty-thousand. Maybe it's always to soon. And if I had ten nights and no morning beyond... I'd spend some with you.
And nothing hurt.
Samstag, November 17, 2012
Run. Keep on running.
This was me this morning. This will be me tomorrow morning. And in the meantime I will do the work I neglected all week, start planning my Latin lessons and try to tidy this room. Life is good. Seize it.
Montag, November 05, 2012
Why it is so crucial to make time for this:
I was angry with this day. When I got up really early and was told in school to come back 5 hours later. When I sat around in the office, unable to work because I had left my verb lists at home. When I drove back to school and was told to come again tomorrow. When I stood in line in the supermarket. When I mopped the corridor and cooked my lunch and tried to prepare this week's linguistic exercises - I was angry. I was so angry, I was ranting while biking to the park. Complaining about drivers and the wind and red lights... I was angry with this day. Possibly with myself.
On my way home, I am singing that Bruce Springsteen song. A smile is on my lips. I am at peace. For once. Not at war with myself.
On my way home, I am singing that Bruce Springsteen song. A smile is on my lips. I am at peace. For once. Not at war with myself.
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